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7. Unterwegs arbeiten

Wenn alle beschriebenen Finanzierungsmöglichkeiten nicht genug bringen, wenn Du nicht so lange warten willst oder einfach mal diese Erfahrung machen willst, kannst Du natürlich auch unterwegs arbeiten. In der Regel gibt es aber nur zwei legale Möglichkeiten dafür: Entweder Du kannst ein Working Holiday Visa beantragen, oder Du wirst in Naturalien bezahlt, meistens Kost+Logis.

Working Holiday Visa

WHV werden von einigen Staaten für junge Leute angeboten, um ihnen einen längeren Auslandsaufenthalt zu ermöglichen. Besonders populäre Ziele sind Australien, Neuseeland und Kanada. Zu den Bedingungen und konkreten Programmen gibt es eine eigene Seite.

Wenn Du vor Ort nicht alles selbst regeln willst, kannst Du auch mit einer darauf spezialisierten Organisation Deinen Work&Travel-Aufenthalt vorab klar machen. Das empfiehlt sich vor allem dann, wenn Du schon ziemlich genau weißt, wann Du wo arbeiten willst (also eher zu Beginn der Reise).

Arbeit gegen Kost+Logis

Diese Form der Arbeit kann nur dazu dienen, Deine Reise zu verlängern und Erfahrungen zu sammeln. Geld kann man naturgemäß dabei nicht verdienen. Trotzdem wird es gerne in Reisen eingebaut, weil es eine interessante Sache sein kann, den Reisetrott mal unterbricht und sich im Lebenslauf später ganz gut macht.

Du musst aber im Einzelfall genau prüfen, ob Du damit gegen die Einreisebestimmungen des jeweiligen Landes verstößt: in den meisten Fällen ist mit einem Touristenvisum jegliche Tätigkeit untersagt, auch unentgeltlich. Der Nachweis dürfte den Behörden allerdings schwer fallen, solange man Dich nicht in flagranti erwischt.