Thema: Reiseländer: Enttäuschungen  (Gelesen 7671 mal)

Lelaina

« am: 19. Juli 2011, 16:32 »
Ich glaube dieses Thema gibt es hier noch nicht, aber ich finde es ganz spannend.
Gerade die wirklich schon viel gereisten unter euch:

Gibt es ein Land (Stadt, Region etc.), die euch besonders enttäuscht hat oder von der ihr euch explizit etwas anderes erwartet habt?  Warum?

Was mich angeht, so hab ich es in einem anderen Thread schon erwähnt.
Ich bin leider außerhalb Europas noch nicht weit gereist und Australien ist meine erste Fernreise.
Und direkt ist Australien ein Land, dass ich als vollkommen überbewertet empfinde.
Warum? Es ist teuer - noch teurer als ohnehin erwartet.
Es ist groß (war ja klar), aber hingegen nicht so vielfältig wie erwartet.
Und am Schlimmsten finde ich: Alles besteht aus Image. Da werden Sachen vollmundig angepriesen und man erwartet sonstwas und im Endeffekt gleicht sich vieles oder ist längst nicht so spektakulär. Besonders enttäuscht war ich von Agnes Water. Das war für mich der Gipfel was den Unterschied zwischen Image und Realität angeht.
Ich will in Australien beim besten Willen nicht alles schlecht machen, auch hier gibt es natürlich Sachen die ich mag. Es gibt sogar Dinge die ich lieber mag als zuhause. Aber insgesamt ist es doch bisher ein Land von dem ich froh bin es gesehen zu haben, aber das mit Sicherheit nicht an der Spitze meines Rankings steht.
Ich habe von Australien noch längst nicht alles gesehen, aber selbst wenn sich mein Eindruck nicht verändert - oder gar verschlechtert. Ich bereue nicht diesen Weg gegangen zu sein, man kann Australien gesehen haben. Aber es ist bisher kein Land wo es mich mit aller Gewalt nochmal hinzieht.

Natürlich ist alles sehr subjektiv, aber auf eure Antworten bin ich gespannt!

Liebste Grüße, Lelaina

SABe

« Antwort #1 am: 19. Juli 2011, 17:17 »
Find ich ein gutes Thema, wirklich viele Dinge werden so aufgebauscht und letzten Endes sind sie dann irgendwie auch nur blah...

Kein ganzes Land, aber die Terrakottaarmee  in XiAn, China hat mich seeeehhhhr enttäuscht.  Ich mein sie ist nicht übel aber absolut kein Highlight in diesem Land. Von Touristen überlaufen, überteuert und letzten Endes stehen so ein paar wenige Dinger (Rest ist noch vergraben) in Gruben unter einem, nicht so wirklich beeindruckend da es einfach nichts zu sehen hat...

Dann wieder kein Land, aber Robben Island in Cape Town Südafrika, also die Gefängnisinsel in der auch Nelson Mandela saß. Von der location und Atmosphäre  war ich sehr sehr beeindruckend aber die Organisation ist die Katastrophe...
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farmerjohn1

« Antwort #2 am: 19. Juli 2011, 17:31 »
Es gibt nun einmal kein Paradies auf Erden, in DIESER Welt nicht - vielleicht in einer anderen, aber das festzustellen liegt ausserhalb unserer Reichweite. Die einen finden's so, die anderen anders am Ertraeglichsten. So what?
Ich habe einige Laender auf allen fuenf Kontinenten besucht, einige laenger, andere kuerzer - und in jedem einzelnen Fall waren es etwa die Haelfte der Eindruecke, die mich begeistert haben, und die andere Haelfte fand ich kritikwuerdig. Beides ist bereichernd.
Ich habe jetzt andere Prioritaeten und reise kaum noch - ohne allzu grosses Bedauern uebrigens. Aber je mehr ich darueber nachdenke, desto mehr sehe ich, dass ich voellig ausserstande bin, ueber einen bestimmten Ort den Stab zu brechen.
Ich habe ganz im Gegenteil folgendes gelernt:
- dass eben auch alles ganz anders aufgebaut sein und ablaufen kann, und trotzdem funktioniert
- ich bin mir absolut sicher, dass man an jedem Ort der Welt etwas finden kann, das einen erfuellt und beschaeftigt.
- von einem bestimmten Land enttaeuscht zu sein waere nicht fair.
- die Welt ist nun einmal nicht mehr so gross und wunderbar, wenn man einiges ueber sie gelernt hat
- Tand, Tand, Tand, ist alles Gebilde von Menschenhand.
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TheHitcher

« Antwort #3 am: 19. Juli 2011, 17:43 »
Hmm, das Land "Deutschland" hat mich bisher am meisten entäuscht, aus dem Grund habe ich auch mit dem reisen begonnen :D
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Flynn

« Antwort #4 am: 19. Juli 2011, 17:49 »
...also ich finde Deutschland und Europa immer spannenden je weiter ich weg bin :D

Bin hier gerade in Mendoza und ich versteh ehrlich gesagt nicht was hier so "wunderschoen" und einmalig sein soll. BsAs und Cordoba gefaellen mir echt um Welten besser...
Zugegeben, hier hat es aktuell -2 grad - aber auch im Sommer sind diese weintouren super teuer und bis auf Skydiving und weiteres 0815-Zeugs kann man hier irgendwie nicht so viel machen :(
vielleicht bin ich auch zu lange on-the-road, aber Mendoza haut mich echt nicht um :D
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karoshi

« Antwort #5 am: 19. Juli 2011, 18:20 »
Das ist ganz schwierig. Ich denke, es gibt eine Menge Orte, die über lange Zeit dermaßen gehyped wurden, dass die Realität dagegen nur abfallen kann -- zumal der Hype in den seltensten Fällen eine positive Wirkung auf den Ort hat.

Eine persönliche Enttäuschung aus der jüngeren Zeit war für mich die Küste des Rote Meeres. Ok, ich weiß auch nicht genau, was ich erwartet hatte außer einer Wüste, die bis direkt ans Meer geht, gesprenkelt mit grauen, staubigen Häusern. Und dass man den größten Teil des Tages über Wasser verbringt, hätte mir auch klar sein können.

Oder, wenn ich nicht so weit weg schauen will: das Rheintal zwischen Bingen und Bonn. Der Rhein bricht in einem engen Flusstal durch die deutschen Mittelgebirge -- ganz tolle Landschaft. Im 19. Jahrhundert haben sich reiche Engländer hier kitschige Schlösser- und Burgnachbauten hingestellt, weil alles ach so romatisch war. Und heute? Drängen sich Winzerorte mit klingenden Namen (Boppard, Bacharach, St. Goar...) zwischen Fluss und Hang, während Tag und Nacht alle 3 Minuten ein Güterzug durchrumpelt, die Hauptstraße mangels Umgehungsmöglichkeiten den ganzen Verkehr mitten durchs Dorf leitet und Frachtkähne (definitiv ohne Feinstaubplakette) mit voller Fahrt gegen die starke Strömung antuckern.

Aber auch da machen Leute Ferien und freuen sich, dass sie da sind. Ich denke, es kommt neber einer realistischen Erwartungshaltung immer auch auf die persönliche Stimmung an. Wer die richtigen Leute trifft, der kann wahrscheinlich selbst Molwanien noch etwas abgewinnen.

LG, Karoshi
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mimmi

« Antwort #6 am: 19. Juli 2011, 19:10 »
find ich auch einen spannenden thread.

wovon ich ziemlich enttäuscht war, war die halong bay in vietnam und auch phu quoc. ersteres ist meiner meinung auch dem schon genannten hype zum opfer gefallen, total überfüllt mit konkurrierenden schiffen, massenabfertigung pur, so hab ichs empfunden.
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Litti

« Antwort #7 am: 19. Juli 2011, 22:06 »
Stimme zu, interessantes Thema. Aber manchmal klarerweise auch subjektiv - die Halong Bay hat mir zum Beispiel super gefallen, das waren 3 unvergessliche Tage für uns. Hatten allerdings bewusst (und wohl auch genau aus diesem Grund) etwas mehr Geld für diesen Trip ausgegeben und dadurch nicht das Standardprogramm. Wie viel tatsächlich los ist haben wir deshalb nur am Anleger gesehen, und das war wirklich zum fürchten...

Mein bisher negativster Eindruck auf Reisen betrifft aber seltsamerweise auch Vietnam: Über die Fahrt von Dien Bien Phu nach Sa Pa hatte ich viel Gutes gelesen. Tatsächlich ging es über eine hunderte Kilometer andauernde Baustelle, die längste die ich je gesehen haben... Dörfer die buchstäblich im Schlamm und Bauschutt versanken. Ein Verbrechen an der Natur reihte sich ans andere. Unfassbar was der Menschen binnen kurzer Zeit zerstören kann.

Und weil oben schon geschrieben wurde, man solle nie über ein ganzes Land urteilen: Tatsächlich war das an meinem zweiten Tag in Vietnam, aber all die Zeit die folgte war wunderschön...
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Rupus

« Antwort #8 am: 20. Juli 2011, 03:09 »
Isla del Sol im Titicacasee. Ist zwar eigentlich nicht teuer und landschaftlich sehr schön, aber man wird (wenn man es ohne Übernachtung macht) wie Vieh von einem Guide über die Insel getrieben, muss sich tierisch hetzen, wird ständig aus ominösen Gründen zur Kasse gebeten (immer nur kleine Beträge, aber nervt trotzdem sehr). Im Endeffekt hat man aber auch keine Zeit die Sachen zu sehen, und wenn man mal durch Zufall auf einen Inkabrunnen trifft, wimmelt es von Touristen in einem Maße das man nur noch weg will. Schade um die schöne Insel. Aber selbst mit Nachfragen konnte man kaum was von der mythologischen und religiösen Bedeutung rauskitzeln....
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White Fox

« Antwort #9 am: 20. Juli 2011, 05:07 »
Ich muss mich zum Thema Australien anschließen: Richtige 'Highlights' hab ich hier noch nicht zu sehen bekommen (und ich bin immerhin schon seit 8 Monaten im Land). Gerade die berühmte 'Great Ocean Road' hat mich nicht besonders von Hocker gerissen, solche Küsten gibt es doch auch in Europa und dort schöner .... Natürlich hab ich noch nicht alles in Australien gesehen, so stehen noch Sydney und der Ayers Rock aus, aber ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass so ne Oper oder der Fels das für mich noch retten werden. Ich hatte zwar nicht sooo die hohen Erwartungen, aber irgendwie bin ich trotzdem enttäuscht.
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Susu

« Antwort #10 am: 20. Juli 2011, 06:10 »
Ein interessanter Thread, in der Tat. Man sollte ihn sich nur nicht zur Grundlage für das eigene Reisen machen, denn schon bei den bisher gegebenen Antworten sieht man ja, dass die Meinungen über bestimmte Orte meilenweit auseinander liegen können. Und manchmal liegts ja auch einfach am Wetter oder an der eigenen Gemütslage ob man einen Ort toll oder nicht findet.

Meinen Senf will ich natürlich trotzdem dazu geben  :D
Ich fand die nasse Halongbucht ebenfalls ganz schlimm:  Miese, rotzfreche Guides, Abläufe, die nicht eingehalten werden, jeder auf dem Boot zahlt einen anderen Preis (je nachdem wie gut man verhandelt hat oder inwieweit man vorher gebucht hat) und völlig überlaufen das Ganze.
Die Insel Phu Quoc in Vietnam fand ich hingegen toll. Keine besonderen Erwartungen gehabt und positiv überrascht worden. Lag vielleicht auch einfach an der netten Gesellschaft, die wir auf der Insel hatten und, dass es nach vielen Monaten des Reisens mal wieder wie Urlaub war.

So können die Meinungen unterschiedlich sein.  Und das ist ja das Tolle, so kann jeder seine Lücke finden.
Viele Grüße aus Ko Tao, das viele auch unglaublich schlecht finden, weil es nicht mehr so leer und natürlich ist, wie vor 10 Jahren. Ich finds toll hier.
Susan
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_Sarah_

« Antwort #11 am: 20. Juli 2011, 19:05 »
Die größte Enttäuschung für mich war definitiv auch Australien. Soll nicht heißen das ich keine gute Zeit dort hatte aber nach all den Erzählungen von Freunden und bekannten die ebenfalls schon dort waren, hätte ich einfach viel viel mehr erwartet. MIit den Gründen kann ich mich Lelaina voll anschließen, zu teuer, zu wenig abwechslung und zu unspektakulär. Außerdem (auch wenn es doof klingt) waren mir viel viel zu viele deutsche dort. Ich habe mehr Deutsch als Englisch gehört. Was mich aber am meisten gestört hat, waren die ganzen Tauchshops. Ich bin selber absoluter Tauchneuling und habe meine tauchscheine auch erst auf der reise in asien gemacht, wo mir in jeder einzelnden tauchschule mit der ich tauchen war immer und vernünftiger weise nochmal eingeprägt wurde, nichts anzufassen und erst recht nichts mit zu nehmen. Wohingegen in Australien super viele Tauchschulen schon mit Prospekten geworben haben auf denen sich Taucher an Schildkröten festhalten und ähnliches. Ich habe auch einige andere Reisende getroffen die bei Tauchgängen vom Guide persönlich dazu aufgefordert worden Seesterne oder Fische aufzuheben/anzufassen. Das hat mich in Australien halt sehr gestört weil mein Hauptgrund hinzufahren eigentlich das Tauchen am great barrier reef war.
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Stecki

« Antwort #12 am: 20. Juli 2011, 21:12 »
Ich muss mich zum Thema Australien anschließen: Richtige 'Highlights' hab ich hier noch nicht zu sehen bekommen (und ich bin immerhin schon seit 8 Monaten im Land). Gerade die berühmte 'Great Ocean Road' hat mich nicht besonders von Hocker gerissen, solche Küsten gibt es doch auch in Europa und dort schöner .... Natürlich hab ich noch nicht alles in Australien gesehen, so stehen noch Sydney und der Ayers Rock aus, aber ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass so ne Oper oder der Fels das für mich noch retten werden. Ich hatte zwar nicht sooo die hohen Erwartungen, aber irgendwie bin ich trotzdem enttäuscht.

Die Oper wird Dich enttäuschen, dafür ist die Harbour Bridge gigantisch. Ich verstehe dass mit Australien nicht ganz. Offenbar sind hier einige enttäuscht weil die ganzen Superlative nicht dass halten was sie versprechen. Aber man geht doch nicht deswegen in ein Land. Man will doch die Kultur und die Mentalität kennenlernen, oder Landschaften und Essen. Ich fand Australien genial. Es hat ja auch nie jemand behauptet dass es vielfältig sein soll. Das mit den Deutschen ist leider wirklich der Horror, besonders an der Ostküste. Und mit dem Euro werdet Ihr leider in Zukunft immer weniger günstige Reiseländer finden.

Mich persönlich haben bisher die USA am meisten enttäuscht. Dies liegt aber nicht an den Amis, sondern daran dass Europa schon viel zu amerikanisiert ist. Es ist einfach nix spezielles. Trotzdem haben mir die 3 Wochen dort gefallen.

Auch sehr enttäuschend fand ich Malaysia (ja, da wurde mir schon oft widersprochen). Ich fand das Land, zumindest die Teile die wir gesehen haben langweilig, dreckig und es gab schlechtes Essen.
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Lelaina

« Antwort #13 am: 21. Juli 2011, 03:10 »
Danke erstmal für die vielen Antworten!
Ich habe ja selbst in meinem Eingangspost selbst schon erwähnt, dass das Thema höchst subjektiv ist. Aber trotzdem finde ich esThema sehr interessant mal verschiedene Meinungen zu hören.

Bei aller Subjektivität muss ich sagen, dass sich bei gewissen Ländern (Regionen, Städten) aber oft doch sowas wie ein Meinungsbild herauskristallisiert. Sonst,würde es kaum dieses Forum geben, um einfach mal zu fragen: "Ich fahr nach XY, was soll ich mir dort ansehen? Wovon könnt ihr abraten?"

Absolut ist es richtig, dass Menschen, Stimmungen und Umstände stark das eigene Empfinden und die Bewertung eines Reiselandes beeinflussen. Aber in der Regel (sicher nicht immer) kann man das ja unterscheiden.

Ich war z.B. ziemlich enttäuscht von den Whitsunday Islands. Ich weiß aber, dass meine Enttäuschung nichts direkt mit der Inselgruppe zu tun hat, sondern den nicht so tollen Umständen (schlechtes Wetter, doofe Crew) geschuldet ist. Insofern gebe ich niemandem den Rat: "Whitsundays? Bloß nicht!" Sondern ich sage: "Seht euch den Wetterbericht an, plant lieber nen Tag mehr ein und vergleicht die Angebote der Anbieter sorgfältig." (Ja, hatte der LP Recht, hätte mich mal dran halten sollen  ;) ) Die Leute, die mit mir auf dem Boot waren, haben hingegen daszu beigetragen dass der Trip dennoch Spaß gemacht hat.

Um das subjektive einmal mehr zu unterstreichen, Zitat Stecki:
Zitat
Die Oper wird Dich enttäuschen, dafür ist die Harbour Bridge gigantisch. d.
ICH fand die Oper genial und total schön :-) Die Brücke aber auch!
Insgesamt scheint Sydney ja so ne Stadt zu sein an der sich die Geister scheiden. Ich hab es geliebt. Einer der wenigen Ort, die ich in Australien bisher gesehen habe, die mich nachhaltig beeindruckt haben. Ein Ort an dem ich gerne noch mehr Zeit verbracht und mehr erkundet hätte. Noosa fand ich unheimlich toll, da hätt ich wohnen können. Und das Cape Tribulation fand ich toll. Da hatte ich wirklich das Gefühl etwas zu verpassen, weil wir nur eine Übernachtung eingeplant hatten und deshalb kaum herumgekommen sind am Cape. Aber es war schön und beeindruckend. Byron Bay gehört für mich zu den Orten, die total gehypt sind. Ja es ist schön da, aber aber das war's auch.

Zitat
Offenbar sind hier einige enttäuscht weil die ganzen Superlative nicht dass halten was sie versprechen. Aber man geht doch nicht deswegen in ein Land. Man will doch die Kultur und die Mentalität kennenlernen, oder Landschaften und Essen. Ich fand Australien genial. Es hat ja auch nie jemand behauptet dass es vielfältig sein soll.
Kultur hab ich mir von Australien nicht besonders viel versprochen. Passt schon.
Für mich war Australien übrigens auch nie der riesige, romatisierte Traum. Es war nicht der Ort von dem ich immer geträumt habe. Ich hab einfach die Chance genutzt herzukommen und mir gedacht, dass es eine Erfahrung wert ist. Entsprechend habe ich aber auch kaum etwas erwartet oder mir große Hoffnungen gemacht. Ausnahmen waren Sydney, das Cape und die Whitsundays. Und 2 von den 3 Orten fand ich ja auch wirklich toll :-) Und der Rest hatte keine Erwartungen zu erfüllen und war dann aber auch eben "nur" schön. Aber jedem das seine

Stecki

« Antwort #14 am: 21. Juli 2011, 04:52 »
Whitsunday Islands und Fraser Island waren bisher etwas vom besten dass ich erlebt habe. Aber wie Du schon sagtest, bei mir war halt tolles Wetter und coole Leute. Wenn mann nur Langweiler dabei hat, gute Nacht. Die Oper ist schon schön, nur halt sehr klein. Aber dafür gibts eben die Brücke.

Was mir nocb grad in den Sinn kam: Die zwei beschissensten Orte der Welt wo ich je war (mal abgesehen von einigen Käffern in Europa) waren Surfer's Paradise (langweiliger gehts nicht mehr) und Irkutsk (dreckiger gehts nicht mehr, schnell weg da zum Baikalsee!).

Aber eben, alles subjektiv.

Edit meint, schnorcheln ist sowieso an vielen Orten schöner als in Australien.
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