Thema: Neuseeland ab Mitte September für 6 Wochen?  (Gelesen 1886 mal)

Bobsch

« am: 10. Juni 2013, 23:26 »
Hallo,

ich überlege gerade meine Pläne ein wenig zu ändern. Dann würde ich bereits ab etwa Mitte September (Start Auckland) bis Ende Oktober (immer weiter Richtung Süden) Neuseeland bereisen. Ich hab mich zwar bereits durch einige Internetseiten gelesen und weiss auch, dass es nicht die absolut perfekte Reisezeit ist (November wäre schon besser), aber kann man in dieser Zeit Neuseeland dennoch in vollen Zügen genießen? Oder sind zahlreiche Aktivitäten einfach (noch) nicht möglich wegen der Temperaturen? Auf wirklich winterliche Temperaturen muss ich zu dieser Zeit doch nicht mehr einstellen, eher so wie bei uns im Herbst, oder?

Würde mich über persönliche Erfahrungsberichte und Tipps jeglicher Art freuen.


Gruß Boris
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Diggidi

« Antwort #1 am: 11. Juni 2013, 17:34 »
hi

also wir waren anfang november dort u es war nachts im camper manchmal schon gut frisch aber dann kam langsam der frühling..daher denke ich wird es bei dir schon noch frisch sein...aber man steckt nie drin...freund von uns waren im so called sommer dort und hatten fast die kompletten 52 tage regen :-( wir konnten wetterbedingt einige dinge nicht machen aber die waren eigentl für die reisezeit so auch nicht gedacht aber das wetter kannse nicht ändern u ändert sich täglihc..wir hatten an manchen tagen alles von sonne bis zu hagel..wenn man aber begrenzt zeit hat, kann man natürlich nicht immer warten...dadurch konnten wir nicht auf den gletscher, haben aber 3 tage auf meinen fallschirmsprung gewartet...
lg diggidi
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ORANGPHILOSOPHICUS

« Antwort #2 am: 12. Juni 2013, 02:56 »
Naja, je mehr an der küste desto weniger kalt wird’s. und in nz gibt’s viel küste ;) die nordinsel wird nie wirllich kalt. Eher kühl und feucht.
Es kann dir aber auch im sommer auf der südinsel passieren, dass es wirklich kalt wird, wenn du wo in tälern in den bergen campst.
Prinzipiell ist neuseeland ja nicht ganz unähnlich von mitteleuropa. Der südliche teil der südinsel vl eher skandinavien. Nur milder mit viel mehr niederschlag. Oktober/november wäre da dann unser april/mai.

gegens wetter kann man eh nichts machen außer abwarten! und eine schlechtwetterperiode kann euch immer erwischen. Ich meine: setzt euch dem aus! Im oktober könnt ihr soweit ich weiß sogar noch manche great walks vor der hauptsaison viel viel billiger laufen. (zb tongariro circut).
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ORANGPHILOSOPHICUS

« Antwort #3 am: 12. Juni 2013, 03:23 »
Ops, habe an okt/nov gedacht….  Naja, mitte sept wird’s halt noch etwas frischer ;)
einen guten schlafsack würde ich euch schon sehr sehr empfehlen! Ich habe selbst bereits ab dem  frühherbst im guten daunenschlafsack mit haube geschlafen.

aber ich meine, wenn ihr in die berge seht, die richtig schön mit schnee bedeckt sind, werdet ihr die kühlen temperaturen verkraften können! Man wird in neuseeland schwer belohnt wenn man ein bisschen zäh ist :D ab und zu eine heiße dusche und das klappt schon.
Die genauen temperaturen kannst dir ja einfach für einzelne orte in klimadiagrammen raussuchen. Gibt hat große unterschiede zwischen te anau und cape reingna
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Bobsch

« Antwort #4 am: 12. Juni 2013, 12:38 »
Danke für eure Antworten!

Denen entnehme ich, dass Neuseeland so oder so unberechenbar ist was das wetter angeht ^^ Wenn ich es als einen der ersten Stopps wähle, könnte ich z.B. auch noch einen Schlafsack mitschleppen und aus Asien wieder zurückschicken. Ich habe aber in einem anderen Thread hier gelesen, dass man auch (ich glaube im walmart oder so ähnlich) günstig Zelt etc. kaufen kann. Würdet ihr empfehlen es vor Ort zu kaufen oder lieber eins von hier mitzunehmen. Wenn ich eines von hier mitnehmen würde, dann auch bloß ein günstiges (ca. 50€), da ich es wirklich nur für diesen ersten Reiseabschnitt mitschleppen würde (Da muss es dann auch kein ultraleichtzelt sein oder so).

Sicherlich wäre der Vorteil an den Monaten September/Oktober, dass es noch günstiger sein sollte als in der Hauptsaison. Allerdings würde ich mich auch sehr ärgern wenn ich schon am anderen Ende der Welt bin und die meisten tollen Sachen (wanderungen, sonstige Outdooraktivitäten) nicht zu machen sind, weil die Saison dafür noch nicht angelaufen ist oder diese in den Monaten September/oktober wetterbedingt nicht durchführbar sind. Wie schätzt ihr diesen Aspekt für die Monate September/Oktober ein? Könnte da vieles nicht ducrhführbar sein und man verpassst viele tolle Sachen in Neuseeland obwohl man 6-7 Wochen da ist?

Gruß Boris
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Carola

« Antwort #5 am: 13. Juni 2013, 16:07 »
Ich war 2x im August/September in NZ, 1x im Januar/Februar.

Zelten finde ich für September zu heftig! Es wird früh dunkel und nachts kalt, dazu kann noch Regen kommen. Aber vlt bist du ja kältetechnisch abgehärtet!

Man kann auch zu dieser Jahreszeit, also im neuseeländischen Frühling, die meisten Dinge machen. Ganz im Norden ist das Klima eh subtropisch, und auf der Nordinsel liegt nur im Tongario-NP Schnee. Ob du das Crossing machen kannst, hängt vom Wetter ab und eben von der Schneelage, das könnte u.U. ausfallen. Aber das ist auf der Nordinsel die einzige Einschränkung!

Auf der Südinsel kannst du gut den Abel-Tasman-Treck gehen: wunderschön, ganzjährig begehbar. Höhere Bergtouren werden eher noch nicht möglich sein! Aber es gibt genügend Alternativen (siehe DOC-Seite). Die Gletscher haben wir im Winter wesentlich schöner erlebt als im Sommer, da es an der Westküste viel geregnet hat.

Insgesamt kannst du viele Sachen trotzdem machen. Was ich im Winter sehr genossen habe im Gegensatz zum Sommer war die Tatsache, dass viel weniger Leute unterwegs waren! Und kalt war es im Sommer auch oft. Nur das mit dem Zelt würde ich mir überlegen.

Zelte gibt es in der Tat billige bei Warehouse, aber für einen Dauereinsatz im Dauerregen?
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Diggidi

« Antwort #6 am: 13. Juni 2013, 16:48 »
oRANGphilosphicus hatte mich schon erst gewundert ;-) also wir konnten den tongariro wegen hagel nicht machen. die wetter unbestädnigkeit ist ja auch hier normal...wir hatten in 32 tagen nur 2 mal regen...ich weiss ja nicht wie du dort reisen willst, aebr in hostels sind schlafsäcke eh verboten und im camper brauchst du keinen da sind immer bettwäsche mit dabei.

diggidi
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Bobsch

« Antwort #7 am: 13. Juni 2013, 17:56 »
Also ich hatte eigentlich vor mit Bus (entweder öffentliche Verkehrsmittel oder Stray) und Hitchhiking im Land umherzukommen. Ich denke einen Camper zu mieten für mich alleine dürfte ziemlich kostspielig werden. Das Zelten war v.a. auch gedacht für mehrtägige wanderungen, aber auch mal an kleinen Orten um Geld zu sparen. Das müsste ich dann zu der Jahreszeit wohl verwerfen, was ich aber nicht wirklich als Problem sehe.

Grundsätzlich schießen mir folgende 2 Gedankenstränge für meine Route durch den Kopf (grob skizziert):

1.
Mitte Juli über Australien oder papua Neuguinea (2 Wochen) in die Südsee (6 Wochen versch. Inseln)
Mitte September bis Ende Oktober (6-7 Wochen) Neuseeland)
November+Dezember Myanmar + Sulawesi oder Palawan(hier treffe ich mich Anfang Nov. mit meiner Freundin)
Januar Südafrika
Februar bis Mitte August Südamerika (August: Freundin fliegt wieder)
Mitte August bis Ende November: Von Nordbrasileien über Amazonas nach Kolumbien und weiter nach Zentralamerika


2.
Mitte Juli bis Anfang September Transsib von Moskau bis Peking + paar Tage Hong Kong (7 Wochen)
Anfang September bis Ende Oktober Inselwelt Asien, z.B. Palawan und Sulawesi
November+ Dezember (treffen mit meiner Freundin): Myanmar + Andamaneninseln
Januar: Südafrika
Februar bis Mitte August: Südamerika (August: freundin fleigt wieder)
Flug über L.A. in die Südsee (6 Wochen)
Oktober + November: Neuseeland (6-7 Wochen)
Mitte November bis Ende November: Australien (2 Wochen)


Eigentlich war Route zwei schon gesetzt, aber vor ein paar Tagen setzte das Kopfkino ein ob ich die Route nicht doch lieber zugunsten Route 1 ändern sollte. Gründe dafür waren:
- Habe viel negatives über die Transsib gehört und farge mich nun ob es wirklich so interessant/spannend ist. Zwischen Moskau und Baikalsee scheint es ja nicht viel zu geben. Der Hauptgrund die Transsib zu machen wäre für mich dann die Mongolei.

- Ich habe Bedenken, dass ich nach ca. 12 Monaten (wenn meine Freundin abfliegt) evtl. gar keine Lust mehr habe alleine noch weiterzureisen. Dann würde mir im Falle von Route 2 Neuseeland und die Südsee entgehen. Beides Ziele, die ich eigentlich sher gerne anteuern möchte (v.a. Südsee)

- wenn ich mcih für Route 2 entscheiden würde hätte ich Zentralamerika mit drin. Einerseits scheint es mir sehr reizvoll zu sein. Anderereseits habe ich evtl. nach 6 Monaten Südamerika auch genug von Lateinamerika. Oder Zentralamerika sehr anders als Südamerika?


Ich freue mich auf eure Antworten


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ORANGPHILOSOPHICUS

« Antwort #8 am: 15. Juni 2013, 05:57 »
@Bobsch: camper mieten alleine wäre mir auch zu teuer! meinungen zu den bussen findest du HIER . würde dir dringend davon abraten. vor allem weil du dann zu abhängig bist vom wetter!

@winterwandern: das ist eines meiner künfitgen vorhaben. in neuseeland im winter zu wandern. google einfach mal bilder! habe von vielen wanderbekanntschaften gehört, wie großartig das ist. gute ausrüsting ist allerdings pflicht!

@1: glaube von papua in die südsee wird teuer. direktflüge habe ich nicht gefunden. halt über australien. wollte ich auch erst machen, aber das war mir finanziell zu heftig. ob sich der aufwand für angepeilte zwei wochen lohnt, musst du selber entscheiden!
prinzipiell kann ich in ein paar wochen mehr zur südsee sagen ;) mache gerade knapp 9 wochen samoa, us samoa, fiji und vanuatu.

zum rest kann ich nicht viel sagen, außer, dass es mir etwas viel vorkommt. aber ich hab vieles davon noch nicht gemacht.

grüße aus pago pago

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Bobsch

« Antwort #9 am: 15. Juni 2013, 19:34 »
@ORANGPHILOSOPHICUS

Papua Neuguinea würde ich dann wohl eher für 4 oder 5 Wochen bereisen (hatte bloß vergessen das oben separat auszuführen). Informiere mich gerade ob es denn möglich ist "on budget" (50-60€/d inkl. Inlandstransport und ab und an mal tauchen) in Papua Neuguinea unterwegs zu sein. Leider muss man ja anscheinend an gewissen Stellen fliegen, da man per Landweg oder Fähre nicht weiterkommt. Außerdem scheinen die Unterkünfte nach ersten Recherchen (dort wo überhaupt vorhanden) ziemlich kostspielig zu sein.
Also wenn jemand Informationen aus erster oder zweiter Hand hat, gerne mal posten.
Um nach Papua zu kommen, würde ich bis nach Jayapura (Indonesien) fliegen und dann nach Vanimo rüber. Damit wäre die Anreise relativ günstig. Allerdings scheint der Weg von Vanimo weiter recht beschwerlich zu sein. WEiterreise aus Papua wäre dann wohl von Port Moresby über Salomonen nach Fidschi (müsste insgesamt ca. 300 - 350€) kosten. Soweit zumindest meine Ideen dazu...

Wie hast du dich denn in Neuseeland fortbewegt wenn weder Stray (oder andere Busunternehmen) noch Campervan? Nur Hitchhiking und öffentliche Verkehrsmittel? Fahren die Öffis denn auch in abgelegene Ecken, die ja eigentlich nur Touris interessieren?

Zitat
@winterwandern: das ist eines meiner künfitgen vorhaben. in neuseeland im winter zu wandern. google einfach mal bilder! habe von vielen wanderbekanntschaften gehört, wie großartig das ist. gute ausrüsting ist allerdings pflicht!

Was verstehst du unter guter Ausrüstung? Da ich hier in Deutschland nicht wirklich viele Wandertouren mache, auf Reisen aber doch sehr gerne in der Natur bin, würde sich meine Ausrüstung auf soliden "höhere" Wanderschuhe (sehr gut eingelaufen), Merinounterwäsche, Trekkinghose, Fleece, Softshelljacke und Regenjacke beschränken?

Wie gefallen dir Samoa und US Samoa? Vielleicht kannst du da ein paar Zeilen/Eindrücke zu schreiben.

Gruß
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ORANGPHILOSOPHICUS

« Antwort #10 am: 15. Juni 2013, 21:24 »
aja, salomonen also... die hab ich nicht wirklich auf meinem schirm gehabt ;)
hab übrigens bei jedem meiner 6 flüge in dieser region 23-25 € pro flug auf die von skyscanner gelieferten preise aufschlag bezahlt! (falls du noch nicht gebucht hast!). das war dann auch immer der preis, den man direkt bei der fluglinie findet!


@transport in neuseeland: die ersten 2 1/2 monte bin ich nur per anhalter unterwegs gewesen (okay okay, 11nzd für busse in christchurch.... die sind vernachlässigbar ;) ).
danach habe ich supergünstig einen van gekauft und hab mir nochmals gut zwei monate den rest des landes angesehen.
habe dabei eben auch mehrere hitchhiker mitgenommen, die man als "stray-aussteiger" bezeichnen könnte :D

@van: ich hatte keinen mietvan, sondern mir einen gekauft. für 9 wochen wars im endeffekt noch erschwinglich. mieten wäre da deutlich teurer gewesen. und die ausstattung und geräumigkeit auch weit besser als bei den meisten mietvans.
meinte nur, dass du allein doch einiges an sprit und mietkosten aufbringen musst. vor allem wenn du wandern gehst,  zahlst du ja inzwischen den van weiter, obwohl er irgendwo am trailhead steht für ein paar tage....

@öffis.... die vergiss lieber gleich wieder! bei zwei oder drei anläufen die öffis zu nehmen, bin jedesmal wieder am straßenrand gestanden. VIEL flexibler, VIEL schneller und VIEL günstiger!

kosten....
hitchhiken:  7€ (10 wochen, dabei mehrmals zum abendessen oder auf übernachtungen eingeladen worden)
van: kauf 1380€ (1000 €+ sprit ca. 650€ + 30€ wof check + 200€ starter erneuern - 300€ shared fuel von mitreisenden - 400€ verkauf (9 wochen, den van aber aufgrund des zustandes nur noch um sehr wenig verkaufen könne... hätte ein gewisses teil länger gehalten, wäre ich sogar mit einem plus ausgestiegen (rückkaufvertrag!) für 9 wochen wars okay. habe aber egtl erhofft, dass ich den wagen besser verkaufen kann, was um ein haar geklappt hätte. aber ja... war ein recht alter van.

zusammengefasst ;)
- alleine ists recht teuer mit dem sprit! (im süden der südinsel hab ich mal 2,6x nzd bezahlt!!! - schnitt liegt aber bei ca 2,1 nzd)
- ob du im sept/okt hitchhiken willst musst du dir überlegen!

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Bobsch

« Antwort #11 am: 18. Juni 2013, 20:50 »
Zitat
ob du im sept/okt hitchhiken willst musst du dir überlegen!

Was spricht denn dagegen in diesen Monaten zu hitchhiken?

Evtl. wäre es wirklich eine Überlegung sich dann einen Campervan zuzulegen. Wie hast du das mit dem Rückkaufvertrag denn gemacht? In diesen Monaten wird sicherlich weniger los sein als in der Highseason. Ist es trotzdem realistisch Leute aufzugabeln zum Sprit teilen in Hostels und co?

Gruß Boris
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ORANGPHILOSOPHICUS

« Antwort #12 am: 20. Juni 2013, 06:23 »
naja wettermaessig meinte ich, es is kaelter und idR niederschlagsreicher am strassenrand ;)

@rueckkauf: nach dieser option gefragt! manche haendler erwaehnen das auch bereits auf der homepage.
es gibt in der naehe von auckland ein deutsch-neuseelaendisches paerchen, das camper umbaut und vermieten. von denen hab ich nur gutes gehoert! schau dir mal deren homepage an!

@leute aufgaben: schwer zu sagen. war in den besagten monaten nicht in nz
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