Thema: Sprachen lernen  (Gelesen 4362 mal)

WE TRAVEL THE WORLD

« am: 07. Juni 2013, 15:32 »
Hallo liebe Weltreisende und Reisende,

wollt mal hören, wie ihr es so haltet, mit dem Sprachen lernen.

Da uns unsere zehnmonatige Reise auch in spanischsprachige Länder führt, haben wir gedacht, wir legen uns mal ein paar Grundlagen mit einem VHS Kurs zu. Da wir die VHS Kurse schon kennen, war uns auch klar, dass das jetzt nicht unbedingt die effektivste Sprachschule sein wird, dafür aber wirklich günstig (15 Stunden für 95€, da kann man sich nicht beschweren).

Der Lehrer, ein junger Spanier, erwies sich dann aber doch als Glücksgriff, weil er die Stunden witzig und mit vielen eigenen Aufgaben gestaltete. Als dann noch die Bremser, die gefühlt 20x die gleiche Frage stellten, den Kurs verließen, wurde es richtig gut.

Um diesen Kurs zu unterstützen und das Gelernte zu vertiefen, bieten sich einige Sprach Apps und kostenlose Websites an.

Empfehlen möchte ich hier

http://www.duolingo.com gibt es auch als App

http://de.babbel.com ist auch ganz ok, gibts ebenfalls als App

Habt ihr da auch Erfahrungen gemacht, sowohl mit Sprachkursen als auch mit Lern-Software?

Schöne Grüße,

Caro


Sebi

« Antwort #1 am: 07. Juni 2013, 17:42 »
Hi. Ich benutze aus dem selben Grund seit gut einem Jahr babbel um Spanisch zu lernen. Finde die zahlreichen Kurse und den Vokabeltrainer wirklich super gemacht, und wenn man mal ein Angebot abwartet (zb groupon) ist man für 4-5€ im Monat dabei.

Ein Nachteil der Online-Plattformen gegenüber Kursen wie VHS: man hat halt keine festen Termine und muss sich anderweitig motivieren regelmäßig zu üben. ...

Ansonsten findet man zB über Couchsurfing auch Tandem-Partner, Spanisch-Stammtische oder andere Events wo man gut üben kann - kostenlos versteht sich
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Skraal

« Antwort #2 am: 07. Juni 2013, 18:24 »
Spanisch habe ich auch in der VHS gelernt und von meiner Lehrerin gleich den Lima-Akzent angenommen, was mir in Peru dann gesagt wurde. :D
Für mich funktioniert Frontalunterricht gut, wenn ich ein bißchen zum Sprechen komme, und das hat man in der VHS ja durchaus.
Danach habe ich mit einem Tandem-Partner weitergemacht, das ist auch sehr empfehlenswert und in Uni-Städten gibt's da auch eine recht große Auswahl.

Mit einem Lehrer lerne ich einfach mehr/besser/regelmäßiger. Das habe ich dann auch bei meinem Intensivkurs Hindi in Varanasi gelernt. Das war top und empfehlenswert: http://www.bhashabharati.com

Unglaubliche Erfolge hatte ich dann mit den Pimsleur Audiokursen. Sowohl Farsi (Persisch), Chinesisch, als auch Russisch und Twi habe ich damit extrem gut gelernt und auch nach fast drei Jahren sind noch einzelne persische Sätze hängen geblieben. Mit einem täglichen Aufwand von nur einer halben Stunde kann man die Kurse, die Mitsprechen verlangen, gut beim Spazierengehen anwenden. Wirklich erstaunlich. Es gibt auch ausgefallene Sprachen (Twi, Wolof, Schweizerdeutsch oder Tagalog) allerdings sind die Kurse recht teuer. Aber verschiedenen Buchten können da Abhilfe schaffen. :D

Russlandjournal bietet einen kostenlosen Podcast zum Russisch lernen, der für Anfänger nicht schlecht ist, auch wenn Chris mit seiner grottigen Aussprache nervt und schlechtes Beispiel gibt.

Bei Bookbox.com gibt es kostenlose Geschichten zum Anhören, Lesen und Anschauen in verschiendenen Sprachen.

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arivei

« Antwort #3 am: 08. Juni 2013, 04:43 »
Ich hab an der Uni Spanisch, Russisch, und etwas Portugiesisch und Indonesisch gelernt. Ich fand die Kurse sehr gut: alle von Muttersprachlern gehalten, relativ schnelles Lerntempo und natürlich für mich damals gratis. Als Gasthörer sind sie z.T. immer noch billiger als die VHS-Kurse bei doppelt soviel Unterrichtseinheiten und sie finden ebenso oft abends statt. Am besten mal bei der nächsten Uni nachfragen :)

 

Dani

« Antwort #4 am: 08. Juni 2013, 11:00 »
Hallo,

nachdem ich mit dem Spanisch-Sprachkurs an der vhs nicht so glücklich war wegen unterschiedlichem Lerntempo, Überschneidungen mit anderen Terminen, manchen Leuten, lerne ich nun täglich zu Hause am PC mit dem Intensivkurs von Langenscheidt.

Neben einem Vokaltrainer beinhaltet das digitale Sprachpaket auch einen Grammatiktrainer und einen Sprachkurs bis Niveau B2. Man hört die Worte, schreibt sie und macht verschiedenste Übungen inkl. Sprechen. Das Lerntempo kann individuell eingestellt werden und man ist nicht mehr an die jeweilige Uhrzeit der vhs-Stunde gebunden.

Für mich die perfekte Lösung!

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Home is where your Bag is

« Antwort #5 am: 04. Juli 2013, 09:03 »
- Rosetta Stone ist richtig klasse für die Basics... hat zwar seinen Preis, aber lohnt sich!!
- Ergänzend dazu Babbel App (o.ä.)
- Podcasts (da gibt es einen guten Schottischen Podcast "Coffee Break Spanish", gibt's auch für andere Sprachen)
- Die klassischen "Schulbücher", wo man reinschreiben kann
- und natürlich wenn möglich viel mit Muttersprachlern kommunizieren (Schreiben + Sprechen).

So bedient man fast alle "Lernkanäle", was für mich wunderbar funktioniert hat. Man muss natürlich auch wollen und richtig Bock darauf haben, dann geht es fast wie von selbst. Ich konnte so innerhalb eines Jahres mein Spanisch auf ein echt gutes Level bringen und mich in der Dom Rep und Spanien mit Locals unterhalten...
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Captain_Kirk

« Antwort #6 am: 17. Juli 2013, 13:50 »
Ich bilde mich auch gerne mit Sprachen weiter, aus jedem Land, in dem ich Urlaub gemacht habe fange ich immer ein paar Sprachfetzen auf und probiere die zu Hause wieder ein wenig zu intensivieren.

Über Rosetta Stone habe ich so Schwedisch gelernt, da ich unter anderem auch dort Verwandte habe.

Aber wie mein inderweltzuhause vor mir schon gesagt hat: wenn man keinen Bock hat etwas zu lernen (ob nun eine Sprache oder sonstwas) dann hat es keinen Sinn und dann kann man seine Zeit auch besser nutzen!
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Lunita

« Antwort #7 am: 17. Juli 2013, 21:59 »
Ich habe alle Fremdsprachen, die ich heute spreche, in der Schule bzw. während des Studiums gelernt. Spanisch hab ich danach noch ca. 2 Jahre lang in einem Kurs weitergemacht. Der war gut, solange das Niveau noch nicht so hoch war. Aber sobald dann z.B. die Grammatik komplexer wurde, wurde es für die Lehrerin wohl auch schwieriger. Sie konnte dann nicht immer erklären, warum etwas nun genau so war (z.B. warum wird jetzt in diesem speziellen Fall der Subjuntivo verwendet), und das war für mich irgendwann nicht mehr befriedigend. Aber ansonsten war der Kurs ganz gut, weil ich damit einfach einmal pro Woche wirklich Spanisch sprechen "musste" und die Lehrerin auch immer tolle Geschichten aus Kolumbien erzählt hat.  :)

Meinen (passiven) Wortschatz pflege ich nun, indem ich Filme und Serien in der Fremdsprache schaue, anfangs halt mit Untertitel. Auch Bücher lesen ist eine Möglichkeit, es gibt da z.B. so Übungsbücher von Langenscheidt für die unterschiedlichen Niveaus, bei denen die neuen Wörter gleich markiert und hinten erklärt sind.

Duolinguo hab ich vor meinem Italien-Urlaub genutzt, um mir den Grundwortschatz anzueignen. Das Lernen geht mit der App ganz einfach auch von unterwegs. Ich denke aber, dass es nicht mehr so toll ist, wenn man mal auf einem gewissen Niveau ist und komplexere Fragen aufkommen. Da bringt meiner Meinung nach ein Aufenthalt in der Sprachregion immer noch am meisten.
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MachuPikachu

« Antwort #8 am: 27. Juli 2013, 02:46 »
Bei mir liegt das Problem in der Motivation..

Ich habe ein ziemliches ausgeprägtes linguistisches talent, das ich momentan versuche für mich zu meinen Gunsten zu erarbeiten..

Spreche logischerweise Deutsch und Englisch zur Perfektion, mein russisch ist quasi von alleine angelernt, das ich aber durch mangelnde Motivation leider nicht verbessern will.. ich hoffe sehr, dass ich in Zukunft irgendwann die Motivation kriege auch mein Russisch zur Perfektion zu lernen.

Ansonsten ist meine vierte Sprache Spanisch.. ich habe paar Wochen in einem Selbstlerner geübt.. und es dann 2 Monate lang in Südamerika angewandt. Ich bin auf einem Niveau, das zu hoch ist um micht mit den Basics zu beschäftigen und das zu niedrig ist um Bücher zu lesen oder Filme zu gucken und sie auch sinngemäß zu verstehen.
Versuche jetzt schon seit Wochen rauszufinden wie ich die Motivation finden kann weiter zu lernen.. ich versuche die nächsten Tage einfach einpaar Filme oder Serien zu schauen und dies einfach so lange fortzuführen bis ich endlich ein angemessenes Level erreiche, um auch den Mut zu haben mir mein erstes spanisches Buch zu bestellen.

Als fünfte Sprache lerne ich auch gerade Isländisch, das aber schon seit einiger Zeit nicht mehr.. leider ist die Sprache nicht so relevant, dass ich aktuell die Motivation finde sie ausgiebig zu lernen, allerdings ist sie viel zu schön als das ich nicht die Ambition hätte sie irgendwann zu beherrschen.

Allgemein zum Thema: Sprachen lernen ist so individuell zu betrachten wie jede Person selbst. Es gibt nunmal Leute, die sich partout an keine neue Sprache gewöhnen wollen und Leute, die nunmal wesentlich offener für ebenjene sind. Je nachdem wie leicht man von Natur eine neue Sprache aufnimmt, desto leichter fällt es einem auch irgendwann auf ein angemessenes Niveau zu kommen.
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rco79

« Antwort #9 am: 11. November 2013, 08:52 »
das was ich an spanisch spreche, hab ich durch not in Spanien gelernt ;-) mir blieb nix anderes übrig, da dort keiner oder fast keiner englisch spricht

Rosetta stone hab ich zu hause auch, ist wirklich ein gutes programm, nur mir fehlt eher die konversation mit anderen in spanisch, hab 3 Kapitel im Rosetta stone absolviert habe noch 2 Kapitel, weiß aber nicht ob ich mich dazu noch motivieren kann.

Hab mir in Ecuador nen spanischkurs gebucht und werde dann dort fleissig lernen, es bringt mir hier ja nix, da mir das sprechen üben einfach fehlt. Mein vorteil ist dass ich in der Schule 3 Jahre französisch hatte und somit Erfahrung mit romanischen Sprachen habe. Generell fällt mir es nicht schwer mich auf neue Sprachen einzustellen ;-)
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trimless

« Antwort #10 am: 11. November 2013, 14:23 »
Ich spreche fließend italienisch aufgrund meiner Wurzeln (Vater Sizilianer).

Mit Englisch stehe ich etwas auf Kriegsfuß. Habe es mit einer schlechten 2 nach der 12. Gymnasium abgelegt.
Dafür war französisch sehr leicht.

Als ich in den Kanaren war, bemerkte ich, dass man mit italienisch auch dort durch kommt. Also eine lateinische
Sprache und man kommt schon mal zurecht (wenn man sich nicht ganz dumm anstellt) in allen Ländern, die
Spanisch, Portugisisch, Französisch, Rumänisch oder Italienisch sprechen.

Als ich in Griechenland war, hab ich auf die Schnelle mal einen Urlaubstrainer im Flugzeug druchstudiert und konnte
nach den 2 Stunden immerhin im Restaurant bestellen, die Zeichen lesen und nach dem Weg fragen. Das hat sich
in der einen Woche dort noch recht gut erweitert.

Mein Devise war immer, sich anzupassen, d. h. auch sprachlich, wenn man in ein fremdes Land reist....

Jetzt mit Thailand muss ich leider passen... mit Kind und dann auch noch so eine wirklich schwere Sprache....
Ich hab den Kaudawelsch da und finde den für die Schnelle ganz gut... Wenn man die Sprache aber richtig
lernen will, sollte man lieber einen richtigen Sprachkurs besuchen und da kann ich auch nur die Kurse der Uni
empfehlen!
Schneller und gründlicher kann man eine Sprache kaum lernen! Der Rest kommt dann eh durch die Praxis!
Wichtig, die Kurse zeitnah zu machen. Es nützt nichts eine Sprache schnell zu lernen und sie dann über Jahre
nicht zu nutzen....

Kommt Ihr auf Weltreise eigentlich mit Englisch und Spanisch durch? Auch in Asien?
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serenity

« Antwort #11 am: 11. November 2013, 23:58 »

Kommt Ihr auf Weltreise eigentlich mit Englisch und Spanisch durch? Auch in Asien?
In Asien kommst du definitiv mit Englisch durch - das sprechen dort viele, im Tourismus-Bereich praktisch alle .... mehr oder weniger  ;)

In Laos, Kambodscha oder Vietnam sprechen ältere Leute auch noch Französisch - da merkt man das koloniale Erbe!
Spanisch sprechen in SOA nur die Philippinen - aber da will im Moment wohl kaum jemand hin ...
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Toorepithe

« Antwort #12 am: 15. November 2013, 19:18 »
Da ich Mallorca liebe und öfters da bin verstehe ich auch schon viel. Beim Sprechen habe ich meine Schwierigkeiten, dafür kann ich aber schreiben. Das kommt durch Facebook, wo ich n´mir spanische Leute gesucht habe. So kann ich im Urlaub alles aufschreiben, was ich nicht richtig aussprechen kann. Aber das muss besser werden.
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Viaggiatore

« Antwort #13 am: 13. Januar 2014, 11:33 »
Ich komme mit Onlinekursen nicht so gut klar, da fehlt mir einfach die Selbstdisziplin. Außerdem möchte ich eine Sprache immer gerne sprechen und nicht nur theoretisch lernen. Ich werde im April oder Mai 2014 einen zweiwöchigen Sprachkurs mit Kaplan machen, vorzugsweise nach England oder Irland. Die haben einen guten Ruf und ich freue mich schon sehr  ;D
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Reisefan11

« Antwort #14 am: 20. Januar 2014, 09:45 »
Hallo zusammen,
 ich habe bis jetzt noch keine Onlinesprachkurse gemacht, weil ich da einfach nicht den Druck habe und weil ich mich ja mit niemandem unterhalten kann. Ich habe mal eine Sprachreise mit http://prolinguis.ch/ unternommen und zwar nach Barcelona. Das waren 2 ganz tolle Wochen, in denen ich nicht nur mein Spanisch verbessert habe, sondern auch viel von Barcelona gesehen habe. Meistens habe ich was mit meiner Klasse in der Sprachschule unternommen, das war immer sehr lustig.
Von Kaplan habe ich aber auch schon gehört, dass die sehr gut sein sollen.  :)
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Tags: sprache lernen