Thema: Welches Daypack/Handgepäck?  (Gelesen 8904 mal)

pandablues

« am: 15. Mai 2013, 22:09 »
Hallo Leute,

was mich zur Zeit ist noch die Frage nach dem richtigen Handgepäck/Daypack.
Zunächst wollte ich keinen Tagesrucksack mitnehmen um nich als "touri" überall aufzufallen und um mich einfach überall freier ks bewegen zu können.
Nun möchte ich mich aber auch auf einige mehrtägige Wander Trecks und in Nationalparks begeben (Südamerika) dafür erscheint mir ein bequemer und guter Tagesrucksack unumgänglich.
(An dieser Stelle muss ich wohl zugeben dass es meine erste Reise dieser Art wird  ::) )

 Für mich optimal wäre also ein Tagesrucksack den man auch mal platzsparend im Backpack verstauen und der trotzdem ein guten Tragecomfort bietet. Ist sowas verfügbar?
Ich bin hier in einem älteren Thread auf den Megamouth von North Face gestoßen, dieser entspricht in ungefähr meinen Vorstellungen. Leider war der Beitrag eben schon etwas älter und das Modell scheint nicht mehr auf dem Markt zu sein. Kennt jemand vllt das Nachfolgemodell oder zumindest ein ähnliches?

ich wer sehr froh wenn ihr mir weiterhelfen könntet ! vielen dank ! :)

ps: zugegeben an dieser stell muss ich mich nochmal als anfänger outen, aber wie läuft das mit dem gepäck auf solchen mehrtägigen dschungeltrips hier: ciudad perdida) eigentlich ab? es wird wohl kaum das große backpack mitgenommen oder?
0

Vombatus

« Antwort #1 am: 15. Mai 2013, 22:29 »
Jeder war und ist immer wieder Anfänger, da braucht man sich doch nicht outen. :)

Für die Stadt kannst du ggf. eine kleine Umhängetasche, Beutel mitnehmen (für Reiseführer, Wasserflasche, Krimskrams). Den Daypack hast du ansonsten während Transporten (Bus, Flugzeug etc.) immer bei dir, weil dort deine "wichtigen" Dinge drin sind. Anders als den großen BP lässt du den kleinen nicht ausser Augen. Solltest du ihn nicht brauchen, kann man ihn, wenn klein genug und Platz übrig ist in dem großen verstauen. Habe dazu aber keine Tipps ... Einiges an Erfahrungen in Bezug auf Backpacks hast du im Forum ja schon gefunden, davon gibt es eine Menge.

Bei mehrtägigen Wanderungen, bei denen du am Ausgangspunkt zurück kehrst wird neu umgepackt und entweder der große oder kleine Rucksack im Hostel/Agentur gelassen, der andere mitgenommen. Habe auch schon erlebt, dass dann eine große Mülltüte als Zwischenspeicher diente, wenn man (gerade bei mehreren Tagen in kälteren oder feuchten Gebieten) unterwegs war. Dann wird der große Rucksack mitgenommen, aber nicht voll gepackt, sondern nur das Wichtigste mitgenommen.
0

Radlerin

« Antwort #2 am: 16. Mai 2013, 16:56 »
Bei mehrtägigen Wanderungen würde ich auch den grossen Rucksack mitnehmen und alles Überflüssige im Hostel lassen. Die meisten Hostel haben Platz, um etwas aufzubewahren, das ist kein Problem.
Es kommt halt auf die Tour an, aber wenn du noch Proviant und Schlafsack und ein paar saubere Klamotten mitnehmen willst, wird es eng mt dem Daypack.
Ansonsten ist der Daypack Geschmackssache. Als Frau finde ich eine Umhängetasche gut, mein Mann hat so einen klein zusammenfaltbaren Rucksack, der ist halt nur für Einkäufe und wird bei Bedarf genommen, hat kein tolles Tragesystem.
0

Spielkind

« Antwort #3 am: 16. Mai 2013, 18:22 »
Hallo pandablues,

ich bin auch WR-Anfänger und Forumsneuling  :D; echte Erfahrungswerte habe ich aber nicht, beschäftige mich aber schon länger mit genau dieser Frage. Vielleicht wären der Gregory Miwok 22 (bzw. für Frauen der Maya 22) oder der Osprey Talon 22 interessant?
Viele Grüße
Spielkind
0

pandablues

« Antwort #4 am: 20. Mai 2013, 11:38 »
Vielen Dank ihr habt mir echt weitergeholfen :)

Erfahrungsgemäß trage ich unterwegs nicht so viel bei mir also denke ich, dass die Umhängetasche reichen wird.

@Spielkind: Wenn du noch auf der Suche solltest. Ich habe seid längerem den Zefir 25 von Tatonka. Ich hab ihn beim Wandern dabei, aber auch schon mal auf kürzeren Reisen (1Woche) dabei und bin total zufrieden. Er hat ein gutes Tragesystem, sodass man auch mal 10 Kilo bequem damit tragen kann (auch wenn er dafür wahrscheinlich nicht gedacht war). Ich wollte ihn nur nicht mitnehmen, weil er nicht flexibel genug ist, um im BP verstaut zu werden.

0

Sherry

« Antwort #5 am: 20. Februar 2014, 10:22 »
So, da ich nicht schon wieder ein neues Thema aufmachen wollte, reiße ich dieses hier einfach mal an mich  :D

Ich bin zur Zeit auf der Suche nach einem Daypack. Dazu ein paar Fragen:

1. Sind 25 l für einen Daypack zu viel? Was haltet ihr für das optimale Volumen?
2. Was haltet ihr von Daypacks mit Netzrücken? Sind die wirklich so viel besser von der Atmungsaktivität her? Ist es auf Dauer nicht schlecht für den Rücken, wenn das Gepäck (und damit ja auch das Gewicht) so weit vom Rücken weggedrückt wird?

Danke!
0

santiago

« Antwort #6 am: 20. Februar 2014, 11:58 »
Netzrücken weiß ich nicht, hatte ich noch nie.

Zum Volumen: Ich finde 25 l eigentlich ziemlich gut geeignet.

Ich selbst hab einen Northface-Rucksack ("Borealis"). Hat laut Hersteller 29 l und war eigentlich perfekt auf meiner Reise. Groß genug, um auch mal mehrtägige Ausflüge zu machen oder alles was rein muss fürn Strand einzupacken, etc.
Klein genug, um nicht weiter aufzufallen wenn mal wenig drinn ist.

Klare Empfehlung zu so einer Größe!
0

patontour

« Antwort #7 am: 20. Februar 2014, 12:23 »
Hallo,

ich nutze als Daypack einen Gregory Miwok 18 -> http://de.gregorypacks.com/products/mens/technical/261/miwok-18. Finde den Rucksack echt super, der ist klein, leicht und lässt sich zusammen "Rollen" und im BP verstauen.

Dazu habe ich mir noch so ein Regencover gekauft, dies lässt sich bei Bedarf schnell drum wickeln, sollte es Mal richtig stark Regnen.

Gruß
Patrick
0

Vombatus

« Antwort #8 am: 20. Februar 2014, 13:16 »
Ich finde 25 Liter für einen Daypack schon viel. Kommt aber wohl auch auf den Rest der Ausrüstung und Vorhaben an. Ich hatte 10 Liter und kam zurecht.
0

Sherry

« Antwort #9 am: 20. Februar 2014, 14:13 »
Wir reisen zu zweit und haben zumindest schonmal einen Daypack mit 22 Litern dabei, sodass man hier auch ganz gut aufteilen kann. Zumindest aber gehe ich mal davon aus, dass wir immer pro Person eine große Wasserflasche, Regenjacke und evt. Pullover dabei haben werden. Und dann haben wir natürlich auch einige Sachen dabei, die wir zu zweit nutzen und auf die Rucksäcke aufteilen, wie Kamera, 11,6" Laptop, Medikit, Taschenmesser, Proviant und was man eben sonst noch so auf Stadt- und Wandertrips dabei hat. Also 10 Liter wären mir definitiv zu klein  :D

Im Moment habe ich drei Rucksäcke ins Auge gefasst:

1. 25 Liter, der aber zu groß und mit 1.040g vor allem auch zu schwer sein könnte. Dafür aber mit Netzrücken.
2. 22,5 Liter, also nicht zu groß und nicht zu klein und mit ca. 800g wohl auch vom Gewicht her in Ordnung. Mein derzeitiger Favourit, aber ohne Netzrücken.
3. 18 Liter und mit ca. 500g schön leicht. Allerdings kein spezieller Frauenrucksack, wie die anderen beiden.

Das sollte euch ein besseres Bild geben für gute Tipps  :D
0

cocolino

« Antwort #10 am: 20. Februar 2014, 14:26 »
Vom Netzrücken würde ich abraten...
zum einen besteht das Netzt aus Plastik, ich schwitze damit genauso, wie bei jedem anderen Rucksack, dann kann aber (in kühleren gegenden wichtig) der Wind schön direkt an deinem Rücken entlangpfeifen, das macht sich nicht so gut, Schwitzen plus Wind
zweitens ist durch die gebogene Rückseite (damit der Rucksack vom Rücken wegsteht) sehr viel Platz im Inneren weggenommen. Sicher, 28L sind 28L, aber dennoch finde ich, dass der Stauraum fehlt. Der Tragekomfort ist hingegen nicht eingeschränkt.
Mein Freund hat so einen...

Ich hab einen Deuter Trans Alpin 26SL, den ich sowieso täglich mit rumschleppe. Außerdem noch eine Deuter ACT Lite, ich glaub der hat 28L, den ich meistens im Urlaub dabei hatte. Beide finde ich ganz gut, wobei der ACT den besseren Hüftgurt hat, falls man den auch mal für ne kurze Trekkingtour rumschleppen will. Von der größe her finde ich beide optimal.

Sherry

« Antwort #11 am: 20. Februar 2014, 16:35 »
Na das hilft mir doch schonmal wirklich weiter! Der Deuter Trans Alpin 26SL macht mir einen sehr guten Eindruck, allerdings muss ich sagen, dass er mir etwas zu teuer ist. Da ich mir erst vor einem Jahr einen Deuter gekauft habe, der mit seinen 32 Litern für die Reise aber nun wirklich zu groß ist, möchte ich jetzt eigentlich nicht nochmal so viel Geld ausgeben. Klar, da wird die Qualität drunter leiden, aber solange der Daypack wenigstens die Reise mitmacht, bin ich ja schon zufrieden. Danach kann ich ja meinen Deuter wieder nutzen.
0

pawl

« Antwort #12 am: 20. Februar 2014, 18:52 »
Man sieht ja immer Leute mit Daypacks vorne und einen großen Rucksack hinten. Das wäre auf keinen Fall etwas für mich.

Ich finde sowas sehr praktisch und für kleine Unternehmungen voll ausreichend:
http://www.thenorthface.de/tnf-de-de/flyweight-pack/p50830.html

Netz am Rücken wurde mir im Globetrotter auch abgeraten bzw. so argumentiert, dass man in Warmen Ländern sowieso schwizt -> also egal. Für Bergtouren wo der Wind durchpfeift gibt es wohl vorteile.

0

Sherry

« Antwort #13 am: 20. Februar 2014, 19:12 »
Also auf den ersten Blick sieht der natürlich echt praktisch aus und mit 17g wiegt der ja fast nichts  :o Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass das so eine gute Idee ist, denn Tragekomfort und Rückenfreundlichkeit sind bei diesem Rucksack sicher nicht so groß geschrieben. Wenn ich bedenke, dass ich den Daypack jeden Tag dabei habe, würde ich auf sowas aber schon achten wollen. Außerdem habe ich in dem Rucksack ja alles Wichtige drinne, was ich im Flugzeug / Bus nicht weggebe und auch nicht einfach mal so unbeaufsichtigt lasse, da ist es also ungünstig, wenn diese Sachen im Trekkingrucksack stecken.

Das mit Rucksack vorn und Rucksack hinten ist mir allerdings auch irgendwie zu doof. Bis jetzt ist mein Plan, mir einfach eine große Ikeatüte mitzunehmen, die man sich auch über die Schulter hängen kann und den Rucksack dort reinzustecken, aber vielleicht fällt mir dafür noch was Besseres ein  :D
0

Vombatus

« Antwort #14 am: 20. Februar 2014, 19:23 »
Was ist doof daran ein RS vorne und hinten zu tragen? So viel und lange schleppt man einen RS eigentlich sowieso nicht herum. Und dann gibt es ja noch die Variante mit dem Karabiner, wie schon oft im Forum besprochen. Für mich ein ganz klarer Vorteil.

Möchtest du "pawl", deinen kleinen Daypack im großen RS oder einer Tasche transportieren und nur bei bedarf herausholen und einzeln gebrauchen, ansonsten alles in dem großen RS transportieren?

Letztendlich kommt es auf den Typ und Reisestiel an. Ich sehe das so wie Sherry, wenn man mit zwei getrennten Rucksäcken (klein und groß) unterwegs ist, kann man auf seine Wertsachen besser aufpassen, als wenn alles immer(!) im Großen verstaut ist. Zum Beispiel bei längeren Busfahrten oder generell Transporten. Natürlich muss es nicht immer ein Rucksack sein. Es gehen auch Taschen und andere Systeme.
Anders sieht es aus, wenn der große RS schon "klein" ist so um die 30 Liter. Dann bleibt der bei mir.

Hier habe schrieb ich, etwas zu den Dingen, die ich getrennt im Daypack habe:
http://weltreise-info.de/forum/index.php?topic=7187.msg62933#msg62933
und
http://weltreise-info.de/forum/index.php?topic=8565.0

0

Tags: