Thema: Wie macht ihr das mit der TAN-Liste?  (Gelesen 4603 mal)

Radlerin

« am: 13. Mai 2013, 09:09 »
Hallo zusammen,

wie macht ihr das unterwegs, wenn ihr mal was überweisen wollt?

nehmt ihr eure TAN-Liste als Papier mit?
Scannt ihr die ein und habt sie irgenwo abgespeichert?
Oder mit TAN aufs Handy, aber das ist ja im Ausland auch blöd, da müsste man ja ständig die Handynummer ändern, wenn man eine lokale Karte hat.
Oder alles bei der Heimatbasis lassen und die beauftragen, bei Bedarf was zu überweisen?

Wie oft kommt das überhaupt in der Praxis vor, dass man was überweisen muss?
Bin ja "nur " 4 Moante weg  8)
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Stecki

« Antwort #1 am: 13. Mai 2013, 09:12 »
Bei meinem neuen Konto bekomme ich leider keine TAN-Liste mehr, stattdessen muss ich so ne blöden Memory Stick mitschleppen um ins E-Banking zu kommen.

Früher habe ich aber die TAN-Liste eingescannt und jeweils den Namen der Datei nach jeder Benutzung mit der aktuellen Nummer markiert. Zusätzlich habe ich die Liste noch im Skydrive gespeichert.

Ich habe das E-Banking oft gebraucht, nur schon um zu kontrollieren ob der korrekte Betrag abgebucht wurde wenn ich Geld bezogen habe (war einmal nicht der Fall).
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migathgi

« Antwort #2 am: 13. Mai 2013, 09:16 »
Ich habe die TAN-Liste auf meinem Smartphone als verschlüsselte Excel-Datei und auch als PDF-Datei mit Passwortschutz gesichert. Die sollten auch beim Wechsel der SIM-Karte drauf bleiben.

Überweisungen von unterwegs habe ich bislang – glaube ich – noch nicht gemacht, da ich vorher alles per Terminüberweisungen geregelt habe.
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Jens

« Antwort #3 am: 13. Mai 2013, 09:54 »
Ich habe auf meinem Mac ein verschlüsseltes Laufwerk drauf und da liegt die TAN. Benötige ich aber nur bei Langzeitreisen  ;)
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Ratapeng

« Antwort #4 am: 13. Mai 2013, 10:03 »
Ich habe auf meinem Mac ein verschlüsseltes Laufwerk drauf und da liegt die TAN. Benötige ich aber nur bei Langzeitreisen  ;)

Dito, auch für zu Hause praktisch!
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Skraal

« Antwort #5 am: 13. Mai 2013, 17:45 »
Ich habe meine beiden TAN-Listen auf Papier (verkleinert) dabei.
Außerdem hat meine Mutter eine Kopie, die sie mir im Notfall zukommen lassen kann.
Banken, die ein anderes Verfahren nutzen, kommen für mich nicht in Frage.

Solange ich auf der Reise noch mein Gehalt bekommen habe, habe ich mindestens einmal im Monat eine Überweisung getätigt, ansonsten waren es aber nicht viele.
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hawk86

« Antwort #6 am: 13. Mai 2013, 18:27 »
Ich habe meine TANs, genau wie Skraal, immer als Kopie im Daypack. Das Original hat die Homebase.



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Vombatus

« Antwort #7 am: 13. Mai 2013, 22:23 »
Tat es so wie meine beiden Vorschreiber.
Eine Liste auf Papier, eine elektronische Version in meinem e-Mail Konto gespeichert. (also zum nochmaligen ausdrucken). Und natürlich auch (elektronisch) bei meiner Homebase hinterlegt.

Hatte einen Dauerauftrag zwischen KK und Giro-Konto. Überweisung gab es nur bei Flugbuchungen oder teuren Touren. Maximal alle 1 bis 2 Monate.
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NRW

« Antwort #8 am: 14. Mai 2013, 08:13 »
Wenn ich auf längeren Reisen TAN´s benötige, mache ich mir die "Arbeit", und "verschlüssele" mir die TAN Liste selbst in Excel mit einfachen Formeln. Z.B. immer 2 addieren auf jede Ziffer. Dann hab ich was in Papierform dabei, bei Verlust oder Diebstahl hat der Dieb nichts davon...



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Stecki

« Antwort #9 am: 14. Mai 2013, 10:45 »
Ich finde es schon krass wie paranoid gewisse Leute sind. Die Chance dass jemand die Liste auf dem Rechner findet ist schon sehr gering, dann müsste er noch wissen wo sie passt und zudem noch wissen welche Nummer.
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karoshi

« Antwort #10 am: 14. Mai 2013, 13:14 »
Ich habe zwei Konten, davon ist eins mit iTAN und eins mit mTAN-Verfahren.

Die iTAN habe ich ähnlich wie manche meiner Vorschreiber an einer Stelle, wo ich sie online (mit Passwortschutz) abrufen kann. Außerdem habe ich sehr darauf geachtet, dass sich über diesen Weg keinerlei Bezug zur Kontonummer oder PIN herstellen lässt. Das halte ich für hinreichend sicher, jedenfalls mindestens so sicher wie die ausgedruckte Liste dabei zu haben oder gar zu Hause im Schreibtisch aufzubewahren (wo ein Einbrecher sehr leicht auch an die Kontonummer kommt).

Für das mTAN-Verfahren habe ich auf Reisen meine SIM-Karte von zu Hause in der Geldkatze. Die lege ich einfach kurz ins Handy ein, wenn ich einen Online-Auftrag erteilen will. (Dafür muss natürlich internationales Roaming mit dem Vertrag möglich sein.) Anschließend kommt wieder die ausländische Prepaid-Karte rein.

Insgesamt erteile ich aber unterwegs extrem wenige Aufträge (vielleicht maximal eine Überweisung pro Monat).
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knuffels

« Antwort #11 am: 14. Mai 2013, 14:47 »
ist relativ simpel, hab die Tanliste auf Papier dabei. Der unehrliche Finder oder Dieb kann nirgends lesen, welche Bank, geschweige denn welches Konto.
Uuups, fast vergessen.... vielleicht solltest Du am Besten die Liste weit weg von irgendwelchen Dingern aufbewahren, aus denen Deine Identitaet oder gar Bankverbindung hervor geht.
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Kasidu

« Antwort #12 am: 14. Mai 2013, 17:01 »
Also nur mal so in die Runde gefragt... ein Fremder kann doch mit der Tan Liste überhaupt nichts anfangen, solange er nicht auch euren Online Banking Account geknackt hat. Ohne meine Zugangsdaten ist die Tan Liste ja eher wertlos. Oder sehe ich das falsch?
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NRW

« Antwort #13 am: 14. Mai 2013, 17:12 »
Auf der TAN Liste steht meines Wissens nie die Kontonummer. Zudem hat man ja auch noch ein Passwort für den Online-Banking Zugang. Bei Verlust der TAN Liste oder Diebstahl des Rucksacks droht somit keine Gefahr.

Ein Risiko seh ich nur wenn jemand deine Zugangsdaten hat/rausbekommt. Wäre bei öffentlichen Computern in Hostels, etc. vorsichtig. Hab nicht viel Ahnung von EDV, aber Sachen wie Keylogger, Trojaner oder sowas gibts nun mal. Wenn du dann noch die TAN Liste auf den Tisch legst, könnte es halt jemand sehen und versuchen dir die Liste abzuluchsen.

Klar, weit hergeholt aber warum ein Risiko eingehen wenn man sich leicht schützen kann mit verschlüsselter Liste, Passwortschutz etc., paranoid hin oder her, die Rufe danach werden ja schnell laut, ich würde keine echt TAN-Liste in Papierform mit herumtragen...
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Stecki

« Antwort #14 am: 14. Mai 2013, 17:12 »
Nein, da siehst Du absolut richtig. Deshalb auch meine Bemerkung weiter oben.
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