Thema: Welche Jacken-Kombination für Nepal?  (Gelesen 1199 mal)

dirtsA

« am: 29. Oktober 2012, 10:42 »
Hi zusammen,

ich frage mich gerade, welche Jackenkombination ich für Nepal (Annapurna Trek im November) wählen sollte. Würde mich sehr über Erfahrungsberichte freuen!

Eine Fleecejacke nehme ich auf jeden Fall mit. Die Fragen sind:
1) Regenjacke ja oder nein - bringt das überhaupt was, oder ist es im meisten Fall so kalt, dass die zu dünn wäre?
2) besser wärmere Regenjacke/Goretex, ein bisschen gefüttert?
3) Daunenjacke: Besitze ich nicht und möchte ich mir nicht extra kaufen. Macht es Sinn/braucht man diese normalerweise im November? Wenn ja, kann man sich die in Kathmandu günstig ausleihen, sodass aber auch die Qualität stimmt?

Vielen vielen Dank schon mal!

LG
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Litti

« Antwort #1 am: 29. Oktober 2012, 17:06 »
Bei mir würde der Annapurna Circuit wohl in etwa in dieselbe Resezeit fallen (jedenfalls will ich ihn nicht unbedingt im Oktober machen), deshalb hab ich mich mit diesen Fragen auch schon ein wenig *in der Theorie* auseinander gesetzt.

1) Regenjacke ja oder nein - bringt das überhaupt was, oder ist es im meisten Fall so kalt, dass die zu dünn wäre?

Wieso sollte sie nichts bringen? Eine Regenjacke dient ja nich als Wärmepolster, sondern bietet (vor allem) Schutz vor Wind und sonstiger Witterung. Die Wärme wird beim Zwiebelschalenprinzip aber durch die mittlere Schicht erzeugt.


2) besser wärmere Regenjacke/Goretex, ein bisschen gefüttert?

Wenn du in ein Trekkingforum schaust: Ja. Aber da du Nepal ja meines Wissens im Rahmen einer Weltreise besuchst ist so eine Jacke halt äußerst unpraktisch, denn was machst du mit ihr in den ansonsten eher warmen/heißen Regionen Asiens?

Meine persönliche Herangehensweise bei diesem Punkt ist: Wirklich kalt sollte es tagsüber ohnehin nur rund um den Thorung La sein. An diesen Tagen werden also alle verfügbaren Schichten getragen, zusätzliche Kleidung wie Dauenjacke/weste und Handschuhe besorge ich mir billig in Nepal vor dem Trek. Da ich mich tagsüber ja eh bewege wird das sicherlich ausreichen, und nachts schützt mich mein Schlafsack.


3) Daunenjacke: Besitze ich nicht und möchte ich mir nicht extra kaufen. Macht es Sinn/braucht man diese normalerweise im November? Wenn ja, kann man sich die in Kathmandu günstig ausleihen, sodass aber auch die Qualität stimmt?

Ich glaube nicht dass es unbedingt Daune sein muss...
Jedenfalls kann man wohl alle Ausrüstung vor Ort, zB in Kathmandu, kaufen. Vor Ort wird es eh die besten Informationen geben was man wirklich braucht, denke ich.

Btw, die Gerüchte rund um eine Guidepflicht hat du eh mitbekommen?

http://weltreise-info.de/forum/index.php?topic=6917.0
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dirtsA

« Antwort #2 am: 29. Oktober 2012, 21:04 »
Danke für deine Meinungen, Litti! :)

Die Sache ist die. Leider habe ich meine Regenjacke vor ein paar Wochen in La Paz verloren. Außerdem ist die Regenjacken-Saison scheinbar vorbei - nirgends sind welche zu bekommen. Ich mache nämlich gerade einen Heimatstopp und kann daher aufstocken ;) Außerdem habe ich das Glück, dass mein Vater den Trek mit mir macht und danach zurück nach Hause fährt. D.h. er kann überschüssige Kleidung wieder mitnehmen...also eigentlich super getimet  ;D

Ich war heute allerdings im Sportwarengeschäft und habe zufällig die ideale Jacke entdeckt, sodass ich mir auch keine Daunenjacke mehr ausleihen werde müssen. Alle Probleme gelöst: Die Jacke ist wasserdicht, winddicht und besteht aus 2 Schichten, wovon die innere komplett rausgezippt werden kann. Somit kann ich das während den warmen Teilen des Treks machen und danach nur mit dem äußeren Teil weiterreisen :)

Leider konnte ich nicht abwarten, was vor Ort zur Verfügung steht, da ich wegen meinem Vater ein bisschen unter Zeitdruck bin - er hat ja schließlich einen Rückflug... ;)

Zitat
Btw, die Gerüchte rund um eine Guidepflicht hat du eh mitbekommen?
Jep, genau deshalb fahre ich jetzt noch schnell, solange das noch nicht der Fall ist  ;D Hoffentlich machen sie es nicht noch genau jetzt diese Woche fix ;)
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