Umfrage

Wurdet ihr auf eurer Reise überfallen, bestohlen, betrogen?

Nein, ich wurde auf meinen Reisen noch nie Opfer
126 (66.3%)
Ja, ich wurde auf meinen Reisen schon mal »Opfer«
64 (33.7%)

Stimmen insgesamt: 186

Thema: Überfallen, bestohlen, betrogen – was ist euch passiert?  (Gelesen 37114 mal)

Vombatus

Hallo miteinander.
Zur Zeit lese ich hier viel über die Sicherheitsvorkehrungen während der Reise.
Jeder kennt jemanden dem schon mal etwas passiert ist.

Aber nun ganz konkret.
Wurdet ihr auf eurer Reise überfallen, bestohlen, betrogen?
Erzählt eure persönliche Geschichte.

Ich möchte mit dem Thema weder Angst und Unsicherheit schüren, noch das Thema Sicherheit verharmlosen.

***
Hier meine Geschichte(n).
Ich wurde tagsüber am Strand von Olinda (Brasilien) überfallen. Der abgefuckte Stoffbeutel,
in der meine Kamera lag, wurde mir weggerissen, der Beutel zerriß durch die Wucht (zum Glück),
so verlor ich nur die Kamera und nicht auch gleich mein Tagebuch.

In Caravelas (Bahia/Brasilien) versuchte (m)ein Hotelier einen falschen Betrag über die Kreditkarte
abzurechen. Hab das bemerkt und das zuviel bezahlte Geld, in bar, zurück bekommen.

***

Jetzt seid ihr dran ...





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karoshi

« Antwort #1 am: 11. November 2010, 16:51 »
Aha, der Horrorgeschichten-Thread! ;) Das wurde ja auch Zeit, dass der mal kommt.

Ich möchte mit dem Thema weder Angst und Unsicherheit schüren...
Genau das wirst Du aber damit erreichen. Ich weiß von Leuten, die vor ihrer ersten großen Reise alle diese Geschichten gelesen haben und sich dann über Monate hinweg nicht mehr entspannen konnten, obwohl ihnen nichts passiert ist und sie nicht mal in kritische Situationen geraten sind. Das war dann wirklich schade. Der Lonely Planet sagt nicht umsonst: "Be careful but not paranoid."


Aber wenn Du schon fragst: mir ist in all den Jahren bis jetzt nichts wirklich gravierendes passiert, obwohl ich mich natürlich auch damit auseinander gesetzt habe, wie ich mich z.B. bei einem Überfall verhalten würde.

Das ernsthafteste Problem bis jetzt war der Diebstahl meines Daypacks mit Pass, Ticket und Kamera in einem Bus in Guatemala City (was ich selbst schuld war, weil ich an einem bekannten Gefahrenbrennpunkt nicht drauf aufgepasst habe und auch noch Dinge im Daypack hatte, die da nicht reingehören). Ansonsten gab es ein paar kleinere Diebstähle (Taschendienbstähle in der U-Bahn) und Betrügereien mit Falschgeld. Gewalt oder Drohungen waren nie im Spiel.

LG, Karoshi
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Vombatus

« Antwort #2 am: 11. November 2010, 18:40 »
Ich denke eigentlich, dass viel weniger passiert als man denkt.
Die negativen Geschichten erregen nur mehr Aufmerksamkeit,
stehen aber in keinem Verhältnis zu den vielen »harmlosen« Reisen.

Dasselbe kenne ich aus meinem persönlichen Umfeld, alle kennen zwar Horrorgeschichten,
selbst ist ihnen aber meist nichts gravierendes passiert.

Wo sind denn dann diejenigen denen etwas passiert?
... abgesehen von mir ;-)
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AmyVega

« Antwort #3 am: 11. November 2010, 21:48 »
Zitat
Wo sind denn dann diejenigen denen etwas passiert?
... abgesehen von mir ;-)


@Vombatus

Ich kann dir leider auch keine Schauermärchen erzählen. Ich bin schon sooooo viel in der Welt rum gekommen aber was bombastisches oder schlimmes ist mir auch noch nicht passiert.

Kleinigkeiten wie z. B.: Eigentlich ist das mehr etwas zum Lachen!

Bali: Ich habe eine Jeanshandtasche bei der der Reisverschluß immer so schlecht aufgeht, bleibt immer hängen, hat mich immer wahnsinnig geärgert und ich wollte sie schon weg werfen bis........der Taschendieb aus Bali ebenfalls an der Öffnung der Tasche gescheitert ist.  ;D Jetzt ist es meine Lieblingstasche :P

Rio: Ich habe immer eine große Spiegelreflexkamera mit mir herum geschleppt und die Schultern haben mir immer weh getan und das gestöhne von mir wurde immer lauter. Meine Idee........du stellst die Kamera bei der Christusstatue einfach wo hin und drehst dich weg und schaust gelangweilt durch die Gegend. Irgentwann wird sie weg sein und .....HURRA  frei für eine neue digitale Kamera. So der Plan! Tja, nur hat er nicht funktioniert   ::) und die Kamera steht heute noch hier bei mir und ich weiß nicht wohin damit. Wer will den so was heute noch??

Das waren meine Erfahrungen und mehr gab es bis jetzt nicht. Mal abwarten ob sich noch jemand meldet.


Gruß

AmyVega
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Jens

« Antwort #4 am: 12. November 2010, 08:14 »
Schade, kann auch keine Horrorgeschichten aus Afrika erzählen.... 8) Bin nachts Mini-Bus gefahren (was man nicht machen sollte), in Jo´burg mit dem Fahrrad Brötchen holen gewesen (Da fährt jeder Weiser nur im Auto) in Cape Town Nachts durch die Straßen gelaufen und und und...

Aber ich will auch sagen, dass ich vielleicht immer Glück hatte! Ich habe auch Leute getroffen die mal einen Überfall hatten und eine Kleinigkeit los waren, allerdings kam bei der Erzählung immer heraus, dass sie nicht ganz unschuldig mit ihrem Verhalten waren!!!

Übrigens, in Frankfurt laufen auch Taschendiebe, Millionenbetrüger, Schläger usw. herum. Also so gesehen kann mir hier auch so manches passieren   :-\
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tanileha

« Antwort #5 am: 12. November 2010, 08:37 »
Leider wurde mir mein neues iPhone in Iquitos, Dschungel von Peru, gestohlen. War ich da selberschuld? Ja wohl ein bisschen schon.! Ich war im Ausgang mit einem Freund von Kanada, hatte einen super Abend, dann nahmen wir ein TukTuk irgendwohin in ein Pub, der wollte das wir ihm eins zahlen, nach einer Weile hab ich meine Tasche auf einen Stuhl auf die linke Seite gelegt, er war noch einen Stuhl weiter entfernt, das nächste Mal wenn wir in einem anderen Pub waren (ein Zweites) war mein iPhone weg. Tja. Wie gesagt, wohl etwas selberschuld.

Das zweite Mal in Iquitos war ich auf dem Markt in Belen, eines der heissesten Pflaster in Peru, mein Sackmesser war danach weg. Auch selberschuld? Klar, hatte es in einer Aussentasche die man locker aufmachen konnte...tja...

Und ein drittes Mal in Puno als ich einen superschönen 5-Soles-Coin in meinem Brillenetui hatte, einen Tag später als aufgeräumt wurde war dieser wunderschöne 2010-5-Soles-Coin weg. Schade. Hat's mir tatsächlich jemand geklaut (vom Putzpersonal) oder hab ich ihn einfach verlegt/oder so?? Weiss nicht.
Das sind meine drei "schregen" und unerfreulichen Sachen die mir in Peru (leider alle in Peru) passiert sind. Wie gesagt, ich bin zum Teil selberschuld und denke, dann muss es halt so gewesen sein.

Aber gedroht oder so hat mir nie jemand, alle waren immer sehr freundlich und ich hatte auch nie Angst in irgendwelchen Gegenden.

Tja, so macht halt jeder seine eigenen Erfahrungen in irgendwelchen Ländern...
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weltentdecker

« Antwort #6 am: 12. November 2010, 08:56 »
Das „schlimmste“, was mir bis jetzt passiert ist, war ein versuchter Taschendiebstahl (habe die Tasche aber schön fest gehalten und der Dieb ist dann weggerannt), und das war nicht in Thailand oder Costa Rica oder USA, nein, mitten in Europa, in London.

Übrigens, in Frankfurt laufen auch Taschendiebe, Millionenbetrüger, Schläger usw. herum. Also so gesehen kann mir hier auch so manches passieren   :-\

Das stimmt, und hier ist mir noch nie was passiert, noch nicht mal, wenn ich durchs Bahnhofsviertel laufe (und da gibt's ja sogar ab und zu mal Schießereien, auch tagsüber...).
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Xenia

« Antwort #7 am: 12. November 2010, 09:27 »
Also auf meinen Reisen ist mir bis jetzt auch nie etwas passiert. Wenn ich mich ärgerte, dann immer nur weil meine Karte am ATM nicht akzeptiert wurde oder weil zB in Ägypten an Ramadan 80% aller ATMs nicht funktionieren.

Ein guter Freund unserer Familie wurde in Brasilien angeschossen. Jemand wollte ihm seine Digicam klauen, welche er am Handgelenk hatte. Als der Dieb diese entreissen wollte, blieb sie am Handgelenk hängen und der Dieb wurde zurückgerissen, was ihn wohl in Panik versetzte und er darauf hin seine Pistole gezogen hat und unseren Freund angeschossen hat. Klar, das ist wirklich keine tolle Sache, aber er sagt selber, dass der Kerl einfach erschrocken ist. Zum Glück ist er wieder wohl auf und würde auch wieder nach Brasilien reisen.
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Bella

« Antwort #8 am: 12. November 2010, 10:02 »
hallo ihr alle,

ich finde es super, dass keiner hier auf den panik-zug aufspringt und viele von euch darauf verweisen, dass einem auch in europa was passieren kann.

mir ist vor einigen jahren am kölner hbf das handy geklaut worden. natürlich war ich auch selbst schuld, weil ich es in der kleinen tasche im rucksack hatte und jeder sofort dran konnte, aber ich muss sagen, dass es mich doch schockiert hat, dass wirklich ganz, ganz viele leute den diebstahl beobachtet haben müssen, denn ich stand oben am gleis und es war wirklich voll. aber keiner hat irgendwas gesagt. wahrscheinlich hätte es ja schon gereicht, wenn mich jemand gegrüßt hätte und ich mich ein bisschen gedreht hätte, dann wär der dieb bestimmt schnell abgehauen.
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Jens

« Antwort #9 am: 12. November 2010, 10:13 »
ich finde es super, dass keiner hier auf den panik-zug aufspringt
Warum auch!

am kölner hbf das handy geklaut worden.
So gefählich ist Köln, hmmm und da soll ich dann am nächsten Sonntag hin zum Stammtisch....... Vielleicht sollte ich mir die Reise noch mal überlegen  ::)
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karoshi

« Antwort #10 am: 12. November 2010, 10:22 »
Ach, Bonn ist bestimmt viel gefährlicher. Alleine was hier in den letzten Monaten an Tankstellen und Supermärkten überfallen worden ist... zuletzt mit zwei lebensgefährlich Verletzten. Aber den Typ haben sie wenigstens gekriegt (=>Anklage wegen versuchten Mordes).

Anyway, passend zum Thema wollte ich noch auf die entsprechende Seite bei Weltreise-Info hinweisen:
http://weltreise-info.de/sicherheitstipps/streetsmart.html

LG, Karoshi
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Grotesque

« Antwort #11 am: 12. November 2010, 12:15 »
so lange man nicht anfängt auf der seite des auswärtigen amtes zu lesen ist alles gut. am anfang meiner planung habe ich das gemacht und war danach immer sehr verunsichert. glücklicherweise schreibt ihr hier keiner terrorgeschichten.

ich wohne und arbeite auf der reeperbahn (nein, nicht im rotlichgewerbe  ;) ) und möchte nicht wissen, was man als ausländischer tourist alles schlimmes über den kiez hört (diebstahl, überfälle, prostitution und drogen). ja, gibt es alles -
aber ich fühle mich hier trotzdem alles andere als unsicher. es kommt halt immer aufs verhalten an und passieren kann einem überall etwas. die meisten unfälle passieren ja eh im haushalt  :)
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mimmi

« Antwort #12 am: 12. November 2010, 12:57 »
wir wurden auf unserer reise glücklicherweise weder überfallen, noch bestohlen oder betrogen. jedoch hatten wir eine unvergessliche begegnung im taman negara in malaysia. wir wollten zu zweit eine strecke von rund 8 kilometern alleine durch den dschungel gehen. es wurde uns von den guides gesagt, dies sei kein problem. ein tiger fand es jedoch nicht allzu spassig, dass wir uns durch sein revier begeben wollten. so brüllte er uns einmal kräftig an so dass wir schnellstens wieder zum ausgangspunkt zurück rannten. was die geschichte wohl etwas unglaubwürdig macht ist, dass wir den tiger nur gehört und nicht gesehen haben. uns hat er damit jedoch mächtig angst eingejagt.

ich bin jedoch auch der meinung, dass man vorsichtig sein sollte, aber nicht paranoid. ich höre mehr horrorgeschichten von meinen freunden, denen hier bei uns in der schweiz was passiert ist als im ausland. eben, es kann ja überall was geschehen, unser leben ist gefährlich  ;)
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TravelBugs

« Antwort #13 am: 12. November 2010, 16:22 »
Mir ist zwar auch schon das ein oder andere auf meinen Reisen passiert  >:( >:( >:( >:( jedoch ist des nicht erwähnenswert, da ja die schönen Erlebnisse der Reisen im Gedächtnis bleiben sollen.  ;D ;D ;D

Passieren kann immer und überall was, auch wenn man nicht unterwegs ist, deshalb versuche ich negative Erlebnisse zu vergessen und halte mir immer wieder die schönen Momente vor Augen.

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lillki

« Antwort #14 am: 12. November 2010, 22:50 »
Mir ist auch nischte passiert!
Am meisten Angst hatte ich ehrlich gesagt im Bus Nr. 42 Downtown L.A. - da war irgendwie die Aggression in der Luft zu spueren...warum weiss ich nicht, weil schliesslich sassen alle und haben nix gemacht.

Das 'Angst-haben' ist ja bei jedem ziemlich verschieden....
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