Thema: Meinungen zur Weltreiseroute => SA, SOA, AU/NZ, SOA  (Gelesen 2528 mal)

Floppyjones

« am: 24. März 2015, 11:47 »
http://weltreise-info.de/route/reisezeiten.html?route=br-s/4,ar-n/8,bo-e/24,bo-w/16,pe-c/48,ec-c/32,ec-e/32,co-alt/32,us-gulf/64,id/192,au-n/256,au-s/512,nz-n/1024,nz-s/2048,vn-s/1,cb/1,th-n/2,burma/2,th-sw/4

Hallo zusammen,

meine Freundin und ich werden kommendes Jahr im März aufbrechen (Plan 13 Monate).
Stand heute halten wir die oben gezeigte Route für akzeptabel. Wie sehr Ihr das? Was würdet Ihr mit reinnehmen / rausnehmen?
Leider müssen wir Patagonien auslassen :'(.
Haltet ihr die Zeitplanung für realistisch? (mir ist klar, das sich die Planung vermutlich sehr stark im Laufe der Reise verändern wird).
Als Budget peilen wir 17.000 €/pp an.
Wir sind leidenschaftliche Couchsurfer und Streetfood (<> Fastfood) junkies;)
In letzter Zeit stand immer wieder in verschiedenen Publikationen, dass man Nachtbusse in SA meiden sollte.
Habt ihr damit Erfahrungen gemacht? Gerade dieses Transportmittel finden wir am attraktivsten.....

Ich freuen uns auf eure Antwort

Liebe Grüße FJ
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Fidelino

« Antwort #1 am: 24. März 2015, 12:06 »
Zum Thema Nachtbusse:

Südamerika ist nicht Südamerika.
In Argentinien sind die Busse in weit aus besserem Zustand, als in Bolivien.

So eine Busfahrt kann gerne mal 12 Stunden dauern, da wird es schon problematisch, was die Dunkelheit angeht.
Straßenverkehr ist in Südamerika einfach mal gefährlicher als in Mitteleuropa und ja, es passieren immer wieder schreckliche und grausame Unfälle mit Verletzten und Toten.

Ich bin sehr viel Nachtbus gefahren und ich mag es auch sehr gerne. Nur einmal wollte ich es in Bolivien vermeiden und bin extra morgens um 5 Uhr raus um den einzigen tagsüber fahrenden Bus zu erwischen. Der ist ausgefallen und ich hab doh wieder den Nachtbus nehmen müssen.

Achte darauf ein ordentliches Busunternehmen zu wählen. Guck Dir die Busse, speziell die Verschleissteile wie Reifen an. Hat das Ding kein Profil mehr --> Nicht einsteigen, Geld zurück verlaangen, notfalls mit der Polizei drohen. Ist ätzend, aber das rettet Leben. Vielleicht nicht Deins, aber vielleicht das der Leute, die drin sitzen oder am nächsten Tag damit fahren.

Hast Du dann ein ordentliches Busunternehmen gefunden und davon gibt es überall welche, dann gute Fahrt!
Der Vorteil an den Dingern ist halt, dass Du, wenn Du gute Plätze nimmst (180 Grad verstellbar, cama total) am nächsten morgen frisch aufstehen kannst.

Also, guck Dir Bus und Fahrer an, achte auf Dein Gefühl und dann mach, was Dein gefühl Dir sagt. Ich glaube niemand kann Dir ohne Bedenken Empfehlungen weder in die eine noch in die andere Richtung geben.

Ich habs ca. 20 mal locker überlebt.


Zur Route:

Klingt Super, ich mache gerade sehr ähnliches, bin von Kuba über Südamerika, USA, Südsee nach NZ, dann Australien und jetzt Südostasien. Danach kommen Indien und Afrika dran :)

Allerdings solltest Du bedenken, dass Australien und Neuseeland sehr sehr sehr teuer sind, das wird dann schon sehr knapp, finanziell
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Vombatus

« Antwort #2 am: 24. März 2015, 12:20 »
Zum Thema Nachtbussen (in Bezug auf Kriminalität) findest du ein paar Erfahrungsberichte im Forum ("Nachtbus" in die SUCHE eingeben und stöbern). Weiß jetzt nicht von welchem Land/Ländern genau die Sprache war. Letztendlich ist es wahrscheinlich besser es vorort zu beurteilen, mit den Einheimischen zu sprechen ... mit dem Reisealltag nehmen diese Warnungen immer weiter an Bedeutung ab. Selbst hatte ich mir darüber keine Gedanken gemacht, manchmal fahren auch nur Nachbusse und ihr habt keine andere zeitsparende Wahl. Und wer weiß schon was passiert? Aber sicher ist es wichtig, Augen und Ohren offen zu halten, auf sein Bauchgefühl und ggf. auf Ratschläge der Einheimischen zu hören.

Busse unterscheiden sich in der Regel nicht zwischen Tag- und Nachfahrten (profillose Reifen sind profillose Reifen, egal ob bei Tag oder Nacht), allerdings schon in der Müdigkeit des Fahrers. In SOA fahren auch viele Schrottkisten herum, niemals hatte ich mehr Todesangst als in Indonesien und Vietnam. Und was nützt euch ein toller Bus mit fitem Fahrer, wenn euch der Gegenverkehr reindonnert? Aber klar, Fidelino hat schon recht, wenn ihr Zweifel habt, eurem Menschenverstand und Bauchgefühl vertrauen.

Die Wahrscheinlichkeit von Unfällen ist sicher größer als die von Überfällen in Nachtbussen. Würde trotzdem sagen: Macht euch keine Sorgen wegen den Bussen. Beachtet aber: http://weltreise-info.de/reisealltag/busfahrten.html

Ach ja. Passt auf euer Zeug auf, gerade bei Nachtbusfahrten gibt es Langfinger. (Siehe Link oben oder mit der Forumssuche)

Zur Route, hier nur auf dem schnellen Blick:
Zwei Monate für Nordargentinien, Bolivien und Teile von Peru finde ich etwas wenig. Auch Peru, Ecuador und Kolumbien in einen Monat. Ein Monat für die Durchreise von Peru ist sicher realistisch, klar in eurer Tabelle ist das ja auch aufgeteilt. Vorort werdet ihr euer eigenes Tempo finden. Mal hier länger, dort langsamer. So gesehen alles gut möglich.

Ihr wisst von der möglicherweisen Problematik mit den USA (höhere Krankenversicherungskosten, ggf. Ausreisebestimmungen in Sachen Mexiko, Karibik, Kanada, falls ihr spontan umbucht oder kein Weiterreiseticket habt; ESTA nicht vergessen.)?

Gerade in SOA könnt ihr auch wieder spontan Pläne ändern. Der Sprung zwischen Kambodscha und Nordthailand fällt auf. Ihr könntet von Kambodscha über Laos in den Norden und Richtung Thailand (Wenn Zeit und Lust)?

Wettertechnisch seid ihr ja im grünen Bereich. (In der HS ist es aber auch meist teurer als in der NS, siehe nächsten Absatz)

Geldtechnisch müsst ihr schauen was ihr in den USA, AUS und NZ raushaut. Gerade laufen ja auch Themen zur Euro-Stärke/Schwäche. Geht mal davon aus, dass der Euro zum Dollar 1:1 stehen wird, im schlimmsten Fall sogar niedriger. Dann werdet ihr deutlich mehr zahlen müssen, das was ihr in Publikationen vor 2015 lest ist jetzt sicher mind. 30% teurer.

So gesehen finde ich 17.000€ p.P schon wenig. Weiß aber auch nicht wie die Flüge, Versicherung, Vorbereitungs- und Ausrüstungskosten schon einberechnet sind? Welche Touren geplant sind? Mietwagen?
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White Fox

« Antwort #3 am: 24. März 2015, 20:10 »
Also ich finde die Route super, sollte auch von der Zeit her in etwa stimmen. Die Jahreszeiten passen auch - nur bei Australiens Süden und Neuseeland müsst ihr euch auf frühlingshaft frische Temperaturen einstellen (frisch, aber nicht kalt).
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Floppyjones

« Antwort #4 am: 25. März 2015, 12:11 »
Super. Vielen, vielen Dank für eure schnellen und ausführlichen Antworten!!!!!!!
Die USA werden uns sehr günstig kommen, da ich dort Familie habe.
Kostentechnisch gibt es extrem unterschiedliche Aussagen über Camper.
Haben so mit 1.000€ PP für 2 Monate kalkuliert. Findet Ihr das realistisch?
@Vombatus: Die Dollar-Euro Kurs wirkt sich nicht sonderlich auf den australischen Dollar aus. Mit NZ-Dollar hast du leider recht:(.
Vielen Dank nochmal für den Input.

VG
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Vombatus

« Antwort #5 am: 25. März 2015, 13:02 »
Vielleicht musst du dir nochmal etwas mehr Zeit nehmen und genauer beschreiben was ihr vor habt?

Für was habt ihr 1000€ pro Person für zwei Monate kalkuliert? (also 500€ pro Person und Monat)
Für einen Camper? (In den USA, AUS, NZ?) Aber warum rechnet ihr einen Camper pro Person? Kostenteilung?

Auf was bezieht sich eure Kalkulation? Je ganauer die Frage, desto besser ist die Chance auf eine wertvolle Antwort.

Eigentlich wollte ich auf den möglicherweisen, zukünftigen Wertverlust des Euros in verscheidenen Ländern hinweisen. Der betrifft ja auch Länder in SOA oder Südamerika, nicht nur "Dollar-Länder". Natürlich geht es in einigen Ländern auch andersrum und der Euro steigt in Vergleich zur Landeswährung.

Wie viel Ausgaben habt ihr denn pro Land und Monat veranschlagt?

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serenity

« Antwort #6 am: 26. März 2015, 14:04 »
@Vombatus: Die Dollar-Euro Kurs wirkt sich nicht sonderlich auf den australischen Dollar aus. Mit NZ-Dollar hast du leider recht:(.
Der Niedergang des Euro wirkt sich sehr wohl auch auf den australischen Dollar aus - das sieht im Moment nur nicht danach aus, weil sich auch der australische Dollar auf Talfahrt befindet. Bloß weiß niemand konkret, wo's hingeht.
Ich bin im Moment in Australien (war bis Anfang März in Neuseeland) und wir hatten im Januar noch 1,49$ für einen Euro bekommen, letzte Woche waren es 1,37-1,39$. Beim Neuseeland-Dollar waren wir Ende Januar bei 1,56$, zuletzt 1,44$ für einen Euro.
Was den Camper angeht - 1000€ pro Monat sind etwas mehr als 30€ Pro Tag - da wirst du schon ziemlich suchen müssen. Und vergiss nicht, dass auch noch die Standgebühren auf den Plätzen dazu kommen - Freedom Camping ist nur noch in wenigen Regionen möglich und in Neuseeland wird praktisch immer verlangt, dass dann eine Toilette an Bord ist.
Billige Camper gibt's z.B. bei Wickedcampers - teurer wird es aber immer bei oneway-Mieten.
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Floppyjones

« Antwort #7 am: 27. März 2015, 13:29 »
@Vombatus


Plan ist von FRA nach Rio zu fliegen.
Von Dort an:
Rio-Sao Paulo-Florianapolis-Iguazu Fälle- noch nicht sicher - La Paz - Copacabana - Cusco - Lima - Iquitos - Quito - (Cali - Bogota => ggf.)
und zu meiner Family in den Staaten.
Dann war der Plan nach Bali zu fliegen und von dort relativ schnell Richtung Komodo "abzuhauen":)
Von da aus dann Cairns und dann runter bis nach Tasmanien.
dann rüber nach NZ.
Was SOA angeht sind wir noch relativ unentschlossen was genauere Pläne angeht.

Wir haben einige Dinge die wir definitiv machen möchten. Den Rest wollen wir nehmen wie es kommt.
Vermutlich ist diese Route ein wenig ambitioniert.

Für die kalkulierten Kosten für den Camper beziehen sich auf die reinen Mietkosten.
Habe ich es richtig verstanden, dass ich in etwa 20-30$ pro Übernachtung on top einplanen sollte?

Anbei findet Ihr die "erste Budgetplanung".
Was hälst du/ihr davon?:)


@serenity:

Vielen Dank für die Info. Solche hilfreichen Hinweise sind natürlich Gold wert.

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Crung

« Antwort #8 am: 27. März 2015, 13:48 »
Nur vom Lesen und Informieren, da meine Reise noch bevorsteht:

Ich halte das Budget für Südamerika und Ozeanien für deutlich zu niedrig.
Auch Südostasien ist eher an der unteren Grenze anzusiedeln. Oft liest man zwar, dass man mit 25 Euro/Tag ohne Probleme auskommt, allerdings fehlt es dann ganz klar an Notreserven.

Es werden sicherlich auch noch Einschätzungen aus eigenen Erfahrungen kommen.
Auch ich bin gespannt, ob ich mit meiner Meinung richtig liege  :)
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Mooni

« Antwort #9 am: 27. März 2015, 13:58 »
Hallo.

ich denke es kommt darauf an, was in diesem Tagesbudget schon enthalten ist stimme aber grundsätzlich Crung zu.

Für Brasilien wird das deutlich zu wenig sein, da würde ich eher mit 40-50€ pro Tag und Person rechnen.

Für den Rest Südamerikas passt das als "Grundbudget". Was ist mit zusätzlichen Aktivitäten neben dem Sprachkurs?
Wollt ihr Machu Picchu sehen, Galapagos oder andere größere Touren? Das sowas dann nicht in den 30€ pro Tag enthalten sein kann, sollte klar sein, für die normalen Tage mit Hostel, günstigem Essen und lokalem Transport ist das in Ordnung.

Die USA sollte passen, wenn ihr bei Familie unterkommen könnt etc. Das kannst du sicher besser einschätzen was da auf euch zu kommt, vor allem da es vielleicht weniger typische touristische Aktivitäten sind.

Indonesien und SOA sind beide wieder recht knapp, aber machbar wenn ihr sparsam seid. Die Frage ist nur, ob ihr Interesse habt einen Tauchkurs zu machen oä. Sowas und Party/Alkohol sind mit dem bisherigen Budget eher nicht drin.

Ich war selbst noch nicht in Australien/NZ, aber ich verstehe nicht genau wie ihr das plant. Der Camper ist also jeweils in den Fixkosten (rechte Seite) abgegolten und Essen/Eintritte/Benzin etc. soll mit 35€ pro Tag und Person abgedeckt sein? Das klingt nach sehr wenig.
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Vombatus

« Antwort #10 am: 27. März 2015, 14:38 »
Südamerika sollte passen, je nach dem was ihr an Extras (Unternehmungen) plant. In Peru, Bolivien, Ecuador werdet ihr vielleicht weniger als 30 p.P brauchen, in Kolumbien gerade so, evtl. mehr, in Brasilien sicher deutlich mehr, wenn ihr viel unterwegs seid. Hier müsste dann im Zweifel noch was auf Budget drauf.

SOA sind 21/25 € knapp. Dann könnt ihr euch nichts leisten, nur "leben". Was ja auch okay ist. Lieber mit 30 rechnen und wenn ihr etwas übrig habt, auch nicht schlecht.

Aber – das waren meine Erfahrungen als der Euro noch besser stand. Inzwischen solltet ihr für 2016 grundsätzlich mit mind. 10–20 % mehr rechen. Nicht dass unterwegs das böse Erwachen kommt.

Und dann ist da noch das Thema "Extrageld". Ihr wärt nicht die ersten, denen etwas kaputt oder verloren geht. Angenommen eure Kamera kommt weg. Werdet ihr eine neue kaufen wollen? Ihr wollt unbedingt die tolle xy-tour machen, dafür braucht ihr aber 300 USD. Ist das drin, oder heißt es immer verzichten?

Wir wollen euch nicht eure Pläne kaputtschreiben, sicher kann man auch (super) low-budget reisen, nur ob man dann genauso viel erlebt und entspannt unterwegs ist bezweifel ich.


EDIT:
Habe eine Busverbindung Rio -> Sao Paulo gesucht. Die Preise gehen von 85 bis 160 reais (einfach p.P)
85 RS = 24 € Das heißt, ihr müsst dann mit mind. 20–30€ p.P. für die Busfahrt rechnen. Da ist schon mal ein komplettes Tagesbudget weg. Und das ist noch eine kurze Strecke (6 Stunden) in einen normalen Bus. Wenn ihr mal 20 Stunden im Bus sitzt wollt ihr etwas bequemes. (Hinzu kommen Bus/Metro/Taxi zum und vom Terminal)
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Mooni

« Antwort #11 am: 27. März 2015, 20:15 »
Ich wollte nochmal was zum Campervan schreiben, da ich mich da etwas informiert habe.

Nur damit wir uns richtig verstehen: Ihr wollt im November/Dezember (Hauptsaison) für 6 Wochen in Neuseeland sein und plant für den Camper als Mietkosten insgesammt 1200€ ein?
Das sind knapp 30€ pro Tag für das Auto, bzw. in Neuseeländischen Dollar (nach dem aktuellen Wechselkurs) 40NZ$.

Kostentechnisch gibt es extrem unterschiedliche Aussagen über Camper.
Das verstehe ich nicht ganz. Auf den Homepages der bekannten Anbieter kann man für den Winter 2015 schon Buchungsanfragen stellen und Preise vergleichen - für 2016 wird es wohl nicht billiger werden.

Selbst bei Wicked geht es erst ab 60NZ$ pro Tag im November/Dezember los, und da hast du dann ein normales Auto und keinen Van. Ich denke diese Kalkulation ist für die Hauptreisezeit absolut unrealistisch.

Oder was hattest du bisher als Anbieter im Blick?

Falls euer Budget (17.000€) fix ist, würde ich die Route etwas umstellen. Es macht einfach keinen Spaß immer möglichst billig leben zu müssen und die ganze Zeit rumzurechnen - zumindest ist das meine Erfahrung.

Ich würde überlegen ob ihr euch zwischen Australien und Neuseeland entscheiden könnt? Dann nur eines der beiden Länder bereisen für 2 Monate, mit einem vernünftigen Tagesbudget und dafür die Zeit dort auch genießen. Die "übrigen" 6 Wochen dann zB in SOA bleiben. Da könntet ihr auch gut noch Laos und/oder Malaysia aufnehmen.

Meine Rechnung wäre eher folgendermaßen:

Ozeanien (60 Tage á 50€ pro Person): 3000€
Darauf kommen die Mietkosten für den Campervan, die Minimum 1000€ pro Person für Neuseeland im Oktober/November sein sollten, wenn ihr wirklich in der Hauptsaison (Dezember/Januar) unterwegs sein wollt, eher 1500€.

Du siehst, selbst mit diesem kürzeren Aufenthalt in Ozeanien ist das Budget meiner Meinung nach eher knapp - vielleicht sehen das andere aber positiver?
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White Fox

« Antwort #12 am: 28. März 2015, 17:14 »
Ich muss Mooni Recht geben, das Budget ist wirklich knapp. Gerade bei Australien/Neuseeland kann ich mir nicht vorstellen, wie das Geld reichen soll. Auch für die USA würde ich deutlich mehr rechnen. SOA kann man mit 25 Euro am Tag machen (hab ich 2009 gemacht), aber man muss wirklich auf jeden Cent schauen. Lieber 30-35 Euro. Südamerika sieht okay aus, bis auf Brasilien (eher 60 Euro am Tag).
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arivei

« Antwort #13 am: 28. März 2015, 17:46 »
Man kann in Australien und Neuseeland auch sehr günstig reisen, besonders wenn man viel wandern will und sich den hut pass vom DOC holt; sich statt dem Camper billige Bustickets im Voraus besorgt, mal per Anhalter fährt; im Hostel oder beim Campen selber kocht, statt ins Café/Restaurant zu gehen...
Wir haben für einen Monat vor 2 Jahren 740€/Person ausgegeben (heute wären das so 805€; genaueres s. unser blog). Man sollte natürlich trotzdem mehr einplanen, wenn man dann nicht mehr braucht - umso besser.

Sicher ist unser Reisestil nicht jedermanns Sache - aber ich wollte nur mal gesagt haben, dass man auch in diesen "teuren" Ländern für wenig Geld viel erleben kann.

tetsi

« Antwort #14 am: 29. März 2015, 03:14 »
Man kann halbwegs günstig Reisen in NZ und AUS, aber trotzdem kommst du nicht unter einem gewissen Betrag weg.

In NZ sind Dorms unter 20NZD nicht zu haben - eher 25NZD. Australien gilt ähnliches, kost eher mehr. Camper wurde schon gesagt... unter 60NZD pro Tag (also 30 pro Nase) ist da nix. Das sind 2'500€ für zwei Monate. In diesen kleinen Autos kannst du aber eher nicht schlafen. 90-100NZD pro Tag ist da eher realistisch fürn Van. Benzin kommt da auch noch drauf und Stellplatz. Unter 10NZD/AUD am Tag essen ist auch schwer, auch mit Selbstkochen - machbar sicher, aber man muss schon drauf achten, was man kauft. Wenn du Internet willst, das kostet in NZ und AUS auch fast überall Geld (außer in NZ z.B. in öffentlichen Bibliotheken).

Wenn ich da mal nur Dorm und Essen rechne, dann hast du pro Tag und Nase schon 35NZD/AUD zusammen und dann bist du noch nicht Bus gefahren oder hast irgendwas gemacht. Die oben veranschlagten 35€ pro Nase halte ich für NZ und AUS für sehr niedrig angesetzt im Moment. Für den "normalen" Backpacker würde ich nicht unter 60NZD/AUD am Tag rechnen, eher mit der Faustregel Übernachtungskosten mal 4 = 80-100NZD/AUD pro Tag und Nase. Wenns dann günstiger wird, um so besser.

Und ja, man kann da sicher sparen, viele Hostels haben Zeltstellplätze, work for Accomodation ist oft drin. Man muss keine teuren Dinge machen, wie z.B. Bungee. Trotzdem würd ich für diese beiden Länder eher großzügiger im Budget planen als zu knapp. Zu schnell hat man sich da mal was geleistet und reißt dann Löcher in die Finanzen.

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