Thema: Tipps für Nicaragua  (Gelesen 2384 mal)

Shino99

« am: 24. September 2012, 14:54 »
Hi zusammen

Ich bin auf der Suche nach (geheim) Tipps für Nicaragua =) Mich würden vorallem spezielle (National)Parks interessieren, da ich ein grosser Naturliebhaber bin. Aber auch über Tipps zu sonstigen Must-see-Attraktionen würde ich mich freuen.

Besten Dank und Grüsse
Martin
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Hias

« Antwort #1 am: 25. September 2012, 07:35 »
Ich würde dir auf jeden Fall die "Isla de Ometepe" empfehlen.
War zwar nur kurz in Nicaragua, aber das genau wegen dieser 8er - förmigen Vulkaninsel! Echt schön dort. Tolle Natur und was ich besonders liebe sind Wasserfälle! Die gibt es dort Massenweise!
Man kann dort auch mal allein los ziehen und eine "do it yourself" - Trekkingtour unternehmen oder mit dem Rad oder Motorrad um die Insel fahren!
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Shino99

« Antwort #2 am: 25. September 2012, 11:17 »
Danke dir für den Beitrag! "Isla de Ometepe" ist bereits auf meiner To-Go-Liste =)
Wie viele Tage warst du dort? Und wie viele Tage denkst du braucht man mindestens um die Highlights zu sehen?

Grüsse!
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Stecki

« Antwort #3 am: 25. September 2012, 11:35 »
Wir sind von León aus (dort unbedingt den preisgekrönten Rum "Flor de Caña" probieren) mit einem Fahrer nach Poneloya ans Meer gefahren. Die Strände sind dort recht einsam und mit hohen Wellen. Uns hat es recht gut gefallen. Es gibt auch ein paar Gästehäuser und Restaurants sowie Surfschulen.
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Hias

« Antwort #4 am: 25. September 2012, 12:35 »
Zitat
Wie viele Tage warst du dort?
Ich war nur 3 Nächte. Eigentlich schade. Irgenwie bin ich sowieso zu schnell durch Costa Rica und Nicaragua (was ja nur ein Abstecher war, eben wegen der Insel) gereist!
Also ich würde dir 6 Tage vorschlagen.
Würde es heute so machen!
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Bienchen

« Antwort #5 am: 25. September 2012, 13:13 »
Hi,
Isla de Ometepe ist ein Muss! 3 Tage finde ich auch stressig. Wir hatten auch nicht sehr viel mehr... Wenn du also die Zeit hast, nimm sie dir!
Leon und Umgebung ist auch sehr empfehlenswert! Ich war im Hostel Sonati! Dort werden geführte (auch mehrtägige) Touren angeboten! Alle die mit waren, waren ziemlich begeistert! Besonders, wenn du dich für die Vulkane interessierst!
Außerdem war ich auch auf den Corn Islands! Big Corn fand ich persönlich nicht besonders schön, aber die Little Corn ist sehenswert! Dort kommst du aber nur mit einem kleinen Boot hin! Das ist wie eine Achterbahnfahrt! Ich war im März dieses Jahr dort und befürchte, dass es nicht mehr sehr lange schön bleibt! Der Tourismus nimmt stark zu! Sehr schön ist der nördliche Teil der Insel, wo kaum ein Mensch lebt :)
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Julschen

« Antwort #6 am: 26. September 2012, 08:26 »
Wir sind von León aus (dort unbedingt den preisgekrönten Rum "Flor de Caña" probieren) mit einem Fahrer nach Poneloya ans Meer gefahren. Die Strände sind dort recht einsam und mit hohen Wellen. Uns hat es recht gut gefallen. Es gibt auch ein paar Gästehäuser und Restaurants sowie Surfschulen.

Ich glaube, an diesem Strand bin ich auf meiner Reise vor dreieinhalb Jahren ( :'() auch schon gewesen. Langer und breiter Sandstrand, zwei oder drei wenig besuchte Restaurants und Surfschulen und ein Hostel (?) und ein kleines Dorf. Es war sehr leer und gerade wegen der kaum vorhandenen touristischen Infrastruktur sehr schön und vielleicht als Geheimtipp zu bezeichnen. Die Wellen ziehen dir aber sprichwörtlich die Hose aus. Ich bin mit einem lokalen Bus von der zentralen Busstation gefahren, die Fahrt dauert etwa eine halbe Stunde für wenige Kilometer.

Falls du zum Vollmond in León bist, kann ich noch den Full Moon Hike der Quetzaltrekkers empfehlen (http://www.quetzaltrekkers.com/nichome.html). Du besteigst in der Nacht im Vollmond einen Vulkan. Leider waren wir eine ziemlich große Truppe, so dass der Weg manchmal nicht so atmosphärisch war. Auch die Guides wirkten manchmal ein wenig konfus (es handelt sich um ein Freiwilligenprojekt, die Einnahmen kommen sozialen Zwecken zugute). Der Anblick des qualmenden Vulkans im Mondlicht war dann aber atemberaubend und auch der Sonnenaufgang war toll.

Ganz interessant und vor allem wenig besucht war auch eine historische Spazierfahrt, bei der du viel über die Kolonialisierung und die sandinistische Revolution lernst, die in León ihren Ausgang hatte. Ein in Nicaragua lebender Holländer hat uns im Jeep zu geschichtsträchtigen Plätzen mitgenommen, dabei bekommst du auch Gegenden der Stadt zu Gesicht, die du ohne Auto und alleine eher nicht sehen würdest. Darauf aufmerksam geworden bin ich über Aushänge im Hostel.

Auf Ometepe gibt es den Nationalvogel Nicaraguas und ganz viele garstige Affen.

Viel Spaß bei deiner Reise, mir hat es in Nicaragua super gefallen.
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Shino99

« Antwort #7 am: 26. September 2012, 15:33 »
Besten Dank euch alle für die tollen Beiträge! Damit ich kann ich doch was anfangen  :)
Falls jemand weitere Tipps zum Land und dessen "Attraktionen" hat, darf sie gerne hier reinschreiben!

Grüsse Martin
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dreistein

« Antwort #8 am: 03. Oktober 2012, 21:31 »
Hallo Martin,

die Empfehlungen für Ometepe kann ich nur unterschreiben - keinesfalls verpassen!

Sehr gut gefallen hat mir auch die Laguna de Apoyo (nahe Masaya), wo ich zwei Wochen lang eine Spanisch-Schule besucht habe. Nationalpark ist das zwar keiner, aber ein (zumindest vor drei Jahren) touristisch ziemlich unentdeckter Ort (abgesehen vom Wochenende, an dem die Einheimischen aus Managua rausfahren). Das Baden im warmen Wasser der Lagune war einfach traumhaft.

Ebenfalls etwas abseits der Haupt-Touristenpfade liegt Matagalpa (im Norden des Landes). Die Stadt ist zwar nicht so aufregend, aber in unmittelbarer Nähre dazu liegt der "Selva Negra", der nicht nur zufällig "Schwarzer (Ur)wald" heißt: Deutsche Einwanderer haben dieses private Naturschutzgebiet gegründet. Das mutet anfangs (z.B. beim "bayrischen" Restaurant, wo man beispielsweise Sauerkraut oder Leberkäse bekommen kann) zwar ein wenig seltsam an, aber die Wanderwege durchs Reservat sind nicht so "künstlich", sondern gehen vielmehr durch tiefste Wildnis - sei nur vor den Brüllaffen gewarnt, die sind dort unglaublich laut.

LG, Dreistein
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Ruebli

« Antwort #9 am: 04. Oktober 2012, 12:32 »
Etwas abgelegen aber wunderschön sind die Corn Islands: ich bin direkt ab Managua nach Big Corn geflogen, man könnte aber wohl auch direkt von der Karibikküste aus fliegen oder auch per Schiff übersetzen. Ich war dann drei Nächte auf Little Corn Island und zwei Nächte auf Big Corn Island und es war traumhaft, genau das Richtig um am Ende der Reise zu relaxen.

Auch sehr schön fand ich den Playa Maderas. Obwohl unser Hostel in San Juan del Sur täglich mit einem Shuttle-Laster da hin gefahren ist, war der Strand überhaupt nicht überlaufen. Infrastruktur ist jedoch vorhanden (Strandbar und Hostel), also nix da mit Robinsonfeeling.

lucke99

« Antwort #10 am: 19. Januar 2013, 13:23 »
ALso ich war zuerst 3 Tage in Managua... und ich habe dieses Land gehasst...ich kann nicht erklären warum aber es rutschte sofort von meiner Fav Liste ganz nach unten...Nach nem Weltuntergangstrip am 21.12 zu chichen itza kehrte ich erneut nach Nica ( Leon ) um den Fullmoon Volcano-Hike zu machen... und Woooooow ich war sowas von überzeugt worden das Nica plötzlich auf Platz 2 rutschte... ich hab mir vorgenommen den Hike mit quetzel zu machen wurde aber von locals überredet den privat zu machen und es war der hammer.... als ich am Krater des Telica stand begann der San Chritobal zu spucken.... nach Leon düste ich noch nach Poneloya zum Surfing Turtel Hostel... und es war extrem Paradisisch.... nach den 1$ Flussüberwuerung kamen wir an... der ganze strand extrem einsam und nur ein Hostel und alles !!! Alles war perfekt..... sollte ich mit Traveln irgendwann fertig sein weiß ich... ich komme wieder... selbst 8 tage reichen... 4 tage san blas und 4 tage poneloya I LOVE NICA !!!
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