Thema: Equador -> Argentien oder andersrum  (Gelesen 1331 mal)

Wanda

« am: 06. Juni 2011, 18:43 »
Liebe Mitglieder

Als neues Mitglied bräuchte ich euer Hilfe. Vorweg möchte ich euch als Forum für alle wertvolle Infos die ich in letzter Zeit hier gefunden habe herzlich bedanken. Wirklich super!
Ende Oktober 2011 bis Ende Januar 2012 machen wir eine Rundreise durch Südamerika. Unsere Idee: Starten in Quito, dann über Peru, Bolivien, Chile und Patagonien (Antarktis?) nach Buenos Aires.
Dann natürlich die üblige Frage: geht das überhaupt in so kurze Zeit.
Zweitens machen wir uns Gedanken wegen der Höhenunterschiede. Können wir problemlos in Quito (2800 m) starten und dann reibungslos bis 4000m in Bolivia reisen? Oder wäre vielleicht die umgekehrte Route (Anfang Buenos Aires, dann Patagonien, danach über Chile, Bolivien, Peru nach Equador) besser. Oder sogar von Buenos Aires über Nord-Argentinien (zB Iguazú-Wasserfälle), nach Bolivien, Peru (und Equador) und danach dann südlich Richtung Patagonien.....

Ich hoffe ihr könnt uns einige Tipps geben!
Vielen Dank im Voraus.
Liebe Grüße
Wanda
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Franzi71

« Antwort #1 am: 09. Juni 2011, 09:18 »
Hallo
ich starte Ende September mit meiner Südamerikatour ud stand vor der gleiche Frage: wie rum reise ich.
Ich habe mich für einen Start in Argentinien entschieden auch aus dem Grund des Höhenunterschiedes. Im Nachhinein glaube ich allerdings, dass anders herum kein Problem ist, wenn man seinem Körper ersteineinmal ein paar Tage Zeit zum Eingewöhnen gibt und nicht gleich am ersten Tag Mamutwanderungen macht oder noch höher reist.

Liebe grüße Franzi
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karoshi

« Antwort #2 am: 09. Juni 2011, 09:42 »
Hallo Wanda,

unterhalb von 3000m haben die meisten keine nennenswerten Probleme. Lasst es einfach in den ersten Tagen ruhig angehen und klettert nicht auf irgendwelche Berge. Wenn Ihr Euch in Quito ein paar Tage aklimatisiert habt, ist der weitere Weg absolut unproblematisch.

Von der Zeit her passt das schon, notfalls könnt Ihr ja auch mal einen Nachtbus oder Inlandsflug nehmen.

LG, Karoshi
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perner123

« Antwort #3 am: 09. Juni 2011, 11:22 »
ich starte knapp in einem monat in quito. bleibe da allerdings fast das erste monat.
ich denke dann sollt ich mit der luft keine probleme haben. und als österreicher aus den bergen bin ich ja wenigstens ein bisschen mehr gewohnt als ein norddeutscher ;-)

lg
stefan
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abiyay

« Antwort #4 am: 09. Juni 2011, 12:19 »
Ab 2500m kann"soroche" (Hoehenkrankheit) auftreten, was sich aber unter 3000 nur in Trockenem Mund, Kurzamtigkeit und ggf. Muedigkeit auswirken sollte. Daher ist Quito ein perfekter Einstieg, wenn es danach hoeher hinaus geht.

Die Route ist in euerer angegebenen Reisezeit locker zu schaffen aber trotzdem "stressig".
Vielleicht Prioritaeten setzen..
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Martini

« Antwort #5 am: 10. Juni 2011, 16:31 »
Ich persönlich würde euch zum Uhrzeigersinn raten, da ihr so am Ende die "günstigen" Länder habt. Es ist schon toll, wenn man aus Chile raus ist und in Bolivien oder Peru plötzlich für 1,20€ ein Hauptgericht oder für 2,50€ ein Menü mit Vorspeise, Hauptgericht und Nachspeise bekommt!!!!
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Wanda

« Antwort #6 am: 13. Juni 2011, 17:13 »
Danke für Eure Antworten!!! Wir haben entschieden in Quito an zu fangen und werden uns dann erst ein paar Tage eingewöhnen. Wir freuen uns schon....... warten dauert lange..... Ihr kennt das aber ;-)
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Geli

« Antwort #7 am: 13. Juni 2011, 17:49 »
Mein Startpunkt war Quito. Bin mittlerweile in Bolivien angekommen und hatte was die Höhenunterschiede angeht eigentlich keine Probleme. Einfach die ersten Tage ein bisschen langsamer machen und dann geht das wunderbar.
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farmerjohn1

« Antwort #8 am: 03. September 2011, 21:32 »
Meiner Meinung nach sind die Hoehenunterschiede ein wichtiges, aber weniger ins Gewicht fallendes Entscheidungskriterium - wenn man nicht gerade als Bergsteiger weit ueber 4500m will. Auch was den Geldbeutel anbelangt, gleicht sich das halbwegs aus: Argentinien und Paraguay sind eher preisguenstig, Ekuador und einige Orte Perus hingegen ziemlich teuer.
Zentraler scheint mir die frage, ob man lieber zuerst Laender mit Europa aehnlichen Verhaeltnissen reisen, oder gleich ins kalte Wasser springen will. Die Kulturen und Lebensverhaeltnisse der Andenlaender sind etwas exotischer als der Cono Sur. In Chile, Argentinien, im suedlichen Brasilien, Uruguay und Paraguay ist es oft, wenn man sich ein paar Details wegdenkt, wie in Spanien oder Deutschland vor ein paar Jahren - in Ekuador, Peru, Bolivien oder aehnlichem ist das definitiv nicht der Fall. Das liegt an Sitten und Zusammensetzung der Bevoelkerung und am Modernisierungsgrad genauso wie an Klima, Landschaft und Vegetation. Da sollte man wissen, was einen mehr reizt, womit man anfangen, und womit man aufhoeren moechte. Was ist das Hauptaugenmerk? - Ein weitlaeufigeres und menschenleereres Europa? Dann ab in den Sueden und die Andenlaender nur als Anhaengsel zum Schluss. - Exotik, Archaeologie, geheimnisvolle Kulturen mit magischen Orten, exotische Braeuche, fremde Gesichter und paradiesische Fruechte? Dann zunaechst auf in den Andenraum, die Pazifikkueste, das Tiefland, und zum Ausklingen den Sueden.
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