Thema: Südafrika Route - 3 Wochen  (Gelesen 9276 mal)

Kama aina

« Antwort #30 am: 11. Mai 2016, 19:56 »
Bin zurück! :-)

Besteht noch Interesse an einem Bericht, oder sind alle Fragen geklärt?

Beste Grüße aus dem sehr sonnigen und warmen Köln.
Denke wir haben das gute Wetter mitgebracht! ;-)
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dirtsA

« Antwort #31 am: 11. Mai 2016, 20:11 »
Auf jeden Fall besteht Interesse!! :)

Wo hat es euch am besten gefallen, was hättet ihr euch sparen können? Wo gerne mehr Zeit gehabt?
Und alles, was dir an Tipps so einfällt bitte ;D ;D

Hoffe, ihr hattet eine super Zeit!?
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Kama aina

« Antwort #32 am: 11. Mai 2016, 21:27 »
Na gut! :-)

Also es war eine unglaublich tolle Reise!
Die Route hat auch fast komplett so gepasst!

Wir sind in Kapstadt gestartet. Hatten da einen kleinen Mietwagen, um den Transfer zu sparen und um die Kaphalbinsel individuell zu bereisen.
Kapstadt an sich ist eine sehr sehr schöne Stadt! Dort lässt es sich gut aushalten. Robben Island ist ein muss und man sollte tatsächlich auch Tickets im Internet buchen, weil man so gut wie nie welche spontan vor Ort bekommt! Zumindest bei uns nicht!  Ein gutes Zoomobjektiv hilft hier auch, weil die Pinguine und Kapstadt als Panorama schon ordentlich was hergeben. Und dann für die Zellen nen guten Weitwinkel.

Der Tafelberg ist ja quasi ein Muss, aber wir sind auch der Unwissenheit zum Opfer gefallen. Wenn die Tafel "gedeckt" ist, dann lohnt es sich natürlich absolut nicht hoch zu fahren, weil man einfach nichts sieht.
Wenn der Tafelberg aber frei ist und gutes Wetter ist, dann sollten man tatsächlich einen ganzen Tag dafür einplanen und Tickets morgens noch im Hotel übers Internet online kaufen.
Wir haben 1 1/2 Stunden angestanden und stellten dann fest, dass wir noch weiter 3-4 Stunden brauchen, bis wir oben sind! Und das hätte unseren Rahmen gesprengt.

Die Kaphalbinsel ist ebenfalls ein Muss! Boulders Beach mit den Pinguinen ist super! Den kostenpflichtigen Strand neben dem NP kann man sich sparen, da direkt unter dem Parkplatz auch ein öffentlicher Strand ist und an diesem linksseitig auch noch genug Pinguine sind, mit denen man Nah-Fotos machen kann.

Ansonsten ist das Kap der guten Hoffnung, natürlich nicht so spektakulär wie man es als Neuling erwartet, aber dennoch sehenswert und schön dagewesen zu sein!
Der Leuchtturm von Cap Point lohnt sich, bzw der Weg nach oben oder mit der Bahn, weil die Aussicht schon der Hammer ist und der Wind einem ne neue Frisur macht! :)

Wir sind dann von Kapstadt nach Johannesburg geflogen und haben da unseren 4x4 Mietwagen bekommen und sind dann die schon mal beschriebene Runde gefahren.
Grob skizziert: Johannesburg - Ladybrand - Lesotho - Royal Natal NP - Drakensberge - Petermaritzburg - an Durban vorbei - Ballito - St. Lucia - iSimangaliso - iMfolozi NP - Swasiland - Malelane Gate und Krüger - Blyde River und dann zurück über Pretoria nach Johannesburg.

Zum Thema Mietwagen. Ich persönlich fand den 4x4 unerlässlich. Aus 2 einfachen Gründen, die aber sicher diskutabel sind. Punkt eins ist , dass sowohl in Lesotho, als auch in den NP in Südarfika und in Swasiland, Straßen, die das Navi normal anzeigt, auf einmal doch Schotterpisten bzw. echte OffRoad Strecken sind. Mit nem 4x4 ist das egal und man kommt überall durch. Viele Loops im iMfolozi und im Krüger wären niemals ohne 4x4 mit hoher Bodenfreiheit möglich gewesen. Plötzlich ist was unterspühlt oder einfach total ausgefahren. Manchmal hätte man sich sogar festgefahren, weil ein Teil unpassierbar wäre.
Und Punkt 2 ist, dass man in den Dinger erhöht sitzt und somit wesentlich besser die Tiere sehen und beobachten kann. 3 mal haben wir Tiere entdeckt, die niemand anderes sehen konnte, weil das Gras einfach zu hoch ist.
Ein weitere Punkt ist tatsächlich der "Respekt" den man beim Fahren genießt. Was wir auf den Straßen sehen durften wurde uns niemals angetan.
Und von daher würde ich da jederzeit wieder die 200 Euro mehr ausgeben! Das war perfekt angelegtes Geld wenn man mich fragt.

Das Gebiet um den Vredefort Dome ist recht bescheiden und eigentlich muss man sich das nicht ansehen.
Außer man ist was interessiert. Kroonstadt ist auch unspektakulär.

Die Region Drakensberge/Lesotho fand ich einfach traumhaft. Vor allem der Teil des Golden Gate Highland NP ab Clarens und die parallele Region in Lesotho. Der Teil von Maseru bis Hlotse ist interessant, aber bei weitem nicht so spektakulär wie die Hochgebirgsregion in Lesotho.

Der Royal Natal NP ist auch sehr schön, aber wirklich nur für länger zu empfehlen, wenn man Wandern will.
Sonst kommt man von nem Parkplatz im Park auch sehr gut für einen Fotostopp an das Amphitheater dran.

In Cathkin Park kann ich absolut die Drakensberg Canopy Tour empfehlen. Sehr sehr geil und ein tolles Erlebnis.

Die Region an sich läd wirklich zum Verweilen ein und da kann man gut und gerne mehrere Tage verbringen.

Der Wasserfall von Howick war sehr cool und sehenswert, vor allem auch, weil er direkt und einfach zu erreichen ist. Pietermaritzburg ist nichts besonderes und einmal durchfahren reicht, wenn überhaupt.

Durban haben wir nicht gemacht und die Region ab Peitermaritzburg über Durban bis nach Ballito sind nicht sonderlich sehenswert, außer das es schöne grüne Hügel sind. In Ballito hatten wir eine tolle Unterkunft.

Der Hluhluwe-iMfolozi-Park war der Hammer! Wild und Grün und Tiere satt. Wir haben bis auf die Katzen dort schon alles gesehen und die Loops waren aufregend und spannend. Aber mit dem 4 x 4 sind wir auch an bessere Stellen gekommen!
Wann man Zeit hat sollten man hier auch 2 Tage einplanen. Für jeden Parkteil einen Tag.
iSimangaliso war auch total schön, aber nicht so Tierreich, hier zählt dann ehr die Küstenlandschaft.
Was aber in St. Lucia ein muss ist, ist die Hippotour.
Hier wurde alles gehalten, was versprochen wurde und sogar noch mehr. Mit nem kleinen Anbieter sind wir sehr nah an die riesigen Hippo-Herden gekommen! Am besten die Abendtour nehmen ab 15 Uhr. Es war einfach nur ein Traum.

Swasiland haben wir auf der westlichen Route in 2 Tagen durchquert und gerade der nördliche Teil war landschaftlich sehr schön. Staudamm, Berge und tolle Dörfer.
Der Süden ist extrem durch Zuckerohr geprägt und nicht wirklich sehenswert.
Im Ezulwini Valley haben wir einen den Mlilwane NP befahren. Schön aber nicht so mega viele Tiere.

Krüger war der absolute Oberhammer! :-) Vom Malelane Gate aus in einem Tag nach Satara hoch. Paar Loops und wir haben auf der Hauptstraße schon soviel gesehen. Dann die Loops um Satara rum haben dann noch mehr Tiere offenbart. Am ersten Tag außer dem Leoparden alles gesehen. Nah, groß und zahlreich.
Ein Morning Drive hat sich auch sehr gelohnt und dann sieht man später, wenn man auf die Infos der Guides und anderen Gäste auch noch hört auch alle Big 5! :-)
Und somit hatten wir dann auch zwei Big 5 Tage hintereinander, was wohl eine großes Glück ist.
Wir waren einfach nur fasziniert.
Aber 3 Tage haben als Self-Drive auch gereicht. Das ist sehr anstrengend selber zu suchen, aber auch sehr schön.
Nur man stumpft tatsächlich sehr ab. Irgendwann haben uns kleine Gruppen von Elefanten oder Giraffen oder Büffel gar nicht mehr interessiert, weil wir einfach soviele davon gesehen haben.
Echt unglaublich.

Der Blyde River ist auch ein muss. Ganz ganz tolle Region. Auch wenn wir es ein bisschen diesig hatten.
Sind von Norden nach Süden gefahren.

Die Wasserfälle in der Region um Sabie sind sehr schön.

Der Weg von dort nach Johannesburg ist recht trist und langweilig.
Pretoria lässt sich gut für ein paar Stunden einbauen. Ansonsten fanden wir die Ecke um das Union Building am schönsten.

Die Route so fand ich optimal aus 2 Gründen.
Wir haben das Highlight Krüger NP am Ende gehabt und haben so die Spannung aufrecht gehalten. Hätten wir es anders rum gemacht, dann wäre der iSimangaliso, der iMfolozi und der Golden Gate Highland NP nicht so interessant gewesen, wie sie für uns waren. Weil man dort nicht soviel sieht wie im Krüger.
Und die Grenzübertritte nach Lesotho und Swasiland waren in 10-15 Minuten erledigt. Mit Ausreise, Einreise und Zoll.
Auf der Gegenseite standen immer die Touristenreisebusse in langen Schlangen. Weil jeder die andere Richtung fährt.

Ich hab bestimmt noch viel vergessen, aber du kannst mich gerne alles fragen.

Geldmäßig ist auch alles top! Wir haben auf recht großem Fuß gelebt und haben eigentlich nie mehr als 50 Euro für 2 Personen pro Tag bezahlt. Ehr immer weniger. Und es gab Mittag- und Abendessen im Restaurant, mit Vor- und Nachspeise und ordentlich Bier und Wein. :-)

Freu mich auf deine und oder eure Fragen! :-)
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GschamsterDiener

« Antwort #33 am: 12. Mai 2016, 01:55 »
*hust* theoretisch gibt es auf meiner Website auch was über Südafrika */hust*
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dirtsA

« Antwort #34 am: 12. Mai 2016, 10:51 »
@Kama aina - wow, das nenn ich mal einen super Überblick! Danke :) Da sind ja auch einige gute Tipps dabei, die ich mir aufschreiben muss.

Frage - für den "Loop" ab/bis Johannesburg hattet ihr 2 Wochen, oder? Wie lange wart ihr insgesamt in der Kapregion?

Robben Island und Tafelberg online buchen ist gemerkt! Und sobald es schön ist, rauf auf den Berg... Wobei wir glaub ich nur 2 Tage in Kapstadt selbst haben werden, also viel Spielraum ist leider nicht. Müssen wir wohl etwas Glück haben!

Das mit dem 4x4 kann ich zwar irgendwie nachvollziehen, aber wir werden uns das wohl trotzdem sparen. 200 Euro ist auch ordentlich Geld, mit dem man vor Ort auch einiges unternehmen kann. Und es fahren ja schliesslich auch genügend Leute mit "normalem Mietwagen" durch SA jedes Jahr ;) Das mit dem höher sitzen / Tiere beobachten wäre für mich noch das wichtigste Argument, aber gut... wird schon irgendwie auch so gehen. Das Gras sollte dann ja auch niedriger und verdorrter sein im Okt ;)

Zu Lesotho: Wenn wir insgesamt (von Durban kommend, bis Bloemfontein) nur 4 Tage haben, wie würdest du dann Schwerpunkte setzen? Wie viel Zeit sollte man z.B. für den Golden Gate Highland NP einplanen, von dem irgendwie jeder schwärmt - reichen ein paar Stunden oder sollte man einen kompletten Tag einplanen?

Zitat
Der Hluhluwe-iMfolozi-Park war der Hammer! Wild und Grün und Tiere satt. Wir haben bis auf die Katzen dort schon alles gesehen und die Loops waren aufregend und spannend. Aber mit dem 4 x 4 sind wir auch an bessere Stellen gekommen!
Wann man Zeit hat sollten man hier auch 2 Tage einplanen. Für jeden Parkteil einen Tag.
iSimangaliso war auch total schön, aber nicht so Tierreich, hier zählt dann ehr die Küstenlandschaft.
Was aber in St. Lucia ein muss ist, ist die Hippotour.
Hier wurde alles gehalten, was versprochen wurde und sogar noch mehr. Mit nem kleinen Anbieter sind wir sehr nah an die riesigen Hippo-Herden gekommen! Am besten die Abendtour nehmen ab 15 Uhr. Es war einfach nur ein Traum.
Schön zu hören, dass der Hluhluwe NP wieder grün ist und viele Tiere zu sehen sind!! :) Mal schauen, ob wir einen oder zwei Tage Zeit haben werden.
Wie viel Zeit hattet ihr für den iSimangaliso NP? Und weisst du noch den Namen vom Touranbieter für die Hippo-Tour, nachdem ihr davon sehr begeistert wart? Kleine Gruppe klingt auch super...

Zitat
Swasiland haben wir auf der westlichen Route in 2 Tagen durchquert und gerade der nördliche Teil war landschaftlich sehr schön. Staudamm, Berge und tolle Dörfer.
Der Süden ist extrem durch Zuckerohr geprägt und nicht wirklich sehenswert.
Im Ezulwini Valley haben wir einen den Mlilwane NP befahren. Schön aber nicht so mega viele Tiere.
Wo habt ihr dann in Swasiland übernachtet, hast du einen Tipp? Also besser für den Norden mehr Zeit nehmen, dort nahe Mlilwane NP übernachten und am nächsten Tag in einem Zug durch nach Sodwana? (wir fahren ja leider in die andere Richtung)
An welchen Orten seid ihr denn im Norden ausgestiegen und habt vielleicht kurze Wanderungen oder so gemacht? Lohnt sich da was? Hast du bestimmte Dörfer als Tipp, oder kommt man an den schönen eh automatisch vorbei?

Zitat
Vom Malelane Gate aus in einem Tag nach Satara hoch.
Wow, ganz schön lange Strecke! Da seid ihr wahrscheinlich wirklich den ganzen Tag am Fahren gewesen, oder? Aber gut für mich zu wissen, dass auch das kein Problem ist. Dann sollte sich Skukuza - Orpen Gate ja auch gut in einem Tag machen lassen.
Sind eigentlich die Wege im Kruger entsprechend gekennzeichnet, dass man weiss ob sie nur für 4WD geeignet sind oder auch für 2WD oder steht man dann auf einmal an, wenn man kein 4WD hat?
Schön, dass euch der Kruger so gut gefallen hat!! :) Das mit dem Abstumpfen kann ich mir vorstellen, ist mir z.B. in SOA mit Tempeln, Höhlen und Wasserfällen in bestimmten Regionen so gegangen ;D

Zitat
Auf der Gegenseite standen immer die Touristenreisebusse in langen Schlangen. Weil jeder die andere Richtung fährt.
Oje... andere Richtung geht bei uns nun leider nicht mehr, nachdem schon einiges an Unterkünften gebucht ist, v.a. im Kruger NP. Aber nachdem wir nach Swasiland von Barberton kommen und nicht wie wahrscheinlich viele vom Kruger oder Sabie-Region, werden wir wohl hoffentlich früher an der Grenze sein als der Rest... ::) Oder eben auch extra früher losfahren.

Zitat
Geldmäßig ist auch alles top! Wir haben auf recht großem Fuß gelebt und haben eigentlich nie mehr als 50 Euro für 2 Personen pro Tag bezahlt.
In den 50 Euro war dann alles drinnen, ausser Mietwagen und Flüge, oder? 50 Euro pro Person, richtig? :)
Scheint wohl wirklich die ideale Zeit für einen SA-Besuch. Hoffentlich bleibt der Rand noch so niedrig bis Oktober ;)
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Kama aina

« Antwort #35 am: 16. Mai 2016, 16:27 »
Sorry für die verspätete Antwort. Aber an Pfingsten heiraten einfach zu viele Menschen! ;-)

Ich habe mein Bestes gegeben, bei der Reise! ;-)
 
Der "Loop" war quasi 2 1/2 Wochen. Kapregion waren auch nur 4 Tage.
Wenn ihr in Kapstadt nur 2 volle Tage habt, dann würde ich definitiv nicht auf den Tafelberg rauf. So schmerzhaft das auch sein mag! Dann lieber die Stadt anschauen und Robben Island. Da habt ihr auch ne geile Aussicht. Weil ein voller Tag sollte für die Runde um das Kap auf jeden Fall geplant werden. Als Ersatz kann man bei der Stadttour noch auf Signal Hill oder Lions Head.
Aber bei schönem Wetter wird wohl der Tafelberg wieder komplett voll sein und daher sehr zeitraubend.
 
Ja wie gesagt das ist Geschmackssache mit dem 4x4! Aber ich hätte alleine aufgrund der Möglichkeiten bei den Loops in den Parks nicht drauf verzichten wollen.
 
Zu deiner Lesotho Frage! Ist schwer zu beantworten weil ich nicht weiß wie ihr gerne reist. Aber Punkte die ich mitnehmen würde wären: Howick Fall kurz anschauen, Canopy Tour bei Cathkin Park, dort vielleicht schon ne Runde wandern (Monks Cowl) und dann nur zum Fotostopp in den Royal Natal NP, oder halt anderes rum. Die Runde am Staudamm vorbei müsst ihr eh fahren. Und dann seid ihr schon im Golden Gate. Dadurch dass ihr im Krüger wohl schon alle geilen Tiere gesehen habt, werdet ihr im Golden Gate wohl kaum auf Tiere achten, daher zählt nur Landschaft und dann reicht es tatsächlich nur durchzufahren. Vor allem weil auch eine öffentliche Straße durchführt. In der Nähe vom Golden Gate Hotel gibt es zwei schöne kleine Loops! Die kann man mitnehmen!
Dann würde ich in Lesotho den Monteng Pass machen und dann müsst ihr wissen ob ihr in Lesotho weiter wollt oder in Südafrika! Lesotho ist 80 km/h und Südafrika 110 km /h Limit.
Dafür ist Lesotho mehr "Afrika" als Südafrika.
Hat also alles Vor- und Nachteile.

1. Hluhluwe-iMofolozi:
Ja der Park war wieder satt grün! 2 Tage wären das Optimum. Wir waren aber auch nur einen Tag im Park und haben da den iMofolozi-Teil gemacht. Und der hat uns auch einen kompletten Tag gekostet.
Dadurch das ihr keinen 4x4 habt, denke ich könnt ihr auch den ganzen Park in einem Tag schaffen, weil viele Loops ohne ein 4x4 viel zu gefährlich für das Auto sind.
iSimangaliso hatten wir quasi 1 1/2 Tage. Anreise in St. Lucia und dann ab 15 Uhr die Hippo Tour bis in den Abend rein. Und dann nochmal einen Tag was im Park selber rumfahren. Aber ich würde da auch ehr mehr Zeit im iMfolozi verbringen, weil der iSimangaliso bei uns mehr durch Landschaft, als durch Tiere bestochen hat. Aber das soll ja nichts heißen.
Die HippoTour war auf einem Boot von shakabarker . co . za. Wir haben die durch unsere Lodge vermittelt bekommen. Denke auch, dass es der selbe Anbieter ist und kein Zwischenmieter. TripAdvisor sieht auch super Bewertungen vor.

2. Swasiland:
Wir haben im Ezulwini Valley in der Mantegna Lodge übernachtet. Das war schon okay! Aber ich glaube das die NP auf der Ostroute (Hlane Royal NP) mehr zu bieten haben.
Mlilwane NP war jetzt nicht so spektakulär. Die haben halt viele Antilopen, die ihr im Krüger zu Haufe gesehen haben werdet.
Aber von Valley aus, bzw. aus der Ecke würde ich dann komplett  bis Sodwana durchziehen. Auf der Swasi-Seite gibt es außer Zuckerrohr und nem Privat Game Park nicht viel.

Wir sind auf dem Weg zum Maguga Dam, auf Schottenpisten, an paar urigen Dörfern vorbei gekommen. Aber wie die heißen weiß ich nicht mehr. Und gewandert sind wir da auch nicht. Sorry! :-)

3. Krüger:
Ja das war aber für uns auch kein Problem, weil die Fahrt ja das Ziel ist und man eh nur die ganze Zeit 40-50 km/h fährt und Tiere sucht und tausend mal anhält.
Die meisten Loops sind auch für 2WD geeignet. Und die, die nicht geeignet sind, sind auch mit 4WD gekennzeichnet.
Aber jetzt komme ich wieder zu meiner 4x4 Geschichte. Wir sind auch ganz normale Loops gefahren, die aber Aufgrund von Regenschäden oder (von Elefanten) umgeschmissenen Bäumen und Sträucher, für ein normales Auto nicht mehr passierbar gewesen wären. 3 mal ist uns das passiert und das in 3 Tagen. Und im Zweifel muss man dann 30 km zurück fahren und hat 60 km Umweg. Und das macht bei 50 km/h erlaubter Geschwindigkeit schon viel Zeitverlust aus.
Aber wenn die nicht beschädigt sind, dann sind es sehr gute Schotterstraßen. Sonst vielleicht vorher mal im Rest Camp fragen, welche Loops nicht so optimal laufen.
Und als Tip: Immer schön auf die Sichtungstafeln schauen. So hatten wir unsere Big Five Days. :-)

4. Grenzen:
Bei den Grenzen ist das natürlich so ne Sache. Von Barbarton aus könnte wirklich weniger sein, weil das nicht der Hauptweg ist. Ansonsten ist auch manchmal Glück dabei. Und wenn ihr einen Reisebus seht. Schnell überholen! :-)

5. Geld:
Erfreulicherweise 50 Euro für 2 Personen. Also die meisten Hauptgerichte, von denen Mann ;-) gut satt wird, liegen bei 120 bis 150 Rand: Also zwischen 7 und 8,50 Euro. Und ich empfehle Kundufilet! Impala wird meistens als Stew serviert. Da sind die Knochen schon gewöhnungsbedürftig. Aber Walzenschwein ist auch lecker! ;-) Also tobt euch aus. (Normales Essen gibt es natürlich auch) ;-)
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dirtsA

« Antwort #36 am: 17. Mai 2016, 21:42 »
Viiiielen Dank für die lange Antwort!! :) Das hilft echt ungemein! Und kein Stress, ich hab ja noch ausreichend Zeit zur Planung (leider...) ;)

Zitat
Wenn ihr in Kapstadt nur 2 volle Tage habt, dann würde ich definitiv nicht auf den Tafelberg rauf. So schmerzhaft das auch sein mag! Dann lieber die Stadt anschauen und Robben Island. Da habt ihr auch ne geile Aussicht. Weil ein voller Tag sollte für die Runde um das Kap auf jeden Fall geplant werden. Als Ersatz kann man bei der Stadttour noch auf Signal Hill oder Lions Head.
Aber bei schönem Wetter wird wohl der Tafelberg wieder komplett voll sein und daher sehr zeitraubend.
Vielleicht hab ich mich falsch ausgedrückt. Die Kap-Halbinsel machen wir schon an einem anderen Tag, die 2 Tage sind also wirklich für die Stadt (plus Tafelberg, Robben Island, Kirstenbosch,... was sich so ausgeht eben in 2 Tagen). Meinst du immer noch, dass es knapp ist mit dem Tafelberg? Natürlich müssten wir Glück haben, dass das Wetter an einem der beiden Tagen passt.

Das mit den Drakensbergen klingt gut so als Vorschlag. Evtl. würden wir doch einen ganzen Tag wandern im Royal Natal NP einbauen, aber mal schauen. In Lesotho werden wir in das Eck wo ihr wart wohl nicht kommen, da es eine komplette Abweichung von der Route wäre (bis Bloemfontein) und man ja irgendwie nicht richtig eine Runde fahren kann. Wie seid ihr nach dem Pass dann weiter, oder habt ihr umgedreht und seid wieder zurück? Wenn letzteres, lohnt sich die doppelte Fahrt da wirklich? Sonst wart ihr in Lesotho dann nirgends mehr, oder?

Zitat
Dadurch das ihr keinen 4x4 habt, denke ich könnt ihr auch den ganzen Park in einem Tag schaffen, weil viele Loops ohne ein 4x4 viel zu gefährlich für das Auto sind.
Ok super, hatte ich mir auch an einem Tag gedacht. Soo groß ist der Park ja nun auch nicht und ein Teil am VM, ein Teil am NM sollte doch hoffentlich gut zu schaffen sein...

Zitat
Die HippoTour war auf einem Boot von shakabarker . co . za.
Klingt gut und sind im Netz ja wirklich gut beurteilt. Allerdings keine Preise auf der Website - kannst du dich erinnern, was ihr bezahlt habt?

Zitat
Aber von Valley aus, bzw. aus der Ecke würde ich dann komplett  bis Sodwana durchziehen. Auf der Swasi-Seite gibt es außer Zuckerrohr und nem Privat Game Park nicht viel.
Hmm ok. Hätte eigentlich gern mehr im Südosten von Swasiland übernachtet, also schon näher bei Sodwana um am nächsten Tag nur ne kurze Fahrt zu haben und dann gleich am Strand liegen zu können ;) Aber viel Auswahl habe ich bisher nicht gefunden an Unterkünften, nur Nisela Lodge und da ist nur noch teures oder Camping verfügbar. Habt ihr auf eurer Fahrt immer wieder mal Unterkünfte gesehen oder eher nicht? Ist schwer, das von hier einzuschätzen. In Marokko dachte ich teilweise wegen dem Reiseführer und online Recherche, dass es am Land nicht so viel gibt aber dann waren da dauernd irgendwelche Unterkünfte. Mit Auto kann man ja auch leicht irgendwo mitten auf der Strecke stehen bleiben und es muss nicht im Ortszentrum sein.

Zitat
Wir sind auf dem Weg zum Maguga Dam, auf Schottenpisten, an paar urigen Dörfern vorbei gekommen.
Denkst du diese Schotterpisten gehen mit 2WD?

@Kruger NP - ok danke, merk ich mir so und hoffentlich werden uns nicht zu viele Bäume den Weg versperren... ::) Das stelle ich mir durchaus auch nervig vor.

Zum Geld muss ich jetzt nochmal etwas genauer nachfragen, da mir 50 Euro für zwei zusammen echt seeeehr wenig vorkommt ;) Was ist da alles eingerechnet - Unterkunft, Essen, alle Touren, Benzin,...? Also quasi nur Flüge und Mietauto nicht mit drin, oder habt ihr z.B. Benzin und Touren auch nicht eingerechnet?

Danke nochmal! :)
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Kama aina

« Antwort #37 am: 18. Mai 2016, 00:12 »
Gerne, gerne!
Ich hab von euch "alten Hasen" (hier im Forum ;-)) schon so oft profitiert, dass es doch ganz normal ist was zurück zu geben!
Immer wenn Fragen auftreten kannst du sie gerne stellen. Bin ja auch recht häufig online.

Kapstadt:
Ja dann hatte ich das falsch verstanden. :-)
Also mit 2 Tagen nur in der Stadt sollte der Tafelberg drin sein.
Die Runde im Zentrum und am Hafen ist recht schnell zu Fuß gemacht. Ich würde euch auch tatsächlich die Hop-On-Hop-Off Busse empfehlen (erste Stadt wo ich das als sinnvoll erachtet und gemacht habe). Mit denen kommt ihr nämlich entweder direkt zum Tafelberg, aber viel wichtiger; die fahren eine Runde um den Lions Head. Also an Camps bei vorbei und am Stadion.
Ich persönlich bin nicht ausgestiegen, weil mich nur das Panorama in Camps Bay interessierte (der Bus hält recht lange für einen ordentlichen Fotostopp) und die Gegend einmal zu befahren.
Denkbar wäre eine Runde zu Fuß durch das Zentrum und dann in den Bus und eine Runde durch District Six und dann die große Runde mit Camps Bay (Achtung, dass sind 2 unterschiedliche Linien, und eine dritte fährt in die Weinregion). Ausstieg dann am Hafen und dann die Mittags-, bzw. Nachmittagstour nach Robben Island. Bei uns wurde noch eine Tour um 15 Uhr angeboten. Musste schauen was verfügbar ist. Da solltet ihr aber tatsächlich länger im Voraus buchen.
Dann wäre der Tag um.
Den anderen Tag könnte man mit dem Tafelberg beginnen. Da könntet ihr morgens aus dem Hotel die online Tickets bestellen. Erspart euch bei gutem Wetter sicherlich 1-2 Stunden Wartezeit, weil die zwei getrennte Schlangen haben. Die ohne Ticket und die mit Online-Ticket.
Je nachdem könntet ihr dann danach in die Winelands. Aber das mit dem Tafelberg ist halt ne Lotterie. Wenn dann genau der Tag bewölkt ist, habt ihr Pech.
Wir hatten quasi das Glück von Robben Island aus, den spektakulären Blick auf einen gedeckten Tafelberg zu haben. Überall blauer Himmel, nur der Tafelberg war verhangen. Das hatte schon was. Naja, aber das wolkenlose Wetter am nächsten Tag war dann unser Pech, wegen der unnötigen Wartezeit! :-)

Drakensberge:
Also wenn ihr vom Golden Gate bzw. Royal Natal hoch kommt, dann habt ihr ja quasi nur 2 Möglichkeiten zur Auswahl nach Bloemfontein zu kommen. Entweder über die 5 und 1 (Betlehem) oder dann halt ohne Autobahn (aber auch oft mit 110 km/h) an der Grenze Lesotho oder durch Lesotho nach Ladybrand und dann hoch nach Bleomfontein. Also die Ecke von uns ließe sich dann schon gut kombinieren.
Wir sind tatsächlich den Pass hoch und dann wieder zurück. Dass macht aber Fahrtechnisch tatsächlich nicht so einen riesen Unterschied. Ob es sich lohnt oder nicht ist halt immer eine Geschmackssache.
Ich wollte halt unbedingt in das Hochgebirge von Lesotho. Und ich persönlich fand die Landschaft schon sehr schön und vor allem sind dort noch die richtigen kleinen Dörfer der Hirten mit den Lehm-Rundhäusern. Alles sehr sehr urig und irgendwie das erwartet richtige Afrika. Überhaupt nicht so westlich wie Südafrika. Daher hat es sich für meinen Teil schon gelohnt. Wenn du willst kann ich mal ein paar Fotos hochladen (wenn ihr mir den Hochladelink + Anleitung schicken könnt ;-))
In Lesotho sind wir von Maseru aus über das Nationalheilligtum Thaba Bosiu über geile Offroad-Strecken nach Teyateyaneng und von da aus die Asphaltstraße nach Hlotse und Butha-Buthe. Da muss ich aber sagen, dass die Landschaft um den Pass rum schöner war. Und die Offroadstrecke landschaftlich auch mehr zu bieten hatte, als die Asphaltstraßen. Die abgelegenen Dörfer sind einfach uriger und ursprünglicher.
Wenn ihr Lesotho mitnehmen wollt, dann würde ich tatsächlich ehr das Hochgebirge empfehlen.
Aber ich kann auch schwer Länder liegen lassen, wenn ich dran vorbei komme! ;-)

Hluhluwe-iMfolozi-Park:
Ja in einem Tag sollte das gut machbar sein. Den fast jeden Loop da wäre ich nicht mit einem normalen Auto gefahren. Von daher, wenn ihr nur auf den Asphaltstraßen bleibt sollte das gut machbar sein. Je nachdem wo ihr übernachtet kann man auch eine schöne Runde fahren. Unten rein, oben raus! :)

Hippo-Tour:
Wir haben über die Lodge zusammen 500 Rand gezahlt. Also knapp 28 Euro. In wie weit die Lodge Provision bekommt weiß ich nicht, aber du kannst denen ja mal ne Email schreiben! :-) Das Geld war auf jeden Fall optimal investiert. Wir haben so geile Aufnahmen bekommen! Kämpfe zwischen den Hippos, aufgerissene Mäuler, Sex :-) und nen Hai. Optimal! Ich würde da die Abendtour empfehlen.

Swasiland:
Also Unterkünfte findet man schon ausgeschildert, aber ich kann zu den Standards da nichts sagen. Ich hätte da persönlich nicht unbedingt übernachtet. Aber meine Freundin ist da auch was empfindlicher.
Hab gerade mal bei Google geschaut. Vom Zentrum Swasilands aus, führt die schnellere Route nach Sodwana über Jozini.
Das wäre auch eine Alternative für euch. Beim Vorbeifahren war die Landschaft um und der See selber schon sehr schön. Und laut Reiseführer gibt es dort auch gute Ausflugs, bzw. Unterkunftsmöglichkeiten.
Ist halt die Frage wie das grundsätzlich in eure Planung passt.

Die Schotterpisten würden auch durch die 2WD befahren. Aber natürlich immer stark abhängig von Wetter. Bei Regen werdet ihr Teilstrecken sicher nicht so einfach fahren können. Und mein Navi hatte nicht unterschieden ob Schotter oder nicht. Weiß aber auch nicht, ob das grundsätzlich immer bekannt ist! :-)

Die Geldfrage :-):
In den 50 Euro sind nur die "Spontankosten" mit drin. Flüge, Mietwagen, Touren und Unterkünfte sind nicht mit eingerechnet. Die 50 Euro für 2 Personen enthalten: Benzin + Trinkgelder; manchmal Frühstück; meist Mittagessen ohne Vorspeise + Getränke; Getränke und Knabbereien auf dem Weg; Abendessen mit Vorspeise + Getränken und Alkohol; Alkohol fürs Zimmer. PS: Der Alkohol ist dort meist sehr günstig. :-)

Flüge lagen bei 1080 p.P., aber wir hatten dabei den Inlandsflug und die Route über Mauritius mit drin.
Die beiden Mietwagen zusammen lagen bei knapp 700 Euro, aber wir hatten halt auch dieses riesen 4x4 Vieh. Da ist sicherlich mit den kleinen Mietwagen noch ordentlich was zu sparen. Deine 200 mit Sicherheit! :-)
Und Unterkünfte haben wir meist um die 30-60 Euro fürs DZ mit Frühstück bezahlt. Aber wie ich ja schon mal sagte, ist meine Freundin da auch was empfindlicher und ich würde uns ehr als "Luxus-Backpacker" bezeichnen.
Aber wenn du willst, dann rechne ich dir mal den Tagessatz mit allem aus? Bzw. mit dem was du drin haben willst. :-)
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dirtsA

« Antwort #38 am: 18. Mai 2016, 20:48 »
Zitat
Ich hab von euch "alten Hasen" (hier im Forum ;-)) schon so oft profitiert, dass es doch ganz normal ist was zurück zu geben!
;D ;D Oje, alte Hasen, das klingt ja gleich wirklich "alt"... ;) Aber danke, so soll es im Forum ja auch laufen!

Kapstadt:
Klingt so gut mit den Vorschlägen zur Planung. Tickets werden wir dann für Robben Island vorbuchen und für den Tafelberg sobald wir aufwachen und sehen, dass gutes Wetter ist! ;)
Eine Frage noch zu Kapstadt. Wir planen ja erst mal nach Kapstadt zu fliegen, neuen Mietwagen zu holen und direkt vom Flughafen nach Gansbaai zum Shark Diving am nächsten Tag. Nach dem "Tauchen" dann gleich weiter die Küste entlang bis Simon's Town oder falls die Zeit noch reicht auf der Kaphalbinsel schon ein bisschen rumfahren. Dann haben wir einen Tag Tauchen in Simon's Town geplant, dann Kaphalbinsel (alles was wir bis dahin nicht gesehen haben) und über den Chapman's Peak Drive nach Kapstadt. Nun stellt sich die Frage - Mietauto für die 2-2,5 Tage behalten oder abgeben? Hab mir eigentlich gedacht, dass es fast keinen Sinn macht, abzugeben weil man evtl. eh hier und da noch ein Auto braucht und das dann eben anstatt der Stadtbusse verwenden kann. Oder macht das keinen Sinn? Ist die Stadt mit Mietauto gut zu befahren? Dann könnten wir halt auch spontan in die Winelands oder zum Kirstenbosch Garden, wenn irgendwo grad noch Zeit ist.

Drakensberge/Lesotho:
Ok, dann werden wir uns das mit dem Pass einfach spontan überlegen. Kommt wohl darauf an, wie viel Zeit wir dann noch haben - möchte wenigstens eine der drei Wochen nicht so fix planen ;) Jedenfalls gut zu wissen, dass es kein weiter Umweg ist. Wir wollten ja eigentlich erst bei Maseru über die Grenze und dann Semonkong oder Malealea.
Aber das mit dem urigen Afrika klingt schon sehr verlockend :) Zwecks Bilder hier hochladen bin ich leider auch nicht der Profi. Hab meine alle auf Flickr. Hast du sie vielleicht irgendwo schon online, wo du mir sonst gern auch per PN den Link schicken könntest?

Zitat
Aber ich kann auch schwer Länder liegen lassen, wenn ich dran vorbei komme! ;-)
Hehe, kann ich nachvollziehen. 3 Länder zumindest etwas zu sehen anstatt nur einem ist aber auch sehr verlockend!

Hluhluwe:
Bin noch am Überlegen, ob wir uns in St Lucia stationieren oder im Dorf Hluhluwe eine Nacht bleiben, sodass wir nicht so ne lange Fahrzeit haben. Mal sehen. Aber zahlt sich der Park dann mit 2WD schon auch aus? Nachdem du meinst, dass die meisten Loops nur was für 4WD sind?

St. Lucia klingt super, Anbieter ist gemerkt! Das wäre ja wirklich ein Traum, das alles so zu sehen!! :)

Swasiland:
Ok, schon mal gut zu wissen, dass es noch mehr Unterkünfte gibt als nur in den größeren Städten. Hatte ich auch fast angenommen. Jozini ist uns glaub ich schon etwas zu weit für einen Tag, weil wir in Swasiland doch einiges gern sehen würden. Plus, von dort seh ich grad sind es nur mehr 1,5h nach Sodwana - dann wohl lieber gleich durchziehen... Aber trotzdem danke für die Idee! Man weiß ja nie :) Über Jozini wollten wir prinzipiell schon fahren, und davor in Swasiland eben die östliche Kurve an Mkhaya vorbei (zu teuer), Big Bend,... In der Gegend hab ich allerdings an leistbaren Unterkünften wirklich nur die Nisela Lodge gefunden. Was ja auch nicht schlimm wäre - dann nehmen wir eben die falls nichts anderes aufkommt ;)
Klar, Schotterstraßen ist natürlich alles wetterabhängig. Hoffentlich haben wir Glück.
Navi werden wir keins haben, sondern mit Handy und Google Maps + Straßenkarte ausgerüstet sein denk ich. Keine Ahnung, ob Google da Unterschiede macht, muss ich mir mal mit deinen Beispielen anschauen. Denk aber wohl nicht.

Kosten:
Ok jetzt kann ich das schon sehr viel besser einschätzen - danke! :) Und ich bin weiterhin positiv überrascht. Dann müsste das bei uns mit 50 Euro pro Person für alles außer Flug und Mietwagen denk ich gut hinkommen. Von deinen Beschreibungen denk ich nämlich, dass wir vor Ort sehr viel günstiger leben werden. Bisher ist die teuerste Übernachtung, die ich reserviert habe, bei 22 Euro im DZ und 3mal Campen wir schon fix für 15 Euro gesamt. Sprich wir hätten immer so 40 Euro pro Person und Tag noch für Essen, Touren, Benzin, Alkohol ;D übrig. Das müsste doch machbar sein, oder? An den meisten Tagen werden wir wohl drunter liegen, aber dafür haben wir 3 Tauch-Tage geplant, die wo wir dann darüber liegen werden, plus 2-3 Safaris, 1-2 andere Touren oder so. Naja, hoffe unsere Schätzung passt so halbwegs! :)
Mietwagen kommt bei uns wohl auf max. 350-400 Euro mit Einwegmiete und allem Rundherum.
Schön, dass Essen und Alkohol so günstig ist! :) Da kann man es sich im Urlaub auch gut gehen lassen...

2 Fragen fallen mir nochmal ein:

1) Mietwagen nach Lesotho und Swasiland:
Wir wollten eigentlich über Auto Europe bei First Car Rental buchen, weil die grad ne Aktion haben, dass ein zweiter Fahrer gratis ist. Allerdings bekommen wir bei Auto Europe nichts zur Gebühr für Lesotho und Swasiland raus bzw ob es überhaupt möglich ist. Beim Vermieter selbst auf der Seite steht, dass man es beantragen muss und sie einem dann die Papiere mitgeben. Nun hab ich aber etwas Angst, erst den Mietwagen über Auto Europe zu buchen und dann den Vermieter direkt anzuschreiben (was, wenn sie auf einmal sagen nee mit der Wagenklasse oder über Auto Europe machen sie das nicht mit den Papieren). Wie habt ihr das gemacht bzw wo habt ihr gebucht?
Oder hat jemand anders in dieser Kombination noch Erfahrungen?

2) Essen / Trinken im Kruger:
Wie hoch sind in etwa die Kosten für ein Abendessen in einem der Restaurants im Camp? Und sind die Supermärkte sehr viel teurer als außerhalb des Parks? Ich versuche abzuschätzen, ob es Sinn macht, dass wir uns vorher eindecken Nelspruit/Hazyview oder ob wir da nur Bäume in den Wald bringen... ::) ;)

Danke :)
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Kama aina

« Antwort #39 am: 18. Mai 2016, 23:58 »
Deswegen habe ich extra "alt" im Sinne des Forums geschrieben! :-)

Kapstadt:
Also ich würde den Mietwagen behalten. Zu den Stoßzeiten kann man richtig Pech haben und in einem riesen Stau stehen, aber das kann dir überall passieren!
Ihr könntet aber Glück haben, da ihr nicht nach Kapstadt rein fahrt (Flughafen liegt außerhalb) und später dann von unten rein fahrt. So könntet ihr den Staus echt aus dem Weg fahren. .-)
Dann kommt es natürlich noch ein bisschen drauf an, ob ihr ein Hotel mit Parkhaus etc. habt. Weil die subventionieren das gut und dann ist das Parken auch nicht so teuer! Haben für 4 Tage 16 Euro bezahlt. Also geschenkt. Sonst dürften die Preise in öffentlichen Parkhäusern was höher liegen.
Aber aufgrund der doch schlechteren und vor allem nicht pünktlichen öffentlichen Verkehrsmittel in der Kapregion, macht es einfach nur Sinn seinen eigenen Mietwagen zu haben. So wie du sagst! Selbst wenn es wirklich die Fahrt zum Tafelberg oder nach Kirstenbosch ist. Nur das kleine Trinkgeld für die Parkeinweiser nicht vergessen! ;-)

Drakensberge/Lesotho:
Ich denke, dass ihr da unten auch das urige Afrika habt, weil alles was nicht im Norden liegt, einfach rückständiger ist.
Die Landschaft wird wie vor paar Wochen schon angemerkt kein Hochgebirge sein, aber dennoch schön. Die Jungs haben hier ja geile Bilder gezeigt. Da würde ich mir keine Sorgen machen.
Nur am Grenzübergang  Maseru Bridge ist natürlich auch immer viel los. Ist quasi die Hauptgrenze.
Ich schau mal wie ich die Bilder am Besten zeigen kann.

Hluhluwe/ St. Lucia:
Denke schon dass sich der Park auch so lohnt. Auf den Asphaltstraße haben wir auch viel gesehen. Und die Tiere bewegen sich ja auch! :-) Von St. Lucia aus brauchst du mindestens 45 Minuten bis zum Mittleren Gate. Wenn nen LKW vor dir ist und keiner überholt auch länger. :-)

Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, dass ihr bei den Hippos auch soviel sehen werdet. Die haben da halt eine unglaublich ohne Dichte an Tieren und man ist echt nah dran und bleibt schön lange. Direkt an der Brücke liegt auch ne Gruppe von Hippos! Die kann man auf der Reinfahrt mit dem Auto schon bewundern. :-)

Swasiland:
Ja die Lodge meine ich auch gesehen zu haben. Gibt nur die eine Hauptstraße da. Das sah sehr groß und auch vernünftig aus. Denke da macht ihr nicht soviel verkehrt. Es sei denn es ist schlecht bewertet! :-)

Kosten:
Das Leben allgemein ist sehr preiswert dort unten. Mir hat es sehr gut gefallen. Die Ausflüge und Aktivitäten waren wirklich fair. Das Zip-Lining in den Drakensbergen etc. war echt gut leistbar.

Die 2 anderen Fragen :-):

Wir haben das Auto über Europcar gemietet. Wir hatten die Grenzübertritte auch vorher angefragt und bestätigt bekommen. Die Gebühr für die Grenzübertritte lassen sie sich allerdings gut bezahlen. Hat uns knapp 90 Euro gekostet. Aber liegt vielleicht auch an dem Auto. Die Preise müssten doch aber in den AGB`s bekannt sein oder?

Grundsätzlich haben wir eine Bescheinigung vom Vermieter erhalten, dass wir nach Lesotho und Swasiland rein fahren dürfen. Die wollte aber niemand sehen. Fahrzeugpapiere gibt es in dem Sinne auch nicht. Die Fahrzeugzulassung ist quasi ein Aufkleber hinter der Frontscheibe. Bei uns lief das alles Problemlos ab. Beide Länder erheben aber 30 Rand Straßenbenutzungsgebühr bei der Einreise. Und ansonsten wollte auch nur einmal ein Zollbeamter was wissen. Sonst wurden wir immer durchgewunken. Deutschsprachige Pässe sind halt Gold wert im Ausland.

Grundsätzliches zum Verkehr vielleicht noch: Es wird extrem viel durch die Polizei gelasert, also immer  gut auf die Geschwindigkeit achten, denn die Strafen sind sehr hoch. Rechnet mit Allem auf der Straße. Egal ob Autobahn oder Landstraße. Überall können Kühe, LKW-Reifen und Menschen sein. :-) Wenn von hinten jemand schneller ist als man selber, dann fährt man in seiner Geschwindigkeit nach links auf Standstreifen. Der der überholt bedankt sich kurz mit Warnblinklicht.
Macht sogar die Polizei so! :-) Und an die 4-Way Stopps hält sich tatsächlich jeder. Also auch dran halten! :-)
Allgemein gewöhnt man sich schnell an die Regeln und Sitten.
In Lesotho ist nie mehr als 80 km/h. Manchmal sehr schwer einzuhalten bei teilweise guten Straßen. Aber wenige halten sich natürlich dran. Aber auch hier wird viel kontrolliert.

Wir haben es uns im Krüger einfach gemacht und immer bei Mugg & Bean gegessen. Ich fand es nicht so schlimm wie Einige im Forum schreiben. Das essen war immer sehr lecker und sättigend und es war genauso günstig wie außerhalb des Parks. Da gab es keinen Unterschied. Im Supermarkt in Satara gab es auch alles. Da habe ich aber nicht so auf die Preise geachtet. Die werden aber auch nicht teurer sein. Wir haben mal an nem Kiosk an nem Rest Point was gekauft und haben quasi nichts dafür bezahlt.

Wenn ihr spontan grillen wollt, dann hat der Supermarkt aber auch alles. Von Fleisch bis Gemüse und Feuerholz mit Anzündern. Der war echt gut ausgerüstet.
Wir hatten nur eine Kühlbox dabei, für den Tag. Ansonsten haben wir uns den Luxus und die Faulheit des Restaurants gegönnt. Für die Wegzehrung macht es sicher Sinn, im Vorfeld was zu holen, aber selbst wenn, dann könnt ihr im nächsten Camp wieder was essen.
Kommt ihr zum Ollifant Camp? Weil da ist die geilste Aussicht vom Restaurant aus. Und Mugg & Bean hat geile Milchshakes ;-)
Ansonsten immer tanken, wenn der Tank halb leer ist. Denn man weiß nie ob mal gerade kein Benzin zur Verfügung steht. :-)

Und als kleiner Tipp: Nachts mal länger als die Nachbarn wach bleiben und draußen sitzen. An allem Abenden sind bei uns Wildkatzen und Honigdachse vorbei gelaufen und haben die Abfälle der Nachbarn geplündert. Sehr lustig. Die haben dann aber die Nacht da drauf gelernt, lieber alles in die Container zu stecken. :-)

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dirtsA

« Antwort #40 am: 19. Mai 2016, 13:44 »
Zitat
Deswegen habe ich extra "alt" im Sinne des Forums geschrieben! :-)
Na dann hab ich ja nochmal Glück gehabt ;D
Danke für deine Antworten wieder!

In Kapstadt würden wir uns eine Unterkunft nehmen, die auch einen kostenlosen Parkplatz hat. Bei AirBnB hab ich da schon ein paar nette gesehen - sollten wir wahrscheinlich auch bald mal buchen.

Zitat
Nur das kleine Trinkgeld für die Parkeinweiser nicht vergessen! ;-)
Wie viel gibt man denn da?

Ok das mit Lesotho klingt gut. Mal sehen, wo es uns genau hin verschlägt dann!
Wenn das mit den Fotos noch irgendwie klappt, freu ich mich, aber sonst kein Stress! ;)

Zitat
Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, dass ihr bei den Hippos auch soviel sehen werdet.
Hehe. Mal schauen, sonst beschwere ich mich danach bei dir ;) Schön, dass man dort so eine Hippo Garantie zu haben scheint!

Zitat
Swasiland:
Ja die Lodge meine ich auch gesehen zu haben. Gibt nur die eine Hauptstraße da. Das sah sehr groß und auch vernünftig aus. Denke da macht ihr nicht soviel verkehrt. Es sei denn es ist schlecht bewertet! :-)
Ok, gut. Hattest du nur die eine Lodge gesehen in der Ecke, oder waren da auch noch andere?
Bewertung ist so-so, aber ist ja nur für eine Nacht und wir sind da sowieso sehr anspruchslos.

Zitat
Kosten:
Das Leben allgemein ist sehr preiswert dort unten. Mir hat es sehr gut gefallen. Die Ausflüge und Aktivitäten waren wirklich fair. Das Zip-Lining in den Drakensbergen etc. war echt gut leistbar.
Ja scheint echt gut zu sein, jetzt wo der Rand so schwach ist. Die Aktivitäten, die ich bisher nachgeschaut habe, klangen für mich auch alle sehr fair im Preis. Hoffentlich bleibt das so bis Oktober.

Bezüglich Auto:
Alles klar, bei uns scheint das etwas schwieriger wegen der Problematik, dass wir nicht direkt beim Vermieter mieten wollen (und eigentlich auch bei keinem anderen Vermieter als First Car Rentals, weil der Preis mit Abstand am günstigsten ist + gratis Zusatzfahrer). Frag mich ob ich denen einfach mal ne Email schicke und nachfragen, ob das mit Lesotho und Swasiland auch geht, wenn wir nicht direkt über sie buchen.

Zitat
Grundsätzliches zum Verkehr vielleicht noch: Es wird extrem viel durch die Polizei gelasert, also immer  gut auf die Geschwindigkeit achten, denn die Strafen sind sehr hoch. Rechnet mit Allem auf der Straße. Egal ob Autobahn oder Landstraße. Überall können Kühe, LKW-Reifen und Menschen sein. :-) Wenn von hinten jemand schneller ist als man selber, dann fährt man in seiner Geschwindigkeit nach links auf Standstreifen. Der der überholt bedankt sich kurz mit Warnblinklicht.
Macht sogar die Polizei so! :-) Und an die 4-Way Stopps hält sich tatsächlich jeder. Also auch dran halten! :-)
Allgemein gewöhnt man sich schnell an die Regeln und Sitten.
In Lesotho ist nie mehr als 80 km/h. Manchmal sehr schwer einzuhalten bei teilweise guten Straßen. Aber wenige halten sich natürlich dran. Aber auch hier wird viel kontrolliert.
Super, danke für die Tipps! Ich werde wohl eher die einfachen Strecken fahren und mein Freund ist ein sehr guter Autofahrer (zum Glück für mich :) ). Werden uns brav an alle Regeln halten und schauen, dass wir so sicher durchkommen...
Meine grösste "Angst" ist irgendwie, dass wir auf einmal im NP einen Platten haben. Man sollte ja nicht aussteigen ausser an gekennzeichneten Stellen - was dann!? Naja, weisst du wahrscheinlich auch nicht und ist ja auch extrem unwahrscheinlich denke/hoffe ich ;)

Schön, dass das mit dem Essen so unkompliziert ist! Dann  können wir ja wirklich spontan schauen.

Zitat
Kommt ihr zum Ollifant Camp? Weil da ist die geilste Aussicht vom Restaurant aus. Und Mugg & Bean hat geile Milchshakes ;-)
So weit rauf werden wir wohl eher nicht kommen. Die ersten beiden Tage sind wir im Süden und am 3. gehts dann rauf bis zum Orpen Gate. Ausser wir haben dann noch massig Zeit übrig, dann könnten wir evtl. noch einen Abstecher machen. Sehen wir dann!

Zitat
Und als kleiner Tipp: Nachts mal länger als die Nachbarn wach bleiben und draußen sitzen. An allem Abenden sind bei uns Wildkatzen und Honigdachse vorbei gelaufen und haben die Abfälle der Nachbarn geplündert. Sehr lustig. Die haben dann aber die Nacht da drauf gelernt, lieber alles in die Container zu stecken. :-)
;D ;D Na dann mal schauen, ob unsere Nachbarn auch so nachlässig sind. Bin ja schon gespannt, wie das wird. Im Kruger schlafen wir ja im Zelt, hoffentlich laufen uns da nicht die Wildkatzen rein, hehe...
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Kama aina

« Antwort #41 am: 19. Mai 2016, 23:40 »
Und wenn schon! Ich nehme an, wir sind ja im gleichen Alter! :-)

Trinkgelder:
In den Reiseführern steht das mit dem Trinkgeld recht gut drin.
Im Restaurant bzw. beim Essen, sollten es schon 10 % sein, weil die nicht so einen hohen Lohn haben.
Bei den Parkeinweisern haben wir immer zwischen 5 und 10 Rand gegeben; dass war gerade in der Tasche war. Die passen tatsächlich auch aufs Auto auf und beim zurück kommen dann noch nen bisschen. Hab aber eigentlich nie mehr als 10 Rand gegeben. Und das war schon viel mehr als die Einheimischen geben.
Beim Tankwart habe ich auch was großzügiger Aufgerundet, aber weil wir meist auch super Service bekommen haben. Immer Scheibenreinigung und Reifendruck.

Swasiland:
Ohne Gewähr meine ich, dass daneben noch ne zweite Lodge war. Sonst schau doch mal bei Google über die Landkarte. Da müsste das ja theoretisch auch drin sein.

Auto:
Fragen kostet ja nichts! Besser als wenn du nachher da steht und ihr nicht rein dürft. Aber das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, weil die so verbunden sind die Länder. Ist wie Belgien und Niederlande mit Deutschland.
Du kannst auch überall in Lesotho und Swasiland mit Rand bezahlen. Sollte nur passen, denn das Wechselgeld gibt es meist in Landeswährung und die kannst ein Südafrika nicht gebrauchen.

Autopanne:
Das wichtigste ist, dass ihr versucht nicht Nachts zu fahren. Weil da passiert man meisten. Vor allem Schlaglöcher und Wildwechsel. Mal abgesehen davon, dass man in den großen Städten Nachts nicht unbedingt draußen sein sollte.  Aber Thema Sicherheit ist ja ne andere Frage! :-)
Um die Autopannen brauchst du dir keine Sorgen machen!
In den Parks haben die 24h Notrufnummern. Im Krüger steht das direkt auf der Infobroschüre/Rechnung drauf. Da kannst auch bei Pannen anrufen und die helfen dir dann.

Und wenn ihr zwischendurch mal ne Platten bzw. nen Schleicher habt, dann ist das auch kein Ding. Meist geht die Luft ja nicht schlagartig raus.
Wir hatten uns auch ein Metallstück eingefahren und waren auch erst sehr hektisch, weil wir in der Pampa waren. Sind dann zur nächsten Tankstelle gefahren. Die haben den Reifen kurz für 4 Euro (trotzdem bestimmt Touri-Preis :-)) direkt vor Ort repariert. Auf "African Style". Vollgas aufpumpen, Fremdkörper rausziehen, mit ner Lanze den Verschlussschlauch ins Loch, raus, aufpumpen fertig! :-) Hat hervorragend in jedem Gelände gehalten. Die restlichen 2500 km! :-)
Also nimms wie die Afrikaner! Alles locker! ;-)

Krüger:
Dann schaut dass ihr bevor ihr das Orpen Gate erreicht noch was in der Region um Satara rum fahrt. Da sind wohl echt viele Löwen. Wir können es bestätigen.
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GschamsterDiener

« Antwort #42 am: 20. Mai 2016, 10:45 »
Zum Mietwagen: Bei Avis ist der Grenzübertritt garantiert kostenfrei. Ihr gebt einfach bei der Abholung bescheid und bekommt jeweils einen Brief für die Grenze ausgefüllt. Bei einer längeren Anmietung würde ich auch direkt bei Avis vorbuchen. Preismäßig macht es kaum einen Unterschied aus und ihr könnt euch vor Ort evtl. noch einen Wagen aussuchen (wir hatten drei zur Auswahl).
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dirtsA

« Antwort #43 am: 20. Mai 2016, 13:18 »
Ok das mit dem Trinkgeld ist ja dann verschmerzbar ;D

Zitat
Swasiland:
Ohne Gewähr meine ich, dass daneben noch ne zweite Lodge war. Sonst schau doch mal bei Google über die Landkarte. Da müsste das ja theoretisch auch drin sein.
Google hat in Swasiland leider nicht so viel eingetragen. Irgendwie auch verständlich, v.a. in dem Eck ;) Daher ist da leider nichts ersichtlich, allerdings wird das schon irgendwie denk ich. Frag mich nur mal wieder ob vorbuchen oder nicht wegen den Ferien. Nächstes Mal wird echt besser aufgepasst, bevor Urlaub genommen wird, ob da irgendwelche lokalen Schulferien oder so sind!! ::) ;D

Auto:
Hab leider grad festgestellt, dass nur eine Telefonnummer zur Verfügung steht und keine Email bzw. der Email-Kontakt erst funktioniert wenn man eine Buchungsnummer hat. Naja, mal schauen wie ich das rausbekommen, evtl. am WE über Skype mal probieren.

Autopanne:
Ja, das mit nachts nicht fahren hab ich schon gehört. Das mit den Notrufnummern im Park ist beruhigend :) Dann gibt's ja ne Lösung anstatt selbst auszusteigen wenn wirklich was kaputt ist am Auto...
Also wenn Platten reparieren lassen so günstig ist, sollte ich das wirklich lockerer sehen!

Zum Thema Sicherheit im Auto: Wie habt ihr es denn mit Gepäck gehalten? Klar, grosses Gepäck in den Kofferraum. Aber Kamera und kleinen Rucksack hatte ich normalerweise am Beifahrersitz schon immer am Boden zwischen den Füssen und der Fahrer dann halt hinter seinem Sitz. Sollte man das wirklich gar nicht machen (also auch während dem Fahren nicht)? Das wäre ja sehr unpraktisch wenn die Kamera im Kofferraum sein muss.

Zitat
Krüger:
Dann schaut dass ihr bevor ihr das Orpen Gate erreicht noch was in der Region um Satara rum fahrt. Da sind wohl echt viele Löwen. Wir können es bestätigen.
Ok super, werden wir so versuchen! :)
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dirtsA

« Antwort #44 am: 20. Mai 2016, 13:24 »
Zitat
Zum Mietwagen: Bei Avis ist der Grenzübertritt garantiert kostenfrei. Ihr gebt einfach bei der Abholung bescheid und bekommt jeweils einen Brief für die Grenze ausgefüllt. Bei einer längeren Anmietung würde ich auch direkt bei Avis vorbuchen. Preismäßig macht es kaum einen Unterschied aus und ihr könnt euch vor Ort evtl. noch einen Wagen aussuchen (wir hatten drei zur Auswahl).

Ich müsste jetzt nochmal Preise im Detail vergleichen, aber wir haben schon festgestellt, dass es über Auto Europe weitaus am günstigsten ist. Wagen aussuchen muss nicht sein, meistens bekommt man ja sowieso ein Upgrade aus meiner Erfahrung. Also hattest du gar nichts vorher beantragt für die Grenzpapiere, sondern erst direkt bei der Abholung gesagt? Da hätte ich Angst, dass was nicht klappt, ausser der Anbieter schreibt explizit, dass man nichts vorher machen muss.
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