Thema: Buch schreiben  (Gelesen 682 mal)

Reisender215

« am: 17. Februar 2016, 23:33 »
Ich habe jetzt über die Zeit ca. 200 A4 Seiten auf dem Rechner .

Als ich das die Tage mal gelesen habe, hätte das Material überarbeitet sicher potential.

Wie würde man nun am besten vorgehen um daraus ein Buch zu machen bzw. das Buch auch öffentlich in den Vertrieb zu bringen?

Grüße
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Vombatus

« Antwort #1 am: 18. Februar 2016, 08:55 »
Servus "Bald-Heimkehrer"

hier schon mal ein paar Meinungen und Tipps.
http://weltreise-info.de/forum/index.php?topic=9450.msg60439#msg60439
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thrones_of_blood

« Antwort #2 am: 18. Februar 2016, 10:21 »
Hallo Reisender

Nur so als Idee:
Vielleicht könntest du das Buch zuerst nur als E-Book anbieten. Ich denke, das wäre mit viel weniger Aufwand & Kosten verbunden (eventuell kannst du das sogar ohne Verlag machen).

Je nach Erfolg würden sich dann vielleicht Angebote für eine Druckversion ergeben.

LG aus Phnom Penh
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karoshi

« Antwort #3 am: 18. Februar 2016, 11:45 »
Eine andere Option ist auch immer Print on Demand. Solange Du kein Lektorat brauchst, ist das sehr günstig und praktisch risikolos. Dein Buch taucht dann in den einschlägigen Katalogen und bei Online-Händlern auf, liegt aber natürlich nicht in Buchhandlungen zum Kauf aus.
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RETPIG

« Antwort #4 am: 18. Februar 2016, 12:28 »
Google mal nach "Amazon Direct Publishing"

Man kann dort seine Bücher anbieten, welche es dann für das Amazon Kindle zu kaufen gibt. Soweit ich weiß bekommt man 70% des Nettopreis, 30% behält Amazon als Gebühr.
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pad

« Antwort #5 am: 18. Februar 2016, 13:26 »
Ich hätte ebenfalls ein eBook als Einstieg empfohlen. Praktisch keine Kosten (ausser deiner Zeit) und kein Risiko. Am einfachsten geht's wohl mit Amazon (eBooks für Kindle). Dazu gibts sogar diverse Video-Kurse (gratis und kostenpflichtig), nebst der sehr ausführlichen Amazon-Hilfe.

Ein Lektorat empfiehlt sich m.E. immer. Geht heutzutage auch recht günstig online. Hat dein Werk Rechtschreibfehler oder einen holprigen Stil, musst du rasch mit sehr bissigen Kommentaren in den Reviews rechnen. Sind die Reviews erstmal schlecht, kauft eigentlich niemand mehr.

Wenn das Buch inhaltlich gut und spannend ist, dann hängt der Erfolg in erster Linie von einem guten Launch und Marketing ab. Sobald du über etwa 10-20 sehr gute (echte) Reviews auf Amazon verfügst und dein Verkaufsrang in den gewählten Kategorien steigt, kann sich das sogar zum Selbstläufer entwickeln.

Vorteil zum Print on Demand ist, dass du einen viel geringerer Preis verlangen kannst. Print on Demand ist sicher toll für Verwandte und Freunde, die dein Werk kaufen würden oder als Geschenk. Wenn ein Kunde 15-20 Euro für ein Print-Exemplar zahlen muss, ist die Erwartungshaltung natürlich eine andere, als wenn du ein eBook für weit unter 10 Euro anbieten kannst. Mit eBooks lassen sich auch wesentlich einfacher Promotionen und Preisanpassungen durchführen, um die Verkaufszahlen anfangs anzukurbeln.

Eventuell ist es aber möglich, beide Varianten (Kindle-Version und Print on Demand) parallel anzubieten.

Entwickelt sich ein eBook sehr gut, lässt sich später viel einfacher ein Verlag für eine Printversion finden bzw. ein Verlagshaus kommt u.U. sogar auf dich zu. Daher musst du vorher genau durchlesen, welche Rechte du beim publizieren auf Amazon abtrittst, so dass es später zu keinen Überraschungen kommt.

Natürlich kannst du ein eBook auch komplett selbst vertreiben, z.B. als pdf und via eigene Landing Page mit Paypal-Bezahlung. Das bringt aber nur dann etwas, wenn du bereits einen recht erfolgreichen Blog und / oder eine grosse Fangemeinde / E-Mail-Liste hast.

Zum Thema findest du online haufenweise sehr gute Blogartikel und Internetseiten, Bücher, Videos, Podcasts und Anleitungen.

Der erste Entwurf, wie du ihn aktuell bereits hast, ist aber wahrscheinlich nur etwa 30% des Gesamtaufwandes.
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Reisender215

« Antwort #6 am: 18. Februar 2016, 14:58 »
Oh Ha , jetzt gibt es Informationen.  :)

Ich werde das jetzt alles mal fertig machen in den naehsten Wochen. Alles zusammen schreiben.Das mal irgendwie zumindest einen Teil, lesen lassen. Ob das ueberhaupt interessant ist.

Dann wuerde ich alles von einem Korrektorat. korrigieren lassen bzw. jemanden finden, der die Fehler behebt. Ich denke dies waeren jetzt erst einmal die ersten Schritte?


Bzw. ein Lektorat, wuerde dann voll gegenlesen und evtl. auch den Schreibstiel anpassen?

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Reise_Liebe

« Antwort #7 am: 18. Februar 2016, 15:36 »
E-Book oder aber: du eröffnest einen Blog und postest regelmäßig Teile davon. So kannst du auch sehen, ob es überhaupt eine große Leserschaft dafür gibt.
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pad

« Antwort #8 am: 18. Februar 2016, 16:15 »
Es stellt sich die Frage, ob du mit deinem Text etwas verdienen möchtest oder nicht. Falls nicht, bieten sich nebst dem Buch / eBook diverse andere Kanäle an.

Ein Lektorat besteht nebst Korrektur von Rechtschreibung und Grammatik meist aus Stilprüfung, Überprüfung von Konsistenz und Aufdecken von Widersprüchen im Erzählstrang. Viele freischaffende Lektoren haben Festpreise pro Seite (Anzahl Wörter / Zeichen) und bearbeiten eine oder ein paar Seiten probeweise umsonst. Was genau überprüft wird, sollte vorher im Detail besprochen werden bzw. ist durch den Lektor auf seiner Webseite bereits definiert. Aber: Ein Lektor stellt dir nicht den ganzen Text für diesen Festpreis auf den Kopf und schreibt alles um. Für gewöhnlich behält sich ein Lektor das Recht vor, nach Korrektur des ersten Kapitels den Preis nach Absprache anzupassen, sollte dein Text mehr Zeit als üblich benötigen. Es lohnt sich, einen weitgehend überarbeiteten und korrekturgelesenen Text einzureichen, damit der Lektor nur noch den Feinschliff übernehmen muss.

Also: Erst Rechtschreibprüfung durch Software, selbst Korrekturlesen, Korrekturlesen durch Freunde und Bekannte und dann ins Lektorat. Wenn du ein geübter Schreiber bist, kannst du Schritt drei auch auslassen. Je besser korrigiert (und einfacher geschrieben) dein Text daher kommt, desto günstiger wird es - auch mit Festpreis.
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Reisender215

« Antwort #9 am: 18. Februar 2016, 17:43 »
Ich denke , verdienen moechte ich daran nun nicht unbedingt. Bzw. waere das nun nicht das primaere Ziel, warum ich das Buch  schreibe. Klar muss ich etwas bezahlen, moechte ich die Kosten schon gern wieder drin haben bzw. auf Dauer auch bekommen.

Schoen waere es natuerlich, wenn das Buch auch irgendwie oeffentlich zugaenglich waere.Sprich in einem Laden ausliegen wuerde. Etwas Werbung koennte ich zum Anfang sicher selber machen und bestimmt auch 50 Buecher ohne Hilfe abgeben. Zum Preis von 15.00- 20.00 Euro.

Das dass Buch allerdings irgendwo ausliegt,dass geht dann wohl nur ueber einen Verlag? Ich habe den ersten Teil bereits fertig. Und das nun 3 voellig verschiedenen Bekannten, mal zum lesen gegeben.Mit der Bitte mir mal ganz ehrlich zu sagen was sie davon halten .
Wer eine Kostprobe moechte :)

Sind nun 20 A4 Seiten. Allein schon 15.000 Woerter. Bzw. 73.000 Anschlaege mit -space-  und ich wuerde min. erneut .50 -70 A4 Seiten benoetigen,um fuer die anderen 2,5 jahre zu schreiben. Die Korrektur , die bekomme ich so hin . Lektorat, ab 2 euro die Seite, was ich gefunden habe.?

Eine Blog schreiben will ich nicht,das habe ich jetzt in ueber 3 Jahren reisen nicht gemacht und mag das nicht wirklich.
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