Thema: BsAs - Iguazu - Route, günstige Transportmittel, Stopps, Hitchhiking?  (Gelesen 383 mal)

pad

Liebe Community
Bei mir geht's am 3. Januar von BsAs in Richtung Iguazu. Im Bus dauerts bekanntlich ziemlich lange (um die 20h) und ist auch nicht günstig. Erste (online-) Recherchen haben Preise ab 1350 Pesos (z.Z. 100 USD) ergeben. Ziemlich viel, für Argentinien aber wohl leider normal. Kennt jemand günstigere Busunternehmen, die einigermassen komfortabel und dennoch bezahlbar sind?

In Patagonien und Feuerland (Chile und Argentinien) war ich immer per Anhalter unterwegs und hab damit super Erfahrungen gemacht. Andererseits haben mir viele Einheimische in Patagonien gesagt, dass im Norden das Hitchhiken deutlich schwieriger und auch weniger sicher sei. Einerseits scheint es mir in Südamerika ein Stück weit normal, dass Einheimische über weiter entfernte Provinzen oder Nachbarländer immer etwas skeptisch sprechen (dort ist es gefährlicher etc). Anderseits geht's in Patagonien wohl schon deutlich familiärer zu und her als weiter im Norden.

Hat hier jemand Erfahrungswerte? BsAs ist ja auch riesig, müsste also erstmal ein grobes Stück aus der Stadt raus kommen, um die erste Mitfahrgelegenheit zu finden.

Insgesamt frage mich im Moment, wie ich am besten bezahlbar nach Iguazu komme.  Wenn ich für einen Bus schon über 100 USD zahle, ist die Differenz zu einem Flugzeugticket auch nicht mehr riesig.

Vorteil des Busses wäre, unterwegs noch Stopps einlegen zu können bzw. mehr von der Landschaft zu sehen. Lohnt sich dies auf dieser Route? Wäre ein Umweg über Uruguay ggf. interessant (Tagesausflug nach Colonia steht allerdings schon an - müsste die Fähre also ein zweites Mal nehmen). Gibts in den nördlicheren Provinzen in Uruguay etwas zu sehen? Nehme mal an, die Transportkosten in Urugay sind nicht tiefer.

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Vombatus

Nein, kann dir keine Tipps geben. Gerade las ich in der Zeitung, dass wegen des El Niño zu Unwettern kam. Weiß nicht inwieweit du das in der Reiseplanung berücksichtigen musst. Ist ja gerade in deinem Zielgebiet (Iguazu). Bestimmt hast du in Argentinien aktuellere Nachrichten.

"Am gravierendsten ist die Lage derzeit wohl in Paraguay, Brasilien, Argentinien und Uruguay, wo ununterbrochen Regenfälle die Flüsse über die Ufer treten lassen. Mindestens 170 000 Personen mussten in den vergangenen Tagen ihre Häuser verlassen, allein in Paraguay brachten die Behörden 140 000 Menschen in Sicherheit. Im Nordosten Argentiniens flohen 20 000 Einwohner vor den Fluten."
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pad

Danke Vombatus für deinen Hinweis - da muss ich mich wohl genauer informieren. Bin auf Reisen kein grosser Nachrichtenleser, so gehen mir ab und zu News durch die Lappen.

Hoffe jedenfalls, die Lage stabilisiert sich in den kommenden Tagen.
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pad

Bin inwischen vor Ort. Da der Unterschied zwischen einem Flug und 20h Bus bei etwas über 30 Euro lag, hab ich mich für den Flug entschieden.

Die Lage scheint normal zu sein, Überflutungen habe ich keine gesehen, auch aus dem Flugzeug nicht.
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