Thema: Erschlagen von den unbegrenzten Möglichkeiten  (Gelesen 3189 mal)

Flummi710

« am: 01. April 2015, 22:26 »
Hallo Weltenbummler,

ich spiele gefühlt schon immer mit dem Gedanken eine ausgeprägte Reise anzutreten. Aufgrund einiger Veränderungen in meinem privaten Umfeld, könnte es jetzt konkreter werden. Ich habe mal mit ersten Brainstormins angefangen und ich muss gestehen, ich bin erschlagen von den schier unbegrenzten Möglichkeiten. Insbesondere zwei ganz grundsätzliche Themen treiben mich um:

- Soll ich 6 oder 12 Monate reisen oder irgendwas dazwischen? Ist es realistisch erstmal für 6 Monate zu planen und dann im Verlauf der Reise zu entscheiden zu verlängern?
- Soll es nach Südostasien oder Zentral-/Südamerika gehen?

Vielleicht ein paar Rahmendaten zu mir: Ich bin weiblich, 30 Jahre alt und werde alleine reisen. Das Finanzielle ist nicht meine größte Sorge und ich habe vor meinen Hausstand/Job etc. in D aufzugeben.

Vielleicht könnt ihr mir bei meiner Entscheidungsfindung helfen? Was spricht aus Eurer Sicht für oder gegen eine Reisedauer von 6 oder 12 Monaten? Klar, je länger mal reist, desto mehr kann man unterbringen oder desto mehr Zeit an einem einzelnen Ort verbringen. Aber gibt es darüber hinaus weitere Gründe für den einen oder anderen Zeitaraum?

Ich fürchte ich kann einfach nicht alle Traumziele unterbringen und denke grade bei einem Zeitraum von 6 Monaten sollte ich mich daher vllt auf eine bestimmte Region konzentrieren. Da dies meine erste längere Reise mit mehreren/flexiblen Zielen wird  habe ich das Gefühl Südostasien als "die" Backpackerregion wäre für einen Anfänger wie mich ein guter Einstieg. Andererseits schlägt mein Herz für die spanische Sprache und die Kultur in der Reginon Zentral-/Südamerika. Ich habe aber Angst mich dort als Anfängerin UND alleinreisende Frau herumzutreiben. Was wäre für die jeweile Region die empfehlenswerte Reisezeit (also z. B. Frühjahr, Winter etc.)?

Ihr seht, ich habe noch tausend Fragezeichen im Gesicht und stehe ganz am Anfang meiner Planung. Mir ist klar, dass ihr mir jetzt keine 1A ausgetüftelte Reiseroute bastelt und das alles ganz individuell ist, aber ich freue mich über ein paar Inspirationen und Tipps von erfahrenden Reisenden um einen Anfang finden zu können.

Ich danke Euch schonmal für Eure Mühe und freue mich auf ein paar Impulse von Euch :-)

LG Flummi
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Mooni

« Antwort #1 am: 01. April 2015, 22:54 »
Hallo Flummi.

Wenn dein Herz für Lateinamerika fliegst würde ich da auch hinfliegen!

In sechs Monaten kannst du gut einen Großteil Südamerikas sehen oder Zentralamerika und einen Teil Südamerikas. In einem Jahr kann man auch schon ganz Lateinamerika bereisen. Die Wahrscheinlichkeit, dass du nach sechs Monaten weiterreisen möchtest, wenn dazu die Zeit und Geldmittel gegeben sind, halte ich für sehr hoch. Aber wenn es dir einfacher fällt erstmal mit dem "kurzen" Zeitraum zu planen kannst du das ja machen und dann flexibel weiterschauen.

Wenn du dich auf einen Kontinent konzentrierst, brauchst du erstmal nur einen Hinflug (Condor hat zB oft gute Angebote) und kannst den Rest dann später entscheiden.

Falls du dir Gedanken wegen der Sicherheit machst, würde ich dir ein "entwickelteres" Land empfehlen. Costa Rica/Panama zum Beispiel oder Argentinien/Chile? An sich ist aber das Reisen (auch allein als Frau) in Lateinamerika nicht schwer und es gibt sehr viele Gleichgesinnte.

Für die Reisezeiten gibt es hier dieses praktische Tool: http://weltreise-info.de/route/reisezeiten.html
Wenn du uns erzählst, wann es bei dir losgehen soll können wir vielleicht auch konkretere Tipps geben.
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Flummi710

« Antwort #2 am: 01. April 2015, 23:02 »
Hi Mooni,

vielen Dank für Deine schnelle Antwort. Das Reisezeiten-Tool habe ich direkt nach dem Abschicken meines Threads entdeckt, typisch ;-) Das Tool ist echt genial.

Danke auch für Deine Tipps und Deine Eintschätzung. Ich glaube was das Alleinreisen in Lateinamerika angeht lässt man sich einfach sehr leicht verunsichern von dem was man so hört oder von den Reaktionen von Bekannten, wenn man von seinem Wunsch danach erzählt. Passieren kann einem letztendlich überall etwas...

Ich denke wann es bei mir losgehen soll hängt von der Entscheidung ab wohin und somit die beste Reisezeit für die Region. Theoretisch bin ich flexibel und könnte so in 6 Monaten starten.

Nochmal danke und LG!
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Vombatus

« Antwort #3 am: 02. April 2015, 10:17 »
Gründe die für 5 oder 12 Monaten sprechen?
Abgesehen von Zeit- und Geldgründen, die bei dir nicht ausschlaggebend sind, wird dein Bauchgefühl, Lust, Neugierde und ggf. dein Heimweh entscheiden wie lange es gehen soll.

Süd- und Mittelamerika bieten genug abwechslungsreiche Gebiete und Erlebnisse, die dich im Bann halten können. Wie Mooni schreibt, in 6 Monaten kannst du schon sehr viel sehen, wenn dich nichts heim/weg zieht bleibst du länger. Ziehst deine Runden, schaust, dass du zu guten Reisezeiten am richtigen Ort bist. Gerade wenn du keine Zeitprobleme hast machen Umwege, Hängenbleiben und Planänderungen nichts aus.

Die Fausregel sagt 1 Monate pro Land, bei Brasilien (größer als Australien) funktioniert das nicht, bei Ländern wie Peru, mit all seinen Möglichkeiten wird das schwer, in Ecuador inkl. Galapagos genau richtig. Wenn du also Zeit hast, hey, um so besser. Genieße es mal Zeit zu haben.

Bei One-Way-Flügen musst du dich mit dem Thema "Weiter- und Rückreisetickets" auseinandersetzen.

Ja, ich kenne die Horrorgeschichten über Mittel- und Südamerika. Und ja, ich kann mir vorstellen, dass sich "Frau" mehr verunsichern lässt als "Mann". Wenn du "Grundregeln" (siehe die Tipps im Forum und dieser Website oder im Reiseführer) beachtest, auf dein Bauchgefühl und Menschenverstand vertraust, wirst du schnell dein eigenes Sicherheitsgefühl bekommen.

Es sind wirklich viele Frauen zwischen 18 und 80 Jahren unterwegs, dazu viele Paare oder anderen Reisenden. Schnell findet man Reisende, die in die gleiche Richtung fahren. Und solltest du schon spanisch sprechen, um so besser.

Viel Spaß bei der Planung und Reise.
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Flummi710

« Antwort #4 am: 02. April 2015, 11:35 »
Hallo Vombatus,

vielen Dank für Deine Antwort und Einschätzung. Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr tendiere ich dazu erstmal mit 6 Monaten zu planen und mich dabei auf SOA zu konzentrieren und dann ggf auf Lateinamerika zu erweitern. Dann hab ich schonmal gute Erfahrungen mit dem (allein-)reisen gemacht und ein paar Tricks und Kniffe rausgefunden und das gibt mir vielleicht zusätzliche (gefühlte) Sicherheit für Lateinamerika.

Danke auch für den Tipp mit 1 Monat pro Land, das werde ich bei der weiteren Planung im Hinterkopf behalten.

Ich denke am Wochenende werde ich mal tiefer in die Planung einsteigen :-)

LG
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Vombatus

« Antwort #5 am: 02. April 2015, 11:46 »
Ich bin ein absoluter SOA Fan! Hatte es so gemacht wie du vor hast. 7 Monate SOA, dann 8 Monate Mittel-Südamerika.

Was mir zu deinem Sichheitsbedenken aber auffällt: Als ich in Mittelamerika ankam bekam ich einen Kulturschock. In SOA konnte ich noch um 4 Uhr morgends ins Hotel "wanken". In Guatemala waren auf einmal alle Fenster vergittert, Stacheldraht auf jeder mauer, schwer bewaffnete Milirärpolizei in den Straßen, Wachen mit Pumpguns vor dem ATM. Nachts quasi eine "kleine Ausgangssperre" und das Essen im Vergleich zu SOA erstmal unter aller sau. Dazu "alle" klein und dick. Andere Kommunikation, anderes Verhalten, anderes Klima.

Dennoch war dies im Nachinein eine super Zeit, würde es auf jeden Fall wieder machen. SOA und Lateinamerika. Lass dich von meinen (oder anderen) Schilerungen nicht verunsichern und manche das, worauf du Lust hast.


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Flummi710

« Antwort #6 am: 02. April 2015, 12:07 »
Guter Punkt, das wird echt ein krasser Kulturschock! Sollte man sich bewusst machen, daher danke für den Hinweis. Wie bist Du durch SOA gereist und zu welcher Jahreszeit? Vielleicht kann ich mir ja ein bißchen was abgucken :-)
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Fidelino

« Antwort #7 am: 02. April 2015, 13:58 »
Uff... VOmbatus, was Du schreibst, ist wohl war, aber ich finde, da könnte man doch den ein oder anderen verschrecken. Klar, was Du beschrieben hast, stimmt (wobei ich vorm ATM noch keine Cops gesehen habe, es sei denn er wurde gerade neu bestückt, dann hast Du das aber auch in D-Land), aber es ist auf keinen Fall lebensgefährlich durch das Land zu reisen.
Ich glaube aber auch nicht, dass Du den Eindruck vermitteln wolltest.

Ich bin auch schon völlig besoffen nachts durch Orte in Venezuela gestreift. Es ist immer auch eine Frage wo man genau ist und mit wem man gerade unterwegs ist. Als Frau in Südamerika wird es halt passieren, dass man dich (teilweise sehr charmant) angräbt oder dir auch al hinterher pfeift.

Wenn Du langsam reinkommen willst, dann empfehle ich Dir Kuba. Es wird spanisch gesprochen, es ist sehr karibisch, aber sehr sehr sicher. Dann kommt man von dort aus problemlos weiter (ich damals dann nach Venezuela), man kommt über Panama praktisch überall hin.

Also: Keine ANgst vor Südamerika, nur Respekt. Vorsicht, aber keine Paranoia.
Und zu 6 oder 12 Monate: Mach 12! Ich bin seit 11 Monaten unterwegs und habe Südamerika in 6 Monaten durchreist. Ich bin aber auch sehr sehr schnell. Steige nach 12 Stunden  Fahrt aus dem Bus und mach erstmal Sightseeing. Hänge dafür weniger am Strand. Also lass Dir Zeit :)

Wenn ich mich entscheiden müsste zwischen SOA und Südamerika, würde ich immer wieder Südamerika nehmen. Aber ich bin auch gerade erst in Thailand. Dennoch ist es mir hier zu voll, was Touris angeht und irgendwie sind zwar alle freundlich, aber auch sehr geschäftig und auf ihren Vorteil bedacht. Südamerika ist für mich sehr viel relaxter, was die Leute angeht.
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Flummi710

« Antwort #8 am: 02. April 2015, 14:13 »
Hi Fidelino,

danke für Deinen Beitrag! Verdammt, jetzt hast Du mich wieder ins Schwanken gebracht, was meine Tendenz anging mit SOA zu starten und Südamerika zurückzustellen ;-)

Ich werde am WE mal tiefer in mich gehen und das Internet durchforsten was potentielle Ziele etc. angeht. Ich könnte mir vorstellen erstmal einige Monate durch SOA zu reisen und mich bezogen auf Lateinamerika auf ein Land zu fokussieren um da für ein paar Monate zum Leben/Arbeiten hinzugehen. Ich würde gerne wirklich tief in die Kultur einsteigen und eine Zeit lang das Leben eines Südamerikaners leben, die Sprache perfektionieren und Salsa lernen, etc. ;-)

LG
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gracy

« Antwort #9 am: 02. April 2015, 14:45 »
Bitte sagt mir ein Land, wo mal als allein reisende Frau NICHT angegraben wird!?  ;)

Als Frau in Südamerika wird es halt passieren, dass man dich (teilweise sehr charmant) angräbt
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Miku

« Antwort #10 am: 09. April 2015, 12:02 »
Gefühlt... Laos ;)
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Fidelino

« Antwort #11 am: 10. April 2015, 13:10 »
Die Menschen in Südamerika haben aber einfach eine andere Mentalität und sind dadurch evtl. etwas offensiver.
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huskyeye

« Antwort #12 am: 11. April 2015, 10:35 »
Hallo Flummi710,

deine Verwirrtheit angesichts der abertausend Reisemöglichkeiten kann ich noch gut nachvollziehen. Ging mir damals ähnlich, als ich zwar den Beschluss gefasst, sonst aber noch keine Ahnung hatte.

Ich hatte mich, ebenso wie du, entschieden, Job und alle Verpflichtungen in Deutschland aufzugeben und habe die Wohnung untervermietet. Dann bin ich mit einem One-way-ticket gestartet. Und ich muss sagen, so würde ich es wieder machen (außer ggf. die Wohnung ganz aufgeben, wobei das Untervermieten gut gelaufen ist und ich es von unterwegs sogar problemlos verlängert habe).

Ich war mir damals auch nicht im Klaren, ob es eher ein halbes oder eher ein ganzes Jahr werden soll. Aus persönlichen Gründen wurden es nur fünf Monate, aber wären die nicht gewesen, wäre ich sicher noch weiter gereist.

Ich kann dir also sehr zu einem offenen Start raten. Wenn du erst mal im Reiseflow bist, merkst du schon, was richtig für dich ist, ob du weitermachen willst oder ob irgendwann eine Art Endpunkt für dich kommt. Und das mit den Flügen fand ich immer recht problemlos, auch kurzfristig. Du schreibst ja auch, dass das Budget nicht dein größtes Problem sein wird.

Ich kann Indonesien sehr empfehlen für den Anfang (welche Insel? Je nach persönlichem Interesse). Und ich finde die Orientierungshilfe "ca. 1 Monat pro Land" auch gut. Natürlich kann es toll sein, länger zu bleiben, aber in einem Monat kannst du in der Regel recht viel sehen und unternehmen, ohne dich zu stressen.

Zu Südamerika kann ich nichts sagen, aber in SOA anzufangen hat glaube ich noch niemandem geschadet....

Viel Spaß bei der weiteren Planung!
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tanileha

« Antwort #13 am: 15. Mai 2015, 14:15 »
Hallo Flummi710

Erst mal ein grosses Hallooo und herzlichen Glückwunsch zur Entscheidung, lange reisen zu gehen  ;D

Betreffend 6 oder 12 Monate: nicht nur der "eigene" Grund, ob es mir gefällt etc. zählt dazu (das kann man ja bei der Planung noch garnicht wissen), kommt sicherlich noch ein viel wichtigerer Punkt dazu: Job und Wohnung aufgeben für 6 Monate? Würde ich persönlich nicht machen. Also Job noch eher, obwohl bei 6 Monate natürlich bei sehr vielen Arbeitgebern auch die Möglichkeit besteht, wider zu kommen. Aber nur wegen 6 Monaten alle Möbel verkaufen oder einstellen und die Wohnung aufgeben? Das käme für mich persönlich nicht in Frage. Lohnt sich einfach nicht wegen so einer doch relative kurzen Zeit. 6 Monate vergehen schnell...Weiss ich aus eigener Erfahrung. Das heisst entweder untervermieten (was ich auch nicht tun würde) oder die Wohnung so belassen aber 6 Monate Miete bezahlen.

Im Grossen und Ganzen kommt, wie auch auf dieser Seite über die Planung steht: eine Weltreise je länger man reist immer günstiger. Das ist so. Ich hab mir eine Auflistung gemacht was mich eine Reise für 6 Monate oder eben für über 12 kosten würde. Und für 6 Monate wäre es mir eben den ganzen Aufwand nicht wert.

Aber das muss jeder selber wissen...ist aber eben sicherlich ein Punkt, den du mitberücksichtigen musst, ob du längers oder kürzer reisen möchtest.

Dann zum Thema Sicherheit in Südamerika: Ich war 6 Monate in Südamerika und 5 Monate in Indien. Gegenüber Indien ist Südamerika gar kein Schock! Im Gegenteil. Südamerika war geradezu "harmlos" in jeder Form. Ich habe in keinem Land mir gegenüber Agressivität oder Sonstiges gespürt. Kann aber auch überall anders sein. Aber lass dich auf keinen Fall von schlechten Nachrichten abhalten, passieren kann überall etwas, lies doch nur was in letzter Zeit in der Zeitung stand über Thailand etc. wo all diese Touris getötet wurden...eh voila...da haben wir's! Ist SOA sicherer als Südamerika?

Über mein geliebtes Indien redet auch jeder immer so negativ, dabei habe ich da die liebsten Menschen überhaupt kennengelernt. Und eine Bande wollte mir in Buenos Aires alle klauen...also nochmals: ES KANN ÜBERALL ETWAS PASSIEREN WENN ES DENN PASSIEREN MUSS...

Geh dorthin wo es dich hinziet...Südamerika ist fantastisch, mir hat's extrem gut gefallen...wenn ich dir aber einen Tip geben kann: verbringe die ersten paar Wochen an einem schönen Ort und absolviere da einen mehrwöchigen Spanisch (Castellano)-Kurs, damit du dich dann wirklich auch mit den Einheimischen unterhalten kannst. Dann passiert nämlich noch weniger, da du dich auch verbal wehren kannst...so hab ich es erlebt als mir eben eine Bande mein gesamtes Hab und Gut klauen wollte...da hab ich auf Spanisch rumgeflucht und gesagt haut alle ab ich rufe gleich die Polizei etc. etc. und das hatte seine Wirkung ;-) Und es ist einfach fantastisch wenn man in Südamerika so richtig mit denen reden kann...ich fand's super!

Viel Spass beim Route zusammenstellen, meine hab ich heute mal erstellt:-)

Tani

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Flummi710

« Antwort #14 am: 20. Juli 2015, 11:28 »
Hallo ihr Alle!

Ich habe jetzt einige Woche gar nicht hier vorbei geschaut, weil ich privat recht busy war und im Urlaub (Bali - ich habe es geliebt!). Danke nochmal allen, die hierauf geantwortet haben!

Mein Urlaub hat mich auch noch einmal in meinen Reisebestrebungen bestärkt! Ich bin jetzt relativ sicher, dass ich ab Mitte Januar 2016 reisen möchte. Job und Wohnung werde ich aufgeben. Ich werde mich nach SOA aufmachen, da ich mich damit einfach wohler fühle als Südamerika. Außerdem würde ich Südamerika auch lieber als "Einwohnerin" für mehrere Jahre erleben, um so richtig in die Kultur einsteigen zu können. Aber das kommt dann später ;-)

Nachdem ich mich nun für SOA entschieden habe, habe ich mir eine Longlist der Länder gemacht, die ich gerne bereisen würde. Habe schon festgestellt, dass ich mit meinem Reisestart Januar recht knapp bin, mit dem guten Reisewetter (geht meist nur bis März/April). Das lässt sich aber leider nicht anders einrichten.

Jetzt weiß ich allerdings nicht so richtig weiter, wie ich meine Longlist kürzen kann. Muss ich mich jetzt für jedes Land einlesen, wo es sich lohnt hinzufahren, wie lange zu bleiben, was zu sehen, etc?! Oder wie habt ihr das entschieden? Ich würde auch gerne mit ca. 1 Monat pro Land planen, das würde aber bedeuten, dass ich nur 4-5 Länder schaffe...

Oh man, ich bin wirklich erschlagen :-)
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