Thema: Südamerika Rundreise  (Gelesen 1123 mal)

kuebi

« am: 30. März 2015, 15:55 »
Hallo zusammen,
Ich und ein Freund werden demnächst mit dem Abitur fertig und wir 
wollen unbedingt nach Südamerika, um in den 6 Monaten
atemberaunende Natur zu erfahren. Wir haben auch schon eine Route,
doch wir haben noch 3 Gedanken, die uns Sorgen machen.
1. Wie gut muss man spanisch können?!
2. Wir sind noch keine 18 und können uns kein Auto mieten. (oder ist das in SA anders)
Aber wir würden trz. gern an abgelegene Gebiete kommen.
3. Die Temperaturunterschiede sind Gewaltig. Wie können wir dies 
Schlafsack-/ und Kleidungstechnisch lösen, damit wir uns nicht zu Boden schleppen.
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santiago

« Antwort #1 am: 30. März 2015, 16:12 »
Willkommen im Forum!

Spanisch: Ein paar Worte Spanisch sollte man schon beherrschen. Aber da kommt es auch auf das Land an. In Bolivien wirds ohne Spanisch bisschen schwerer als in anderen Ländern zB. In touristischen Regionen meist kein Problem. Wenn ihr so lange Zeit habt, wäre ja ein 1-2 wöchiger Spanischkurs eine Möglichkeit...

Auto mieten halte ich für komplett sinnlos. Das Bussystem ist sehr gut ausgebaut und man kommt damit wirklich überall hin. Wobei da wieder eure Spanischkenntnisse ins Spiel kommen. Je entlegener, desto weniger Englisch, is klar oder?
Aber wenn ihr keine 18 seid, kommt das eh nicht in Frage.

Temperaturunterschiede: Tja, da muss man durch, Zwiebelprinzip hilft aber ungemein. Also keine Winterjacke mitnehmen sondern eine gute (Gore tex oder so) Regenjacke, dafür eine Fleecejacke extra, Thermounterwäsche, usw.
Schlafsäcke kann man dort, wo man wirklich einen braucht (Mehrtagestrek z.B.), meistens ausborgen. Sonst reicht auch ein dünner Baumwollschlafsack. Dicke Wolldecken gibts (dort wo ich war) in den Hostels immer.

Wenn ihr eure Route vorstellt ließe sich das aber sicher konkretisieren.
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Fidelino

« Antwort #2 am: 30. März 2015, 16:20 »
Zu 1.: Grundkenntnisse, das reicht, den Rest lernst Du unterwegs. Ich habe einen 2 Wochen Intensivkurs gemacht und hatte kaum Probleme. Am Anfang war es etwas holprig, aber das legt sich schnell. Die Leute wollen halt auch mit Dir reden :D

Zu 2.: Völlig ausgeschlossen! 1. Beträgt das Mindestalter bei vielen Autovermietungen eher 21 als 18 und auch die wollen eine Fahrerlaubnis sehen. Und die habt Ihr ja in Deutschland dann auch nicht uneingeschränkt (vom begleiteten Fahren ab 17 mal abgesehen). Oder wollt Ihr bei unseriösen Anbietern buchen?! Weiterhin müsst Ihr dann an jeder Grenze das Fahrzeug wechseln, das kostet teure One-Way Gebühren. Viele Straßen in Bolivien und Co würde ich auch einheimischen Fahrern überlassen. Ein eigenes Auto ist auch teurer als Bus fahren etc.

Dennoch kommt Ihr in die entlegenen Gebiete! Die Busverbindungen in Südamerika sind sehr weit verbreitet, man kommt eigentlich überall hin, vor allem, weil der Bus einen viel wichtigeren Stellenwert einnimmt als z.B. in Europa! Ich bin vom kleinsten Kaff in Venezuela bis in die Berge Boliviens und wieder Zurück an die Karibikküste Kolumbiens gekommen. Ganz ohne Auto.

Zu 3.: Schlafsack? Wollt Ihr Zelten? Wenn nein: Schlafsack Inlet reicht aus, denn die Hostels haben 1-X Decken (Je nach Region und Klima) in den Betten. Kleidung: Die Website hier durchlesen und das Zwiebelprnzp beherzigen. Ansonsten kann man, wenn die Jahreszeit mitspielt fast überall mitm Pulli durchkommen. Die einzige Ausnahme bilden die Höhenlagen Boliviens, da ist dann noch ein Windbreaker (keine Daunenjacke!) ganz angenehm!
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Vombatus

« Antwort #3 am: 30. März 2015, 16:37 »
Zu welcher Jahreszeit seid ihr wo unterwegs?

Ansonsten ist in den beiden Beiträgen oben schon alles gesagt.
Mehr zu Bussen, Kleidung und Spanischunterricht in Südamerika findet ihr auch mit der "Forums-Suche".
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kuebi

« Antwort #4 am: 30. März 2015, 17:08 »
oh das ging ja schnell :) danke für die antworten...
Zu wissen, dass spanisch Grundkenntinisse genügen beruhigt mich sehr! Oben hab ich mich verschrieben, also wir wären zum Zeitpunkt unserer Reise 18 3/4, aber eben keine 21,  was es wahrscheinlich nicht leichter macht ein Auto zu bekommen. Wir dachten, dass wir vielleicht Ausflüge mit dem Auto von San Pedro de Atacama unternehmen könnten.
ja das mit dem Zwiebelprinzip hab ich schon öfters gelesen und so werden wir es auch machen.
Grob gesagt würden wir in Peru beginnen und über Bolivien nach Chile bis runter nach Patagonien reisen ( Dezember). Dann nach Argentinien rüber und dort wieder etwas nach oben. Ich denke man braucht dort 2 Schlafsäcke oder?! Einen für die Temperaturen Perus und einen für Patagonien, da wir vorhaben oft zu Zelten.
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Vombatus

« Antwort #5 am: 30. März 2015, 17:20 »
Wenn ihr in Patagonien trekken/zelten wollt ist sicher auch ein Schlafsack notwendig (neben der anderen Ausrüstung). Ich glaube mich erinnern zu können, dass es hier einen Thread gab, in dem es um das Ausleihen von Ausrüstung inkl. Schlafsack ging? Habt ihr ein Zelt dabei? Dann habt ihr doch auch eine Schlafsack, oder gibt es auch Leute die Campen gehen ohne Schlafsack? ... Und was man halt sonst noch braucht ... ?

Ansonsten ist, wie Fidelino schreibt, kein Schlafsach nötig (wenn ihr NICHT zelten geht). In Hostels sind in der Regel genug Decken vorhanden, dann habt ihr noch ein Inlett (auch falls ihr euch ein gebrauchen SS ausleiht), dazu warme Unterwäsche dabei. In einigen Hostels gibt es sogar Heizungen. Am kältesten wird es auf der Uyuni-Tour, aber selbst dort ist kein Schlafsack nötig. Und wenn, könnt ihr sicher einen beim Touranbieter ausleihen.

zum stöbern
http://weltreise-info.de/forum/index.php?topic=11439.msg75867#msg75867
http://weltreise-info.de/forum/index.php?topic=4291.msg22656#msg22656

EDIT: Jetzt hab ich es erst verstanden, ihr wollt jeweils zwei verschiedene Schlafsäcke mitnehmen. Einen für Peru und für Patagonien? Nein, braucht ihr nicht.

Ihr könnt natürlich auch noch einen für Bolivien mitnehmen und jeweils einen für Nordchile, und Nordargentinien ... ;-) sorry 
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kuebi

« Antwort #6 am: 30. März 2015, 21:18 »
haha ja dankeschön   :D
Ja wir dachten wegen den großen Temperaturunterschiede, aber da sind wir jetzt sehr beruhigt  :)
Nochmals Danke!!
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Mooni

« Antwort #7 am: 30. März 2015, 23:16 »
Ich denke es ist deutlich einfacher bei Bedarf eine Tour zu buchen als ein Auto ausleihen. Das ist nicht günstig und ihr tragt dann die Verantwortung für das Auto wenn etwas passiert.
Außerhalb von Nationalparks würde ich vorsichtig sein mit dem zelten, die  Sicherheitslage muss man schon auch berücksichtigen. In normalen Städten etc gibt es auch immer günstige Hostels mit sanitären Anlagen denke das ist deutlich einfacher.

Mit welchem Budget habt ihr denn gerechnet?
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