Thema: langzeitreisen  (Gelesen 1036 mal)

Reisender215

« am: 28. März 2014, 23:18 »
Hallo zusammen,

da ich mal wieder "meine tage" habe wo der kopf beim reisen einem die leichtigkeit nimmt,
würde mich da etwas interessieren.

und zwar an jene die länger unterwegs waren.
ich möchte das nicht in monaten fest machen, aber last uns von langzeitreisen berichten.

bei mir sind es jetzt 16 monate. Bis mai noch und dann erstmal 3 monate nach D.

mich würde interessieren wie habt ihr euch auf langen reisen gefühlt?.

dachtet ihr an einem punkt es ist genug, was habt ihr später also zum ende wirklich vermisst.
Bzw. was hat euch echt gefehlt.

von gefühl her, ging euch sowas wie liebe ab bzw. So etwas wie eine beziehung ?

wart ihr irgendwann wirklich durch mit dem thema reisen?

Wäre toll wenn der ein oder andere einfach bisschen berichten kann.
einfach was euch gefehlt oder was vermisst wurde und evtl. auch wie ihr damit so umgegangen seit.

das sind immer mal phasen gewesen oder war das bei euch eher immer irgendwann

Grüße seb.
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osprey

« Antwort #1 am: 13. Juni 2014, 09:33 »
Hi seb

Meine letzte Langzeitreise is zwar schon ein Weilchen her, doch ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich froh war wieder zu Hause zu sein. Nicht weil ich Heimweh hatte, sondern das Gefühl zur Ruhe zu kommen und nicht ständig umherzuziehen. Ich bin wohl einfach nicht für ein Nomadenleben geboren ;-)
Der Kultur- oder besser gesagt der Zivilisationsschock sass mir trotzdem tief in den Knochen, ich brauchte ganz schön lange bis ich mich wieder an das europäische Leben anklimatisiert hatte.
Vermisst habe ich meine besten Freunde und die Familie. Denn auch wenn man unterwegs immer wieder viele Leute kennenlernt, es sind halt oft nicht die Freundschaften die ein Leben lang halten.
Ich denke es ist eine Charakterfrage wie man damit umgehen möchte. Ich habe auf meinen Reisen Menschen kennegelernt, die vor 20 Jahren ihre Heimat für 2 Wochen Ferien verlassen haben und nie mehr zurückgekehrt sind und solche die bereits nach 4 Wochen Urlaub die Nase voll hatten. Wichtig ist einfach, dass du weisst was dir ganz persönlich wirklich wichtig ist. Aufgrund dessen kannst du dann deine Prioritäten setzten. Vielleicht gibt es dann halt eine Kompromisslösung... Ich z.B. setzte mir nun jedes zweite Kalenderjahr ein grösseres Zeitfenster um ausgedehnt auf Reisen zu gehen.

Grübel nicht zu viel nach, hör auf dein Herz, es kommt wie es kommt.
osprey
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