Thema: Santa Cruz Trek, Peru - Tips? Erfahrungen? Kosten?  (Gelesen 2773 mal)

Lea

« am: 28. März 2014, 10:12 »
Hi Leute,
mich interessiert alles rund um den Santa Cruz Trek - welche Anbieter sind zu empfehlen? Was habt ihr bezahlt? Was hat euch gefallen, was nicht? Was muß man selbst an Ausrüstung mitbringen?

Interessant wäre evtl. auch noch ein Vergleich zum Inka- oder Lares-Trail. Letztere werden wir aus Kostengründen wahrscheinlich nicht mitmachen sondern uns auf eine zweitägige Tour beschränken. Oder Macchu Piccu einfach so auf eigene Faust besuchen. Der Santa-Cruz-Trek soll eine Art "Ersatz" sein, weil wir zumindest eine mehrtägige Wanderung machen wollen und sowieso mehr an schöner Landschaft als Ruinen interessiert sind.
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santiago

« Antwort #1 am: 28. März 2014, 13:29 »
Hallo Lea,

In diesem Beitrag habe ich meine Empfehlung und Erfahrung zum Santa Cruz Trek beschrieben.

Vergleiche habe ich leider keine, da ich die anderen Treks/ Trails nicht gemacht habe...
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Lea

« Antwort #2 am: 28. März 2014, 15:20 »
Wow, Santiago, tolles Foto!  :) Genau auf solche Panoramen freue ich mich! Kommt man auf dem Santa Cruz-Trek auch an diesen türkis-grünen Gletscherseen/ Lagunen vorbei (weiß den Namen jetzt nicht), oder ist das ne andere Tour?? Du hattest in dem anderen Beitrag geschrieben, dass du zum Akklimatisieren eine Tagestour zu Lagunen gemacht hattest?
Weißt du zufällig noch, was du damals bezahlt hast für den Santa Cruz Trek?
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tobi128

« Antwort #3 am: 28. März 2014, 16:23 »
Die Standardtouren zum Akklimatisieren um Huaraz sind Laguna 69 und Churup, wobei 69 das beeindruckendere tuerkis/gruen hat. Die Preise hab ich nicht mehr im Kopf, war aber ziemlich guenstig.

Churup hatte ich alleine gemacht, also mit Collectivo so weit rauf wie moeglich und dann zu Fuss weiter. Da biste aber auch nen ganzen Tag unterwegs.
Fuer Laguna 69 wirste morgens am Hostel abgeholt und in den Park gefahren. Von da aus sinds dann nochmal 1-2h zu Fuss bis zur Laguna.

Fuer Anbieterempfehlung ma besten mal im California Cafe vorbeischauen und mit den Leuten vor Ort sprechen. An Ausruestung wird aber in der Regel alles gestellt, braucht also nur nen Daypack. Allerdings weiss ich nicht, wie gut die Qualitaet der Schlafsaecke etc. ist.

Hier sind meine Impressionen aus Huaraz. Wenn ihr eher an Landschaften interessiert seid, wuerd ich ein wenig mehr Zeit in Huaraz einplanen, da bleibt man dann schnell mal haengen  ;)
http://patagoniatobi.wordpress.com/2013/08/08/
http://patagoniatobi.wordpress.com/2013/09/04/
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santiago

« Antwort #4 am: 28. März 2014, 16:32 »
Danke für die Blumen :)

Ja, man kommt bei diesem Trek auch an dem einen oder anderen See vorbei, auch an einem Gletschersee!
ZUr Eingewöhnung habe ich eine Tour zur Laguna 69 gemacht glaub ich, bin mir aber beim Namen nicht mehr so sicher. War einfach angenehm am Tag vor der Tour mal auf einer gewissen Höhe zu gehen und am selben Tag wieder runter nach Huaraz. Ist auch für den Körper gut, diese Art von Gewöhnung (also am Tag rauf, am Abend aber weiter unten schlafen).

Preis weiß ich nicht mehr, aber wäre es sehr oder zu hoch gewesen wüsst ich zumindest das noch ;) Hängt auch von der Anzahl an Teilnehmern ab.
Bei den Anbietern gibt es durchaus Unterschiede bei Verpflegung usw., da immer genau nachfragen. Der Chef von meinem empfohlenen Anbieter hat einfach den kompetentesten EIndruck gemacht damals und das hat sich während der Tour dann bestätigt!

Insgesamt war der Santa Cruz Trek sicher einer meiner Highlights meiner Reise!
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Rübezahl

« Antwort #5 am: 31. März 2014, 00:00 »
Hallo

Ich war letzten September in der Coridllera Blance und habe mein Basislager in Caraz aufgeschlagen und kann den Ort nur empfehlen. Caraz ist kleiner und auch ruhiger als Huaraz (hat beim letzten großen Erdbeben kaum Schaden erlitten). Es gibt auch eine Agentur die Touren anbietet nur leider hatte ich dort einen "Reisehänger" gehabt und habe die Tour nicht gemacht. Eine Karte der Region habe ich mir dort aber besorgt, was eine gute Farbkopie der Alpenvereinskarte war.
Es gibt in Caraz auch einen kleinen Hausberg ~3500m auf den ich gestiegen bin um mir einen Überblick zu verschaffen.
Die Gegend ist sehr schön, viel Vergnügen.
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Lea

« Antwort #6 am: 31. März 2014, 21:38 »
Danke, das hört sich alles sehr gut an! :)
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gluexxkind

« Antwort #7 am: 09. April 2014, 04:24 »
Wenn ihr es günstig machen wollt, der Santa Cruz Trek lässt sich ganz gut ohne Guide und Esel in Verbindung mit der Lagune 69 bewältigen. Leute für das Abenteuer sind in Huaraz auch leicht zu finden. Ich bin schlussendlich mit vier weiteren Leuten losgezogen (Deutscher, Kroate, Israeli, Argentinierin und ich). Zwei Zelte, Schlafsäcke, Isomatten sowie Koch-/Essgeschirr haben wir bei einem lokalen Tourenanbieter/-verleiher zu einem guten Preis ausgeliehn. Essen war nach einer guten zweistündigen Diskussion "was kochen, wer ist wieviel, wird das reichen" auch eingekauft und danach fürsorglich auf dem Esstisch im Hostel begutatchet um nochmals eine Stunde zu diskutieren... ahja und kurz vor Ladenschluss doch noch mal eine Ration Futter dazugekauft. Schlussendlich hatten wir eh zuviel...

Am ersten Tag gings früh los, von Huaraz in eine umliegende Ortschaft (ich habe die Namen nicht mehr im Kopf, aber kann sie gerne raussuchen). Aber im Prinzip kannst du dich da in Huaraz auch selber durchfragen. Nach dem ihr die Eintrittskarte beim Parkranger gekauft hat, wird euch der Busfahrer an einer Kurve rauslassen.... wir haben da am Fluss unten erstmal unsere Zelte aufgeschlagen und sind dann zur Lagune hoch und wieder runter. Am nächsten morgen an der selben Kurve auf den vorbeifahrenden Bus gewartet und nach Vaqueria. Sozusagen den Trek von der anderen Seite dann gemacht.
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Steffialleindaheim

« Antwort #8 am: 30. Mai 2014, 15:56 »
Ich bin den Santa Cruz-Trek vor ca. 1 Woche gewandert. Ich habe mich für eine geführte Tour entschieden und am Ende 450 peruanische Soles gezahlt. Da war dann jedoch noch ein weiterer Tag (Laguna 69) und eine weitere Nacht inklusive. In Euro waren das dann ca. 116 €. Es war alles inklusive und bis auf ein paar "kleinere" Mängel war ich auch mit dem Tourveranstalter zufrieden (u. a. war das Gepäck nicht wasserdicht verpackt, sodass mein Schlafsack 2 Nächte lang nass war, und die Zelte waren nicht wirklich wasserdicht) ansonsten war aber alles Top.
Der Name des Veranstalters war Galaxy Expeditons (der war auch im LP empfohlen, aber wie gesagt ggf etwas mehr Geld zahlen und dafür besseres Equipment bekommen!)
In der Gruppe waren 15 Personen, was sehr viel war, jedoch beim wandern nie aufgefallen ist, da jeder sein eigenes Tempo hat. Beim Essen im zu kleinen Gemeinschaftszelt hat man es dann allerdings schon gemerkt.
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KuWi

« Antwort #9 am: 10. Oktober 2014, 01:37 »
Hallo zusammen,

wir waren gerade auf dem Santa Cruz Trek und da wir vorher auch viel recherchiert und hier gelesen haben, hier unsere Erfahrungen.

Touranbieter: wir haben ziemlich viel verglichen. Am oberen Ende Active Peru, Huarascaran und Quechua Andes. Die Preise waren recht hoch, dabei war Active Peru mit ca. 400 USDollar am teuersten. Huarascaran wollten 650 Soles für die 4 Tage Tour. Die günstigeren Anbieter Galaxy und Andean Summit haben beide etwa 330 Soles (inkl. Schlafsack) verlangt. Wir haben dann mit Andean Summit gebucht, weil wir die Dame symphatischer fanden.

Auf der Tour haben wir dann mit dem Guide ziemlich viel geplaudert. Im Endeffekt sind die Agenturen nur Mittler, organisiert wird dann von irgendeiner anderen Organisation. Oft werden Gruppen der günstigen Anbieter auch gemixt, um eine Gruppe voll zu bekommen.

Wo liegt der Unterschied zw. billig und teuer?

Bei den billigen Anbietern gibt´s etwas günstigeres Essen, die Zelte und Schlafsäcke sind so lala. Heißt: etwas kalt und die Zelte nicht komplett wasserdicht. Das soll bei den teuren Anbietern anders sein. Und damit ist der Unterschied aber auch schon durch, schließlich läuft man ja den gleichen Weg.

Wir würden wieder einen günstigen Anbieter wählen, einfach, weil das Doppelte oder mehr nur wegen des Zeltes zu zahlen uns zu viel wäre. Essenstechnisch war es für uns ok, einfach noch ein paar Nüsse/ Schoko mitnehmen, dann ist das Lunchpaket (ein Brötchen, ein Obst, Keks) auch ausreichend.

Der Trek an sich ist wirklich schön, wenn auch ein klein wenig anstrengend:

http://www.todaywetravel.de/2014/10/reisebericht-santa-cruz-trek-peru.html

Wir sind von Cashapampa aus gestartet. Man kann auch andersherum laufen (ab Vaqueria), meines Erachtens ist das auch ok.

LG Kuwi
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2Tramps1World

« Antwort #10 am: 25. Oktober 2015, 01:05 »
Guten Abend Reisende,

Wir haben unsere Erfahrungen mit dem Santa Cruz Trek mal in unserem Blog zusammengefasst. Hoffe es hilft euch! Viel Spaß auf dem Trek. Er lohnt sich.

https://2tramps1world.wordpress.com/santa-cruz-trek-so-gehts-ohne-touranbieter/
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