Umfrage

Was habt ihr durchgestanden?

Keine Beschwerden
Leichte Reisekrankheiten ohne Arztbesuch
Ernste Krankheit/Verletzungen (evtl.) mit Arztbesuch
Richtig krank/verletzt – Arzt/Krankenhaus unbedingt notwendig
Reiseabbruch

Thema: Krankheiten/Verletzungen während der Reise. Was, wie oft?  (Gelesen 24862 mal)

Vombatus

« Antwort #45 am: 24. Mai 2015, 21:13 »
@ Sherry
Nur mal kurz nachgefragt, es kommt ja auch immer wieder das Thema Tollwut hoch im Forum und vor kurzem gab es auch den Thread zum "Hundeproblem" http://weltreise-info.de/forum/index.php?topic=11642.0

Kannst/willst du kurz ein paar Worte sagen, wie es zu dem Hundebiss kam?
War es ein Straßenhund oder Wachhund, oder? … Hundebesitzerhund?
Kam der Hund einfach so und hat deinen Mann gebissen?
War der Hund verschreckt oder aggressiv? (einem Wachhund zu nahe gekommen)
Habt ihr den Hund gefüttert oder gestreichelt?

Wie kam es denn zu den Vorfall? Hätte man es vermeiden können?
Ist ja immer so eine Dache mit Tieren, Katzen, Hunde, Affen … da kann es schon mal schief gehen.
Ich versuche mich immer von den Viechern fern zu halten. Wie war es bei euch?
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Sherry

« Antwort #46 am: 29. Mai 2015, 10:42 »
Das war eine ganz doofe Geschichte und ein klarer Fall von selber Schuld.

Der Hund war der Wachhund von unserem Hotel, schien aber mehr ein verängstigter Schoßhund zu sein (obwohl er ziemlich groß war). Als wir die Einfahrt hochgelaufen sind, ist er erst vor uns weggerannt, dann aber sitzen geblieben und hat scheinbar auf uns gewartet. Mein Mann wollte ihn beim Vorbeigehen einfach nur kurz am Kopf kraulen, da hat sich der arme Hund mega erschrocken und ist zurückgezuckt. Dabei ist er eher ausversehen mit dem Zahn an der Hand langgekratscht. Gebissen ist da wohl eher das falsche Wort. Die Wunde selbst war auch nicht weiter schlimm, die war innerhalb weniger Tage verheilt, aber es hat halt etwas geblutet und dadurch bestand eben die Gefahr, dass Sabber ins Blut gekommen ist. Es war also definitiv vermeidbar und als unser Hotel die Behandlungskosten übernehmen wollte, haben wir uns auch strikt geweigert, weil es einfach nicht die Schuld vom Hund war (und wir das Geld ja eh von der Versicherung erstattet bekommen).

Von Hunden halten wir uns inzwischen fern, aber trotzdem gibt es viele Hunde, die sich einfach zu uns legen und ihre Streicheleinheit fordern, da sagen wir dann auch nicht nein. Und bei Katzen können wir ohnehin nicht widerstehen  ;D

Klar kann man den Tieren völlig aus dem Weg gehen, aber trotzdem ist die Tollwut-Impfung bestimmt kein Fehler. Aber das Thema Impfung will ich hier jetzt gar nicht weiter ausdiskutieren, da gibt es ja genug Stellen im Forum.
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Reisender215

« Antwort #47 am: 03. Juni 2015, 11:56 »
Hallo ,

von Knochenentzuendung am schienbein, divers. genaehte Wunden in verschiedenen Laendern, bis Motoradunfall inkl. Inselhospital Besuch per Boot in Papua, war alles dabei.
Hart waren die besuche im Hospital in SOA. Leute purer Alkohol brennt wie die Hoelle !
Aber es gibt Regionen, da kennen die es nicht anders.

Meine Knochenentzuendung inkl. Ankuendigung der Folgen wenn das pure Antibiotika nicht hilft, war zum Glueck in Australien.
Ich bin aber auch Abenteuer mir Risiko interessiert gewesen und nun etwas ruhiger.
Bis auf ein paar uebele Narben, ist alles ok nun.

Haette ich keine Krankenversicherung gehabt, waere ich wohl schon zu Hause.

"normale" Krankheiten (starken Durchfall, Erkaeltung , Dengue, Lebensmittel o.ae. ) hatte ich bisher nie .

In diesem sinne allen ein sicheres Reisen

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Vombatus

« Antwort #48 am: 03. August 2015, 12:23 »
Gehört eigentlich nicht hier her, aber weil es so schön passend ist ;)

Chronisches Fernweh
Manche Touristen sammeln im Urlaub Souvenirs. Sandra Danicke holt sich Brandwunden, Infekte und ein blaues Auge. Ein Reisekrankenbericht

http://www.zeit.de/2015/29/urlaub-reise-fernweh
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Brausefee

« Antwort #49 am: 05. September 2015, 11:22 »
Hui, krasse Geschichte mit der Bus-Tour!  :o

Also ich bin in Neuseeland, wie vom Hafer gestochen, bei einem Vulkan-Abstieg einen Hang runter gerannt. Ja, ihr habt richtig gelesen..keine Ahnung was mich da geritten hat. Aufjedenfall bin ich in einer Kurve ausgerutscht und hab mich auf die Nase gelegt.
Wie das so ist, habe ich meine Arme hoch gerissen, um meinen Kopf zu schützen und habe dann dabei meine Hand aufgerissen.

Mein Freund hat sich furchtbar erschrocken, weil er mit dem Schlimmsten gerechnet hatte--was zum Glück nicht passierte. Direkt neben mir am Kopf ragte ein spitzer Felsen aus dem Boden.

Wir mussten dann noch 2 Stunden zum Auto laufen, was ziemlich unangenehm war.
Mein Freund hat mich dann 2Wo lang gepflegt und meine echt fies aussehende Wunde versorgt.
Zum Arzt bin ich nicht, da sie nur oberflächlich war und ich ehrlich gesagt auch ein Schisser bin.
Mein Onkel, der Arzt ist, hat mich mit Tipps per Whatsapp versorgt.
Wir hatten eine Salbe mit, die Antibiotika enthält. Die hat gut geholfen.

Ansonsten hat sich mein Freund in Vietnam den Magen verdorben, was wohl auf unausreichende Hygiene Seitens des Guesthouses zurück zuführen war, da im Anschluss mehrere sowas hatten.
Da ich vegetarisch esse, wurde ich wohl verschont. Die anderen hatten alle Garnelen gegessen..
Mein Freund war dann 2Tage out-of-order.
Wir waren in einem etwas entlegenem Ort und mussten dann leider dort bleiben bis er sich erholt hatte.

Dann hatte mein Freund mal bei einem Thailand-Aufenthalt einen bösen Ausschlag. Wir hatten eigentlich gedacht, dass es Sand-Flies-Stiche waren, aber nachdem ich hier den Bedbud-Thread gelesen habe, könnte ich mir vorstellen, das es vielleicht diese waren und mein Freund allergisch reagiert hat.
Die Thais haben einen großen Bogen um ihn gemacht^^ er sah echt schlimm aus und hatte am ganzen Körper fiese Quaddeln. Der Arme  :'( Er hatte die Stiche auch ziemlich lang..

Ansonsten nur das Übliche--ich bekomme auf fast jeder Asienreise eine Klimaanlagen-Erkältung -.-
Bin mal gespannt was auf unserer Weltreise passiert.

Eine gute Versicherung haben wir aufjedenfall :p

Keine Geschichte würde mich abbringen die Reise zu machen :D
Aber trotzdem allen alles Gute, gute Besserung und am Besten keine Vorfälle!
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MaLia

« Antwort #50 am: 07. September 2015, 10:28 »
Wir hatten auf unserer 9monatigen Weltreise ein paar kleinere Beschwerden, aber nichts Schlimmes.
Gleich in der ersten Woche hat es mich erwischt mit Erkältung, das war aber vermutlich das ungewohnte Wetter und die trockene Luft vom Tauchen.
Ein paar Wochen später war mein Mann krank, Halsschmerzen mit Fieber. Wir sind dann in in Chiang Mai zu einem sehr guten Arzt gefahren-Diagnose Mandelentzündung. Beim Arzt waren wir eigentlich nur wegen dem Fieber, da wir Dengue ausschließen wollten.
Eine Woche Ruhe und Antibiotika war nötig, aber dann war alles wieder gut.

Von schlimmen Durchfällen oder anderen Magen-Darm-Geschichten sind wir ziemlich verschont geblieben, klar mal leicht, aber nie so schlimm dass man im Bett liegen muss oder nicht weiterfahren kann. Wir haben von Anfang alles gegessen und sind damit gut zurecht gekommen. Klar, bei Fisch schaut man lieber zweimal hin und ich esse aus Prinzip nichts von Warmhalteplatten und wenn wir unsicher waren haben wir immer vegetarisch genommen oder eine Suppe gegessen.

In Mexico hatte ich dann eine schlimme Mandelentzündung, da war ich echt froh über das Antibiotikum in unserer Reiseapotheke, da ging 3 Tage garnichts, lag nur im Bett und konnte kaum was essen. Mussten da dann auch mit dem Bus weiterfahren-die längste Fahrt meines Lebens ;) aber haben uns dann ein etwas besseres Hotelzimmer genommen zum Auskurieren.

Und in Mexico hatten wir beide eine leichte Ohrentzündung-das bekommen viele vom Tauchen in den Cenoten.
Ist aber mit Ohrentropfen schnell erledigt.

Insgesamt also alles harmlos. Verletzungen gab es zum Glück keine.
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Kama aina

« Antwort #51 am: 26. Januar 2017, 15:07 »
Bisher hatte ich eigentlich immer großes Glück! Auf allen Reisen ist mit bisher nie was Schweres passiert, bzw. nichts was ich nicht hätte irgendwie selbst in den Griff bekommen können. Und das obwohl ich doch schon das ein oder andere Risiko eingehe.

In den Anden habe ich die Höhenkrankheit bekommen, war aber zum Glück nach 2 Tagen wieder vollkommen fit.
In Neuengland war ich bei der Suche nach dem perfekten Bild an der Küste von Maine etwas unvorsichtig und bin ein Stück die Klippe runter gerutscht und mit der Ferse böse aufgekommen! Hatte dann 2 Wochen schön Spaß beim Laufen. Dürfte ne gute Prellung gewesen sein.

Ansonsten muss ich sagen habe ich durch 2 Cholera Impfungen mittlerweile eine gute Resistenz vor "Magen-Darm-Geschichten".

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Mirabell

« Antwort #52 am: 26. Januar 2017, 19:42 »
Ich hatte bei meiner allerersten Thailandreise vor 15 Jahren 1 Woche lang Durchfall und mein Mann am Ende unserer Weltreise  im März dieses Jahres Dengue. Er war 1 Woche im Krankenhaus in Thailand. Eingefangen hat er es sich aber wohl schon auf den Gilis oder auf Bali. Dazwischen war glücklicherweise nie was.
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Worldonabudget

« Antwort #53 am: 27. Januar 2017, 01:20 »
In Guatemala haben wir uns beide eine bakterielle Infektion oder einen Parasiten eingefangen, die/der echt übel war. Nach einigen Tagen auf der Toilette ging es dann zum Arzt und nach der Behandlung dauerte es gute zwei Wochen, bis wir wieder 100%ig fit waren.

Das lustigste dabei ist, dass wir uns eigentlich mal was gönnen wollten und im zweitbesten Restaurant laut Tripadvisor waren, bevor es so richtig losging  ::)
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Worldsafari

« Antwort #54 am: 27. Januar 2017, 02:13 »
Jetzt bin ich schon seit fast 16 Monaten in der Welt unterwegs und habe eigentlich nur von zwei gesundheitlichen Problemen zu berichten.

In Tansania hatte es mich zwei Wochen vor der Weiterreise doch noch erwischt. Hohes Fieber, Kopf-, und Gliederschmerzen, Durchfall und Erbrechen, das war echt nicht so toll. Malariamedikamente und Antibiotika (da Durchfall und Erbrechen nicht besser wurde) haben geholfen. Mein Imunsystem war anschliessend aber noch einige Monate geschwächt und ich holte mir immer mal wieder eine Erkältung ein. Das war für mich schon etwas komisch, denn ich bin sonst nie krank. Aber das ist jetzt schon eine ganze Weile seither und ich fühle mich wieder topfit.

Das andere war ein eingewachsener Zehennagel (weil ich beim Abstieg des Kilimanjaro das Nagelbeet gequetscht hatte, den Nagel verlor und der neue Nagel beim nachwachsen ins Fleisch wuchs). Da bekam ich eine ziemliche Entzündung, weil ich in Südamerika nicht zum Arzt wollte und wartete, bis ich in den USA war. In der USA liess ich dann meinen Zehen behandeln. Leider war die Behandlung nicht korrekt durchgeführt worden. Ich verlor wieder den ganzen Nagel und der neu gewachsene Nagel wuchs wieder ins Fleisch. Schliesslich musste ich die ganze Prozedur in Australien ein zweites Mal nachholen. Interessant ist, die Behandlung in den USA kostete 2000 US$ und die selbe Behandlung in Australien kostete nur 104 AU$.
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Kama aina

« Antwort #55 am: 27. Januar 2017, 08:02 »
... Malariamedikamente und Antibiotika (da Durchfall und Erbrechen nicht besser wurde) haben geholfen. Mein Imunsystem war anschliessend aber noch einige Monate geschwächt und ich holte mir immer mal wieder eine Erkältung ein. Das war für mich schon etwas komisch, denn ich bin sonst nie krank. ...

Hat man dir denn abschließend sagen können, ob du Malaria oder was in der Richtung hattest?
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Worldsafari

« Antwort #56 am: 27. Januar 2017, 09:37 »
... Malariamedikamente und Antibiotika (da Durchfall und Erbrechen nicht besser wurde) haben geholfen. Mein Imunsystem war anschliessend aber noch einige Monate geschwächt und ich holte mir immer mal wieder eine Erkältung ein. Das war für mich schon etwas komisch, denn ich bin sonst nie krank. ...

Hat man dir denn abschließend sagen können, ob du Malaria oder was in der Richtung hattest?

Das hätte man mir sagen können, wenn ich in ein Krankenhaus gegangen wäre und eine Blutprobe machen lassen hätte. Man kann mir wohl schon etwas Leichtsinn vorwefen, dass ich mich sozusagen selber behandelt hatte und nicht einen Arzt aufsuchte.

Ich bin aber Krankenschwester und hatte mit Ärzten Kontakt, als es mir so schlecht ging. Da ich die benötigten Medikamente bei mir hatte, wollte ich mir die holperige  Fahrt durch den Busch (bei Durchfall und Erbrechen) ersparen. Das Fieber stieg nicht über 40 Grad und ich war der Meinung, dass ich alles im Griff hatte. Wäre es weiter gestiegen dann wäre ich natürlich sofort ins nächste Krankenhaus gefahren.
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Kama aina

« Antwort #57 am: 27. Januar 2017, 10:52 »
Das heißt du hast dich im Nachgang auch nicht mehr untersuchen lassen, ob du die Malaria überhaupt oder noch im Körper hast?
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Vombatus

« Antwort #58 am: 27. Januar 2017, 11:23 »
Grundsätzlich sollte man (der gemeine Reisende) bei ernsten Krankheiten oder unklaren Symptomen immer versuchen einen Arzt zu konsultieren. Irgendwie sind ja auch oft einige andere Urlauber/Reisende vom Fach und können einen unterstützen.

In dem Zusammenhang:
… Da bekam ich eine ziemliche Entzündung, weil ich in Südamerika nicht zum Arzt wollte und wartete, bis ich in den USA war. In der USA liess ich dann meinen Zehen behandeln. ...
… würde ich in Notfall auch (falls vorhanden) Vorurteile vergessen und den Ärzten eine Chance geben. Ich war selbst überrascht wie modern und gut ausgebildet Ärzte und Praxen in Schwellenländern (in Südamerika/SOA) waren. Zudem sehr preiswert!

Sicher gibt es auch Länder, die ein wirklich schlechtes Gesundheitssystem haben und würde dann sicher Zeit und Geld in die Hand nehmen, um in eine gute Privatklinik/internationales Hospital zu kommen und/oder gleich ins Nachbarland reisen, wenn es um meine Gesundheit geht. Nicht bei Kleinigkeiten, sondern wenn es um meinen A... geht.

Zum Glück ist es ja meist eh nicht notwendig! Ein Plan B oder genug Notfallgeld sollte aber vorhanden sein. Jeder Reisende hört irgendwann irgendwelche "Krankengeschichten" bei denen man sich an den Kopf fast, wie leichtsinnig einige mit ihrer Gesundheit umgehen.
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Worldsafari

« Antwort #59 am: 27. Januar 2017, 11:57 »
Das heißt du hast dich im Nachgang auch nicht mehr untersuchen lassen, ob du die Malaria überhaupt oder noch im Körper hast?

Nein, ich hatte mich nicht mehr testen lassen, ob ich Malaria hatte. Ich gehe aber auch nicht davon aus, dass ich noch immer Malaria in meinem Körper trage.

Ich empfehle dennoch, es mir nicht gleich zu tun. Bei Verdacht auf Malaria sollte man einen Arzt aufsuchen und sich testen lassen.


In dem Zusammenhang:
… Da bekam ich eine ziemliche Entzündung, weil ich in Südamerika nicht zum Arzt wollte und wartete, bis ich in den USA war. In der USA liess ich dann meinen Zehen behandeln. ...
… würde ich in Notfall auch (falls vorhanden) Vorurteile vergessen und den Ärzten eine Chance geben. Ich war selbst überrascht wie modern und gut ausgebildet Ärzte und Praxen in Schwellenländern (in Südamerika/SOA) waren. Zudem sehr preiswert!

Da gebe ich dir Recht. Bei mir waren es in erster Linie nicht die Vorurteile, sondern meine fehlenden Spanischkenntnisse, die mich von einem Arztbesuch in Chile abhielten. Im Nachhinein hatte es sich doch nicht ausgezahlt zu warten, bis ich in die USA kam. In Chile hätten sie meinen Zehen bestimmt gut hin bekommen und das mit einem besseren Preis/Leistungs-Verhältnis als die USA.
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