Thema: Deutsche Städte und Landschaften  (Gelesen 27058 mal)

Kama aina

« Antwort #225 am: 19. März 2020, 21:26 »
Wahnsinn, wie sich innerhalb von Tagen, mitunter Stunden, die Vorraussetzungen ändern!
Aufgrund der Entwicklungen fällt natürlich jetzt das Reisen in Deutschland auch vorerst flach!
Fällt mir sehr sehr schwer!

Aber man muss einen Beitrag leisten!
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echidna

« Antwort #226 am: 20. März 2020, 11:04 »
Fällt mir sehr sehr schwer!
Mir fällt es auch alles sehr schwer, muss ich sagen. Ich muss mit mir kämpfen, um nicht in eine regelrechte Lebenskrise abzustürzen. Nicht nur wegen der Unmöglichkeit zu reisen...
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dirtsA

« Antwort #227 am: 20. März 2020, 15:14 »
Ich fühle mit dir echidna... Gerade echt kein guter Zeitpunkt für das alles!
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Kama aina

« Antwort #228 am: 20. März 2020, 22:51 »
Glaube was uns alle verbindet ist die Lust und Sucht am Reisen!
Und natürlich ist es nun wie ein kalter Entzug!

Ich habe zum Glück noch sehr sehr viele Fotos, aus der Zeit wo selbst das Reisen nicht das Wichtigste in meinem Leben war, zu bearbeiten! Das hilft mir in Erinnerungen zu schwelgen!

Aber wir sollten uns darüber bewusst sei, dass es auch Alles wieder weiter gehen wird!!!
Die Märkte sind da und werden auch nicht wegfallen, weil zum einen, im Zweifel, einer kommt der noch Geld hat und ihn übernimmt und zum anderen werden auch nicht so viele Menschen sterben, dass Märkte groß Kunden verlieren.

Und die Menschen sind halt wie sie sind und es wird weiter gehen, mit alten Gewohnheiten!
Hoffentlich aber mit mehr Rücksicht und Vorsicht!

Aber wir werden wieder die Welt erkunden können!

Das Wichtigste ist nun einfach zu Hause zu bleiben!
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Kama aina

« Antwort #229 am: 09. April 2020, 00:29 »
Da ich mich in Zeiten von Corona natürlich an Gesetz und Vernunft halten will, habe ich lange hin und her überlegt, wie ich meine Reiselust etwas befriedigen kann! Zumindest ein wenig! :)

Bei dem aktuell hervorragenden Wetter kam mir dann die Idee in der Eifel wandern zu gehen!
Möglichst keine Städte oder Dörfer die man besichtigen kann (würde es ja doch irgendwie dann wollen), abseits der Hauptrouten (um dann doch möglichst wenig Menschen zu begegnen) und eine schöne Landschaft.

Bei der Suchen nach passenden Routen stieß meine Freundin dann auf die "Toskana der Eifel".
Ein Rundwanderweg durch das Naturschutzgebiet Lampertstal.
Wir starteten bei Kaiserwetter im Dörfchen Ripsdorf und wanderten hauptsächlich über Feld- und Waldwege in Richtung Alendorf. Dort bestiegen wir den Kalvarienberg, welcher eine tolle Aussicht auf die sanften Hügel der Eifel liefert. Und hier erkennt man auch sehr gut, warum die Tour "Toskana der Eifel" genannten wird!
Auf gerodeten Hängen hatte man damals Wacholder angepflanzt und die Bäume/Sträucher haben eine schon sehr starke Ähnlichkeit zu den Zypressen in der Toskana!
Lang und hoch wachsende und meist allein stehend!

Von hier aus verlief die Tour über mehrere Höhenzüge und durch die Wacholderwälder rund um Alendorf, sodass man sich immer von den schönen Ausblicken begeistern lassen konnte.

Der Rückweg verlief dann größten Teils durch Nadel- und Buchenwälder.
Und natürlich immer mal wieder am Rinnsal des Lampertsbach vorbei.

Mit einem schönen Sonnenbrand und extrem guter Laune, da die Reiselust auf jeden Fall befriedigt war, ging es dann wieder zurück nach Hause! Und unser Entschluss stand dann schon fest, dass wir, gerade in der aktuellen Situation, definitiv nicht das letzte Mal in der Eifel wandern waren.

Unser Plan ging auch sehr gut auf, wir haben auf der gesamten Strecke von 16 km nur 6 Personen getroffen, die aber alle in weitem Abstand vorbeigelaufen sind!
Die Strecke ist einfach zu laufen und kreuzt nur selten eine Straße. Man muss ca. 450 Höhenmeter überwinden, also rauf und runter, und ist damit in knapp 4 Stunden durch.
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Kama aina

« Antwort #230 am: 10. Mai 2020, 16:50 »
Und weil es uns so gut gefallen hat, war diese Woche dann eine andere Region in der Eifel dran!

Wir sind in Nohn an der Nohner Mühle gestartet und zum Dreimühlen-Wasserfall gelaufen.
Dieser Wasserfall ist was besonderes, denn er trägt Gestein auf, anstatt es auszuwaschen!
Durch sehr kalkhaltiges Wasser wächst der Wasserfall weiter und ist gleichzeitig herrlich mit Moosen bewachsen!
Sehr sehenswert.

Es ging dann weiter über Feldwege, an Steinbrüchen vorbei, nach Kerpen (Eifel)!
Hier haben wir uns die Burg und den kleinen süßen Dorfkern angesehen.

Über Feld- und Waldwege ging es dann, an sehr schönen sanften Eifel-Panoramen, über Niederehe und der Klosterkirche zurück nach Nohn.

Die knapp 13 km waren recht entspannt zu laufen und die Route hatte viele Highlights, aber teilweise waren die Zwischenstücke über die Feldwege schon recht eintönig.

Trotzdem würde ich die Runde empfehlen.

Aber die Lust nach der Ferne ist ungebrochen und ich hoffe, dass wir zumindestens bald mal wieder einen schönen Städtetrip machen können!
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