Thema: Reiseziele 2020 - Schon abgeschlossen  (Gelesen 7989 mal)

Kama aina

« Antwort #15 am: 28. April 2020, 17:16 »
... und außerdem ist jeder Bericht hier im Forum immer sehr wichtig! Wir leben doch von den ganzen Infos! :)

Mach doch direkt ein eigenes Thema auf!
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Svenja

« Antwort #16 am: 29. April 2020, 12:21 »
Ich gehörte ja auch noch zu den Glücklichen, die überhaupt noch Reisen konnten dieses Jahr.

Das Jahr startete mit 2,5 Wochen Indien (Gujarat und Mumbai). Ich bin begeistert vom Streetfod in Mumbai! Gujarat war nochmal ganz anders, als was ich bisher von Indien kenne und für Veggies ein absoluter Traum (noch besser als der Rest Indiens!).

Dann ging es für einen Monat nach Thailand und ich hatte nen ziemlichen Kulturschock. Nach langer Zeit in den ehemaligen UDSSR-Ländern, Iran und Indien waren die Touris dort so garnicht nach meinem Geschmack und auch sonst war es einfach nicht meins. Sogar die weniger touristischen Orte waren für mich zu voll mit Menschen, mit denen ich wenig anfangen konnte. Und nach 2 Monaten Indien konnte auch das thailandische Essen nicht so richtig punkten. Vom Norden hab ich nichts gesehen, da würde ich vielleicht nochmal hinfahren, aber eher unwahrscheinlich, dafür gibt es anderswo noch zu viel zu entdecken!
Dafür hab ich in Thailand an einer 10-tägigen Vipassana-Meditation teilgenommen. Ich hab vorher noch nie meditiert und alle die mich kennen haben mich für verrückt erklärt. Ich kann nichtmal im Schneidersitz sitzen ;D Zwischendurch hab ich gelitten, aber im Endeffekt bin ich sehr froh es gemacht zu haben! Da es weltweit Meditationszentren gibt vielleicht auch etwas für andere Reisende, die mal eine besondere Reisepause machen wollen. Finanziert wird das ganze durch Spenden, also auch für Menschen mit kleinem Budget möglich.

Nach Thailand ging es für einen Monat nach Laos und ich muss sagen, ich bin begeistert! Laos hat nicht unbedingt so richtige Highlights und doch war ich jeden Abend total verzaubert von den Besonderheiten des Alltags. Evtl. hat zur Begeisterung auch beigetragen, dass ich mit einer Reisebekanntschaft unterwegs war und mir die stumpfsinnigen Gespräche aus Thailand großteils erspart blieben ::) In Laos ist es auch super einfach von den klassischen Reiserouten abzukommen und schon ist man ganz alleine. Allerdings gibts dann auch jeden Tag Nudelsuppe ;D Die Menschen waren nicht so freundlich wie in Thailand, aber ich komme mit etwas ruppiger Ehrlichkeit besser klar als mit endloser Freundlichkeit, die mir dann eher unecht erscheint. Ein Beispiel: Im Restaurant in Laos wird uns sehr freudlich die laotische Karte gereicht. Leider verstehen wir kein Wort und versuchen auf Englisch+ein paar Wörter Lao zu bestellen. Eine sehr freundliche, aber unverständliche Antwort kommt zurück. Wir versuchen es also nochmal mit unserem Kauderwelsch. Der Mensch im Restaurant merkt, wir verstehen nichts und ignoriert uns dann. Ist mehrfach so vorgekommen und war eigentlich ganz lustig, allerdings führte es auch zu unzähligen Nudelsuppen.

Kambodscha war das letzte Land, dass ich besucht habe und die Zeit dort sehr durch Corona geprägt. Ich kann also ehrlicherweise nicht viel dazu sagen. Die Menschen und ich waren schon im Ausnahme-Zustand. Ankor Wat war menschenleer, ein unfassbarer Luxus, der so wohl nicht wieder kommen wird. Ein einmaliges Erlebnis also, über das ich mich sehr freue (mit dem 3 Tages Ticket gabs auch 5 Tage Eintritt). Nudelsuppen haben mir in Laos aber besser geschmeckt.

So und das war wohl meine Langzeitreise, die mich eigentlich noch nach Vietnam, Japan und Südmerika führen sollte. Ende war für Dezember geplant  :-\
Ich hab aber die Hoffnung für die zweite Jahreshälfte noch nicht komplett aufgegeben. Griechenland öffnet im Juni die Hotels. Vielleicht geht im letzen Quartal noch was. Langzeitreise wohl erstmal nicht, aber gerade klingt sogar Mallorca interessant  ;D
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Beate

« Antwort #17 am: 29. April 2020, 14:19 »
Ich durfte heuer schon zwei Reisen machen. Nur: leider musstem beide Reisen abgebrochen, bzw. verkürzt werden.

Die erste Reise ging im Januar nach La Gomera, wo wir 2 Wochen wandern wollten. Schon am 5. Tag stürzte ich schwer. Resultat: Trümmerbruch der rechten Schulter, sofortiger Rückflug und Operation in München. Seitdem Physiotherapie. Inzwischen kann ich den rechten Arm wenigstens ein bissche wieder bewegen.

Dann ging es Anfang März in die USA (nachdem kein Arzt mir eine Reise-Unfähigkeits-Bescheinigung ausstellen wollte, sondern jeder Arzt meinte, ich könnte reisen). Wir hatten eine Wohnmobil-Überführung von  Chicago nach Las Vegas für 5 Wochen, und anschliessender Mietwagenreise nach LA für 1 Woche geplant. Hier kam uns dann Corona in die Quere.
Wie diese Reise verlief und wie wir wieder zurückkamen könnt Ihr ja hier lesen:
https://weltreise-info.de/forum/index.php?topic=15643.0


Beate

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BeenAroundTheWorld

« Antwort #18 am: 23. Juni 2020, 11:33 »
Ich möchte diesen Thread mal wiederbeleben, schwierige Zeiten ;-)
Wie woanders angekündigt haben wir einen kurzen Abstecher nach Island gemacht. Dafür gab es verschiedene Gründe

- Generell wollten wir mal wieder raus aus Deutschland
- Wir waren noch nie dort
- Die Grenzen sind wieder offen und es gibt vereinzelt wieder Flüge auf die Insel
- Covid ist keine wirkliches Thema in Island
- Mittsommernacht!

Wir waren also letztes Wochenende Samstag bis Montag in Island. Auf die Sehenswürdigkeiten dieses faszinierenden Landes möchte ich hier nicht eingehen, dafür habe ich es zu kurz besucht und andere können das bestimmt viel besser.
Der Flug aus Frankfurt mit Icelandair war komplett voll, Maskenpflicht, keine Plätze frei, kein Essen, lediglich eine Wasserflasche. War also ein etwas ungewohntes Flugerlebnis.
Bei der Einreise hat jeder Passagier nach vorheriger Pre-registration die Wahl zwischen 2 Wochen Quarantäne und Covid-Test. Wir, wie wahrscheinlich jeder andere auch, haben uns für den Covid-Test entschieden, der übrigens bis Anfang Juli kostenlos ist, danach glaube ich um die €100. Nach c. 4-5 Stunden kam das Ergebnis per SMS. Zwischen Test und Ergebnis darf man sich frei bewegen, sollte aber den Kontakt mit Personen so gut wie möglich meiden. Wir haben uns also zunächst in der Blauen Lagune von den "Strapazen" erholt. Die Blaue Lagune wurde erst am vorherigen Tag wieder geöffnet, war also wahrscheinlich seit 10 Jahren nicht mehr so leer. Von dort ins Airbnb ins Herz von Reykjavik.
Beim Dinner kam dann das negative Covid-Ergebnis. Abends wurden auf der Fußgängerzone lange Tische aufgebaut und wir haben mit 100 anderen Isländern die nächtliche Sonne bei Bier und Wein genossen, Mittsommernacht eben. Allerdings gibt es aktuell einen harten Cut um 23h.
Das ist auch gefühlt die einzige Covid-Restriktion. In den 2 Tagen habe ich z.b. absolut niemanden mit Maske gesehen.
Ein weiterer Pluspunkt war, dass eben kaum Touristen unterwegs waren. Dies hatte zwar zur Folge, dass viele Restaurants, die auch immer von den Millionen Touristen besucht werden, noch geschlossen hatten, aber natürlich den Vorteil das man die Insel für sich hatte.
Wir sind dann den Golden Circle bei 21 Grad und Sonne mit einem Mietwagen entlanggefahren. Bei der ersten Station, Thingvellir, die normalerweise ziemlich überlaufen sein soll, stand genau 1 Auto und kein einziger Bus auf dem Parkplatz, Wahnsinn.
Nach der Tour haben wir uns mit einer Flasche Wein zum Peoplewatching auf die Straße gesetzt. Abends dann exzellente Meeresfrüchte. Das war es im Wesentlichen auch.
Gestern in der Früh war der Flug zurück. Sehr schöner Ausflug, irgendwie aufregender als gedacht, bin das einfach nicht mehr gewohnt ;)



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Beate

« Antwort #19 am: 23. Juni 2020, 11:46 »
 Danke für das feedback und die Aufzählung, wie es so gelaufen ist. Das hört sich alles sehr gut an.  ;D
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dirtsA

« Antwort #20 am: 23. Juni 2020, 12:17 »
Interessant, wobei ich die 100€ ab Juli für den Test schon sehr heftig finde! Bin gespannt, wie das weitere Länder so machen werden und ob es genug Touristen gibt, die das auch bezahlen wollen.
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BeenAroundTheWorld

« Antwort #21 am: 25. August 2020, 10:58 »
Nachdem Deutschland als "grünes" Land von der Ukraine eingestuft wurde haben wir einen spontanen 3-Tagestrip nach Kyiv unternommen.

Der Flug war komplett voll, gefühlt zum großen Teil von Ukrainern/ Deutsch-Ukrainern?
Ankunft Freitag gegen 17h. Das Prozedere war straight-forward. Es wird eine Krankenversicherung für Covid verlangt. Meine Versicherung deckt das zwar ab, aber ich hätte eine Bestätigung auf ukrainisch benötigt, daher habe ich einfach für n knappen € pro Tag eine Versicherung auf visitukraine.today gekauft.
Um 17.15h waren wir draussen, um 18h in unserem Airbnb direkt am Maidan.

Das Wetter war Hammer, die Leute gut drauf. Überraschend tolles Stadtbild mit schöner Architektur, schöne Parks, viele nette Cafes, top Restaurants. Insgesamt sehr angenehme Vibes. Die nächsten 3 Tage sind wir im Wesentlichen einfach durch die Stadt spaziert, haben uns vereinzelte Sehenswürdigkeiten angeschaut, aber wirklich nur vereinzelt. Ich glaube ich habe es schon einmal irgendwo geschrieben, seit einigen Jahren bin ich eher "untouristisch" unterwegs, d.h. auf Reisen gehe ich selten ins Museum und schaue mir nur wenige Kirchen, Paläste etc. an. Natürlich gibt es Ausnahmen. Ich gehe lieber in Cafes, Restaurants, Bars, auf Plätze, schnacke mit Einheimischen etc. So wurden wir z.B. am ersten Abend von einer Gruppe trinkfester Ukrainer an ihren Tisch eingeladen und haben versucht einigermaßen bei den Vodka-shots mitzuhalten (medium Erfolgreich, der nächste Morgen fühlte sich aber definitiv nach Niederlage an ;-).
Nach 3 lustigen Tagen sind wir am Montag morgen zurückgeflogen. Leider hatte ich vorher nicht auf dem Schirm, dass am Montag auch der Unabhängigkeitstag war, wäre sicherlich auch interessant gewesen.

Corona ist übrigens schon ein Thema in Kyiv, allerdings bei Weiten nicht in dem Ausmaß wie in Deutschland. Offiziell müssen Restaurants und Bars um 23h schließen, es gibt aber mehr als genug "Ausnahmen". Etwas erschreckend fand ich einen recht großen Club (wobei größtenteils Outdoors), der Rappelvoll mit Partyjüngern war, angeblich auch bis 6-7h morgens. Als wir das gesehen haben sind wir an der Tür wieder umgedreht. Bin zwar nicht übermäßig ängstlich, habe aber schon Respekt vor dem Virus. Ein wenig Vernunft sollte man schon erwarten dürfen.

Nach Ankunft in Frankfurt haben wir den obligatorischen Corona-Test direkt am Flughafen gemacht. Alles im grünen Bereich ;-) 
   
 
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dirtsA

« Antwort #22 am: 25. August 2020, 21:09 »
Ende August und endlich kann ich meine 1. Reise des Jahres verzeichnen... Wow, hätte ich auch nie so erwartet. Zum Glück hat mir das Anfang des Jahres niemand vorhergesagt, sonst weiß ich nämlich nicht, was ich gemacht hätte!! ;D ::)

Also, der schon seit Jahren geplante und immer wieder aufgeschobene Städtetrip nach Florenz ist nun Geschichte. Wieder einmal eine wunderschöne italienische Stadt! :) Mehr dazu steht im jeweiligen Thread.

Mal schauen, wie es weiter geht. Immer mehr Länder machen wieder dicht oder es gibt Reisewarnungen. Für uns aus NL fallen z.B. die baltischen Länder momentan wieder flach (lassen uns nicht rein), sowie Spanien (Reisewarnung). Tja, die Auswahl wird wieder kleiner...
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santiago

« Antwort #23 am: 02. September 2020, 11:53 »
Wir haben unseren Sommerurlaub diesmal Corona-bedingt in Österreich, also daheim, verbracht. Wir sind mit Freunden in Appartments ins Salzkammergut und ins Zillertal gefahren. Beides richtig schön, Seen zum Baden, Berge zum Wandern. Also alles, was wir gerne machen. Es hat sich auch gezeigt, dass für uns Hotels momentan mit Kleinkind eher nicht infrage kommen. Der Rhythmus ist halt doch ein anderer, und momentan ist es deutlich einfacher, eigenes Essen zu kochen, wann und was man will. Und man hat dann auch Aufenthaltsräume, die vom Schlafzimmer getrennt sind, was am Abend ein großer Vorteil ist. Und einen Garten.

Empfehlen kann ich in den beiden Gegenden:
- Offensee, Laudachsee und Langbathseen
- Wandern übers Hintertuxer Joch
- Krimmler Wasserfälle
- Zillergrund
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serenity

« Antwort #24 am: 05. September 2020, 15:06 »
Gerade zurück aus Norwegen - drei Wochen ohne Masken bei tollem Wetter und alle Fjorde OHNE KREUZFAHRTSCHIFFE!!! Sowas gab es seit zig Jahren nicht! Einfach genial - auch sämtliche Hotspots ohne Gedränge, auch die Straßen ohne Staus durch Reisebusse und 1000 Wohnmobile.

Als es Mitte Juli hieß, dass Norwegen Deutsche wieder ohne Quarantäne rein lässt, haben wir gleich die Fähre gebucht, Koffer gepackt und sind am 6. August los.

Davor waren wir von Anfang Januar bis Ende März in Australien und Myanmar - kamen gerade noch raus, bevor alle Flüge eingestellt wurden.

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reisefieber2019

« Antwort #25 am: 05. September 2020, 15:17 »
Serenity Fluge von Australien nach  Deutschland wurden noch nie eingestellt.
Die Auswahl der Fluggesellschaften war geringer. Aber hier weg zu kommen ging immer und das seit corona Beginn im
März.
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serenity

« Antwort #26 am: 05. September 2020, 17:41 »
Serenity Fluge von Australien nach  Deutschland wurden noch nie eingestellt.
Die Auswahl der Fluggesellschaften war geringer. Aber hier weg zu kommen ging immer und das seit corona Beginn im
März.
Hab ich ja auch gar nicht behauptet - aber am Ende waren wir (wie ja auch geschrieben) in Myanmar und sind dort wirklich auf den letzten Drücker rausgekommen.
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Marla

« Antwort #27 am: 10. Oktober 2020, 15:24 »
Ich habe gerade eine kleine "3-Länder-Tour" hinter mich gebracht. Anfang 2020 hatte ich noch völlig andere Urlaubspläne für die zweite Jahreshälfte, wie wahrscheinlich fast jeder hier. Aber im Endeffekt habe ich mich sehr darüber gefreut, überhaupt ins Ausland fahren und vor dem langen, reisetechnisch ungewissen Winter noch mal richtig Sonne tanken zu können.

Meine Route:
Salzburg - Vicenza/Padua - Como - Locarno/Ascona

Die Route mag vielleicht etwas willkürlich erscheinen. Sie ist relativ spontan entstanden, je nach Wetter- und Corona-Lage in den jeweiligen Gebieten und auch danach, wo ich noch nicht war. Denn ich fahre nicht gerne mehr zweimal an denselben Ort und kannte vorher schon recht viel in Österreich, der Schweiz und Norditalien.

Gereist bin ich mal wieder mit meinem Lieblingstransportmittel, der Bahn.

Ich musste leider beruflich bedingt den Start zweimal nach hinten verschieben, während in der Zwischenzeite fast überall die Temperaturen nach unten und die Corona-Zahlen nach oben gingen... Habe dann schon 10 Tage vorher angefangen, die Statistiken zu Neuinfektionszahlen zu studieren, nicht nur auf Landesebene, sondern auch pro Provinz/Kanton/Bundesland. Ursprünglich hätte ich gerne Slowenien gemacht (neues Land für mich), aber die Zahlen stiegen schon seit Wochen stark an, deswegen überrascht es mich nicht, dass große Teile des Landes jetzt auch Risikogebiet sind. Bin daher froh, dass ich mich (vorerst) dagegen entschieden zu haben.

Zu meinen Erfahrungen mit den Zugfahrten und mit den Corona-Besonderheiten schreibe ich noch was in den entsprechenden Threads.

Gefallen haben mir alle Orte auf meiner Route sehr gut. Positiv überrascht war ich von Padua (schönes Stadtbild, viele sehenswerte Gebäude, angenehme studentische Atmosphäre) und der italienischen Schweiz. Von letzterer hatte ich mir schon einiges erwartet, aber meine Erwartungen wurden noch mal übertroffen durch die tolle Landschaft und die malerischen Orte. Insbesondere der zweite Teil der Reise ging wie erwartet ganz schön ins Geld, aber da ich vermutlich längere Zeit nicht reisen können werde (zumindest nicht so, wie ich mir das vorstelle), war das ok für mich.
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BeenAroundTheWorld

« Antwort #28 am: 13. Oktober 2020, 09:34 »
Ich bin letzte Woche von einem 3 tägigen Trip nach Tbilisi wiedergekommen. Georgien wurde 2 Tage nach Rückkehr zum Risikogebiet und interessanterweise durften lediglich Touristen aus Deutschland, Frankreich und den baltischen Staaten ohne Quarantäne nach Georgien reisen. Das Timing war also ganz gut um das Trend-Ziel Tbilisi ohne Touristenmassen zu besuchen.
Es wird ein negativer Coronatest bei Einreise benötigt, außerdem eine Online-Registrierung. Der Flug von München, mal abgesehen von den suboptimalen Flugzeiten, war easy, wohl komplett voll, die Einreise straight forward. Wir sind gegen 4.15 gelandet, um 5.00 war ich in meinem Airbnb in der Altstadt.
Georgien galt lange als Corona-Champion, da sehr wenige Fälle. Corona ist durchaus ein Thema (Maskenpflicht in geschlossenen Räumen, überall Temperaturmessung). Es gibt wirklich so gut wie keine Touris in der Stadt.
Am ersten Tag habe ich einen Hop-on Hop-off Stadtrundfahrt gemacht. Als ich mich registriert habe, habe ich gesehen, dass der letzte Tourist vor 6 Tagen mit dem Doppeldeckerbus gefahren ist. Ich hatte den Bus natürlich komplett für mich allein. Falls ich irgendwo aussteigen wollte, hätte ich eine WhatsApp an die Tour-Dame schicken sollen, so dass der Bus mich wieder abholen könnte.
Die nächsten 3 Tage habe ich damit verbracht die Stadt zu erlaufen. Ich war fast überall allein, hier und da mal ein paar einheimische Touris. Einige Attraktionen waren auch geschlossen.
Auch einige Restaurants waren geschlossen, aber es war natürlich trotzdem möglich in entspannter Atmosphäre den hervorragenden georgischen Wein zu genießen. Oder die vorzügliche Cuisine, z.B. beim Tbilisi Street Food Festival.
Insgesamt ein toller Trip in eine wirklich schöne, gemütliche, freundliche Stadt.

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dirtsA

« Antwort #29 am: 18. Oktober 2020, 18:03 »
Mittlerweile sind wir schon wieder seit 2 Wochen zurück von unserer 3-wöchigen Italien-Reise (Dolomiten und Sardinien). So wie sich die Lage momentan entwickelt, wird es 2020 wohl auch dabei bleiben. Ich hoffe, dass ich Weihnachten zu meiner Familie nach Österreich kann, will mir aber keine Illusionen machen. Denke nicht, dass ich vorher noch irgendwo anders als in den Niederlanden hin komme - und selbst hier dürfen wir momentan wieder keine Öffis nützen, d.h. wir sind ohne Auto auf den unmittelbar zu Fuß und per Fahrrad erreichbaren Umkreis reduziert. Tja, so klein kann die Welt auf einmal werden... :(
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