Thema: Reiseziele 2020 - Schon abgeschlossen  (Gelesen 2411 mal)

BeenAroundTheWorld

« am: 22. Januar 2020, 16:48 »
Irre ich mich ober gibt es noch keinen Reiserückblick-Thread für 2020? Irgendwie finde ich ihn nicht. Falls es ihn schon gibt dann bitte kurz Bescheid geben und ich lösche den Thread hier wieder (falls das funktioniert).

Wie dem auch sei, ich bin gerade aus Äquatorial Guinea zurückgekommen. Hit n Run mit einem Kumpel von Freitag bis Sonntag. Das Land interessiert mich schon seit langem. Da ich aber kein Freund von komplizierter Visumsorganisation bin habe ich es bisher gemieden. Wir haben aber eine Möglichkeit gefunden die ganze Visumsangelegenheit zu umgehen bzw. zu vereinfachen. Die Lösung lag auf der Hand: Das berühmte internationale Body Painting Fest . Die Anmeldung zum Festival beinhaltet unter anderem das Visum. Dafür hat es gereicht eine Passkopie an die Organisatoren zu senden, und nach einer Überweisung von €150 war die Sache erledigt. 2 Wochen später kam das Visa on Arrival per Email.

Das Paket beinhaltete auch Transport, Betreuung vor Ort, Foto-Permit, Rundreise-Permits und die Teilnahme an verschiedenen Body Painting Workshops. Da ich mich mit dem Thema Body Painting bisher genau 0 Sekunden beschäftigt habe waren wir eher zurückhaltend mit der Teilnahme an den Workshops . Daher kann ich auch gar nicht viel über das Festival erzählen, außer dass es einfach nicht in meinen Kopf reingeht wie unfassbar „random“ es war. Es waren etwa 15 „Größen“ der Szene aus der ganzen Welt da (von Australien über Israel bis Kolumbien), gefühlt genauso viele mehr oder weniger interessierte angereiste Gäste und das wars. Neben uns waren auch noch einige andere Reisende, die ihr Interesse vorgeheuchelt haben um ins Land reisen zu dürfen.
 
So, nun zur Reise/Land.
Flug: Freitagvormittag mit Lufthansa nach Malabo mit einem kurzen Stop in Lagos. Ankunft in Malabo gegen 20:00. Gleiche Strecke zurück am Sonntagabend mit Ankunft in Frankfurt am Montagmorgen
Einreise: Wir wurden an der Passkontrolle von den Organisatoren in Empfang genommen, alles überraschend problemlos. Gelbfieber-Ausweise wurde nicht kontrolliert.

Unterkunft: Wir haben im Sofitel etwa 15 min außerhalb von Malabo genächtigt. Neben der Air France Crew, der äquatorialguineanischen Basketball Nationalmannschaft und den Festival Teilnehmern war gefühlt niemand in dem doch recht großen Hotel. Das Hotel ist einerseits recht fancy (schöne Zimmer, high end Facilities etc) andererseits recht heruntergekommen. Der Strand ist zwar nicht dreckig, aber ungepflegt, jede Strandliege ist komplett kaputt, die Poolbar sieht aus wie in dem 2 Sterne All-inclusive Hotel auf Malle, ist aber mit Johnnie Walker Blue Label bestückt. Punkt ist: viele Widersprüche, wie so häufig in diesem Land.

Reiseverlauf: Wir sind am Freitag gegen 21.00 im Hotel angekommen. Eingecheckt, frisch gemacht und gegen 22.00 hat uns ein Festivalfahrer in die Stadt gefahren. Die vielleicht 20 km Straße zwischen Hotel und Stadt ist eine makellose neue Autobahn, 3 spurig in jede Richtung, auf der Strecke haben wir genau 1 anderes Auto gesehen. Die Straße führt auch an einer Siedlung mit 54 identischen Villen vorbei. Diese Villen wurden für die 54 Staatschef für den African Union Summit vor ein paar Jahren gebaut. Seitdem stehen sie leer!? Ich will jetzt nicht zu sehr auf Geschichte oder Politik eingehen, das kann man woanders viel besser nachlesen. Aber nur als kurzer Hintergrund: ÄG ist pro Kopf das reichste Land Afrikas. Ist fairerweise nicht ganz so schwierig, da viel Öl und relativ wenige Menschen. Der Dikator Teodoro Obiang ist das am längsten regierende Staatsoberhaupt der Welt (mit Ausnahme von Monarchen). Das Land ist unglaublich korrupt und zum sehr großen Teil bettelarm. Kurz: es läuft sehr viel falsch in dem Land.
Zurück zur Reise. Wir haben mit 2 Kolumbianern, die genauso wenig Interesse an Körperbemalung hatten wie wir, die Gastro- und Barszene inspiziert. Die offizielle Landesprache ist spanisch, der Vibe ist daher recht Latino. Überall läuft Reggaeton und Latino-Musik. Die Locals sind sehr tanz und trinkfreudig. Leider muss ich sagen, dass ich bisher in keiner Stadt der Welt eine so hohe Dichte an Professionellen/ Halbprofessionellen gesehen habe. Während die Restaurantqualität mehr als bescheiden ist gibt es eine ordentliche Auswahl an Bars und Clubs mit top Stimmung.
Nach ein wenig rumplantschen im Meer sind wir am nächsten Tag tatsächlich für eine halbe Stunde zum Festival gefahren, im Malabo National Park. Der Park ist wirklich erstaunlich schön. Danach Stadtrundfahrt durch Malabo. Malabo ist grob zweigeteilt. Im neuen Teil sind überdimensionierte Bürogebäude, die eher verwaist aussehen. Der andere Teil ist ursprünglich rustikal. Typische Touristen Highlights sind rar gesät. Am späteren Nachmittag kurze Siesta im Hotel, Dinner an der Hotelbar und wieder ab in die Stadt auf den Spuren des vorherigen Abends.
Am nächsten Tag haben wir eine 6 stündige organisierte Inseltour gemacht (einmal rum). Landschaftlich sehr schön, dichter Urwald, in der Mitte Berge. Die Strände, an denen wir vorbeigefahren sind, haben mich nicht überzeugt, aber wir haben natürlich nicht alle gesehen. Für die Tour braucht man extra Permits, die an vielen Checkpoints seeeeeeeeeehr genau kontrolliert werden. Wir haben u.a. eine Tierschutz-Organisation, die gegen den Verzehr von Bushmeat und Schildkrötenfleisch einsetzt, eine kleine Schokoladenfabrik, Kirche, Farm, Aussichtspunkt angesteuert. Ich glaube das waren dann auch die Touristen Highlights auf der Insel. Zurück zum Hotel, Bierchen am Pool und zum Flughafen. Die Ausreise war zwar teilweise etwas konfus aber ging doch recht problemlos.

Preislich ist ÄG eher teurer. Eine Pizza in einem „normalen Restaurant“ um die 15 Euro, Burger oder Fischfilet ähnlich. Eine Flasche Bier in einer einfachen Bar (Plastikstühle, große Boxrn mit lauter Musik, nur Locals etc) etwa 1,5-2 Euro. In einer etwas höheren Kategorie c. 4 Euro. Longdrinks in Clubs zwischen 8 und 15 Euro. Transport kann ich nicht sagen, da wir mit den Festival Fahrern die ganze Zeit unterwegs waren. Hotels denke ich auch eher hochpreisiger, wobei wir einen vergünstigten „Festivalpreis“ bekommen haben.

Die Menschen habe ich als eher zurückhaltend, oft stoisch aber doch freundlich erlebt. Obwohl man sehr wenige Ausländer auf der Straße sieht wurden wir kaum wahrgenommen bzw. weitestgehend ignoriert. Ich denke viele Leute wissen einfach nicht genau wie wir einzuordnen sind bzw. denken vielleicht wir wären Ölexpats? Insgesamt auf jeden Fall mal wieder ein sehr interessanter und lehrreicher Trip.   
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dirtsA

« Antwort #1 am: 27. Januar 2020, 10:38 »
Interessanter Bericht und lustige Option um das Visumsprozedere zu umgehen! ;D
Und nein, soweit ich weiss gabs noch keinen Thread für 2020. Hat wohl scheinbar sonst noch niemand eine Reise abgeschlossen ;)
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Kama aina

« Antwort #2 am: 11. Februar 2020, 16:04 »
Ne! Hatte auch noch keinen gemacht! ;)

Meine Reise ans Ende der Welt ist nun auch vorüber!

Buenos Aires, Teile von Uruguay, Feuerland und die Antarktis liegen nun hinter mir!
Werde die Tage versuchen die Threads mit den Erfahrungen zu befüllen! :)

Erstmal wieder an- und klar kommen! ;)
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BeenAroundTheWorld

« Antwort #3 am: 11. Februar 2020, 18:29 »
Welcome back. Bin auf deine Berichte gespannt!
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Kama aina

« Antwort #4 am: 11. Februar 2020, 20:31 »
Danke schön! :)
Vielleicht habe ich heute Nacht ja noch Lust zu schreiben!

Aber deine Reise war ja wohl auch mal wieder der Hammer!
Hat mir Freude bereitet davon zu lesen! :)

Vielleicht lief auch alles geschmeidiger, weil ihr "nur" auf deren Insel wart und nicht auf dem Festland!
Aber geile Idee! Wie seid ihr eigentlich drauf gekommen?
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FriBaBonn

« Antwort #5 am: 11. Februar 2020, 23:19 »
Das Jahr 2020 soll für mich ein besonderes Reisejahr werden, da ich ja im Herbst zum ersten Mal alleine einmal um die Welt reisen möchte. Aber das bedeutet natürlich nicht, dass sonst keine Reisen gemacht werden.

Wir – also meine Frau und ich – starteten dieses Jahr mit vier Tagen Jordanien, um uns eines der neuen sieben Weltwunder anzuschauen: PETRA.

Mit RYANAIR ging es von Köln/Bonn nach Aqaba am Roten Meer. Der Flug war wie fast immer bei RYANAIR pünktlich und dauerte ungefähr 4,5 Stunden. Der Flughafen in Aqaba ist sehr überschaubar und nur mit Handgepäck „bewaffnet“ kamen wir auch nach ca. 20 Minuten durch den Zoll.

Leider haben wir dann beim Abholen des Mietwagen einige Zeit verloren. Wir waren bei EUROPCAR der Dritte in der Reihe und es zog sich hin das Ganze. Aber endlich stand das Auto vor uns und ich durfte zum ersten Mal in meinem Leben ein chinesisches Modell fahren.

Ca. 15 km sind es vom Flughafen in die Stadt Aqaba, so dass wir schon kurze Zeit später vor unserem Hotel standen. Eine sehr nette, gut englisch sprechende, junge Frau hat uns dort erwartet und eingecheckt, perfekt. Es war ein schönes, großes Zimmer mit Heizung und Blick auf das Rote Meer, auch perfekt.

Da wir das Speiseangebot von RYANAIR ausgeschlagen hatten, wurde es nun Zeit für ein Abendessen. Da Aqaba eigentlich ziemlich überschaubar ist, war es auch nicht schwer noch ein gutes Restaurant zu finden. Essen war sehr gut, Preis ungefähr so wie bei uns und das fehlende Bier tat meiner Leber sicher auch gut.

Der zweite Tag begann mit lauwarmen Duschwasser, aber es gilt ja, nur die Harten kommen in den Garten. Obwohl nach der relativ kalten Nacht wäre eine heiße Dusche schon was Schönes gewesen. Das Frühstück im obersten Stockwerk des Hotels dagegen war nicht nur wegen der Aussicht als sehr positiv zu bewerten.

Am Vormittag wollten wir uns die Highlights von Aqaba anschauen. Gut, dass wir so lange gefrühstückt haben, die Sehenswürdigkeiten sind nämlich ziemlich überschaubar. Es gibt Reste von „Aqaba Castle“, einer der höchsten Flaggenmasten der Welt (der aber gerade renoviert wurde), ein paar kleine Strände und … das war’s.

Also ab ins Auto und auf nach Petra. Vor uns liegen ca. 130 km hauptsächlich durch die Wüste. Die Straßenverhältnisse sind nicht top, aber völlig in Ordnung, Gewöhnungsbedürftig sind höchstens die vielen LKWs, die an den wirklich steilen Aufstiegen manchmal sehr laaaaangsam sind und dann auch noch auf der linken Spur hochkriechen. 

Da das Wetter immer noch sehr toll war - heißt strahlender Sonnenschein, tagsüber ca. 15 bis 20 Grad, nachts um den Gefrierpunkt – hatten wir bei der Fahrt durch die Wüste einige tolle Fotomotive.

Kurz nach 15 Uhr waren wir dann in Wadi Musa, dem Tor zu Petra. Wir bezogen unser Hotel (12 Zimmer, ca. 500 Meter zum Haupteingang), das sehr sauber war und Gott sei Dank auch eine Heizung hatte. Wadi Musa liegt über 1.000 Meter hoch und es war nachts daher richtig schattig. Gut, dass die Toilette halb in der Dusche war, ist auch nicht Standard. Da wir bis zum Abendessen noch etwas Zeit hatten, haben wir uns noch das Petra Museum angeschaut, das man kostenfrei sich anschauen kann. Ein sehr moderner Bau mit einigen netten Ausstellungsstücken.

Das Abendessen brachte dann leider die erste kleine Enttäuschung. Unser Hotelier hatte was von „home-cooked“ Essen erzählt, so dass wir doch sehr überrascht waren, als er das Essen für uns sich von einem befreundeten Restaurant bringen ließ. Dadurch war es leider nicht mehr richtig heiß, aber man muss aber auch sagen, dass es sehr gut geschmeckt hat. Also Jammern auf hohem Niveau.

Am nächsten Tag das Highlight der Reise: PETRA. Wir gingen so gegen 9 Uhr los und hofften, dass im Januar nicht Menschenmassen auf die gleiche Idee gekommen wären. Wir behielten Recht, es war nun wirklich nicht überlaufen und dabei hatten wir strahlend blauen Himmel. 2019 sollen über eine Million Besucher dagewesen sein, scheinbar nicht im Januar. An der Kasse waren wir sofort dran und durften für die Tageskarte ca. 70 Euro pro Person bezahlen, ein stolzer Preis.

Nach dem wir noch eine größere Anzahl von Verkaufsbuden überlebt hatten, kamen wir zum Haupteingang und dann waren wir in Petra. Zuerst muss man noch ca. 500 Meter zur berühmten Schlucht gehen, man hat aber schon die ersten Eindrücke, was einen erwartet. Leider auch was die Esel-, Pferde- und Kamelangebote angeht. Der Ruf „donkey, donkey“ sollte uns fast den ganzen Tag verfolgen.

Und dann war er auf einmal da, der „Siq“. Man kann sicher dann die Strecke bis zum „Treasury“ in 15 bis 20 Minuten gehen, aber man sollte sich etwas mehr Zeit lassen. Es ist schon beeindruckend, was die Natur hier geschaffen hat. Das Einzige, was man immer im Blick oder besser im Ohr haben sollte, sind die Pferdekutschen, die mit einem Affenzahn durch die Schlucht brettern.

„Treasury House“, sicher das Gesicht von Petra, wahrscheinlich sogar von ganz Jordanien. Wie sagt man so schön, bekannt durch Film und Fernsehen. Ja, stimmt, sollte man mal gesehen haben. Und wenn dann nicht zu viele Reisegruppen davor stehen und vielleicht noch zwei Kamele sind fotogen platziert haben, die Sonne scheint, Touristen-Herz was willst du mehr?

Nach dem „Treasury House“ beginnt dann das eigentliche Petra. Ich könnte jetzt noch seitenweise darüber schreiben, was ich gut gefunden habe, bin aber der Meinung, dass dort jeder im wahrsten Sinne des Wortes seinen Weg finden und machen sollte. Petra ist so weitläufig und vielseitig, dass man sicher nicht enttäuscht dieses neue Weltwunder verlassen wird.

Auch wir waren begeistert und haben erst kurz vor Sonnenuntergang Petra wieder verlassen. Aus dem Weg zu unserem Hotel haben wir uns dann etwas Luxus erlaubt: einen Cappuccino im MÖVENPICK direkt am Eingang von Petra. Bemerkenswert war, wie auch an der einen oder anderen Stelle, dass man seinen Rucksack aus Sicherheitsgründen durchleuchten lassen musste, bevor man das Restaurant betreten durfte. Sicherheit wird in Jordanien großgeschrieben.

Wie blieben noch die nächste Nacht in Wadi Musa und hatten mit unser Wahl für das Abendessen richtig Glück. Das Restaurant war wie ein großes Beduinenzelt aufgemacht, sehr gemütlich. Und dann hat auch das Essen noch geschmeckt. Okay, ich konnte langsam die alkoholfreie Variante des Bieres nicht mehr sehn geschweige trinken. Aber was macht man nicht alles, um neue Eindrücke zu gewinnen?

Ja und dann war der letzte Tag schon wieder erreicht. Nach dem Frühstück ging es wieder nach Aqaba und wir hatten etwas Schadenfreude, denn der Himmel war bedeckt. Natürlich ist es fast immer bei Sonnenschein schöner, als wenn die Wolken da sind. Aber ich glaube. das gilt gerade für Petra besonders. Und gerade für die Fotofreunde von euch kann ich diese Winterzeit als Reisezeit empfehlen. Man hat immer das tolle Licht der tiefstehenden Sonne, selten so schöne und viele Bilder gemacht wie auf dieser Reise.

Mittags kamen wir in Aqaba an und hatten noch ca. vier Stunden bis zum Abflug. Also ab an den Strand noch ein bisschen Rotes Meer schauen, danach McDonald’s (am Strand gab es keine Toiletten) und ab zum Flughafen. Mietwagen abgegeben, dauerte wieder etwas länger, aber keine Beanstandungen, noch etwas in der Sonne sitzen und wieder die Pünktlichkeit von RYANAIR bewundert.

Fazit: Petra ist ein MUSS. Der Süden von Jordanien muss nicht noch mal sein. Kann mir eigentlich mal einer verraten, ob es im Arabischen Worte für Sauberkeit, Pflege und Wartung gibt. Wenn man eine ca. zehn- bis zwölfköpfige Familie am Strand betrachtet, wie sie dort Picknick machen und danach zu einem Bootstrip aufbrechen und wirklich alles an Müll liegen lassen (Plastikbecher, Plastiktüten, Verpackung von Spielzeug, leere Zigarettenschachteln, beschi..… Pampers), da kann man nur mit dem Kopf schütteln.

Und auch zu Petra gibt es Kritik. Lobenswert ist, dass überall relativ moderne Toilettenanlagen vorhanden sind, die sich auch von der Architektur gut einpassen. Aber kaum ist man in diesen Gebäuden hat man Angst die Armaturen zu berühren, weil sie könnten einem ja entgegen kommen. Wenn man wirklich 3.000 Besucher pro Tag für 70 Euro letztes Jahr begrüßen konnte, dann hätte man sicher auch für die ca. 200.00 eingenommenen Euro pro Tag mal jemanden in die Toiletten schicken können, um einige Schrauben nachzuziehen.

Das war aber auf jeden Fall ein sehr schöner Start ins neue Jahr 2020. Mal schauen, wo es uns im März hinzieht. Etwas Sonne mit Wärme sollte es schon sein.
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Kama aina

« Antwort #6 am: 12. März 2020, 14:15 »
Georgien liegt nun auch schon wieder hinter mir!
Werde ihm Thread noch was dazu schreiben!
Bin aber froh, dass ich überhaupt reisen konnte, bei dem ganzen Mist wegen Corona!
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dirtsA

« Antwort #7 am: 12. März 2020, 14:26 »
Ja, da beneiden dich jetzt einige hier (ich eingeschlossen, hehe), dass du heuer schon 2 tolle Reisen schaffen konntest, während wir jetzt mit unseren Planungen wegen Corona festsitzen... ::) Eiieeiieii...wenn das so weiter geht, wird dieser Thread heuer sehr kurz ausfallen!
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echidna

« Antwort #8 am: 12. März 2020, 15:27 »
Leider sind wir in diesem Jahr zu spät dran mit der Frühlingsreise. Hätten wir sie wie in den vergangenen Jahren auf Ende Januar oder Februar gelegt, könnte ich jetzt auch schon etwas berichten. Aber so siehts so aus, als ob vorerst meine Reisen der Coronakrise zum Opfer fallen würden und meine Reiseliste 2020 recht leer bleibt.
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Radlerin

« Antwort #9 am: 12. März 2020, 15:36 »
Ich war immerhin drei Wochen auf Fuerteventura im Februar. Jetzt warte ich darauf, daß ich gesund werde, grippaler Infekt  :( , dann geht es nächste Woche Richtung Kroatien und Griechenland....ich hoffe, dass wir bis dahin noch durchkommen und einreisen dürfen  ???
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Kama aina

« Antwort #10 am: 12. März 2020, 15:41 »
Ja befürchte auch, dass wir die nächsten Monate noch stark eingeschränkt sein werden!
Hoffe aber, dass es sich zur Mitte des Jahres hin wieder lockert!
Wäre für mich auch der absolute Horror, wenn unsere Karibik-Reise im November gefährdet wäre!

Alleine der Ausfall meiner Schweden-Reise jetzt hat mich schon super krass geärgert!

Aber kann für dieses Jahr schon wirklich dankbar sein, dass es trotz der Umstände so gut geklappt hat!
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echidna

« Antwort #11 am: 12. März 2020, 15:44 »
Ich war immerhin drei Wochen auf Fuerteventura im Februar.
Wie hat dir denn Fuerteventura gefallen? Das hatten wir uns als mögliche Option überlegt, falls es bis dahin noch Flüge gibt und die Regionalregierung nicht ebenfalls Einreisestopp erlässt.
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Radlerin

« Antwort #12 am: 12. März 2020, 17:42 »
Wenn man Wassersport macht, ist Fuerteventura toll. Auch vom Essengehen oder Cafés fand ich es gut. Wir waren im Norden in Lajares und El Cotillo. Die Strände sind auch toll.
Ansonsten könnte es etwas langweilig werden, viele Sehenswürdigkeiten gibt es jetzt nicht gerade und wandern kann man besser woanders.
Aber ich mag die Insel, sie hat so eine gechillte Atmosphäre.
Natürlich gibt es auch die Bettenburgen im Süden, das ist nicht so mein Fall.
Was man auch bedenken sollte, ist der häufige Wind, der auch mal nerven kann, je nachdem, was man vorhat. Da wir hauptsächlich zum wellenreiten da waren, war es aber super. 8)
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Marla

« Antwort #13 am: 25. April 2020, 17:37 »
Ich hatte im März - etwas früher als geplant - meine Mexiko-Mittelamerika-Reise abgeschlossen, wie ich ja schon in den Corona-Threads geschrieben hatte. Einerseits bin ich wirklich froh und dankbar, dass ich dieses Jahr im Unterschied zu vielen anderen noch reisen konnte. Andererseits war das Ende, wo nicht klar war, ob und wie ich zurückkomme, und das auch extrem ins Geld ging, ziemlich blöd. Der Zeitpunkt für den Start in die Selbständigkeit ist auch nicht so ideal, und meine Freunde und Familie würde ich nach mittlerweile 4 Monaten dann doch auch ganz gerne mal wiedersehen. Ich will aber echt nicht jammern, natürlich hatte ich viel Glück mit der Reise, zumal ich fast alles sehen konnte, was ich sehen wollte. Ich schreib das alles nur, um zu zeigen, dass alles immer mehrere Seiten hat.

Auf jeden Fall habe ich noch auf der Reise einen Bericht zu dem Mexiko-Teil geschrieben, den ich hier auch noch posten werde. Ansonsten könnte ich auch noch was zu meiner Route und meinen Erfahrungen in El Salvador schreiben, falls das jemanden interessiert. Ich hatte den Eindruck, zu diesen Land gibt es noch nicht so viele Informationen hier.
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dirtsA

« Antwort #14 am: 25. April 2020, 18:32 »
Ja, bitte poste deine Berichte! :) Alle Blogger, denen ich so gefolgt bin in den letzten Monaten, sind leider zurück und es ist irgendwie sehr still in der Reisewelt. Freu mich über alle Reiseberichte, die ich noch lesen kann!!
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