Thema: Brasilien - was ist in 3 Monaten möglich?  (Gelesen 10380 mal)

Degna

« Antwort #60 am: 02. August 2018, 12:17 »
Floresta Tapajos ist super,...wir sind mit dem öff.Bus 5h von santarem zu diesen Siedlungen gefahren.
Hostels gibt es da nicht,....du bringst deine Hängematte mit und wohnst direkt bei den Leuten dort,sind eh Siedlungen mit 4-5Häusern.
Wir waren dort 3Tage: das Wohnhaus der Leute,der Supermarkt und die Kneipe war ein Raum.
Nur Essen war mau: Die haben nichts außer den kleinen Fischen,die sie aus dem Tapajos holen,aber das teilen sie mit dir.
Wir sind mit den Fischern mit einem Mini-Boot mit Außenborder den ganzen tag rausgefahren,.....war echt!!!! gut, da kommen kaum Touristen.
Für die 3Tage wollte der Gastgeber 8€,......

Alter do Chao war uns zu überlaufen,.....und zu teuer. Wir reisen zu oft und zu lange,da muss man mit dem Geld aufpassen.

LG Degna
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Jef Costello

« Antwort #61 am: 04. August 2018, 03:27 »
Interessant, Alter do Chão ist bis auf die Touristen vom Boot aus Manaus menschenleer. Die Touren finde ich nicht teuer, 100 Real für einen vollen Tag im Boot ist ok. Traumhafte Landschaften hier. Die Floresta Tapajos hat mir auch gefallen. Übernachten werde ich morgen aber in Monte Alegre und dann am Montag nach Belem weiterreisen.

Habe mir jetzt für den 30. August Tickets zur Noronha gekauft.
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Jef Costello

« Antwort #62 am: 17. August 2018, 18:50 »
Mal ein kleines Update.

Der Park in Monte Alegre ist schon seit einem Jahr zur Hälfte geschlossen, das heißt man kann nicht alles sehen. Hat sich aber trotzdem gelohnt. Von dort kann man Montags mit dem Schiff dann nach Belem weiterfahren. Das Schiff war viel größer und hatte nur 3-nichtbrasilianische Touristen an Bord. Die Besatzung fand ich unfreundlicher, die Musik noch schlechter und geklaut wurde noch dazu, die Frau an meiner Seite hat ihr Handy verloren.

Belem hat mir richtig gut gefallen, eine tolle Stadt. Auch die Ilha do Marajo hat sich gelohnt. Natürlich ist alles komplett heruntergekommen. Unsicher hab ich mich nicht gefühlt, aber man hätte hier auch einen Bürgerkriegsfilm drehen können.

São Luis ist ganz nett, hat aber nicht wirklich viel zu bieten und in einem Tag hat man alles gesehen. Zu Alcantara bin ich nicht gekommen, weil das Boot nur einmal am Tag hinfährt und dann 2 Stunden später zurück.

Bin jetzt in Barreirinhas, da werde ich ein Trekking machen von Atins nach Santo Amaro.
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Degna

« Antwort #63 am: 17. August 2018, 18:57 »
Stimmt Sao Luis fand ich auch nicht soo toll,...obwohl wir eine ganz tolle Unterkunft gefunden hatten.
Bei Frankie    ein Däne,der mit einer Brasilianerin zusammen ein altes Kolomialstil-Haus in eine Pension umgewandelt hat,...war einsame Spitze bei denen,haben zusammen Weihnachten gefeiert.

Alcantara hast du nicht viel verpasst,als wir da waren,fuhren alle 2h Schiffe,....wir haben den Trip eigentlich nur gemacht,weil es so ätzend heiß war und wir so mehrere Stunden auf dem Boot die kühle Meeresluft hatten,....in Alcantara 2 Bier getrunken und zurück. War Erholung pur.

Belem ist cool aber in manchen Ecken nicht ganz ungefährlich,....für uns immer die Einsteigerstadt,wo wir starten und wieder abfliegen.

Viel Spaß beim trekken,.....ist doch bestimmt gut warm momentan,oder?

LG Degna
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Jef Costello

« Antwort #64 am: 18. August 2018, 14:29 »
Ja, wobei es finde ich mit dem Wind ganz angenehm ist. In einer Stunde mache ich den Flug über die Lençóis.

Ich denke ich werde mich die nächsten zwei Monate auf

- Noronha
- Recife
- Salvador
- Chapada Diamantina
- Minas Gerais
- Mato Grosso do Sul
- Rio

beschränken. Brasilien ist einfach zu groß!


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Beate

« Antwort #65 am: 18. August 2018, 21:28 »


@Beate: Werde mir mal deinen Reisebericht durchlesen. Waren in der Region viele Touristen unterwegs?


Ich will eben nicht nach Cuiaba fliegen und dann dort mit leeren Händen dastehen, weil keine Tours für Alleinreisende angeboten werden.

Nein, wir haben ja sogar ganz ungebucht noch ein Zimmer in einer der guten Lodges bekommen, wie Du in meinem RB lesen willst. Keines der Hotels oder Lodges war ausgebucht. Auch auf den Booten gabs immer noch freie Plätze.

Willst Du unbedingt eine Tour ab Cuiaba machen? Ich könnte mir vorstellen (weiss es aber nicht genau) dass das noch teuerer wird als selbst mit dem Mietwagen zu fahren.

Beate
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Jef Costello

« Antwort #66 am: 19. August 2018, 13:40 »


@Beate: Werde mir mal deinen Reisebericht durchlesen. Waren in der Region viele Touristen unterwegs?


Ich will eben nicht nach Cuiaba fliegen und dann dort mit leeren Händen dastehen, weil keine Tours für Alleinreisende angeboten werden.

Nein, wir haben ja sogar ganz ungebucht noch ein Zimmer in einer der guten Lodges bekommen, wie Du in meinem RB lesen willst. Keines der Hotels oder Lodges war ausgebucht. Auch auf den Booten gabs immer noch freie Plätze.

Willst Du unbedingt eine Tour ab Cuiaba machen? Ich könnte mir vorstellen (weiss es aber nicht genau) dass das noch teuerer wird als selbst mit dem Mietwagen zu fahren.

Beate

Nein, ich denke nicht dass ich es nach Cuiaba schaffen werde. Stattdessen werde ich eine Tour von Campo Grande aus machen.

Hätte ich ein Auto würde ich ganz einfach im Nordosten bleiben. Ich glaube ich würde Brasilien als Reiseland ohne Auto nicht empfehlen, mir würde es mehr Spaß machen jetzt beispielsweise eine Woche noch in Maranhão zu verbringen. Die Tagestouren kosten ja fast immer so viel wie ein Kleinwagen pro Tag.

Naja, nach Noronha fliege ich am 30, dann habe ich noch so 5 Wochen. Das reicht wie gesagt nicht für viel wenn man so 10 Tage pro Bundesstaat einrechnet. Denke selbst Curitiba werde ich da nicht machen.
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Jef Costello

« Antwort #67 am: 26. August 2018, 22:57 »
Kann mir jemand den Hype um Jericoacoara erklären?  ;)Ganz nett und pitoresk aber die grosse Offenbarung war es dann auch nicht.
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Degna

« Antwort #68 am: 27. August 2018, 13:27 »
Hi Jef,

hab ich, als ich da war auch nicht verstanden.
Ich fand es sogar ziemlich mies da. Wir waren unglücklicherweise an Sylvester da ,hatten kein Zimmer reserviert .
Ok,vernünftige Zimmer waren komplett ausgebucht,was man haben konnte waren Rattenöcher für 150-200€ /Nacht,worauf wir verzichtet haben.
Jericoacoara schien uns so das bras. St.Tropez,.....überall EXTREM laute Musik,auch am Strand,viel action ,wie es die Brasilianer nun mal mögen,beach go carts,Wasserski,......alles EXTREM teuer,aber jeder ,der anscheinend Kohle hat und dort in der nähe wohnt ,feiert dort Sylvester.

Wir sind mit dem Jeep so schnell wie möglich durch den nationalpark und weg.

LG Degna
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Jef Costello

« Antwort #69 am: 03. September 2018, 12:03 »
Recife fand ich sehr schön, Olinda auch lohnenswert.

Bin gerade auf Fernando de Noronha. Die Preise sind natürlich ein großer Witz (am absurdesten der doppelte Preis für Ausländer) und man hat die selben Probleme wie an anderen brasilianischen Orten auch mit den ungebildeten einheimischen Touristen (erst mal dort Selfies machen wo fünf Schilder darauf hinweisen, dass man den Wanderweg nicht verlassen soll, Hunde zum Strand bringen, etc.). Aber die Landschaft ist wirklich phantastisch und einzigartig schön! Das Wetter war bisher vier Tage lang während dem Tag sonnig und dann gegen fünf/sechs Uhr abends bewölkt mit Regen. Heute ist es zum ersten Mal während des Morgens bewölkt. Wenn man wandern will muss man sich lange vorher dafür eintragen, ich werde morgen noch eine 6-Stundentour machen.
Insgesamt bin ich 6 Tage hier und würde das auch an Zeit empfehlen, damit man „notfalls“ bei einem regnerischen Tag noch ein Back-Up hat. Wenn alles gut geht sind allerdings auch fünf Tage vollends ausreichend.
Falls das jemand liest und sich nach den Kosten fragt: 70 Real pro Tag Nationalparksteuer, 195 Real Inseleintritt für Ausländer (95 für die vermutlich besser als du verdienende brasilianische Oberschicht), 100-130 Real Hostel im 4-Bettzimmer, Essen im Restaurant ~100 Real, Inseltour/Boottour 120 Real.
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Degna

« Antwort #70 am: 03. September 2018, 13:31 »
Hi Jef,

gut zu wissen. Ja,Inseln sind immer verdammt teuer und es gibt halt kaum Ausweichmöglichkeiten.
Die Preise sind echt saftig,danke für den Tipp,werde ich mir nicht antun.

Wir haben nur eine geführte Wanderung gemacht in Chapada do Guimares und haben ca. 40€ zu zweit bezahlt,in einer kleinen Gruppe ,mit 2 anderen Ehepaaren. War das Geld 100x wert,werde ich nie in meinem Leben vergessen.
Aber Inseleintritt,wenn ich sowas schon lese.

Andaman islands sind da was ganz anderes,.....aber ok,das ist Indien. Südamerika war schon immer finanziell anspruchsvoller.

LG Degna
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Jef Costello

« Antwort #71 am: 12. September 2018, 02:31 »
Ich war jetzt noch 4 Tage in Recife und habe einige Sachen in der Stadt besucht. Die Kunst von Brennand fand ich sehr sehenswert. Bin dann nach Salvador geflogen. Sehr schön! Deutlich anders als die bisher besuchten Regionen in Brasilien und die Stadt an sich recht piktoresk. Ich war in einem AirBNB in Rio Vermelho. Nette Zone. Würde nicht empfehlen im Pelourinho zu nächtigen, das sah mir nach 18 Uhr nach nichts aus. Sehr viel Polizei in der Stadt. Habe mich hier seltsamerweise am sichersten seit dem Beginn meiner Reise in Brasilia gefühlt. Die Kirchen fand ich traumhaft. Im Umland gibt es einen Haufen Strände, aber davon hatte ich ja jetzt genug.

Jetzt geht es gleich in 1,5 Stunden nach Lencois zur Chapada Diamantina. Da bleibe ich bis zum 20. und fliege am selben Tag nachts nach Campo Grande.

Eine Sache die mich mittlerweile richtig nervt sind die große Zahl der Aussichtspunkte und Touristenattraktionen, die „renoviert“ werden.
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Jef Costello

« Antwort #72 am: 20. September 2018, 18:05 »
Bin jetzt mit der Chapada Diamantina fertig. Habe dort Folgendes gemacht

- Poço do Diablo, Gruta Lap Doce, Pratinha, Gruta Azul, Morro do Pai Inácio (1 Tag)
- Poço Azul, Cachoeira do Mosquito (1 Tag)
- Cachoeira da Fumaça (1 Tag)
- Vale do Pati (3 Tage)
- Cachoeira do Mixila (2 Tage)

Am interessantesten fand ich das Vale do Pati. Insgesamt würde ich die Chapada Diamantina zu einem der schönsten Wanderorte in Südamerika zählen! Ginge mein Flug nach Campo Grande nicht, würde ich noch ein paar Tage dort bleiben.

Pantanal und Bonito ist alles bereits gebucht, wen es interessiert wie mein „Roteiro“ dort aussieht:

Dia 21/09: Pantanal Dia 1
Dia 22/09: Pantanal Dia 2
Dia 23/09: Pantanal Dia 3
Dia 24/09: Pantanal Dia 4 -> Bonito
Dia 25/09: Gruta do Lago Azul e São Miguel, Cavalgada
Dia 26/09: Rio do Peixe
Dia 27/09: Boca dá Onça
Dia 28/09: Lagoa Misteriosa e Rio da Prata
Dia 29/09: Aquário Natural e Parque das Cachoeiras
-> Campo Grande

Insgesamt kann ich damit auch einen Schlussstrich unter den Nordosten setzen. Würde in Zukunft hier gerne mehr vom Landesinneren entdecken, was natürlich auch wieder ein Auto voraussetzt.
Sicherheitstechnisch haben sich meine Befürchtungen nicht bestätigt, die touristisch interessanten Viertel sind immer mit Polizeistreifen bewacht und die Gegenden mit Bars/Restaurants absolut ruhig.

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Degna

« Antwort #73 am: 21. September 2018, 14:29 »
Hi Jef,

Chapada Diamantina war ich nicht.
Kannst du mal kurz erklären,wie du die einzelnen Touren gemacht hast?
Wo hast du geschlafen?
Bist du auf eigene Faust los oder in einer kleinen Gruppe?
Wo gebucht?

Will ich nämlich das nächste Mal hin,wenn ich in Brasilien bin.

Das mit dem Auto,würde wohl nicht klappeb,selbst,wenn du einen Führerschein hättest.
Die Entfernungen sind extrem und ich glaube nicht,das man das Auto dann gerade mal 3000km woanders zurück geben kann,....im Zentrum um Manaus herum,  gibt es kaum Straßen.
Der Transport geht auf dem Wasserweg oder über die Luft,.....

LG Degna
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Beate

« Antwort #74 am: 21. September 2018, 15:02 »
gelöscht, Fehler
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