Thema: Israel / Jordanien / Libanon - Reiseroute ca. 1 Monat  (Gelesen 11126 mal)

Marla

« Antwort #15 am: 19. Oktober 2017, 20:02 »
Aber ich finde es klasse, dass du diese Route bereist (auch als Frau allein!).
Noch ein kleiner Kommentar dazu :) Wir sind zwar erst seit 6 Tagen hier, aber ich kann schon jetzt sagen, dass es völlig normal ist hier als Frau alleine zu reisen. Genauso normal wie z.B. in SA oder SOA. Ich hatte mir vorher allerdings auch Gedanken gemacht. Jetzt sind wir zwar zu zweit unterwegs, was zur Abwechslung auch mal ganz schön ist, aber ich denke manchmal, dass 2 Mädels teilweise sogar mehr auffallen als eine alleine. Insgesamt ist es aber ok, in manchen Ecken Lateinamerikas bekommt man mehr Aufmerksamkeit, und die Kriminalität ist deutlich höher. Andererseits sind hier die Verkäufer recht aufdringlich, was mich persönlich schon ziemlich stört. Aber das wäre genauso, wenn ich in männlicher Begleitung hier wäre.
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Eka

« Antwort #16 am: 19. Oktober 2017, 20:09 »
@dirtsA
Ich beneide dich um deine Weltreise :), dass ist der wahre Grund weshalb ich dich nach dem Stand deines Reisepass gefragt habe. Da es auch einen gewaltigen Organisationsaufwand darstellt, neuen Reisepass oder Zweitpass zu beantragen. Nicht wegen der Israel-Reise,  jeder Reisende bekommt dort andere Fragen gestellt. Selbst wenn du dort einen nigelnagel neuen Pass verlegst, werden die Fragen auch nicht besser .


Zitat
Die genauen Abfahrtspläne muss ich mir noch raussuchen, das stimmt. Am kritischsten sehe ich da auch den Part "Tiberias, Safed, Nazareth", da muss ich einfach schauen, was sich ausgeht und in welcher Reihenfolge am besten. Nach einer ersten Recherche sahen die Verbindungen schon ok aus.
Da kann ich dir leider nicht weiterhelfen. Da muss ich passen.

Zitat
Sherut, kommst du so spät am Flughafen an? Liegt dein Hostel in Ost-Jerusalem?
Beachte bitte, dass die Tour mindestens ein paar Tage vor dem Startzeitpunkt gebucht werden sollte, da sonst nicht sicher gestellt werden kann, ob sie noch Plätze frei haben.
Ich lande um 18:10. Hatte gelesen, dass Sherut am zügigsten geht. Gibt's denn eine deiner Meinung nach bessere Möglichkeit? Hostel habe ich noch nicht gebucht, werde aber die ersten Tage denke ich im Abraham Hostel unterkommen, nachdem ich dort auch die Touren buchen will. Meinst du mit den Tour früh buchen auch speziell beim Abraham Hostel oder insgesamt? Werde ich denke ich eh einfach buchen, sobald ich das Hostel selbst buche.

Der Bus kostet nur 16 Schekel und in einer Stunde bist du in Jerusalem am Bahnhof. Der Sherut kostet 64 Schekel und fährt dich wohl direkt zu deiner Unterkunft.
Wenn du die Touren direkt als Hostel-Gast buchst, erhältst du Rabatt. Das steht auf der Homepage: https://abrahamhostels.com/jerusalem/

Ich würde dir vorschlagen, wenn du dort übernachten solltest, dann buch dort direkt das Hostel und ich denke, es reicht auch aus wenn du die Tour 1-2 Wochen vor deinem Startziel dort buchst. Ich weiss nicht wie hoch die Auslastung bei den Abraham Hostels/Tours ist, oder ob man das Bett/ Zimmer wieder kostenlos stornieren kann. Schau dir in Ruhe die Homepage an und frag ansonsten dort nach. Die Emails werden schnell beantwortet.


Beachte bitte, Abraham Hostels ist ein sehr großes Hostel!

Zum Thema Wetter, ich kann und werde keine Wettervorhersage für März 2018 treffen, ich hoffe das verstehst du. Dafür gibts doch den Wetterbericht http://www.wetter.com/wetter_aktuell/wettervorhersage/16_tagesvorhersage/israel/jerusalem/IL0JM0003.html   
Ob du deine Sommerkleidchen trägst oder nicht, da liegt ganz bei dir ;)
Es geht weniger ums Wetter, sondern um die religiös geprägte Umgebung und die ist unter Umständen manchmal  schwer zu ertragen.

Zitat
Meinst du also, ich sollte von Nazareth besser gleich nach Tel Aviv und Haifa, Ceaseara und Akko alles als Ausflüge von Tel Aviv machen? Also besser nicht in Haifa übernachten?
Hätte auch gerne "unterwegs" also auf dem Weg von Haifa nach Tel Aviv Ceaseara angeschaut, aber scheint wohl keine Gepäckaufbewahrung zu geben (was mach ich dann während der Besichtigung mit meinem Kram? ;) ). Daher die Idee erst Haifa, dann Tel Aviv... Oder hast du eine andere Idee?

An einem Tag schafft du Haifa und Akko. Abraham Hostel hat einen Ableger in Nazareth, falls dich das beruhigt. Als ich in Haifa war, gab es auch Rucksacktouristen und die schleppten ihr Gepäck mit sich herum in die Bahai Gärten. Auf sowas hätte ich keine Lust. Auf Schließfächer habe ich bei den Bahnhöfen nicht geachtet, aber am Strand in Tel Aviv gibt es sie, das beruhigt dich weniger.

Such dir einfach am besten mehrere Basen aus, von denen du Tagestrips unternehmen kannst. Richte dich nach den Busfahrplänen und dann entscheidest du wo du überall übernachten möchtest. Ich habe dazu leider keine Idee, wie es richtig gemacht werden könnte!

Was jetzt geschickter wäre, dazu kann ich dir leider keinen Tipp geben. Soviel ich weiß gibt es von Jerusalem nach Nazareth eine Busverbindung. Wie du dann von Nazareth weiter kommst, zu deinem nächsten Reiseziel, da muss ich passen. Oder versuch´s einfach auf der Egged Homepage und spiel dort einfach deine Reisekombination durch: https://mslworld.egged.co.il/?language=en&state=#/origindestination/1/0

Ja, es ist sehr lästig und sehr planungsintensiv eine Reise zu planen. Aber die Last kann dir niemanden abnehmen.

Du hast ja noch ein bisschen Zeit bis dahin und bin mal gespannt auf die Rückmeldung von Marla, was sie dort in Israel empfehlen kann.
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Eka

« Antwort #17 am: 19. Oktober 2017, 20:18 »
@Marla

Mich interessiert folgendes bei eurer Jordanien-Tour: Wie hoch ist das Tagesbudget für Jordanien? Oder was kosten ungeführ die Tagesausflüge, da du meintest, dass es teuer ist. Was genau ist teuer? Die Taxi-Benutzung, weil es dort keinen öffentlichen Nahverkehr gibt? Vielen Dank im Voraus!
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dirtsA

« Antwort #18 am: 19. Oktober 2017, 20:51 »
Cool, schon wieder so viele neue Tipps! Ihr seid super :)
Dann will ich mal... erst mal zu Jordanien:

Deine Fragen interessieren mich natürlich auch brennend, Eka, also bin gespannt, was Marla antwortet.

Zitat
Wir waren übrigens im Sydney Hotel in Amman, kann ich empfehlen, aber ich denke, in jedem Hotel mit Travel Desk kriegst du ähnliche Angebote. Auch z.B. hier in Petra (Rocky Mountain Hotel, sehr schön).
Super, werde mal schauen wie die Preise so sind und was sich anbietet.
Bin ehrlich gesagt froh, zu hören, dass man so viele Traveller trifft! Damit hatte ich nicht gerechnet und war deshalb etwas skeptisch wegen Touren. Hatte das in der Vergangenheit öfter auch in mehr bereisten Ländern, dass eine Tour nicht zustande kam, weil ich nur allein war, die buchen wollte. Aber dann besteht ja Hoffnung :) Mit aufdringlichen Verkäufern kann ich denke ich ganz gut umgehen.

Wie habt ihr die Tour ins Wadi Rum organisiert - habt ihr in Petra bei einem Anbieter gebucht, der dann auch den Transfer organisiert hat? Hast du vielleicht mitbekommen, wie flexibel die sind, also ob die auch einen Drop-off nach der Wadi Tour in Aqaba machen würden?
Wir versuchen gerade noch mehr Leute für den Trip morgen früh nach Wadi Rum zu finden. Der Transport wird vom Hotel oder Camp organisiert, Preis ist der gleiche wie mit Taxi. Ich glaub, ich verstehe deine Frage nicht so ganz :) Du möchtest doch in Wadi Rum übernachten und erst am nächsten Tag weiter, oder?

Die Jeep-Tour in Wadi Rum wird übrigens von den Camps in Wadi Rum organisiert.
Ok, sorry, das war vielleicht etwas verwirrend ;)
Ich wollte gern eine Nacht im Wadi Rum bleiben. Am liebsten wäre mir, wenn ich in Petra eine Tour fürs Wadi buchen könnte, die mit dem Transfer Petra-Wadi Rum startet, dann eben Jeep Tour, übernachten in der Wüste etc, und mich dann am nächsten Tag per Transfer nach Aqaba bringt. Da ihr das ja nicht so macht, weiß ich nicht ob du so eine Option mitbekommen hast zufällig?
Oder bucht ihr den Transfer separat? Das geht nicht mit Bus, oder?
Frage mich auch, ob es besser ist Petra - Wadi Rum - Aqaba zu machen oder Petra - Aqaba  und von dort aus einen Ausflug ins Wadi Rum (auch mit Übernachtung). Aber das wirst du mir wahrscheinlich nicht beantworten können ;) Denke ich muss dazu einfach selbst noch etwas recherchieren!

Jedenfalls hast du mir jetzt echt meine Jordanien Skepsis (allein als Frau - hatte ja schon noch meine Bedenken) genommen - danke dafür! :)
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dirtsA

« Antwort #19 am: 19. Oktober 2017, 21:10 »
Nun zu Israel bzw deiner Antwort, Eka :)

Zitat
@dirtsA
Ich beneide dich um deine Weltreise :), dass ist der wahre Grund weshalb ich dich nach dem Stand deines Reisepass gefragt habe. Da es auch einen gewaltigen Organisationsaufwand darstellt, neuen Reisepass oder Zweitpass zu beantragen. Nicht wegen der Israel-Reise,  jeder Reisende bekommt dort andere Fragen gestellt. Selbst wenn du dort einen nigelnagel neuen Pass verlegst, werden die Fragen auch nicht besser .
Achso, dann hab ich das falsch verstanden bzw. eingeschätzt ;) Aber wie auch immer! Pass beantragen geht eigentlich ruckzuck (glaub letztes Mal so 15min auf der Gemeinde), wenn man im Heimatland wohnt. Nur für mich ist es hier in den Niederlanden um einiges mehr Aufwand, weil ich ja zur Botschaft muss und die blöderweise alle in Den Haag sitzen und nicht hier in Amsterdam... Aber was soll's, werde es mit einem Ausflug verbinden dann und mir halt mal wieder etwas mehr in den Niederlanden anschauen ;) So - genug off topic, jetzt wirklich zu Israel.

Kein Problem, mir war schon klar, dass du mir nicht alle Busfahrtszeiten nennen kannst ;D War auch nicht wirklich als Frage gemeint, sondern einfach, dass ich das selbst noch recherchieren muss. Danke für den Link zur Busgesellschaft, werde mich da mal herumklicken. Sehe das auch easy, muss ja noch nicht alles vorher wissen, gewisse Dinge sind vor Ort einfacher zu erfahren. Sooo durchplanen will ich die Reise ja gar nicht, dass ich selbst schon weiß, in welchen Bus um welche Uhrzeit ich an jedem der 14 Tage steige ;)

Bus oder Sherut vom Flughafen werde ich mir nochmal überlegen. Der Preis spricht ja dann schon für den Bus. Muss ich mir einfach mal selbst anschauen wo/wie/was.

Das mit Abrahams Hostel Tours ist mir bewusst, aber danke für den Hinweis :) Allein deshalb werde ich übrigens die ersten Tage dort übernachten: Sind die günstigsten Touren, die auch noch gut bewertet sind und ich bekomme den Discount nur bei ÜN dort. Durch die beiden Touren kann ich den Shabbat umgehen, sonst würde ich das auch selbst irgendwie öffentlich machen. Eigentlich möchte ich so viel wie möglich Couchsurfen, also passt mir das mit dem Hostel nicht ganz sooo in den Kram, aber für den Start vielleicht auch gar nicht so schlecht!

Zitat
Zum Thema Wetter, ich kann und werde keine Wettervorhersage für März 2018 treffen, ich hoffe das verstehst du. Dafür gibts doch den Wetterbericht http://www.wetter.com/wetter_aktuell/wettervorhersage/16_tagesvorhersage/israel/jerusalem/IL0JM0003.html   
Ob du deine Sommerkleidchen trägst oder nicht, da liegt ganz bei dir ;)
Es geht weniger ums Wetter, sondern um die religiös geprägte Umgebung und die ist unter Umständen manchmal  schwer zu ertragen.
Hehe ;) hatte mir natürlich keine Wettervorhersage erwartet. Aber hätte ja sein können, dass du zufällig schon mal im März dort warst und eigene Erfahrungswerte hast. Sonst orientiere ich mich natürlich an div. Klimadiagrammen.
Naja, bei der Kleidung geht's mir schon ums Wetter. Du meintest ja wahrscheinlich mit angemessener Kleidung, dass ich nichts kurzes oder schulterfreies anziehen soll, oder? Also so wie in einigen Kirchen etc. halt auch. Da ist natürlich in einer kühleren Jahreszeit wenig/keine Gefahr vorhanden, sondern ich werde ohne nachzudenken automatisch passend angezogen sein ;D So war das gemeint.

Zitat
An einem Tag schafft du Haifa und Akko. Abraham Hostel hat einen Ableger in Nazareth, falls dich das beruhigt. Als ich in Haifa war, gab es auch Rucksacktouristen und die schleppten ihr Gepäck mit sich herum in die Bahai Gärten. Auf sowas hätte ich keine Lust. Auf Schließfächer habe ich bei den Bahnhöfen nicht geachtet, aber am Strand in Tel Aviv gibt es sie, das beruhigt dich weniger.
Ja auf das Abraham Hostel bzw. den Ableger bin ich auch schon gestoßen. Klingt sehr nett, aber lieber wäre mir wie gesagt Couchsurfing. Wir werden sehen...
Nee auf Gepäck herumschleppen hab ich auch keine Lust. Schließfächer gibts wohl in ganz Israel nur wenige, aus Sicherheitsgründen. Gut zu wissen, dass es in Tel Aviv die Möglichkeit gäbe, wer weiß, vielleicht bringts mir ja doch aus irgendeinem Grund was :)

Denke, dass ich die Tage zwischen Nazareth und Tel Aviv recht flexibel planen werde bzw. offen lassen werde und vor Ort schaue, was sich ergibt und wie die Busse fahren. Vielleicht bietet sich ja in der Region auch Autostopp an, hab davon in Israel recht Positives gelesen. Mal schauen, ob ich da Bock drauf habe.

Zitat
Ja, es ist sehr lästig und sehr planungsintensiv eine Reise zu planen. Aber die Last kann dir niemanden abnehmen.
Nee du, ich sehe das komplett anders ;D Für mich ist die Planung Teil der Reise bzw. gehört zur Vorfreude dazu! Ich plane liebend gern und auch sehr gern mal die Reisen meiner Freunde, wenn ich in den Ländern schon war :) Bin quasi das wandelnde Reisebüro im Büro und Freundeskreis...Hehe.
Aber für Israel konnte ich mich noch zu keinem Reiseführer-Kauf durchringen. Scheint alles alt (Lonely Planet aus 2015!?) oder nicht so relevant für meinen Reisestil (Reise Know How ist mir zu wenig auf günstiges Reisen ausgelegt). Weiß auch nicht. Hast du vielleicht einen Tipp?
Jedenfalls recherchiere ich daher eben erst mal online, frage hier im Forum und lese ein paar Blogs :) Hab auch schon überlegt, mal ganz auf den Reiseführer zu verzichten und mich mit Apps durch den Tag zu hangeln, wenn ich dort bin. Wir werden sehen!
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Eka

« Antwort #20 am: 19. Oktober 2017, 22:32 »
Wenn du wirklich vorhast Couchsurfing zu machen, dann brauchst du dort einen gewissen Vorlauf (am besten schreibst du dann schon jetzt deinen möglichen Gastgeber mit deiner Reiseroute an), um deine Gastgeber kennen zu lernen. Denn ich kenne niemanden, der einem kurzfristig von heute auf morgen einen Schlafplatz anbietet. So läufts zumindest in Jeju/Südkorea. Man muss ja erstmal vertrauen aufbauen, was nützen einem die besten Bewertungen wenn man den Gastgeber trotz der vielen tollen Bewertungen nicht richtig einschätzen kann. Bei Couchsurfing solls ja mittlerweile so laufen wie bei Tripadvisor.: "Gefällt mir dein Beitrag nicht, wird er umgehend gelöscht."

Such dir ein Hostel mit Frühstück, damit du dein Budget nicht übersteigst.  Bei den Hostels liess dir erstmal die Bewertungen durch und dann entscheide wo du wirklich übernachten willst, das gilt für das gesamte Land.

Reiseblogs auch ein sehr tolles Thema, wirklich!
Vorteile: Erfahrungen von anderen Reisenden, die aktuellsten die ich fand waren aus dem Jahr 2015 und dann gabs noch welche bis Anfang 2017. Bei Beschreibung der Sehenswürdigkeiten, da waren Sie Top. Alles was eine christliche Reisegruppe in ihrem Programm hat.

Nachteile: Die meisten Reiseblogger waren von der israelischen Tourismusbehörde eingeladen und konnten keine Angaben machen zu den Transportmöglichkeiten, günstige Übernachtungsmöglichkeiten, Nachtleben und Lebensmittelpreise machen

Reiseführer: Wieso kaufen, leih sie dir in der Bibliothek aus. Die meisten Inhalte werden beim neuen LP sowieso nicht mehr aktualisiert, ich spreche von den wichtigen Informationen für Touristen. Nicht von irgendwelchen Hochglanzfotos. Gute Erfahrungen habe ich mit dem Baedeker Reiseführer und Dumont Reiseführer gemacht.

Autostop:
Dein erstes Mal? Man liest widersprüchliches zu diesem Thema. Und nicht jeder mag auf jeder Strecke jemanden mitnehmen. Du triffst deine Wahl!

Abraham Tours: Ja, dass sind die günstigsten Transportanbieter, nur der Fahrer ist an Bord und während der Fahrt erfolgt auch kein Reiseführer-Programm. Bitte pünktlich sein, bei den Abfahrtszeiten. Die Zeiten bei den Sehenswürdigkeiten sind sehr kurz. Und natürlich zahlt man am Shabbat einen Zuschlag.

Schau das du sicher ankommst, das ist wichtiger als überall nur zu sparen!
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Eka

« Antwort #21 am: 19. Oktober 2017, 22:58 »
Zitat
Insgesamt ist es aber ok, in manchen Ecken Lateinamerikas bekommt man mehr Aufmerksamkeit, und die Kriminalität ist deutlich höher. Andererseits sind hier die Verkäufer recht aufdringlich, was mich persönlich schon ziemlich stört. Aber das wäre genauso, wenn ich in männlicher Begleitung hier wäre.

Im Nahen Osten haben sie andere Probleme als die oben angesprochene Problematik. Aber trotzdem gibt es Kleinkriminalität (z.B. Taschendiebstahl) wenn die Touristen die Sehenswürdigkeiten in Jerusalem fotografieren und nicht auf ihre Sachen aufpassen. Deshalb lieber auf das Bauchgefühl hören, wenn man merkt, dass etwas komisch ist. Wenn man als Paar unterwegs ist  und von einem Araber in Israel angesprochen wirst, spricht der Araber lieber mit dem Mann als mit der Frau, sie wird hier komplett ignoriert. Das macht auch keinen Spass mehr, von beiden Seiten ignoriert zu werden.
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Marla

« Antwort #22 am: 20. Oktober 2017, 06:26 »
Mich interessiert folgendes bei eurer Jordanien-Tour: Wie hoch ist das Tagesbudget für Jordanien? Oder was kosten ungeführ die Tagesausflüge, da du meintest, dass es teuer ist. Was genau ist teuer? Die Taxi-Benutzung, weil es dort keinen öffentlichen Nahverkehr gibt? Vielen Dank im Voraus!

Nö, ich hab nichts von teuer gesagt, nur dass die Jerash-Ajloun-Tour (übrigens 60 JD) teurer ist als die nur nach Jerash (40 JD), was ja logisch ist. Wir waren über 6 h unterwegs, hatten eine schöne Zeit, da fand ich die 15 JD pro Person gut investiert :)

Sorry, ich achte nicht auf Tagesbudgets. Aber hier ein paar weitere Preise, die ich noch im Kopf habe:

  • JET-Bus Amman--> Wadi Musa/Petra 10 JD
  • Taxi in Amman um die 1 JD
  • Taxi in Wadi Musa 3 JD
  • Taxi Wadi Musa--> Wadi Rum 35 JD
  • Taxi Flughafen (Queen Alia)--> Amman 25 JD
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Marla

« Antwort #23 am: 20. Oktober 2017, 06:38 »
Ich wollte gern eine Nacht im Wadi Rum bleiben. Am liebsten wäre mir, wenn ich in Petra eine Tour fürs Wadi buchen könnte, die mit dem Transfer Petra-Wadi Rum startet, dann eben Jeep Tour, übernachten in der Wüste etc, und mich dann am nächsten Tag per Transfer nach Aqaba bringt. Da ihr das ja nicht so macht, weiß ich nicht ob du so eine Option mitbekommen hast zufällig?
Oder bucht ihr den Transfer separat? Das geht nicht mit Bus, oder?
Hatte gelesen, dass die Wadi-Rum-Touren von Petra oder Aqaba aus unverhältnismäßig teuer sind, was mir plausibel erschien. Ja, wir machen das separat, so wie alle Leute, mit denen wir bisher gesprochen haben. Doch, es gibt einen Bus, für Frühaufsteher (6:30) :) Nachdem wir das schon mal hatten, der Jet Bus Amman - Wadi Musa fährt auch 6:30, haben wir uns jetzt für das Taxi entschieden, leider doch nur zu zweit.

Es ist auch nicht so, dass du immer und überall andere Leute für Touren oder Transport findest, es empfiehlt sich etwas flexibel zu sein.
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Marla

« Antwort #24 am: 20. Oktober 2017, 07:28 »
Zitat
Ja, es ist sehr lästig und sehr planungsintensiv eine Reise zu planen. Aber die Last kann dir niemanden abnehmen.
Nee du, ich sehe das komplett anders ;D Für mich ist die Planung Teil der Reise bzw. gehört zur Vorfreude dazu! Ich plane liebend gern und auch sehr gern mal die Reisen meiner Freunde, wenn ich in den Ländern schon war :) Bin quasi das wandelnde Reisebüro im Büro und Freundeskreis...Hehe.
Haha, das kommt mir sehr bekannt vor :) Wenn ich wieder zuhause bin, werde ich für meine Freunde die Unterkunft für die nächste Skifahrt organisieren. Zum ersten Mal werde ich nicht mitfahren können wegen meines Sabbaticals, aber den Recherche-Spaß lass ich mir nicht nehmen ;)
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dirtsA

« Antwort #25 am: 20. Oktober 2017, 09:43 »
Zitat
Wenn du wirklich vorhast Couchsurfing zu machen, dann brauchst du dort einen gewissen Vorlauf (am besten schreibst du dann schon jetzt deinen möglichen Gastgeber mit deiner Reiseroute an), um deine Gastgeber kennen zu lernen. Denn ich kenne niemanden, der einem kurzfristig von heute auf morgen einen Schlafplatz anbietet. So läufts zumindest in Jeju/Südkorea. Man muss ja erstmal vertrauen aufbauen, was nützen einem die besten Bewertungen wenn man den Gastgeber trotz der vielen tollen Bewertungen nicht richtig einschätzen kann. Bei Couchsurfing solls ja mittlerweile so laufen wie bei Tripadvisor.: "Gefällt mir dein Beitrag nicht, wird er umgehend gelöscht."
Nee, du da hab ich ganz andere Erfahrungen gemacht. 2-3 Wochen vorher sollte man schon anfragen, aber früher weiss der Gastgeber doch meistens selbst nicht, ob er an den Tagen Zeit hat oder nicht. Hab früher auch viele Surfer selbst gehostet, mehr als 1-2 Wochen im Voraus hab ich selten Anfragen bekommen und ganz sicher nicht zugesagt. Ein vollständiges Profil, ein paar Fotos und die Bewertungen durchlesen, dann passt das schon. Referenzen können übrigens nicht gelöscht werden, wenn du das meinst. Aber klar - Anfragen lösche ich auch sofort, wenn diese unpersönlich sind und nach copy+paste aussehen.

Selbst wenn Hostel ohne Frühstück, würde ich sicher nicht in ein Restaurant frühstücken gehen ;) Also mache mir da keine Sorgen zwecks Budget. Aber praktisch ist es natürlich, wenns dabei ist.

Reiseblogs, Reiseführer... ja, ist nicht meine erste Reise, die ich plane ;) Denke ich kann das ganz gut einschätzen. Normalerweise hab ich schon gerne einen Reiseführer in der Hand. Bibliothek kommt für mich nicht in Frage, da ich in Holland wohne und dann auf Englisch maximal einen alten Lonely Planet zur Auswahl hätte. Ausserdem sehen meine Reiseführer nach einer Reise meistens sehr benützt aus, ich streiche gerne Sachen an etc. LP finde ich inzwischen auch nicht mehr so toll, es stimmt, dass nicht viel upgedatet wird. Aber auch (die mir lieber sind) Rough Guides, Loose und Bradt haben leider keine aktuellen Israel Ausgaben.
Dumont ist gar nicht meins, Baedaeker hab ich noch nie probiert...

Zitat
Autostop:
Dein erstes Mal? Man liest widersprüchliches zu diesem Thema. Und nicht jeder mag auf jeder Strecke jemanden mitnehmen. Du triffst deine Wahl!
Nee, nicht mein erstes Mal, aber das werde ich eh spontan vor Ort entscheiden. Bin nicht der riesen Autostopp-Fan, aber finde es manchmal ganz praktisch, wenn es keine guten/häufigen Busverbindungen gibt oder Sehenswürdigkeiten etwas ausserhalb liegen.

Zitat
Abraham Tours: Ja, dass sind die günstigsten Transportanbieter, nur der Fahrer ist an Bord und während der Fahrt erfolgt auch kein Reiseführer-Programm. Bitte pünktlich sein, bei den Abfahrtszeiten. Die Zeiten bei den Sehenswürdigkeiten sind sehr kurz. Und natürlich zahlt man am Shabbat einen Zuschlag.
Echt, von einem Zuschlag steht auf der Website nichts? Oder habe ich das überlesen.
Die Tour nach Madaba und zum toten Meer ist nur mit Fahrer, richtig. Bei der Westbank-Tour ist jedoch ein Guide dabei. Wie gesagt würde ich mir beides auch gerne ohne Tour anschauen, das Shabbat lässt mir aber praktisch keine andere Wahl.

Zitat
Insgesamt ist es aber ok, in manchen Ecken Lateinamerikas bekommt man mehr Aufmerksamkeit, und die Kriminalität ist deutlich höher. Andererseits sind hier die Verkäufer recht aufdringlich, was mich persönlich schon ziemlich stört. Aber das wäre genauso, wenn ich in männlicher Begleitung hier wäre.

Im Nahen Osten haben sie andere Probleme als die oben angesprochene Problematik. Aber trotzdem gibt es Kleinkriminalität (z.B. Taschendiebstahl) wenn die Touristen die Sehenswürdigkeiten in Jerusalem fotografieren und nicht auf ihre Sachen aufpassen. Deshalb lieber auf das Bauchgefühl hören, wenn man merkt, dass etwas komisch ist. Wenn man als Paar unterwegs ist  und von einem Araber in Israel angesprochen wirst, spricht der Araber lieber mit dem Mann als mit der Frau, sie wird hier komplett ignoriert. Das macht auch keinen Spass mehr, von beiden Seiten ignoriert zu werden.
Ignorieren können sie mich dann ja schon mal nicht, nachdem ich allein unterwegs bin ;)
In Marokko und Indien habe ich das auch so erlebt, da war mein Freund dabei und ich wurde ignoriert. Fand ich manchmal aber auch ganz praktisch, dann musste ich mich nicht mit den nervigen Händlern oder aufdringlichen Taxifahrern rumschlagen ;D Dieses ständige "no thank you" ist auf Dauer auch anstrengend ;)
Taschendiebstahl gibt's überall, mir wurde in Paris meine Handtasche fast gewaltsam entrissen.
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dirtsA

« Antwort #26 am: 20. Oktober 2017, 09:47 »
Danke für die Preis-Beispiele, Marla! Das hilft schon zur Einschätzung.

Zitat
Hatte gelesen, dass die Wadi-Rum-Touren von Petra oder Aqaba aus unverhältnismäßig teuer sind, was mir plausibel erschien. Ja, wir machen das separat, so wie alle Leute, mit denen wir bisher gesprochen haben. Doch, es gibt einen Bus, für Frühaufsteher (6:30) :) Nachdem wir das schon mal hatten, der Jet Bus Amman - Wadi Musa fährt auch 6:30, haben wir uns jetzt für das Taxi entschieden, leider doch nur zu zweit.
Ach super, dann wird das bei mir wohl der Bus :)
Und die Tour bucht ihr dann erst nach Ankunft in Wadi Rum? Kannst ja dann mal erzählen wie es war und mit wem ihr unterwegs wart, Erfahrungsberichte sind ja immer hilfreich :)

Zitat
Haha, das kommt mir sehr bekannt vor :) Wenn ich wieder zuhause bin, werde ich für meine Freunde die Unterkunft für die nächste Skifahrt organisieren. Zum ersten Mal werde ich nicht mitfahren können wegen meines Sabbaticals, aber den Recherche-Spaß lass ich mir nicht nehmen ;)
Hihi, dann wünsche ich jetzt schon mal viel Spass beim Recherchieren ;)
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Marla

« Antwort #27 am: 21. Oktober 2017, 20:14 »
Dieses ständige "no thank you" ist auf Dauer auch anstrengend ;)
Darauf kannst du dich ja dann schon mal einstellen, wenn du herkommst :) wir haben bisher überwiegend Paare kennengelernt, von denen mehrere auch schon in Marokko waren. Ihr Fazit:
dass nur mit dem Mann geredet wird, ist in Jordanien nicht so, also anders als in Marokko.

Und bzgl. Diebstahl ist es wesentlich entspannter als in vielen europäischen Metropolen, wie du auch schon sagst. Natürlich heißt das nicht, dass das nie vorkommt und man total sorglos werden sollte, aber das trau ich dir auch nicht zu :)

Größere Gefahr ist definitiv der Straßenverkehr (man sieht verunfallte Wagen am Straßenrand oder demolierte Wagen durch die Gegend fahren), aber auch da sollte man sich natürlich nicht verrückt machen.
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Marla

« Antwort #28 am: 21. Oktober 2017, 20:26 »
Und die Tour bucht ihr dann erst nach Ankunft in Wadi Rum? Kannst ja dann mal erzählen wie es war und mit wem ihr unterwegs wart, Erfahrungsberichte sind ja immer hilfreich :)
Bei uns im Camp war das letztendlich ein Komplettpaket für Übernachtung im 2er Zeit, Frühstück, Abendessen und 5 Stunden Jeeptour für 55 JD (hatten wir auch erst anders verstanden). Leider waren wir bei der Tour doch nur zu zweit, haben aber an den einzelnen Stops auch andere Leute getroffen und uns teilweise nett unterhalten. Als Alleinreisende würden sie dich aber sicher mit anderen zusammen stecken. Hilft wie gesagt, etwas flexibel zu sein, was Startzeit und Dauer der Tour angeht.

Wir waren nicht sooo zufrieden, da unser Guide zwar nett war, aber weniger erzählt hat als andere Guides, die dort ware. Essen war auch nicht so dolle. Würde nicht ausschließen, dass du mit mehr Recherche was besseres findest.

Übrigens hat uns eine Nacht in Wadi Rum gereicht, auch wenn es ein sehr schönes Erlebnis war und mein persönliches bisheriges Highlight dieser Reise.
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Marla

« Antwort #29 am: 21. Oktober 2017, 20:50 »
Ansonsten, um noch mal auf deine Ausgangsfrage zurück zu kommen: Plane nicht zu lange für Jordanien ein. Die Highlights kannst du in 10 Tagen gut machen, zu dem Rest kommst du ohne Auto fast nur mit Taxi, was du dir mit keinem teilen kannst, weil jeder nur 8-10 Tage hier ist und nur die Highlights macht :)

Unser Trip zurück von Wadi Rum nach Amman war übrigens sehr umständlich: mit Taxi (geteilt mit 2 anderen) nach Aqaba, von dort mit Jet Bus nach Amman. Über 7 h insgesamt. Vorher unzählige Leute angequatscht, ob sie in unsere Richtung wollen. Bissl frustrierend :) soll jetzt kein Abraten vom Alleinreisen sein, aber ich würde beim nächsten Mal nichts mehr verbuchen und mich anderen Leuten anschließen (wie gesagt, sehr viele sehr nette kennengelernt, sogar zu meinem Erstaunen die meisten grob in meinem Alter, d.h. 30-50).
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