Thema: Das eigene "Zuhause" aufgeben fällt uns so schwer... Bitte um Rat  (Gelesen 7488 mal)

Stecki

Ich war in einer aehnlichen Situation und weiss wie schwer es fallen kann die Wohnung aufzugeben wenn sie einem wirklich gefaellt. Zum Glueck habe ich einen Untermieter im Freundeskreis gefunden.

Was ich nicht verstehe: Ihr beklagt Euch dass evtl. die hohe Miete abschreckt. Ja warum kommt Ihr dann mit der Miete nicht etwas entgegen? Man muss manchmal halt auch Abstriche machen. Und wenn Ihr den Nachmieter von Beginn an auf allfaellige Maengel hinweist nimmt er diese ja bewusst in Kauf und kann kaum nachtraeglich die Miete kuerzen.

Ich denke aber auch dass sich gerade in Hamburg doch noch jemand finden wird. Viel Glueck auf jeden Fall!
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farmerjohn1

Eucaola - ist ja auch bloss meine Meinung; vielleicht radikal - Schwarzweissmalerei ist es finde ich nicht; mir ist schon klar dass es Schattierungen gibt.

Fuer mich ist wirklich in der modernen Zivilisation ueber ein grundlegendes, fuer kultiviertes Leben notwendiges Mass hinaus einfach zu viel Ueberfluessiges an Fake enthalten. Deswegen mag ich Staedte nur bedingt - evtl. eine kauzige Dachmansarde voller Buecher, um dem kargen Landleben hin und wieder eine Ladung Kultur beizufuegen  - oder als unumgaenglicher Stadt-Arbeitsplatz, etwa ein Ladengeschaeft mit Bett und Bad im Hinterzimmer. Aber sonst kann ich schwer nachvollziehen, dass sich jemand in einer Stadtwohnung so wohl fuehlen kann.

Mieten kann unter verschiedenen Gesichtspunkten das Vernuenftigste sein - aber ich glaube echt dass es sich nur selten lohnt, zur Miete zu wohnen und da viel Muehe und Gedanken hineinzustecken bzw. da Heimatgefuehle zu entwickeln.
 
Ich kann aber verstehen dass man sich an einem bestimmten Ort so wohl und Zuhause fuehlt, dass man nicht mehr weg moechte. Dann sollten es aber auch hoechtens Not wie bittere Armut  oder Krieg sein, die einen da wegbringen - aber nicht Neugier auf ein Nomadenleben - fuer das uebrigens allein der Gedanke an eine feste Wohnung ein Stressfaktor ist.

Was aber wirklich nach meiner Erfahrung ueberhaupt nicht, ja, niemals funktioniert: nach einschneidenden Veraenderungen in das alte Leben genauso zurueckzukehren als waere nichts gewesen. Das scheitert entweder an den Anderen, oder an der eigenen Sichtweise, oder an beidem. Hier sagte jemand: da veraendern sich Prioritaeten. So ist es, und allein schon deshalb waere es besser die Wohnung abzustossen und danach eine neue zu nehmen - oder eben keine einschneidenen Veraenderungen zulassen.
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Radlerin

Hallo Claudia,

wie wollt ihr das denn konkret machen, wenn während eurer Abwesenheit etwas mit der Wohnung passiert? Im Zweifelsfall kostet es euch viel Geld, und richtig abschalten könnt ihr auch nicht.

Beim Lesen deines Postings dachte ich gleich im Hinterkopf, es wäre richtig, die Wohnung zu kündigen und ganz frei zu sein.
Die Wohnung ist ein Lebensabschnitt, jetzt kommt etwas Neues.
Oder anders gefragt: wie lange könnt ihr euch vorstellen, dort wohnen zu bleiben? ein Jahr, zehn Jahre? Wisst ihr schon, was ihr nach eurer Rückkehr beruflich vorhabt?

Mich hat es an meinen eigenen Zwiespalt erinnert, als ich meinen jetzigen Mann kennenlernte. Ich hatte eine super Wohnung und dachte, wenn wir zusammenziehen und es geht schief, so eine Wohnung bekomme ich nicht wieder. Naja es ging gut und ich wohne heute viel schöner.  :)
Damit will ich sagen, das Leben bleibt nicht stehen und manchmal muss man auch Platz für Neues machen.
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Claudia-to-go


Was ich nicht verstehe: Ihr beklagt Euch dass evtl. die hohe Miete abschreckt. Ja warum kommt Ihr dann mit der Miete nicht etwas entgegen?

Das haben wir auch schon überlegt... Ein bisschen hadern wir natürlich auch mit dieser Variante, denn damit die Miete merklich geringer würde müssten wir schon ordentlich draufzahlen. Und unser Reisebudget ist streng bemessen :-)
Wir werden da nochmal drüber nachdenken - Danke, für die Anregung!

Ich denke aber auch dass sich gerade in Hamburg doch noch jemand finden wird. Viel Glueck auf jeden Fall!

Danke dir!
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Claudia-to-go


Weder das eine noch das andere ist ohne Haken und Oesen: der Sesshafte haengt sein Herz an irdische Dinge und kann ihr Sklave werden - der Freiheitsliebende kann Sklave seiner  Bindungslosigkeit und des Nirgends dazugehoerens werden. Nichts ist perfekt.

Den Grundgedanken teile ich, dennoch ist es auch mir zu schwarz/weiss. Die Wohnung (im Grunde ein eigenes kleines Fachwerkhäuschen) ist wirklich sehr besonders und keine beliebige Stadtwohnung. Da kann man schon mal sein Herz dran verlieren :-)
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Claudia-to-go

Hallo Claudia,

wie wollt ihr das denn konkret machen, wenn während eurer Abwesenheit etwas mit der Wohnung passiert? Im Zweifelsfall kostet es euch viel Geld, und richtig abschalten könnt ihr auch nicht.

Das macht uns eben auch so zu schaffen...


Beim Lesen deines Postings dachte ich gleich im Hinterkopf, es wäre richtig, die Wohnung zu kündigen und ganz frei zu sein.
Die Wohnung ist ein Lebensabschnitt, jetzt kommt etwas Neues.
Oder anders gefragt: wie lange könnt ihr euch vorstellen, dort wohnen zu bleiben? ein Jahr, zehn Jahre? Wisst ihr schon, was ihr nach eurer Rückkehr beruflich vorhabt?

Mich hat es an meinen eigenen Zwiespalt erinnert, als ich meinen jetzigen Mann kennenlernte. Ich hatte eine super Wohnung und dachte, wenn wir zusammenziehen und es geht schief, so eine Wohnung bekomme ich nicht wieder. Naja es ging gut und ich wohne heute viel schöner.  :)
Damit will ich sagen, das Leben bleibt nicht stehen und manchmal muss man auch Platz für Neues machen.

Wir hatten eigentlich schon vor, noch einige Jahre dort zu leben, wir sind ja vor knapp 2 Jahren erst eingezogen. Aber es stimmt schon auch: Wir wissen nicht, was diese Reise mit uns machen wird und ob wir in das Gewohnte zurückkehren möchten...

Danke, für deine ermutigenden Worte, Radlerin!
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Claudia-to-go

Liebe alle,

vielen Dank für eure Gedanke und Ratschläge zu dem Thema. Die Sache arbeitet noch sehr in uns und wir denken über all die Fürs und Wieders intensiv nach. Bis Ende Mai werden wir auf jeden Fall noch abwarten, da wir die Wohnung sowieso nicht vorher kündigen werden. Ich hoffe, bis dahin hat sich eine Entscheidung den Weg nach oben gebahnt.

Die Sache sollte dann wirklich entschieden sein, da sie uns derzeit die Vorfreude auf die Reise vermiest und das kann es ja wirklich nicht sein.

Noch dazu sagt mein Freund, dass wir ja so oder so für 1 Jahr von der Wohnung Abschied nehmen müssen. Und was dann danach kommt, steht in den Sternen.

Vielleicht war es auch ein bisschen naiv, die Möglichkeit, dass wir keinen Zwischenmieter finden könnten, nicht mitzudenken. Aber wir konnten uns nicht vorstellen, dass das in Hamburg schwierig werden könnte.

Viele Grüße,
Claudia
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eucaloa

Farmerjohn, genau, eigene Meinungen sind natürlich individuell, aber es kommt hier bei mir ein wenig so an, als ob andere Ansichten nicht nachvollziehbar oder vernünftig wären ;)

Du kannst schwer nachvollziehen, dass sich jemand in einer Stadtwohnung so wohl fühlen kann. Ich fühle mich in der Stadtmitte sauwohl, habe grad auch in eine neue Küche investiert und investiere auch ansonsten "viel Mühe und Gedanken". Für mich gibt es die nächsten Jahre keine Alternative zur Stadt obwohl viele meiner Freunde gerade Häuschen im Grünen kaufen.
 
Eine Auszeit und eine Weltreise bedeutet ja nicht, dass man von da an ein Nomadenleben - wie du es nennst - einschlägt. Ich finde nicht, dass eine Wohnung in der Heimat ein Stressfaktor ist und zu einer Weltreise im Widerspruch steht.

Du sagst es funktioniert niemals danach in das alte Leben genauso zurueckzukehren als wäre nichts gewesen. Warum nicht? Ich wohne wieder in meiner alten Stadt, gehe arbeiten, plane die nächsten Trips und Fernreisen und erwäge in den nächsten Jahren eine weitere Auszeit. An meiner Sichtweise hat sich nicht viel geändert. Ich war auch vor der Reise, mit Ende 20, ein offener, toleranter Mensch, dem im Leben Erlebnisse wichtiger sind als teure Statussymbole, der es sich aber auch gerne mal gut gehen lässt und zu ein bisschen Luxus nicht nein sagt, und absolut dankbar dafür ist in der westlichen Welt in Wohlstand aufgewachsen zu sein, eine gute Bildung genossen zu haben und es sich Reisen leisten zu können. Ist jetzt mit Anfang 30 genauso. Aber da ist ja jeder anders :)
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dusduck

Hallo Claudia-to-go,

ich kann das aufgeben der eigenen Wohnung als schweren Schritt sehr gut nachvollziehen. Wir haben uns auch dagegen entschieden die Wohnung in einer westdeutschen Großstadt aufzugeben für unsere Weltreise.
Wir hatten sehr lange nach der Wohnung gesucht gehabt und auch wenn ist sie perfekt ist (das gibt es sowieso nicht) kommt sie an unsere Erwartungen schon ganz gut ran und die Miete ist sehr günstig für unsere Stadt.

Die Entscheidung die Wohnung zu halten mag auch dadurch beeinflusst sein, dass wir schon +30 waren und auch nach Rückkehr ziemlich bald in unsere Jobs zurückkehren (mussten). Die Option ins Kinderzimmer zurückzuziehen hatten wir beiden nicht und hätten es auch nicht gewollt. Und Geld für einen Makler wollten wir bei Rückkehr schon mal gar nicht ausgeben.  >:(

Ich habe jetzt noch keine Bilder von deiner Wohnung bzw. Haus gesehen aber ich habe niemanden getroffen, der keinen Untermieter gefunden hatte, auch abseits der Metropolen.
Meist ergab sich dies erst sehr kurzfristig vor der Reise. Wenn der Preis nicht Marktfähig zu sein scheint, dann könnte eine 80% Deckung aber doch vielleicht eine Option sein. Sprecht doch mal mit einer professionellen Untermiet- bzw Wohnen auf Zeit Agentur (googeln), die sollten doch sowas einschätzen können.

Hmm und nach so langer Zeit  kann ich nicht sagen, dass die Wohnung jetzt zu groß für uns wäre, auch wenn sich bei Rückkehr zunächst sehr kurz dein Eindruck hatte. Ich habe mich mehr über Trinkwasser aus der Leitung und meine Couch gefreut. Vielmehr wollte ich mich von einigem Besitz IN der Wohnung trennen, weil ich Krempel nach der Reise so belastet finde.
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waveland

Na ja, für nur 80% weiter vermieten würde ich auf keinen Fall machen, sondern lieber beim Vermieter versuchen, den Preis zu drücken und dann unterzuvermieten.
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farmerjohn1

Wieso kommt das so an als ob andere Ansichten nicht nachvollziehbar oder vernuenftig waeren?
Das kann ich doch gar nicht beurteilen - ich kenne doch nur meine eigenen Erfahrungen und deren bewusste Reflexion, vielleicht noch das  was ich ausbildungsbedingt gelesen habe.
Auf dieser Grundlage kann ich meinen Kommentar abgeben, eine andere habe ich nicht und wuerde sie mir auch nicht anmassen.  Den bisher groessten Teil meines Lebens habe ich uebrigens in verschiedenen mittleren und grossen Staedten  verbracht - trotz verschiedener Einschraenkungen habe ich noch nie so eine hohe Lebensqualitaet erlebt wie auf dem Land.

Stimmt - Staedte haben einige Vorzuege: Museen, Kulturangebote wie Theater, Konzerte, etc., verschiedene Bildungsinstitutionen, gute Erreichbarkeiten, mehr Arbeitsplaetze.
Ich stelle bloss fest, dass in zunehmendem Masse die meisten der grossen Vorzuege der Staedte - naemlich das mehr vom Acker losgeloeste Geistes- und Kulturleben, die infolge geringerer informeller Sozialkontrolle groessere Autonomie zur Wahl eines nicht von Familien-und Landbesitzverhaeltnissen aufgezwungenen sozialen Umfeldes, die geringere koerperliche Belastung - im PR-gesteuerten 'social engeneering' untergehen.

Und auf dem Land sind die Leute heute besser gebildet als frueher,  haben aber Ruhe, Sicherheit, Familien- und Dorf-Einbindung und Bezug zur Natur nicht eingebuesst, und sind daher menschlich nicht so unreif wie die meisten Staedter.

Ich habe mit Rueckkehr ziemlich ernuechternde Erfahrungenen - aufgrund des unterschiedlichen Erfahrungshintergrundes  gab es keinen mit dem ich mich verstanden haette,  die Stadt hat sich veraendert - kurz, fast wie bei den 'Langoliers', nur halt nicht ohne, sondern mit voellig anderen Leuten. Ich waere theoretisch davon ausgegangen, dass jemand der sich viel verschiedenes ansieht, auch so ziemlich ueberall hin passt, natuerlich am besten dahin wo man schon mal war und anknuepfen kann - die Erfahrung ist nicht unbedingt entsprechend.
Deswegen rate ich vom Beibehalten der Wohnung ab.
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eucaloa

Hi Farmerjohn. Ich habe eigentlich nur zitiert, und aus deinen Formulierungen habe ich ein wenig herausgelesen, dass deine Meinung allgemeingültig und absolut ist. War vielleicht nicht so gemeint, wollte dafür eigentlich nur sensibilisieren, fürs nächste Mal ;)

"Aber sonst kann ich schwer nachvollziehen, dass sich jemand in einer Stadtwohnung so wohl fuehlen kann."
...
"aber ich glaube echt dass es sich nur selten lohnt, zur Miete zu wohnen und da viel Muehe und Gedanken hineinzustecken bzw. da Heimatgefuehle zu entwickeln."
 
"... die einen da wegbringen - aber nicht Neugier auf ein Nomadenleben - fuer das uebrigens allein der Gedanke an eine feste Wohnung ein Stressfaktor ist."
...
"Was aber wirklich nach meiner Erfahrung ueberhaupt nicht, ja, niemals funktioniert: nach einschneidenden Veraenderungen in das alte Leben genauso zurueckzukehren als waere nichts gewesen"

Ich kann zugegebenermaßen deinen letzten Kommentar nicht ganz verstehen - trotz Universitätbildung  ;) - aber ich reise als Kind aus der Provinz regelmäßig in meine alte Heimat - wie z.B. dieses Wochenende - um meine Familie zu besuchen, und für mich ist eine Rückkehr ausgeschlossen, für mich persönlich überwiegen die Vorzüge der Stadt und hier habe ich sehr viele tolerante, nicht-isolierte und nicht in Anonymität lebende Freunde. Die alten Freunde, die dort geblieben sind haben für mich nachvollziehbare Gründe, es passt nur nicht zu mir. Jedem das seine, ganz ohne zu verurteilen :)

@ Topic von Claudia: Ich denke wie dusduck, dass sich Untermiete eher kurzfristiger ergibt, auch in Hamburg. War bei mir auch so und das hat die Vermittlung bestätigt. Was man eventuell auch in die Pro-Kontra-Rechnung aufnehmen sollte, ist die Tatsache, dass ein Umzug auch wieder Kosten nach sich zieht. Umzug in die Lagerbox+Lagermiete+Suchkosten für die neue Wohnung+Umzug in die neue Wohung könnte mehr werden als man denkt.
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Claudia-to-go

Hallo Claudia-to-go,

ich kann das aufgeben der eigenen Wohnung als schweren Schritt sehr gut nachvollziehen. Wir haben uns auch dagegen entschieden die Wohnung in einer westdeutschen Großstadt aufzugeben für unsere Weltreise.
Wir hatten sehr lange nach der Wohnung gesucht gehabt und auch wenn ist sie perfekt ist (das gibt es sowieso nicht) kommt sie an unsere Erwartungen schon ganz gut ran und die Miete ist sehr günstig für unsere Stadt.

Ja, für uns ist sie eben auch perfekt und die "Macken" haben wir in Kauf genommen dafür, dass wir sozusagen ländlich mitten in Hamburg wohnen.

Die Entscheidung die Wohnung zu halten mag auch dadurch beeinflusst sein, dass wir schon +30 waren und auch nach Rückkehr ziemlich bald in unsere Jobs zurückkehren (mussten). Die Option ins Kinderzimmer zurückzuziehen hatten wir beiden nicht und hätten es auch nicht gewollt. Und Geld für einen Makler wollten wir bei Rückkehr schon mal gar nicht ausgeben.  >:(

Wir sind beide auch Mitte, schon fast Ende Dreißig und unsere Kinderzimmer haben unsere Eltern längst umgewandelt - sie leben auch in ganz anderen Ecken von Deutschland, von daher wäre das für uns auch keine Option :-)

Ich habe mich nach meiner 3-monatigen Reise damals auch auf mein altes Leben und meine Wohnung gefreut. Diesmal bin ich mir nicht sicher, ob ich danach wieder in den gleichen Job zurück kann und will. Ich weiß nur, dass ich nach Hamburg zurück will und am liebsten noch mehrere Jahre in dieser Wohnung leben möchte.

Wir suchen im Grunde die eierlegende Wollmilchsau, die für min. 1 Jahr eine Wohnung sucht, sich die Miete leisten kann und will und sich trotz der Macken in diese wunderbare Butze verliebt - so wie wir :-)

Ich habe jetzt noch keine Bilder von deiner Wohnung bzw. Haus gesehen aber ich habe niemanden getroffen, der keinen Untermieter gefunden hatte, auch abseits der Metropolen.
Meist ergab sich dies erst sehr kurzfristig vor der Reise. Wenn der Preis nicht Marktfähig zu sein scheint, dann könnte eine 80% Deckung aber doch vielleicht eine Option sein. Sprecht doch mal mit einer professionellen Untermiet- bzw Wohnen auf Zeit Agentur (googeln), die sollten doch sowas einschätzen können.

Wie gesagt, wir haben bereits mit einer Agentur besprochen. Zum einen kosten die aber sehr viel weil das Bestellerprinzip im Juni in Kraft tritt und zum anderen ist es nach deren Aussage wahrscheinlich, dass niemand für den gesamten Zeitraum gefunden wird, einen Untermieterwechsel möchte unser Vermieter aber eigentlich nicht.

Viele Grüße,
Claudia
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Claudia-to-go

Na ja, für nur 80% weiter vermieten würde ich auf keinen Fall machen, sondern lieber beim Vermieter versuchen, den Preis zu drücken und dann unterzuvermieten.

Das wird er nicht mitmachen, im Gegenteil, unsere Miete erhöht sich wegen des Staffelmietvertrages im Herbst sogar. :-)
Aber dennoch Danke für den Rat!
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tanileha

Hallo Claudia

Yogisch gesehen würde ich sagen, zuviel Anhaftung an Dinge, welche nicht mit Menschen zu tun haben (also Freunde, Familie etc. verlassen), ist nicht gut. Loslassen...es sind nur DINGE...Gegenstände...wir wollen eh immer mehr...und werden immer unglücklicher...

Aber verstehen kann ich dich natürlich sehr gut...bei mir geht's in 2.5 Jahren wieder los (hab jetzt angefangen zu sparen) und wenn ich gemütlich vor meinen TV sitze mit meinen schönen Möbeln in meiner schnuckeligen 2.5-Zimmer-Wohnung geht's mir bereits jetzt genau gleich.

Da ich das Ganze aber schonmal gemacht und alles aufgegeben und verkauft habe, kann ich dir sagen, WOW, das ist eine echte Befreiung! Und vorallem ist es richtig, richtig cool nach einer langen Reise mit ganz vielen Eindrücken zurückzukehren und alles neu gestalten zu können. Eine neue Wohnung suchen, neue Möbel, ev. neuer Wohnort...einfach toll! Ich z.B. hatte nach der Reise überhaupt keine Gefühle mehr zu den Farben rot und orange, was vorher meine Wohnung dominierte. Jetzt habe ich ruhige Farben wie beige, violet, hellgrau, braun und hellgrün...

Und das alles da ich mich halt auf meiner langen Reise sehr verändert habe.

Also: Anhaftung loslassen, es handelt sich NUR um Gegenstände, welche für die Seele nur Nebensache sind:-)

In diesem Sinne liebe Grüsse von einer Yogalehrering und Reisenden aus der Schweiz, Namaste:-)
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