Thema: Camperreise durch das Ende der Welt  (Gelesen 4186 mal)

Beate

« Antwort #30 am: 07. August 2020, 20:41 »
Am nächsten morgen wollen wir zu einem Aussichtspunkt im Nationalpark laufen. Aber die Visitorinfo ist so früh noch geschlossen. Es gibt keine Wegweiser und so finden wir diesen Aussichtspunkt nicht und kehren nach 1 Stunde wieder um.

Dann geht’s diese fürchterliche Strasse wieder nach unten, im Schritttempo.

Bei Molino kommen wir wieder auf die Ruta 5, die wir erst ein Stück weit fahren. Wir biegen rechts ab und wollen die Termas Cauquenes besuchen. Leider stehen wir vor verschlossener Tür: angeblich wegen Reparaturarbeiten geschlossen. Aber so wie es aussieht, wird in den nächsten Monaten bestimmt nicht wieder eröffnet, und von Arbeiten ist auch nichts zu sehen.

Also müssen wir wohl weiterfahren und überlegen uns, noch das Maipo-Valley zu besuchen. Bei Pirque kommen wir am Taleingang an und gehen glücklicherweise gleich in die erste Visitor-Information. Die Dame dort ist anscheinend glücklich, etwas zu tun zu bekommen und telefoniert mit Begeisterung die nächsten Hotels an. Aber alle sind ausgebucht. Klar, ist ja Freitag Abend und das Maipo-Valley ist ein Naherholungsgebiet für die Bewohner von Santiago!

Die Dame gibt jedoch nicht auf und irgendwann findet sie wirklich noch ein freies Hotelzimmer, ca. 25 km entfernt: die Posada del Canela. Wir kommen in eine wunderschöne Anlage mit einem herrlichen Obstgarten, wo wir wieder einen gemütlichen Abend haben.

Am Samstag fahren wir gleich frühmorgens in den Cajon de Maipo. Zuerst ist die Strasse noch geteert und in gutem Zustand. Aber das sollte sich schnell ändern und wir müssen wieder die Schlaglöcher suchen. Es ist sehr viel Verkehr, vor allem grosse LKW kommen uns entgegen. Bis wir feststellen, dass dort hinten im Tal ein Zementwerk (oder was ähnliches) ist.

Wir wollen noch einmal eine Terma besuchen, die Termas Colina. Aber auch hier haben wir Pech: wir kommen bis ca. 3 km vor die Termas, dann wird die Strasse zu schlecht für unser Auto. Da ist anscheinend ein Bergrutsch runtergekommen und wir müssen wieder umkehren.

Auf dem Rückweg wollen wir zumindeset die Termas Morales noch anschauen. Baden wollen wir dort nicht, denn unser Reiseführer sagt uns, dass die Wassertemperatur nur ca. 22 Grad ist, und das ist uns zu kalt. Aber im Dorf Termas Morales kommen wir gerade richtig zum Beginn einer Fiesta.






Leider haben wir nicht mehr allzu lange Zeit, denn wir müssen heute Abend unseren Mietwagen in Santiago zurückgeben. Wir stürzen uns also in den Rückreiseverkehr Richtung Stadt, finden dank GPS unser Hotel, laden die Koffer aus und fahren gleich zu Hertz, das Auto zurückgeben.

Von dort laufen wir zum Stadtteil Bellavista, denn wir wissen von unserem letzten Urlaub, dass dort ein Viertel ist, wo sich ein Restaurant am anderen befindet. Und hier genehmigen wir uns die erste Parilla unseres Urlaubs.

Total überfr..... laufen wir dann noch ½ Stunde zurück zu unserem Hotel.

Beate

Beate

« Antwort #31 am: 12. August 2020, 19:36 »
Sonntag, 17.2.:
Dies ist unser letzte Tag in Chile. Wir laufen kreuz und quer durch die Stadt und landen, wie auch anders, wieder am Mercato Central. Dort gibt’s noch einmal eine schöne Meeresfrüchte-Platte.




Nachmittags wollen wir mit der Seilbahn auf den Cerro San Cristobal. Aber auch diese ist „wegen Reparaturarbeiten“ geschlossen und zum hoch laufen sind wir zu faul. Also landen wir wieder in Bellavista.

Am Montag müssen wir schon um 4.00 h aufstehen, da unser Flug so früh geht. Natürlich wird der vereinbarte Weckruf vom Hotel vergessen (zum Glück haben wir noch unseren Wecker gestellt) und natürlich wurde auch vergessen, das Taxi zu bestellen. Zum Glück fährt trotz der frühen Stunde ein freies Taxi zufällig vorbei.

Und so fahren wir durch ein menschen- und autoleeres Santiago zum Airport und ich denke mir, wie schön es wäre, wenn wir jetzt gerade erst gelandet wären.


Hier zum besseren Verständnis noch unsere Route. Blaue Linien waren in Argentinen, rot in Chile:




Schon damals war uns klar, dass das nicht unsere letzte Tour durch Chile und Argentinien gewesen sein konnte. Und: schon im selben Jahr gab es im November nocheinmal so ein günstiges Überführungsangebot, das wir einfach nicht ausschlagen konnten. So waren im im November/Dezember nocheinmal auf ähnlicher Route unterwegs.

Beate


PS: Daheim stellen wir fest, dass Hertz uns 68 Euro zuviel von der Kreditkarte abgebucht hat, da wir das Auto mit halbleerem Tank zurückgegeben haben. Wir haben aber auch nur halbvoll übernommen. Ausserdem wurde für 3 Tage die Autobahnmaut in Santiago abgebucht. Die Reklamation war dann nach vielem Ärger und einigen mails hin und her doch noch erfolgreich.

Dagegen ist unsere Reklamation wegen der Probleme mit den Camper-Papieren sofort und zur vollen Zufriedenheit geklärt worden. Schon das erste Entschädigungs-Angebot von Trekker Chile war so gut, dass wir sofort zustimmen konnten.


Surfy

« Antwort #32 am: 19. August 2020, 14:57 »

Danke für den schönen Reisebericht  :)

So ein Forenbericht mit Fotos liest sich einfach schöner, als jeder Reiseblog!

Surfy

Radlerin

« Antwort #33 am: 19. August 2020, 17:48 »
Da schliesse ich mich an!
Vielen Dank und auch für die schönen Bilder  :)

Surfy

« Antwort #34 am: 20. August 2020, 10:28 »
Was hat die Campermiete eigentlich gekostet?

Das verschiffen eines eigenen Fahrzeuges wird leider auch nicht günstiger. Ich hatte damals vor meiner Reise die Kosten Roro/Container von Europa nach Südamerika verglichen, zusammen mit der Option auf der Grimaldi Fähre selber mitzureisen.

https://www.4x4tripping.com/2014/10/fahrzeugverschiffung-europa-sued-amerika.html

Konnte im 2015 dann auch noch zu den Preisen auch noch verschiffen- heute kann man da auch im Container ca. 10`000 Euro einplanen - ausser man kann sich einen grossen Container mit einem anderen reisenden teilen. Dafür kann man dann doch ein paar Wochen einen Camper mieten, nehme ich an?  ;)

So sieht sowas dann aus im Container - wie die Arbeiter dann noch ins Auto ein/aussteigen können - bewundere ich noch immer:



In Zarata sollte ich dies selber machen, aber keine Chance - zum Glück hat sich dann jemand erbarmt!  Da Handbremse/Automat in P gesetzt ist, ist auch rausrollen/ziehen keine Option... Ich müsste wohl ein Fenster auflassen....

Die aktuellen Kosten entnehme ich aktuellen Reiseblogs - diese effektive Höhe liegen auch oft im Geschick des Reisenden. Nicht jeder recherchiert oder verhandelt gut - auch im 2015 haben die meisten Reisenden schon höhere Zahlen genannt.

3 Angebote einholen sollten bei diesen Summen selbstverständlich sein, sowie ein kleiner backgroud-check des Vertragspartners... Auf FB sind gerade wieder einige Meldungen von Reisenden, wo der Vertragspartner die Gebühren nicht wie vereinbart übernommen wurden, Vor-Ort dann erneut getätigt werden mussten....

Surfy

Beate

« Antwort #35 am: 20. August 2020, 10:55 »
Hallo Surfy,
den Camper den wir auf diesem Trip hatten, kann man leider nicht mehr mieten. Ein paar Wochen nach unserer Rückkehr hat Trekker-Chile das Vermietgeschäft aufgegeben. Wir waren aber in der Zwischenzeit noch ein paarmal dort mit dem Camper unterwegs, gemietet haben wir dann immer bei Holidayrent. Immer diesen Camper: https://www.holidayrent.cl/deutsch/Patagonia-camper-4x4-single.php.
Diese Camper sind s....teuer, nächstes Jahr kostet der in der Hochsaison, bei Anmietung 30-55 Tage dann 174 Euro/Tag.
Es gibt dort zwar auch kleinere und billigere Camper, aber wir wollten unbedingt 4x4, weil wir meistens wild campen wollten. Und der kleinere 4x4 (Andino) hat nur eine Kühlbox, keinen Kühlschrank. Das geht natürlich gar nicht, denn Eis zum kühlen bekommt man in Patagonien nur sehr selten.

Trotzdem dürfte eine Anmietung billiger sein als Verschiffung, wenn man nicht gleich 90 Tage unterwegs sein will. Für uns wäre das dann gleich nochmal teuerer, denn wir müssten ja von München aus erst noch zum Verschiffungshafen fahren, was auch wieder 2 Tage kostet. Und dann musst Du Dich ja auch noch um alle Versicherungen kümmern, die dürften in Chile auch nicht gerade billig sein.

Trotzdem hoffen wir, dass wir in 2022 wieder rüber können. Eigentlich hatten wir gedacht, schon im Februar 2021 fahren zu können, aber bei dem Corona-Verlauf in Chile/Argentinien erwarten selbst die Einheimischen keine Grenzöffnung vor Juni/Juli.



dirtsA

« Antwort #36 am: 20. August 2020, 12:00 »
Auch ich habe sehr gerne mitgelesen, danke! :)

Was mich interessiert, Surfy, warum findest du einen Reisebericht im Forum besser als einen Blog? Für mich selbst macht das nämlich keinen Unterschied, wenn dann würde ich evtl. einen Blog bevorzugen, da dann alle Berichte gesammelt an einem Ort sind. Manchmal komme ich z.B. zufällig auf einen Blog, finde dann aber so viele interessante Länder und Berichte, dass ich mich nach und nach durch alles durch lese :)

@Beate - krass, das ist schon teuer, mit so viel hätte ich nicht gerechnet. Habt ihr mal in Argentinien gemietet? Argentinien ist ja ansonsten günstiger als Chile, daher frage ich mich, ob das beim Camper auch einen Unterschied machen würde?

Surfy

« Antwort #37 am: 20. August 2020, 12:11 »
Danke für die Zahlen!

Wer als Rentner Zeit hätte - die Reise mit einem Frachtschiff und dem Fahrzeug - würde mich persönlich sehr reizen und liegt mit Aussenkabine zu zweit auch noch im Rahmen, die Flüge entfallen.

Zitat
denn wir müssten ja von München aus erst noch zum Verschiffungshafen fahren, was auch wieder 2 Tage kostet.

Ich hatte das ein einem Tag gemacht, mit Start aus der Schweiz heraus, zurück mit dem Flieger. Gegen entgelt kann man es auch "machen lassen" via Spedition (ca. 700E). Wegen dem Überwachen des Beladens (Befestitung, Batterien abhängen u.a.) - bin ich selber da lieber dabei...

So ab 55 Tagen Mitdauer liegt man dann beo 174$ / Tag mit den Kosten des Verschiffens gleich auf.

Die Fahrzeugversicherung ist je nachdem was man versichert recht günstig. Vollkasko kostet natürlich je nach Fahrzeugwert etwas mehr und muss vorher abgeschlossen werden, eine Haftpflicht kann man oft an den Grenzen günstig abschliessen. 

Vollkasko, bei 100`000 Fahrzeugwert in ganz Südamerika inkl. Diebstahlschutz und 500$ Selbstbehalt gab es im 2015 für 2500$ für 6 Monate - wer denn so eine gediegene Lösung brauchen sollte... Abgerechnet am Ende für die eigentliche Nutzungsdauer...

Die Fahrzeugabwertung - rechnen die meisten Reisenden nicht ein....

Aber eben - dass wird erst bei längerem Reisen überhaupt ein Thema....

Was aber für euch spannend sein könnte - dass wäre eine portable Kühlbox:

https://engelcoolers.com/collections/powered-fridge-freezers/products/md14-ems-ambulance-fridge

Voll gepackt kann man die Nachts auch ausschalten ohne dass die Butter morgens zu weich ist  - das erfordert dann aber tägliches Fahren, denn die Batterie würden das ganze an "Standtagen" nicht mitmachen...  Jetzt auch noch eine Batterie und Lademanagement mitnehmen - scheint aber irgendwann auch nicht mehr praktibal zu sein...

Ich würde aber deren "Verkauf" von Wohnmobilen mal beäugen. Für 11`000$ könnte man schon einen kaufen, der ist nach der Reise auch nicht wertlos: https://www.holidayrent.cl/deutsch/used-campers-for-sale.php

@dirtsA: So wie es hier von Beate aufbereitet wurde, ist es intuitiv und einfach virtuell nachzureisen. In meinen Reiseblogs ist der letzte Beitrag am obersten, der Leser muss also erstmal den Anfang finden und sich dann durch die Reisetage hangeln. In einem Forum nimmt man Seite1 und liest sich gemütlich durch die Seiten. Scrollen statt seiten wechseln - irgendwie für mich einfacher..  Hab im Transafrika Blog beispielsweise ein Reisetagebuch Seite erstellt und jeden Tag verlinkt - für diejenigen die einer Blogstrukur nicht so einfach folgen können...

Ich hatte in Bolivien auch noch Kontakte zu vermietern die Geländewagen mit Dachzelt vermieten (und Kühlbox) - aber dass ist natürlich nicht der gleiche Wohnkomfort den ein Pickup mit Wohnkabine bietet - gerade bei den Windstärken die in Patagonien zu erleben sind..

Surfy


Beate

« Antwort #38 am: 20. August 2020, 12:14 »
Ja, wir haben vor viiiiiiieeeelen Jahren mal einen solchen Camper in Argentinien gemietet. Leider weiss ich den Preis nicht mehr, aber der Camper war u.a.s. Und dann haben wir einmal ganz günstig einen Kangoo gemietet, der als Camper ausgebaut war. Das war eine tolle Erfahrung und billig noch dazu. Diesen hier:
http://www.andeanroads.com/en/vehicles/compact

Der kostete damals nur 100 Euro am Tag. Dazu gabs dann ein Zelt, das man hinten anstellen konnte, sodass man direkt vom Auto ins Zelt kam. Ist auf einem Bild sogar sichtbar. Wir sind wirklich am überlegen, ob wir nochmal sowas machen. Der Nachteil ist nur, dass diese Autos nur ab und bis B.A. angeboten werden und kein Allrad haben. Wir wären damals in einem Starkregen fast im Schlamm steckengeblieben.



Beate

« Antwort #39 am: 20. August 2020, 12:21 »
"""So ab 55 Tagen Mitdauer liegt man dann beo 174$ / Tag mit den Kosten des Verschiffens gleich auf."""

Nein, denn ab 55 Tagen Miete kostet es nur 159 Euro/Tag.
Und die Haftpflichtversicherung für Camper haben wir auch in unserer Kreditkarte (für PKW auch die Vollkasko).

Haha, und diese Engel-Kühlbox haben wir. Die haben wir für unseren Camping-Trip im Oman gebraucht, mit Dachzelt. Allerdings, mal ganz ehrlich, recht viel Kühlung bringt die nicht, so ca. 15 Grad unter Aussentemperatur nur.


(OK, ich sehe gerade, der von Dir verlinkte Kühler ist grösser und teuerer als unserer war. Aber wir mussten damals einen kleinen kaufen, denn der musste ja als Handgepäck mit in den Flieger).


Surfy

« Antwort #40 am: 20. August 2020, 13:38 »
Haha, und diese Engel-Kühlbox haben wir. Die haben wir für unseren Camping-Trip im Oman gebraucht, mit Dachzelt. Allerdings, mal ganz ehrlich, recht viel Kühlung bringt die nicht, so ca. 15 Grad unter Aussentemperatur nur.


(OK, ich sehe gerade, der von Dir verlinkte Kühler ist grösser und teuerer als unserer war. Aber wir mussten damals einen kleinen kaufen, denn der musste ja als Handgepäck mit in den Flieger).

Die verlinkte Engelbox kann problemlos auch als Tiefkühler eingesetzt werden.

Hatte ja in Afrika 2 davon verbaut, eine lief als Tiefkühler bei -18, die andere als Kühlschrank bei 7 Grad. Gleiche Technologie - aber eine Nummer grösser.

Wichtig ist es hier, zu einer Kompressor-Kühlbox zu greifen. Ihr hattet wohl eine Absorber Kühlbox - und dazu auch noch eine andere Marke?

Surfy

dirtsA

« Antwort #41 am: 20. August 2020, 13:44 »
Zitat
@dirtsA: So wie es hier von Beate aufbereitet wurde, ist es intuitiv und einfach virtuell nachzureisen. In meinen Reiseblogs ist der letzte Beitrag am obersten, der Leser muss also erstmal den Anfang finden und sich dann durch die Reisetage hangeln. In einem Forum nimmt man Seite1 und liest sich gemütlich durch die Seiten. Scrollen statt seiten wechseln - irgendwie für mich einfacher..  Hab im Transafrika Blog beispielsweise ein Reisetagebuch Seite erstellt und jeden Tag verlinkt - für diejenigen die einer Blogstrukur nicht so einfach folgen können...
Alles klar, ich bin halt eher Kategorie "extrem Internet-affin", daher ist das für mich kein Problem. Klicke mich dann im jeweiligen Land halt auch mal bis zum Anfang zurück und lesen dann "rückwärts". Mein Dad hat aber auch schon mal gemeint, dass er das nicht so toll findet.

Zitat
Ja, wir haben vor viiiiiiieeeelen Jahren mal einen solchen Camper in Argentinien gemietet. Leider weiss ich den Preis nicht mehr, aber der Camper war u.a.s. Und dann haben wir einmal ganz günstig einen Kangoo gemietet, der als Camper ausgebaut war. Das war eine tolle Erfahrung und billig noch dazu. Diesen hier:
http://www.andeanroads.com/en/vehicles/compact

Der kostete damals nur 100 Euro am Tag. Dazu gabs dann ein Zelt, das man hinten anstellen konnte, sodass man direkt vom Auto ins Zelt kam. Ist auf einem Bild sogar sichtbar. Wir sind wirklich am überlegen, ob wir nochmal sowas machen. Der Nachteil ist nur, dass diese Autos nur ab und bis B.A. angeboten werden und kein Allrad haben. Wir wären damals in einem Starkregen fast im Schlamm steckengeblieben.
Hmm, und wenn's nur von BA geht, muss das natürlich auch Routen-technisch reinpassen. Bis man von dort in Patagonien wäre, vergingen einige Fahrtage... Schade, aber vielleicht tut sich da ja auch noch mehr.

Zitat
Wer als Rentner Zeit hätte - die Reise mit einem Frachtschiff und dem Fahrzeug - würde mich persönlich sehr reizen und liegt mit Aussenkabine zu zweit auch noch im Rahmen, die Flüge entfallen.
Wollen wir unbedingt machen und hoffen einfach soooo sehr, dass wir dann beide noch fit und gesund genug sind!! Mittlerweile haben wir schon alle 3 "Klassiker" das "Longtime Overlanding" auf der Wunschliste: Afrika-Runde (Marokko nach Südafrika und dann im Osten wieder hoch), Europa > Asien (zumindest bis nach Indien) und natürlich die Panamericana. Mal sehen welche Länder sich bis dahin besuchen lassen und wie sich die Welt bis dahin verändert.

Beate

« Antwort #42 am: 21. August 2020, 16:41 »

Zitat
Ja, wir haben vor viiiiiiieeeelen Jahren mal einen solchen Camper in Argentinien gemietet. Leider weiss ich den Preis nicht mehr, aber der Camper war u.a.s. Und dann haben wir einmal ganz günstig einen Kangoo gemietet, der als Camper ausgebaut war. Das war eine tolle Erfahrung und billig noch dazu. Diesen hier:
http://www.andeanroads.com/en/vehicles/compact

Der kostete damals nur 100 Euro am Tag. Dazu gabs dann ein Zelt, das man hinten anstellen konnte, sodass man direkt vom Auto ins Zelt kam. Ist auf einem Bild sogar sichtbar. Wir sind wirklich am überlegen, ob wir nochmal sowas machen. Der Nachteil ist nur, dass diese Autos nur ab und bis B.A. angeboten werden und kein Allrad haben. Wir wären damals in einem Starkregen fast im Schlamm steckengeblieben.
Hmm, und wenn's nur von BA geht, muss das natürlich auch Routen-technisch reinpassen. Bis man von dort in Patagonien wäre, vergingen einige Fahrtage... Schade, aber vielleicht tut sich da ja auch noch mehr.


Das müsste man mal durchrechnen. Wir sind damals jedenfalls in 4 Wochen von B.A. erst nach Norden bis zu den Iguazu-Fällen, dann einmal quer nach Westen in die Anden, dort mit vielen Abstechern nach Süden bis zum NP Sierra las Quijadas und dann quer zurück nach B.A. Hat ganz gut geklappt, ohne stressig zu werden.
Allerdings könnte es in Patagonien öfter mal Probleme mit dem Zelt geben, denn der Wind dort war eigentlich jeden Tag ziemlich stark.


Reisefreund

« Antwort #43 am: 31. August 2020, 18:33 »
Tolle Beiträge! Bekomme direkt Fernweh  :'( Hoffentlich ist die Krise bald vorbei...

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