Thema: Von Nordchile über Nordargentinien nach Südbrasilien  (Gelesen 1930 mal)

Beate

« Antwort #30 am: 26. April 2018, 16:08 »
Von den Iguazu-Fällen hat mir auch die argentinische Seite besser gefallen, oder anders gesagt: dort kann man einfach mehr machen.
Wir sind auf der argentischen Seite einen ganzen Tag rumgelaufen. Und haben dann noch die Abendöffnung zum Garganta del Diabolo mitgemacht. Das geht (oder ging) nur bei Vollmond, hat sich aber nicht so richtig gelohnt.
Wir sind dann am nächsten Tag mit dem öffentlichen Bus über die Grenze zu den brasilianischen Fällen. Dort ist man zwar näher am Wasser, hat aber nicht so viele Möglichkeiten, ist also in einem halben Tag durch. Wir haben dann noch den Hubschrauberflug über die Fälle gemacht.

Da wir ja als Selbstfahrer unterwegs waren, haben wir natürlich auch die Jesuiten-Missionen angeschaut. San Ignacio war ganz schön, da konnte man auch als Laie was sehen. Santa Ana dagegen ist nach meiner Meinung nur für Kenner interessant. Als Laie sieht man nicht viel mehr als Steine  :(

Beate

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Moehli

« Antwort #31 am: 27. April 2018, 13:56 »
Für Nordwestargentinien kann man locker auch 3 Wochen alleine einplanen:
  • Quebrada de Humahuaca (Purmamarca, Tilcara) lohnt sich auf jeden Fall für 3 Tage
  • Salta empfand ich als sehr angenehme (Groß)Stadt mit schönen Kirchen und einem spannenden Museum
  • die Fahrt von Salta nach San Antonio de los Cobres ist spektakulär (besser aber andersrum fahren)
  • Quebrada de Cafayate: tolle Landschaft, immer wieder kleine/winzige Dörfer oder Straßenstände mit Kunsthandwerk
  • Cafayate selbst: schönes Städtchen in den Weinbergen
  • Auch die Strecke von Cafayate nach Cachi ist landschaftlich sehr schön (Ruta 40)
  • Südlich von Cafayate liegt Quilmes (Ruinas De Quilmes), große mittelalterliche Ruinenanlage
  • Eines der Highlights in Südamerika, aber kaum bekannt: die argentinische Puna. Für mich noch schöner als Uyuni und Atacama. Landschaftlich der Wahnsinn, kaum Touristen, so gut wie keine Ortschaften. Einfach mal bei der Google-Bildersuche nach "puna argentina" suchen. Oder aber in unserm Blog nachschauen  ;) (Las Juntas - El Penon - Antofagasta de la Sierra - (Antofalla, mit Allrad) - Tolar Grande - San Antonio)

Zu Iguazu: 3 Tage finde gut, 2 für die argentinische und 0,5 bis 1 für die brasilianische.

Viel Spaß  :)

Beate

« Antwort #32 am: 27. April 2018, 14:32 »
Moehli, da kann ich Dir 100 %ig zustimmen.
Wenn ich das hier alles so lese komme ich immer mehr zu dem Schluss, dass ich unbedingt nochmal dorthin will  ;D

Beate
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Marla

« Antwort #33 am: 28. April 2018, 14:35 »
Für Nordwestargentinien kann man locker auch 3 Wochen alleine einplanen
Sehe ich auch ganz genauso wie du! Ich war damals je 2,5 Monate in Argentinien und Brasilien und einen großen Teil auch in den - wie mir scheint - nicht so populären Gebieten Nordargentinien (Ost und West) und Südbrasilien.

Da aber andere Leute die Strecke in noch viel kürzerer Zeit machen - hier im Forum aber auch welche, die ich vor Ort kennengelernt habe - fand ich die Idee von monaxciii mit 3-4 Wochen nicht so verkehrt. Würde auch nicht unbedingt woanders noch Abstriche machen, 3 Tage für Rio (und ggf. Umgebung?) finde ich auch schon arg kurz.
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Knud65

« Antwort #34 am: 07. Mai 2018, 01:59 »
Hey,

Wie lange habt Ihr denn für Eure Weltreise geplant? Ich frage deswegen, da ich gerade auch unterwegs bin (zur Zeit in Brasilien), wobei ich das Glück habe, keinen festen Zeitraum zu haben, sondern nach der oben offenen Richterskala zwischen 12 Monaten und 3 Jahren denke. Nun bin ich im vierten Monat unterwegs und habe meine grobe Planung schon so oft geändert, dass ich froh bin, nicht zuviel im Vorfeld für eine Detailplanung verschwendet zu haben. Anders ist es wenn man einen engen Zeitrahmen hat, denn dann muss man eine detailliertere Planung machen.

Ich bin jetzt seit gut einer Woche in Südamerika und bisher nur in Brasilien und dort über Rio de Janeiro und Belo Horizonte noch nicht hinausgekommen, so dass ich hier nur über eure 3 Tage in Rio sprechen kann. Doch meiner Meinung sind drei Tage für Rio zu kurz, gerade wenn Ihr auch mal ein oder zwei Strandtage einplanen wollt. Hier bietet Rio mit der Copacobana und Ipanema bzw. Leblon tolle Strände. Dann habt Ihr aber den Corovado und den Zuckerhut, sowie das Zentrum und andere Stadtteile noch nicht erlebt. Und das ganze erhebt keinen Anspruch, damit alles gesehen zu haben.

Habt Ihr schon eine Unterkunft in Rio und wie wollt Ihr übernachten?
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