Thema: Eure Erfahrung mit China  (Gelesen 5758 mal)

echidna

« Antwort #15 am: 14. März 2018, 08:27 »

Man munkelt, dass es in SHA sogar Restaurants zwischen Michelin-Preiskatalog und Spucknapf-Suppenkueche gibt.

Ich muss zugeben, dass wir ganz begeistert waren von der Gastronomie in Shanghai. Eigentlich hat es an jeder Ecke was Gutes zu Essen gegeben, und teuer fanden wirs nicht (Spucknapf-Suppenküche war es auch nicht). Insgesamt war das Essen eines der großen Highlights in China gewesen.
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Degna

« Antwort #16 am: 14. März 2018, 17:59 »
@Sulawesi

vielen Dank für deinen schonungslosen Bericht über Leben und Arbeiten in China.
Kann deine Erlebnisse nachvollziehen,wäre auch absolut nichts für mich.
Ich kenne Chinesen nur von Trinidad/Tobago (Karibik),wo ich 3J gelebt habe und war selten negativ beeindruckt.
Lebten seit Jahren dort und verstanden nicht ein Wort englisch,unfreundlich bis zum geht nicht mehr,assimilierten sich 0 in der Karibik,wo eigentlich Inder,Briten,Trinis,Portugiesen,Moslems und Rastas harmonisch zusammen leben,immer zu einem Flirt bereit.
Wenn ich in Frankfurt den Tobago Flieger suchte ,musste ich eigentlich nur nach lärmenden Chinesen suchen,dann wusste ich,wo ich bin.Das die nicht noch im Flieger auf den Boden gepisst oder gerotzt haben war alles,keine der angesagten Sprachen im Flieger wurde von ihnen verstanden,angerempelt wurde man gleich,.......
Deckt sich alles mit deinen Erfahrungen!

Aber die Zustände,die du so in China beschreibst,in Bezug auf Freizeitgestaltung und Preisniveau,sind ähnlich in vielen Ländern.
In Trinidad wollte ich auch nach 3J nur noch weg ,aus ähnlichen Gründen,wie du aus China:

-sehr,sehr teuer insgesamt
-sehr,sehr eingeschränkte Freizeitmöglichkeiten.
-sehr gefährlich die Ghettos der Weißen,wo man so lebt ,zu verlassen.
-sehr,sehr eingeschränktes Warenangebot an allem: Lebensmittel,Technik,Möbel,etc.
-selbst einheimische lebensmittel sehr teuer,auch für die Einheimischen. Hatte viele Trini Freunde,die auch 4€ für ein kg Süßkartoffeln bezahlen.

Leben im fernen Ausland,....da muss man für geboren sein,oder,sowie mein Lebenspartner ,eine extrem hohe Frustrationstoleranz besitzen. Ich lebe wieder in Nordengland,.....auch nicht alles Gold,aber ist ok!!!

LG Degna
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Sulawesi

« Antwort #17 am: 15. März 2018, 12:22 »
Wenn ich in Frankfurt den Tobago Flieger suchte ,musste ich eigentlich nur nach lärmenden Chinesen suchen,dann wusste ich,wo ich bin.Das die nicht noch im Flieger auf den Boden gepisst oder gerotzt haben war alles

Das chinesische Kinder in Flugzeugen auf den Boden gepisst und gekackt haben ist eigentlich normal.

Hier ein Beispiel:
http://www.dailymail.co.uk/news/article-2708316/Airline-passengers-kick-stink-Delta-flight-Beijing-Detroit-Chinese-family-let-toddler-DEFECATE-seat.html

Gab schon zig solcher Vorfälle.

Chinesen sind da recht hart. Sie verwenden auch keine Windeln sondern einen Schlitz hinten in der Hose.

Zitat
-sehr gefährlich die Ghettos der Weißen,wo man so lebt ,zu verlassen.

Das ist in China kein Problem. Isgesamt sehr sicher was Kriminalität betrifft. Das ist echt sehr positiv.
Aber der Straßenverkehr kann extrem gefährlich sein.

Zitat
-selbst einheimische lebensmittel sehr teuer,auch für die Einheimischen. Hatte viele Trini Freunde,die auch 4€ für ein kg Süßkartoffeln bezahlen.

2 Kartoffeln für 2€ sind auch in chinesischen Supermärkten normal. Kann man auf dem Wetmarket viel günstiger haben aber es kotze einen an wegen jedem Mist woanders hin zu müssen.
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Dreaming

« Antwort #18 am: 18. März 2018, 08:48 »
Ich bin auch hin- und hergerissen was China angeht. Ich fand den Monat dort toll, war aber am Ende auch heilfroh endlich rauszukommen. Würde auf jeden Fall wieder hinfahren.

Ein Punkt, der am Anfang vielleicht noch amüsant ist, aber schon nach den ersten drei Tagen nervt: ständig wird man fotografiert. Die höflicheren Chinesen fragen vorher noch, ob sie ein Foto von/mit dir machen dürfen. Andere halten dir auch einfach direkt das Objektiv ins Gesicht.

Wie von Vorgängern schon beschrieben, sind Gruppen von Chinesen einfach unangenehm. Meine Erfahrung ist aber, wenn man doch mal mit einem einzelnen ins Gespräch kommt (als Touri, wenn man dort lebt kommt das natürlich häufig vor), dann sind sie sehr, sehr freundlich, hilfsbereit, interessiert und auch großzügig mit ihrer Zeit, um dir etwas von ihrer/m Kultur/Land zu zeigen.
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karoshi

« Antwort #19 am: 18. März 2018, 11:40 »
Wir haben auch als Touristen immer wieder sehr nette Einzelpersonen getroffen. Wenn man dann ins Gespräch kam, stellte sich fast immer heraus, dass sie aus Taiwan oder Hong Kong kamen. ;)
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Dome

« Antwort #20 am: 18. März 2018, 14:22 »
5 Wochen China - das war schon  extrem anstrengend...

Wir waren leider im August da, also überlaufen von chinesischen Touristen... Katastrophe.

Die Landschaft und Kultur sind faszinierend, aber ein Großteil der Leute und ihre Gewohnheiten (Spucken etc) sind echt schwierig...

Toll war es immer dann, wenn man irgendwo mit locals saß und redete.
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beretravels

« Antwort #21 am: 19. März 2018, 03:52 »
Ich war 2012 knappe 10 Wochen in China. Es war für mich eine der schönsten, aber auch anstrengendsten Reisen. Wobei ich 4 Wochen in Chengdu ein Praktikum gemacht habe. War also eine Mischung aus Arbeit und Reise. Vieles habt ihr ja schon genannt, am schlimmsten fand ich jedoch, dass man praktisch niemanden nach dem Weg zu einem bestimmten Shop oder Restaurant oder gar einer Bank fragen darf! Egal, ob auf chinesisch oder deutsch! Aus Angst, das Gesicht zu verlieren wird einem lieber irgend eine Richtung gezeigt oder irgend ein sinnfreier Weg erklärt, als das jemand sagt "tut mir leid, das weiß ich nicht".
Das hat mich mit am meisten gestört und ich erinnere mich noch lebhaft daran, wie ich die Hauptniederlassung der Bank of China gesucht habe (es ist ein Hochhaus, wie die Deutsche Bank in FRA). War schon auf der richtigen Straße, konnte das Gebäude aber wegen anderer Hochhäuser nicht sehen, als ich aus der U-Bahn kam. Und man konnte oder wollte mir einfach nicht helfen.... so was ist total ärgerlich.

Nein, China hat neben seinen schönen Seiten einen Haufen scheußlicher Eigenschaften. Generelle unkultiviertheit, Desinteresse an schönen Dingen und der Natur, man bestellt Essen, um es dann liegen zu lassen, ein Lebensmittelskandal nach dem anderen (gefiltertes altes Speiseöl wird wiederverwendet!). Und generell ist das Thema Geld alles in China. Hast du was und zeigst es, dann bist du was. Sonst bist du nur ein armer Schlucker...

Generell fand ich die "ärmlichen" und abgeschiedenen Provinzen deutlich schöner und interessanter als die Megacities an der Ostküste.
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echidna

« Antwort #22 am: 19. März 2018, 11:13 »

Wie von Vorgängern schon beschrieben, sind Gruppen von Chinesen einfach unangenehm.

Ich glaube, dass Menschengruppen generell häufig anstrengender und unangenehmer sind als Einzelpersonen. Das kann man auch bei anderen Nationen erleben.

Übrigens habe ich vor einigen Jahren sogar hier in München ein nerviges Erlebnis mit einer chinesischen Reisegruppe gehabt: ich war in einem chinesischen Restaurant und hatte gerade mein Essen bestellt, als eine Gruppe Chinesen den Gastraum stürmte. Für sie waren einige große Tische reserviert, aber zunächst verteilten sich die Leute im ganzen Restaurant. Unter anderem hatten mich einige der Chinesen als interessantes Fotomotiv entdeckt (eine Langnase beim chinesisch Essen). Mein Essen kam, und als ich anfing zu essen, setzten sich einige besonders vorwitzige Chinesen direkt um und neben mich, um mich zu bestaunen und zu fotografieren...
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GschamsterDiener

« Antwort #23 am: 19. März 2018, 11:34 »
Übrigens habe ich vor einigen Jahren sogar hier in München ein nerviges Erlebnis mit einer chinesischen Reisegruppe gehabt: ich war in einem chinesischen Restaurant und hatte gerade mein Essen bestellt, als eine Gruppe Chinesen den Gastraum stürmte. Für sie waren einige große Tische reserviert, aber zunächst verteilten sich die Leute im ganzen Restaurant. Unter anderem hatten mich einige der Chinesen als interessantes Fotomotiv entdeckt (eine Langnase beim chinesisch Essen). Mein Essen kam, und als ich anfing zu essen, setzten sich einige besonders vorwitzige Chinesen direkt um und neben mich, um mich zu bestaunen und zu fotografieren...

Mich wollte eine Chinesin in einem Restaurant in China mal mit dem Löffel füttern. Evtl. war meine Stäbchentechnik nicht elaboriert genug. Selbst finde ich die aber ganz passabel.
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beretravels

« Antwort #24 am: 19. März 2018, 17:22 »
Zitat von: GschamsterDiener link=topic=14846.msg103480#msg103480

Mich wollte eine Chinesin in einem Restaurant in China mal mit dem Löffel füttern. Evtl. war meine Stäbchentechnik nicht elaboriert genug. Selbst finde ich die aber ganz passabel.


Chinesisches "Tischverhalten" ist ja noch mal ein ganz anderes Kapitel. Und nachdem 2 Leute etwas gefuttert haben, muss es wie ein Schlachtfeld aussehen. Wenn man in einer Runde ist, kommt es durchaus vor, dass der Ausländer schon mal gefüttert wird. Auch gerne quer über den Tisch. Einem werden auch häufig besondere Stücke vom Essen auf den Reis oder vor die Nase gelegt. Habe ich zumindest so erlebt. Alle hatten Spaß, den Deutschen zu füttern. Als Dank habe ich die dann gerne unter den Tisch gesoffen, in der Hoffnung, dass der Kater der anderen größer wird als der eigene und dass man selbst irgendwann vielleicht tatsächlich betrunken wurde von dem "Bier" dort :)

Also ich glaube, es hatte nix mit deiner Technik sondern vielmehr mit deinem Exotenstatus zu tun
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Sulawesi

« Antwort #25 am: 19. März 2018, 23:25 »
Also ich glaube, es hatte nix mit deiner Technik sondern vielmehr mit deinem Exotenstatus zu tun

Auch unter Chinesen ist es völlig normal das Leute um 08:00 Uhr am Abend besoffen aus dem Restaurant getragen werden.... Man gibt sich generell gerne die Kante beim Essen (Bars gibt es hingegen nur da wo es auch Westler gibt) oftmals bis einem die Lichter völlig ausgeblasen werden.
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pantitlan

« Antwort #26 am: 16. Juni 2018, 13:13 »
Also ich frage mich schon, was @Sulawesi für einen Lebensstil hatte. In den 6 Jahren, die ich in Peking lebte, habe ich kein einziges Mal einen Besoffenen gesehen, der weggetragen werden musste.

Auch sonst kann ich mit ihm überhaupt nicht übereinstimmen. Das Wichtigste ist jedoch, dass das Leben in China so unglaublich viel einfacher ist als in der Schweiz (und das extrem bürokratische Deutschland muss ja noch viel schlimmer sein).

Ich weiss nicht, was für Behördengänge Sulawesi machen musste. Bei mir hat meine Firma alles organisiert. Ich musste lediglich einnmal kurz mit dem Wohnungsbesitzer zur Registrierung zur Polizei. War ne Sache von 5 Minuten. Später habe ich mich dann gar nicht mehr registriert. War auch kein Problem.

Viel leichter ist das Leben aber, weil ich wirklich nichts selber machen musste. Ich hab so gut wie nie selber gekocht. Meine Hosen und Hemden habe ich einmal pro Woche in die Wäscherei um die Ecke gebracht. Zu hause muss ich mich selber drum kümmern. Einkaufen ist auch nicht nötig: Ich ruf einfach im Laden an und die bringen das grad vor die Tür. Auch um 10 Uhr abends.

Zumindest in Peking spuckt praktisch niemand mehr und auch das legendäre Drängeln muss man heute schon fast suchen. Aber klar: Es hat überall viele Leute. Das kann teilweise schon nerven.

In Peking gibt es sehr, sehr viel Grünfläche. In der Stadt hat es recht viele Parks, die oft kostenlos zugänglich sind oder allenfalls eine Kleinigkeit kosten. Rund um die Stadt gibt es viele spannende Orte zum Besuchen. In den Bergen kann man tolle Wanderungen unternehmen.

Was aber meiner Meinung nach ein Problem ist: In China läuft vieles anders als bei uns. Das braucht etwas Flexibilität. Dazu kommt, dass China nicht so recht für Ausländer eingerichtet ist. Ohne Chinesischkenntnisse ist es schwierig, die richtigen Infos zu finden.

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Sulawesi

« Antwort #27 am: 17. Juni 2018, 19:00 »
Also ich frage mich schon, was @Sulawesi für einen Lebensstil hatte. In den 6 Jahren, die ich in Peking lebte, habe ich kein einziges Mal einen Besoffenen gesehen, der weggetragen werden musste.

Ich war offen gesagt noch nie in einem chinesischen Rundtisch Restaurant wo es nicht mindestens einen Tisch mit schwer Besoffenen gab die sich wild rumschreiend Baijiu rein gelernt haben. Noch gar nie. Und das ist eher die mildere Variante des Benhemens. Da war von loskotzen bis vollpinkeln schon alles dabei...

Zitat
Das Wichtigste ist jedoch, dass das Leben in China so unglaublich viel einfacher ist als in der Schweiz (und das extrem bürokratische Deutschland muss ja noch viel schlimmer sein).

Ich weiss nicht, was für Behördengänge Sulawesi machen musste. Bei mir hat meine Firma alles organisiert.

Lustig - ist auch CH völlig unkompliziert wenn die Firma alles organisiert? Ich und 5 andere waren bei uns die einzigen Expats für die die Firma "alles organisiert" hat. Alle anderen (mehr als 200 Ausländern) mussten sich um alles kümmern und da bist du schnell mit dem Latein am Ende mit dem ganzen Abstempelmist den es so gibt.

Mir persönlich waren schon sowas wie Handwerker (schwer zu organisieren ohne Sprachkenntnisse und Durchführung unter aller Sau) oder Einkaufen zu viel. Das Einkaufen war echt der Klopfer. Willst du nicht 400€ für einen Einkaufswagen ausgeben wie im Carrefour oder mehr als 1.000€ wie im Cityshop (da kann eine Banane schon mal gerne 3€ kosten)  dann musst du viel machen. Gemüse auf dem Markt, Obst am Obststand, Fleisch und Verpacktes aus dem (immer noch absurd überteuerten) Lianhua, spezielles im Cityshop,... da bist du echt beschäftigt.

Viel schlimmer ist es wenn dir mal blöde Dinge passieren ein Unfall als Selbstfahrer ein Diebstahl oder ähnliches. Da kommst du in eine Bürokratie-Schiene aus der du so schnell nicht mehr raus kommst.

Mein liebstes Problem aber jeden Monat. Geld nach Europa überweisen. Das ist ein Spaß von Nachweisen und Tonnen Papier.

Zitat
Viel leichter ist das Leben aber, weil ich wirklich nichts selber machen musste. Ich hab so gut wie nie selber gekocht.

Das halte ich gesundheitlich für extrem bedenklich wenn es nicht gerade gehobene Restaurants waren.

Zitat
Meine Hosen und Hemden habe ich einmal pro Woche in die Wäscherei um die Ecke gebracht.

In China? Ich hab in ganz Shanghai noch nie eine günstige Wäscherei gesehen. Die Preise sind durchweg höher als in Deutschland und für so Dinge wie T-Shirts oder Unterhosen auch nicht gemacht. Günstige Wäschereien wie im Rest von Asien gibt es nicht....

Zitat
Zu hause muss ich mich selber drum kümmern. Einkaufen ist auch nicht nötig: Ich ruf einfach im Laden an und die bringen das grad vor die Tür. Auch um 10 Uhr abends.

Klar kann man das bei Kate&Kimi bestellen. Da kosten dann halt 3 Kartoffeln 8€. Ich hab mein Schwerzensgeld für China lieber unter absoluter Bürokratie nach Deutschland geschickt.

Zitat
Zumindest in Peking spuckt praktisch niemand mehr und auch das legendäre Drängeln muss man heute schon fast suchen.

Ja- weil du dich dran gewöhnt hast. Als Westler der in Hainan Urlaub macht wird man das anders empfinden. Und das Drängeln ist wirklich das letzte. In der Ubahn kommt es laufend zu unglaublichen Szenen, aus dem Fahrstuhl gehen ist manchmal echt ein Problem....

Als ich 2014 in China ankam dachte ich mir "hinter den wirklich im Sekundentakt zu hörenden Rotzen müsste man eigentlich einen guten Bass legen, dann wird das mein China Song". 

Zitat
In Peking gibt es sehr, sehr viel Grünfläche. In der Stadt hat es recht viele Parks, die oft kostenlos zugänglich sind oder allenfalls eine Kleinigkeit kosten.

In der Tat - in Shanghai gibt es absolut gar nichts. Bei der Scheißluft bin ich allerdings auch ungern raus. Und in unter 5-6h Fahrt gab es leider gar nichts zu Unternehmen mit Ausnahme der gruseligen Wasserstädte. Da bietet Peking auch landschaftlich deutlich mehr, wobei du auch 2-4h weg von der Stadt noch immer 200m Sicht im Smog hast an 60% der Tage.

In Summe finde ich Shanghai noch deutlich unattraktiver und teurer als Peking und auch das Benehmen der Leute schlechter. Peking ist aber immer noch in der Kategorie "gruselig". Der Unterschied wenn man die Grenze von Shenzhen nach Hong Kong die Grenze überquert ist schockierend. Auf einmal bidst du in einem normalen Land mit normalen Leuten die sich benehmen. Es stinkt nicht, die Leute kleiden sich gut, es gibt im 7-11 auf einmal Produkte die nicht eklig sind, es ist Grün um die Stadt herum,...

China ist noch immer recht kein Land in dem man gerne lebt. Die Fluktuation unter den Expats ist gigantisch. Westlichen Tourismus gibt es kaum - kann ich verstehen. Foreign Tourists sind fast immer Chinesen auf Heimatbesuch was man auch in der Besuchtstatistik ablesen kann
https://en.wikipedia.org/wiki/Tourism_in_China#Inbound

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Degna

« Antwort #28 am: 17. Juni 2018, 20:09 »
Hi @Sulawesi,

deinen Bericht und deine Erfahrungen finde ich klasse,...hören sich sehr realistisch und authentisch an.

Kenne Chinesen nur von Trinidad,wo sie von den Engländern ,nach der Abschaffung der Sklaverei, angesiedelt wurden.
Habe also nur die "Spitzen des Eisbergs" kennengelernt und das hat mir vollkommen gereicht.

China steht bei mir auf der sehr kurzen Liste der Länder-die-ich-nie-bereisen-werde!

LG Degna
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MasterM

« Antwort #29 am: 24. Juli 2018, 13:44 »
Aha und weil irgendwann mal Chinesen auf deine kleine Insel verschifft wurden und du sie nicht abkannst, willst du nicht nach China? Ah ja, ist klar.

Da muss man hoffen, dass sich die Namibianer gefaelligst gut benehmen, wenn Touristen in die Wueste fahren. Nicht, dass das Image Deutschlands unter diesen Flegeln leidet. Sind ja schliesslich Deutsche, die damals zu Kaisers Zeiten dahingekommen sind.

Fliegst du deshalb auch nicht nach Singapur? Sind ja vorwiegend chinesischer Abstammung dort. Sehr gefaehrlich. Vielleicht teilen die sogar einen fernen Verwandten mit deinen Inselchinesen.

Und ich Volldepp dachte, dass reisen bildet. Vielleicht doch zu lange auf der Insel verweilt und die ganze schoene Weitsicht eingebuesst. Sehr schade.

Auf Sulawesi's Eintrag geh ich garnicht mehr ein. Ich bin gewiss kein China-Fanboy, der alles und jeden hier soooo supi-dupi toll findet. Aber wenn kein einziger Tag verging, an dem good ol' Sulawesi keinen Dorfchinesen angetroffen hat, der sich nicht in die Hose gepisst hat....ja gut, was soll man dann sagen. Fun fact: Sich beschweren, dass man jeden Monat Unmengen an Geld nach Hause transferien will, aber anscheinend in den abgeranzten Dorftrottelkneipen verweilen. sounds like an inconsistency to me...

Famous last words an alle anderen: Macht euch euer eigenes Bild. Mit vereinfachten Weltanschauungen hat Deutschland schon genug zu kaempfen.
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