Thema: Aktuelle Sicherheit in Mittelamerika ?  (Gelesen 20217 mal)

Vombatus

« Antwort #15 am: 31. Dezember 2013, 11:45 »
Wenn dann auf der Postkarte steht das die nur mit Polizeischutz (in Guatemala) rumgefahren sind und auch immer nen Security bei den Tempeln dabei hatten ...

Wer möchte denn so reisen? Das hätte man zu einem drittel des Preises auch genauso sicher alleine auf eigene Faust geschafft. Das ist einfach nur eine Möglichkeit, durch die übertriebenen Ängsten von Touristen, extra Geld abzugreifen.
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karoshi

« Antwort #16 am: 31. Dezember 2013, 12:14 »
Ja, am besten sperrst Du Dich ab 16:00 im Badezimmer ein.

Das haben auch schon andere versucht. Aber gerade im Badezimmer soll es ja so gefährlich sein: http://www.youtube.com/watch?v=WDpipB4yehk

Sorry für Off Topic... ;)
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Niels

« Antwort #17 am: 31. Dezember 2013, 17:45 »
@ karoshi: very nice :-)

@crazy_culture: Ich war vor einigen Jahren ´nen knappen Monat jeweils in Mexiko und Guatemala, sowie 2 Wochen in Belize unterwegs. Bedroht gefühlte habe ich mich nie und gerade auf dem Land begegnen dir die Menschen äußerst freudlich und respektvoll.
Guatemala City ist sicherlich eine andere Geschichte, aber mit gesundem Menschenverstand auch kein Problem.

Am Beispiel Kolumbien merkt man wie schnell hierzulande das Image eines Landes bspw. durch die FARC geprägt werden kann und oft mit der Realität nur wenig gemein hat. Geschichten von Überfällen werden zudem stets als Erstes erzählt und gerne auch etwas "spektakulärer" dargestellt als sie tatsächlich waren...viele meinen beweisen zu müssen, dass man "wirklich" was erlebt hat...

Wie Stecki schon geschrieben hat. Augen und Ohren offen halten, auf den Bauch hören und den Kontakt zu Einheimischen bspw. im Hostel vor Ort suchen und dann ganz entspannt Spaß haben!

Gruß
Niels

Gruß
Niels
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berns

« Antwort #18 am: 01. Januar 2014, 01:51 »
Ich bin seit Mitte November mit meiner Freundin in Mittelamerika unterwegs. Zurzeit sind wir für einen Tauchkurs auf Utila. Das ist eine der Bay Islands vor der Karibikküste von Honduras.
Ich möchte nur ein paar Zeilen schreiben, weil ich genau die selben Bedenken vor unserer Reise hatte.
Unsere Reiseroute verläuft genau umgekehrt als deine, also von Mexiko nach Costa Rica. Yucatan, Chiapas, Guatemala und Belize haben wir schon bereist.
In Guatemala waren wir so circa vier Wochen und haben uns dabei nie unsicher gefühlt. Mir persönlich hat ein einwöchiger Sprachkurs in Xela sehr geholfen Ängste abzubauen, denn oft interpretiert man bestimmte Situationen anders, wenn man z. B. keine Ahnung hat worüber sich eine Gruppe von Jugendlichen gerade lautstark neben dir unterhält.
Die Sicherheitsratschläge von Vombatus haben wir aber natürlich alle eingehalten und würde ich auch jedem empfehlen. Auch Tipps von Einheimischen und Hostelpersonal unbedingt einhalten!
Auf den ueblichen Routen trifft man auch teilweise auf sehr viele andere Traveller mit denen man gemeinsam reisen kann, wenn man sich unsicher fühlt.
In Puerto Barrios sind wir nur von einem Collectivo in das andere umgestiegen, um an die Grenze nach Honduras zu kommen. Die Stadt hat keinen guten Eindruck gemacht. Ich würde dort definitiv nicht bleiben. San Pedro Sula und La Ceiba waren für uns auch nur Zwischenstationen.

Als guten Ratschlag kann ich dir nur sagen, wenn du bei irgendeiner Sache ein ungutes Gefühl hast, dann lass es lieber bleiben. Vertraue deinem Bauchgefuehl!

Falls du noch Tipps für Hostels oder anderes brauchst, schreib mir einfach.

Liebe Gruesse berns

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crazy_culture

« Antwort #19 am: 01. Januar 2014, 21:33 »
Danke für die Infos.

Falls du noch Tipps für Hostels oder anderes brauchst, schreib mir einfach.

Da komm ich bestimmt drauf zurück. Viel Spaß Euch noch!
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berns

« Antwort #20 am: 02. Januar 2014, 01:50 »
Meine DSLR hab ich übriges auch mitgenommen. Bei den vielen tollen Motiven wäre es ein Jammer, wenn ich sie zuhause gelassen hätte.
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icybite

« Antwort #21 am: 02. Januar 2014, 02:47 »
Zitat
Als guten Ratschlag kann ich dir nur sagen, wenn du bei irgendeiner Sache ein ungutes Gefühl hast, dann lass es lieber bleiben. Vertraue deinem Bauchgefuehl!

So Sollte es ja immer sein! Ich hatte vor ein paar Tagen ein Mädel aus Mexiko da. Sie meinte, dass es in den Touri Städten meist sicher ist und darauf geachtet wird. Aber wie überall gibt es auch Ecken, die man zu bestimmten Zeiten meiden sollte =)
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Eidechsenkönigin

« Antwort #22 am: 01. Februar 2018, 20:08 »
Ich hole das Thema mal wieder raus.
Wir wollen mit einem in d.Usa oder Kanada gekauften Auto nach einem halben Jahr/Jahr in den USA/Kanada dann nach Mexiko und ggf. weiter bis Panama. Nun hat sich die Sicherheitslage (v.a. in Mexiko) stark verschlechtert. Ist gerade jemand dort unterwegs, kann seine Erfahrungen hier preisgeben oder hat jemand seinen Senf für mich bzgl. Empfehlung/Abraten für mich?

Lieben Dank schonmal
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Kama aina

« Antwort #23 am: 05. Februar 2018, 10:52 »
Also aktuelle Erfahrungen haben ich nicht!
Aber ein Thema wird sicherlich die korrupte Polizei sein! Hier solltest du immer paar Scheine in der Tasche haben, bzw. nicht um "deine Strafe" bei Verkehrsverstößen zu zahlen!

Hier haben wir uns aber auch ne Masche bereit gelegt, womit man dem Ganzen günstiger entgegentreten kann! Den Kohlen wollen die so oder so haben!
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koka

« Antwort #24 am: 17. März 2018, 14:03 »
ich bin heute vor eine Woche aus Mittelamerika zurückgekehrt.
Probleme hatte ich in keinem der Länder (Honduras, El Salvador, Nicaragua und Costa Rica). Allerdings war ich mit den öffentlichen Transportmitteln unterwegs.

Reisende aus Mexiko hatten nichts negatives berichtet.

Ich würde behaupten, dass ihr mit ein paar Scheinchen in der Tasche gut und sicher unterwegs seid.

Zur Lage in Honduras: die politischen Unruhen bzgl. der Wahlen haben sich beruhigt. Mittlerweile gibt es keine Strassenblockaden mehr und ich hatte auch keine Demonstrationen erlebt.

Allgemeine Sicherheitsempfehlungen gilt es in all den Ländern gleichermassen zu beachten!
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santiago

« Antwort #25 am: 20. April 2018, 21:09 »
Aktuell sollte man in Nicaragua etwas vorsichtiger sein, da sich gerade landesweite Proteste gegen Reformen formieren.
Auch wenn die Neugier groß ist, sollte man sich von Demos jedenfalls fernhalten, da die Polizei gemeinsam mit Banden äußerst brutal vorgeht. Und vor allem Managua meiden.

Bin gerade in der Laguna de Apoyo.
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santiago

« Antwort #26 am: 22. April 2018, 23:51 »
Die Situation hat sich seitdem nicht gebessert. Aktuell sollte man noch ein paar Tage auf die Einreise nach Nicaragua warten, oder in sehr touristischen Orten wie San Juan del sur bzw. an Stränden oder so außerhalb der Städte bleiben.
In Leon ist es momentan nämlich nicht gemütlich aufgrund der vielen Ausschreitungen.

Auf Twitter kann man das unter den hashtags #sosnicaragua #sosinss verfolgen. Bzw. dem einzig wirklich unabhängigen Printmedium La Prensa.  auf deren Homepage.
Im Spiegel online ist die Situation inklusive Hintergrund der Proteste auch gut beschrieben.
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santiago

« Antwort #27 am: 27. April 2018, 09:20 »
Update 27.4.2018: Die blutigen Proteste sind zu Ende, Nicaragua ist nun wieder problemlos bereisbar.
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Beate

« Antwort #28 am: 27. April 2018, 11:07 »
Fragt sich nur, wie lange???
Bevor es wieder losgeht.
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santiago

« Antwort #29 am: 14. Mai 2018, 22:15 »
Der Schein hat getrügt, die Regierung hat sich da in ganz schöne Probleme gebracht und hört nicht auf, die Situation eskalieren zu lassen. Momentan würde ich eher nicht nach Nicaragua reisen, wenn man das Land nicht kennt. Vor allem nicht viel herumreisen (Blockaden, Streiks). Wenn, dann in touristischen Zentren (San Juan del sur, Ometepe) bleiben und Städte meiden.

Vor allem in Masaya und in Managua gehts leider ordentlich zu. Ich hoffe nur, dass die Situation bald deeskaliert, was wohl nur mit einem Abtritt der Familie Ortega aus sämtlichen Funktionen geht.

Die besten deutschsprachigen Berichte gibt es meiner Meinung nach hier:
https://www.zeit.de/thema/nicaragua
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