Thema: Welche Buchungsplattform Mittel- und Südamerika?  (Gelesen 977 mal)

weltweitnah

« am: 09. Januar 2020, 12:50 »
Aktuell noch in Asien, verwenden wir hauptsächlich booking (eh klar) und immer öfter Agoda. Gerade hier auf den Philippinen ist letztere in 90% der Fälle noch einmal ein Stückchen günstiger.

Wie sieht das aber in Mexiko sowie Mittel- und Südamerika aus? Agoda ja wohl eher nicht...

Gibt‘s da ein Pendant dazu? Oder wo vergleicht ihr in der Regel zusätzlich?

(Eines vorweg: Airbnb ist uns meistens zu teuer, die schlagen ja unheimlich hohe Gebühren drauf)

Und Walk-In-Rate war bei den letzten 3 Versuchen, einmal in Sulawesi, einmal in Myanmar und einmal in Laos höher oder zumindest gleich hoch wie über booking. Wir sind dann tatsächlich an der Rezeption gestanden & haben online gebucht... Ist das in ZA/SA auch so?
0

GschamsterDiener

« Antwort #1 am: 09. Januar 2020, 13:05 »
booking
1

dirtsA

« Antwort #2 am: 09. Januar 2020, 14:04 »
Hängt davon ab, wo in Südamerika. Aber falls ihr auch in teureren Ländern wie Argentinien, Chile, Brasilien unterwegs seid, werdet ihr auf Booking nichts günstiges finden (sofern ihr nicht in ein Dorm wollt). Da war AirBnB immer um einiges günstiger. Oder halt Camping, aber danach hast du nicht gefragt.
0

weltweitnah

« Antwort #3 am: 09. Januar 2020, 14:30 »
Kolumbien, Ecuador, Peru und Bolivien. Trotzdem mal auf Airbnb gucken?

Und ansonsten tatsächlich nur booking?
0

reisefieber2019

« Antwort #4 am: 09. Januar 2020, 14:43 »
Ich kann Eure Kommentare überhaupt nicht teilen. Sorry.
Grade in meinen 6 Monaten in Mittelamerika 2015.2016 kann ich mich noch ganz genau erinnern das ich über booking und agoda nur gelacht habe. Walk in habe ich deutlich weniger bezahlt. .
Teilweise große preisliche Unterschiede.
Bei booking geschaut 2-3 Hotels vor Ort  angeschaut und dann gehandelt. War super easy. Ich bin im März in México gestartet und dann Richtung Panama. Ist bestimmt auch Saison abhängig. Aber die 15% booking fee könntest du mindestens immer raus holen.
Bei Süd Amerika musste ich lügen da habe ich es nicht mehr so im Kopf bin aber der Meinung das ich auch direkt im Hotel gebucht habe.
0

dirtsA

« Antwort #5 am: 09. Januar 2020, 16:21 »
Naja, sie hat nach Buchungsplattformen gefragt, gibt ja Fälle wo man vorbuchen will. Klar ist walk-in in den günstigen Ländern wo ein Überangebot an Unterkünften besteht, immer um einiges günstiger. Das ist auch meine Erfahrung, und in Bolivien haben wir das auch so gehandhabt. Im Norden von Argentinien und Chile auch erst, aber das ging nicht gut. Haben da nur schlechte, überteuerte Sachen gefunden. Es gibt dort halt auch viel weniger günstige Unterkünfte, v.a. wenn man nicht ins Dorm will, dann sind die auch schneller voll. Da macht vorbuchen, wenn man nicht campen will und nicht ins Dorm will, meine Erfahrung nach Sinn bzw ist sogar nötig um nicht viel zu viel ausgeben zu müssen.

Kolumbien, Ecuador, Peru und Bolivien würde ich eher walk-in machen. Kolumbien und Peru vielleicht bei den größeren Orten online vorher schauen. Schaut halt ein paar Mal sowohl als auch bei Booking und AirBnB sodass ihr selbst ein Gefühl für den Unterschied bekommt. Kann je nach Land ganz anders sein.
0

Jef Costello

« Antwort #6 am: 09. Januar 2020, 16:51 »
In Brasilien kannst du über AirBnB schön für 20-30€ die Nacht ein Apartment mit Türsteher und Swimmingpool mieten.
0

dirtsA

« Antwort #7 am: 09. Januar 2020, 17:38 »
Naja, also im Süden von Brasilien (Florianopolis hoch bis Rio) haben wir 2018 diesen Betrag eher für ein Zimmer bei jemand bezahlt, nicht ein komplettes Appartment. Auf Ilha Grande für ein Appartement 45€, allerdings einfach und nicht Luxus. Wann warst du dort und wo?
0

Jef Costello

« Antwort #8 am: 09. Januar 2020, 17:40 »
2018, in Salvador im Oktober. Ist wahrscheinlich abhängig von Bundesstaat und Saison.
0

dirtsA

« Antwort #9 am: 09. Januar 2020, 17:41 »
Ja denk ich auch! Und der Süden ist wahrscheinlich insgesamt viel touristischer und daher teurer.
0

weltweitnah

« Antwort #10 am: 10. Januar 2020, 04:04 »
Also mit Walk-In haben wir, wie gesagt, in SOA bisher schlechte Erfahrungen gemacht. Nach dem dritten Mal haben wir es bleiben lassen und immer ein, zwei Tage im Voraus über booking oder hauptsächlich Agoda gebucht.

Aber dann versuchen wir das bei Gelegenheit mal in ZA/SA. :)

Airbnb und booking habe ich gerade verglichen für unseren ersten Stopp, Mexico City. Da ist Airbnb ja tatsächlich fast günstiger, also was ich so auf den ersten Blick gesehen habe.
(4er Dorm ließen wir uns mittlerweile erweichen, aber nur, wenn‘s im DZ einiges teurer wäre... aber sogar die sind über booking teurer als ein schönes Privatzimmer über Airbnb 🤔)
0

dirtsA

« Antwort #11 am: 10. Januar 2020, 11:44 »
Echt, das wundert mich! Gerade in SOA machen wir immer nur walk-in. Was für schlechte Erfahrungen habt ihr da gemacht - war alles komplett ausgebucht oder wie? :o

Sag ich doch (AirBnB). Sofern ihr mit einem DZ bei jemand happy seid und nicht ein ganzes Appartment braucht, seid ihr damit in ZA/SA sehr oft günstiger als ein DZ im günstigsten, schlecht bewerteten Hostel. Meist sogar günstiger als so was wie 10er Dorm oder so. Wir haben mit AirBnB zu 100% gute Erfahrungen gemacht!
0

Knud65

« Antwort #12 am: 10. Januar 2020, 12:33 »
Ich war 2018/19 12 Monate in Süd- und Amerika unterwegs und kann nur positiv berichten von Walk-In und bestätigen, was Reisefieber2019 und Astrid gesagt haben. Ich habe mir immer bei Booking.com ein oder mehrere Hotels in dem Ort angeschaut, bin dann dort hin gegangen und immer günstigere Preise gehabt als über Booking.com. Weiterer Vorteil von Wlak-In ist, dass manchmal die Bilder und Wirklichkeit nicht übereinstimmen und man dann auf Plan B ausweichen konnte und/oder weitere Goodies raushandeln konnte wie Early-Check-Inn, besseres Zimmer, ruhigere Lage, etc.

Booking.com habe ich nur genutzt, wenn ich in einer Stadt sehr spät angekommen bin z.B. bin ich in Bogota um 22:30 Uhr gelandet und wollte dann nicht mehr suchen.

Quintessenz, ich kann auch nur empfehlen direkt in die Hotels zu gehen und dort zu verhandeln. Selbst in der Hauptsaison zu Weihnachten/Neujahr hat das hervorragend geklappt.
2

reisefieber2019

« Antwort #13 am: 10. Januar 2020, 13:21 »
Lustig Astrid ich sehe das wie weltweitnah in soa besser online buchen 😉
Aber siehste fragst drei Leute kriegst 4 antworten. 
0

weltweitnah

« Antwort #14 am: 10. Januar 2020, 14:40 »
Bei uns war es in den genannten Fälle (einmal in Tentena/Sulawesi, einmal in Bagan/Myanmar und einmal in Luang Prabang/Laos) dasselbe:

Wir suchten uns die Unterkunft mit nettem DZ auf booking (Bewertung ab 8, Preis um die um die 12-15€, obwohl... in Bagan wars teurer, 25€) buchten aber nichts.

Fragten dann, ob sie was frei hätten und wie viel das ausmacht. Der Preis war mindestens genau derselbe, den ich auf booking (eh klar, mit „Genius“-Status) auch bekommen hätte, oder sogar ein paar wenige Euro teurer!

Auf die Frage, ob am Preis was zu machen ist, wenn er doch auf booking günstiger/gleich hoch ausgeschrieben ist (sie sparen sich ja die Abgaben, nehme ich mal an?) wurde erwidert: Bitte über booking buchen.

Und das taten wir dann auch. Direkt an der Rezeption. 😅

Aber zumindest weiß ich das jetzt mit Airbnb, tatsächlich hatte ich das irgendwie kategorisch ausgeschlossen, weils zumindest in SOA durch die hohen Gebühren nicht in Frage kam (sind dort zumindest meistens rh nur Hotels usw. und keine Airbnbs im klassischen Sinne, also entweder ganzes Apartment oder Privatzimmer in einem Familienhaushalt).

Bei Städtetrips innerhalb Europas haben wir es allerdings auch schon öfter genutzt.

Privatzimmer reicht auf jeden Fall. :) Und dann lieber bei jemandem Zuhause, als in einem lauten Partyhostel.
0

Tags:
 

Diese Webseite verwendet Cookies. Hier erfahrt ihr alles zum Datenschutz
OK