Thema: USA Einreise-Update  (Gelesen 1445 mal)

Eka

« am: 25. Oktober 2017, 21:00 »
Laut Zeitungsinformationen werden Passagiere mit dem Ziel USA einer Sicherheitsbefragung unterzogen. Diese Befragung soll jetzt auch bei Passagieren von ausländischen Flugggesellschaften (Lufthansa, Air France usw.) erfolgen. Ob es genau so ablaufen wird, wie bei Delta Airlines dass sieht man dann in der nächsten Zeit.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-10/sicherheitsinterview-usa-lufthansa-air-france
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Beate

« Antwort #1 am: 25. Oktober 2017, 21:23 »
Da wäre nur noch interessant zu wissen, welche neuen Fragen da gestellt werden. Es wurde ja bisher schon beim einchecken gefragt, ob man den Koffer selbst gepackt habe und ob irgendjemand in der Zwischenzeit Zugang zum Koffer hatte. Was sollen die dann noch fragen: "haben Sie eine Bombe im Koffer?", Antwort dann bestimmt "JA".

Beate
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Eka

« Antwort #2 am: 25. Oktober 2017, 21:43 »
Ach, ich glaube kaum, dass dort die "tollen Fragen" wie bei der Ein- und Ausreise nach Israel gestellt werden, da die Israelis eher auf den Augenkontakt und die Körpersprache achten.

Bei Delta bekommt man gelbe oder rote runde Sticker auf die Rückseite des Reisepasses, und ein paar Fragen wie du schon genannt hast. Personenkontrolle am Scanner und nochmals manuelle Kontrolle, wenn der Scanner "unbekanntes" nicht identifizieren kann. Ja, ja die "kluge Technik", die genau so dumm ist, wie sein Entwickler.

Haben Sie den Koffer selbst gepackt?
War der Koffer die ganze Zeit unter ihrer Aufsicht?
To be continued!

Mal schaun, was übernommen wird.

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/luftverkehr-flugreisende-in-die-usa-muessen-sicherheitsinterviews-absolvieren-1.3724620

https://timesofindia.indiatimes.com/world/us/new-security-screenings-for-passengers-on-us-bound-flights-10-facts/articleshow/61226797.cms

Nachtrag:
http://www.traveller.com.au/flights-to-the-usa-airlines-to-perform-new-security-screenings-for-all-passengers-gz8gij
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GschamsterDiener

« Antwort #3 am: 26. Oktober 2017, 09:42 »
Ich fliege morgen und werde ggfalls berichten.
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Beate

« Antwort #4 am: 26. Oktober 2017, 13:51 »
Ich fliege morgen und werde ggfalls berichten.

Da sind wir natürlich alle neugierig.

Viel Spass in USA.

Beate
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Stecki

« Antwort #5 am: 26. Oktober 2017, 13:55 »
Das könnte die Homeland Security doch gleich selber beantworten, die lesen doch sicher fleissig mit...  :)
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Vombatus

« Antwort #6 am: 26. Oktober 2017, 14:18 »
Vielleicht ist das eine Vorstufe zur "vorgelagerten Einreisekontrolle". Diese wollten die USA schon seit Jahren, hier ein Bericht:
http://www.zeit.de/reisen/2014-07/einreise-in-die-usa-vorgelagerte-kontrollen
oder
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/usa-wollen-einreisekontrollen-schon-auf-flughaefen-in-deutschland-a-983620.html

Zitat: Nach den Vorstellungen der Amerikaner würden US-Beamte demnach auch auf deutschen Flughäfen noch vor dem Boarding die Pässe prüfen, Passagiere befragen, Fingerabdrücke nehmen und das Gepäck durchsuchen.

An einigen Flughäfen gibt es dass ja schon.
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Worldsafari

« Antwort #7 am: 26. Oktober 2017, 18:51 »
Bereis in vergangenen Jahren war ich es mir gewohnt, bei Grenzübergängen und Einreise in die USA Fragen zu beantworten. Es waren immer die selben üblichen Fragen wie z.B. "Von wo kommst du und wohin gehst du?". Bei der Einreise im letzten April ist mir dann aber ein ganz anderer Wind von den Beamten entgegengekommen.

Ich musste jegliche Dokumente offenlegen, sogar den E-Banking Account auf meinem Smartphone musste ich öffnen, damit die Beamten darin herum schnüffeln konnten. Zuerst wurde ich beschuldigt, dass ich illegal in den USA arbeiten will. Nachdem ich aber jegliche Beweise erbringen konnte, dass dem nicht so ist, wurde mir plötzlich vorgeworfen, dass ich Drogen von Kambodscha in die USA schmuggeln wollte. So nahm die Tortur ihren lauf, aber natürlich liessen sich auch nach einem weiteren Verhör und dem Durchsuchen meines gesamten Gepäckes nichts finden, was mich in Bedrängnis gebracht hätte. Schliesslich gaben sich die Beamten damit Zufrieden, dass sich bei mir einfach nichts finden lässt und ich keine Bedrohung für die USA darstelle. Zudem hatte ich auch Amerikanische Freunde, die für mich bürgten.

Ich denke, dass die Beamten seit dem Regierungswechsel irgendwelche "Quoten" erbringen müssen, sprich eine bestimmte Anzahl von Einreisen verweigern müssen. Das geschieht wohl nach dem Zufallsprinzip, anders kann ich es mir nicht erklären, dass sie sich ausgerechnet mich ausgesucht hatten. Zudem bin ich im Besitz eines B2-Visums.

Also wenn man in die USA einreisen möchte, empfehle ich immer ein genug dickes Poster auf dem Konto zu besitzen, einen Arbeitgeber vorweisen zu können, Freunde/Familie in den USA zu haben, welche eine Bürgschaft übernehmen und genügend Zeit einzuplanen, damit sich die Beamten im Gepäck austoben können.

Ich denke, dass ich mir das für die nächsten vier Jahre nicht mehr antun werde, nochmals in die USA einzureisen.
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Beate

« Antwort #8 am: 26. Oktober 2017, 19:31 »
Hallo Worldsafari,

war diese Befragung und Durchsuchung dann in der sog. "2. Inspection" oder war das ganz normal am Einreiseschalter?

Beate
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Worldsafari

« Antwort #9 am: 26. Oktober 2017, 19:52 »
Nein, das war die Second Inspection. Ich wurde vom "normalen" Beamten direkt dorthin weitergeleitet, ohne dass ich vom "normalen" Zollbeamten Fragen gestellt bekam.
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Beate

« Antwort #10 am: 26. Oktober 2017, 22:19 »
Ich habe deshalb gefragt, weil eine Bekannte von mir letztes Jahr auch in der 2.Inspection gelandet ist. Sie wurde bei ihrer ca. 10. Einreise gefragt, ob sie jemals in der 2.Insp. war, als sie das verneinte, meinte der Beamte: dann wirds ja mal Zeit...........
Das ganze dauerte dann ca. 2 Stunden und sie hatten wirklich Glück, dass sie den Anschlussflug noch erreicht haben.

Beate
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Crung

« Antwort #11 am: 27. Oktober 2017, 11:27 »
Was ich mich an der Stelle frage:
Was passiert denn wenn jemand, der dem Englischen nur äußerst rudimentär mächtig ist, in so einer Kontrolle landet und dann dort größtenteils nur Bahnhof versteht?
Wird dann für ein Übersetzer gesorgt oder wird es dann erst so richtig unangenehm?
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Vombatus

« Antwort #12 am: 27. Oktober 2017, 11:45 »
Das hatte ich mich auch schon gefragt, in den Weiten des Internets bin ich dann auf diese Empfehlung gestoßen: "Wenn Sie mit jemandem reisen, der kein Englisch spricht, dann treten Sie ebenfalls gemeinsam an den Schalter und derjenige, der Englisch spricht, übersetzt."

Wenn man dann allerdings alleine reist, weiß ich nicht, ob man ein Mitreisenden fragen kann? Vor allem in der "2. Inspection" stelle ich mir das ungemütlich vor.

Kann mir aber vorstellen, dass es an großen Airports immer irgendjemanden gibt, der "notfalls" übersetzten kann. Verdächtig macht man sich aber bestimmt, wer reist denn in die USA, ohne englisch zu können? Sehr verdächtig ;-)
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dirtsA

« Antwort #13 am: 27. Oktober 2017, 11:53 »
Das sieht man doch in diversen "Border Security" Serien ;)
Wenn nichts mehr geht, wird halt per Telefon ein Dolmetscher dazu geschaltet. Ganz easy. Meine Schwester arbeitet in dem Bereich, da sitzen dann halt Dolmetscher im Bereitschaftsdienst, die von solchen (und anderen - Polizei etc.) Stellen jeden Moment angerufen werden können.
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Stecki

« Antwort #14 am: 27. Oktober 2017, 13:12 »
Hab grad 2 Edelweissflüge nach Orlando gewonnen, darf mir also das Prozedre auch bald wieder gönnen.
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