Thema: Südafrika + Mosambik - Reality Check und Budget  (Gelesen 3682 mal)

dirtsA

« am: 12. Januar 2015, 22:14 »
Hallihallo,

mein Freund und ich wollen dieses Jahr hoffentlich endlich mal nach Afrika! Am besten würde uns beiden eine Route durch das östliche Südafrika + Mosambik gefallen. 2-3 Wochen werden zur Verfügung stehen, wobei wir nach/von Johannesburg fliegen würden. Der Kruger NP und Tofo zum Tauchen sind Fixpunkte.

Unsere Idee war, in Johannesburg einen Mietwagen zu nehmen und damit in den Kruger NP bzw weitere umliegende Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Diesen dann in Durban (?) abgeben und von dort mit dem Bus weiter nach Maputo, Mosambik bzw dann weiter nach Tofo. Welche Orte würden sich unterwegs aus eurer Sicht noch anbieten? Immer in Hinblick darauf, dass wir nur 2-3 Wochen Zeit haben werden...

Unser großes Problem ist eigentlich das Budget bzw die Planung dazu. Mein Freund verdient momentan nur sehr wenig, sodass sein Reisebudget eigentlich eher für einen Laos Urlaub eignen würde (aber da waren wir ja schon ;) ). Natürlich wollen wir als Paar in unserem Jahresurlaub nicht in Dorms schlafen, sondern Privatzimmer haben. Die könnten dafür so vergammelt sein wie sie nur wollen. Da sind unsere Ansprüche gleich Null. Auch Essen tun wir alles auf der Straße, was günstig ist. So wie ich aber den Eindruck von meinen bisherigen Recherchen habe, bringen uns diese beiden Spar-Punkte in Südafrika wenig und in Mosambik noch weniger (??). Wenn man ein DZ will, scheint es oft erst ab 30-40€ die Nacht loszugehen. Stimmt das wirklich? Gibt es keine Privatzimmer, die von Familien vermietet werden oder so was? Und wie sieht es mit Street Food aus? Auch hier habe ich den Eindruck, dass es v.a. in Mosambik gar nicht so viele Essensmöglichkeiten "gibt", sodass man ohnehin an Touri-Restaurants gebunden ist und an die 8-10€ pro Mahlzeit zahlt.
Habe ich einen falschen Eindruck? Gibt es Sparmöglichkeiten?

Außerdem frage ich mich, wie weit wir die Kosten im Kruger NP durch ein eigenes Auto reduzieren können. Wir würden auch im Auto schlafen für die paar Nächte, falls das geht. Dass man wohl in den vorgegebenen Camps bleiben muss, ist mir klar... Die scheinen aber einfach sooo teuer zu sein! :(

Was natürlich ins Gewicht fallen wird, ist das Tauchen bei Tofo, wo ich min. 4-5 Tauchgänge machen möchte. Mein Freund würde sich wahrscheinlich auch mit 2-3 zufrieden geben, wenn es sein Budget nicht hergibt und dann einfach am Strand chillen während ich mehr tauche ;) Außerdem trinken wir im Urlaub beide ganz gerne abends ein paar Bierchen, was wohl auch ins Budget geht. Groß Party muss erstens nicht sein und zweitens gibt es das glaub ich auch gar nicht so auf der Route (?)

Grad mit Mosambik tun wir uns sehr schwer, das Budget abzuschätzen, da man hier im Internet v.a. Aussagen von Leuten findet, die dann doch eher dem Luxus-Segment zuzuordnen sind, wenn ihr wisst, was ich meine ;)
Irgendjemand Erfahrungen? Preisbeispiele für DZ, Essen etc?

Und: Wie viel Geld müssen wir für die 2-3 Wochen (ohne Flug) eurer Meinung nach einplanen?

Wär echt super, wenn uns hier jemand weiterhelfen kann :)

LG dirtsA
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Jens

« Antwort #1 am: 13. Januar 2015, 13:07 »
Hey ihr Zwei,

also ich war zwar jetzt scon 5 oder 6 Jahre nicht mehr in ZA, aber ich meine soviel wird sich nicht geändert haben!!
In ZA im Backpacker (immer privat und super) Doppelzimmer zwische 20-25 Euro, nur geringfügig teuer als im Dorm bei 2 Personen!!

In Mosambik kann ich mich nicht mehr erinnern, aber so viel teuere kann es nicht sein!!

Essen ist überall nicht so teuer und man kann gut Essen!

Schau mal hier! http://coasttocoast.co.za/destinations/mozambique/
und hier mein Favorit in MZ was schnorchel angeht (Tauchen darf ich nicht) http://coasttocoast.co.za/destinations/mozambique/vilanculos-backpackers/

Hier findest du alle Backpacker in ZA http://coasttocoast.co.za (und auch in den Nachbranländern zum Teil)

Mitwagen ist das billigste, wenn ihr zu Zweit seid. Ich habe immer den billigsten ohne AC genommen und in jedem Park auch Kruger Park!

Mit drei Wochen ist ziemlich weite Strecken, SA ist groß, aber euer Plan ist machbar! schau mal hier in die Threads rein:
http://weltreise-info.de/forum/index.php?topic=7852.0
http://weltreise-info.de/forum/index.php?topic=7783.0
http://weltreise-info.de/forum/index.php?topic=11210.msg74175#msg74175

bin ab Mai dann in Ostafrika unterwegs..... kannst du dann im Blog verfolgen! Ihr wolltet doch auchmal dort hin!

LG  ;)
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eucaloa

« Antwort #2 am: 13. Januar 2015, 13:51 »
Hi dirtsA!

Ich kann dir leider auch nicht so viel zu Übernachtungskosten sagen, da wir eine Tour inkl. Accom. gebucht haben, aber zu den Destinationen in Mosambique.

In Maputo würde ich höchstens eine Nacht bleiben, die Stadt ist nicht besonders sehenswert. Wir waren dort z.B. an der Strandpromenade in einer Bar und anschließend spazieren und ich habe in meinem ganzen Leben noch nie einen vermüllteren Strand gesehen. Tofu ist toll, insbesondere für Ocean Safaris: Buckelwale gucken und mit Walhaien schnorcheln (tauchen ist mit Walhaien natürlich schwieriger). In Tofu waren wir auch tauchen, das fand ich ganz nett. Ich würde mich Jens anschließen und Vilanculos weiter im Norden besuchen. Der Bazaruto Marine Park ist einer der schönsten Spots zum Tauchen in Mozambique. Außerdem lohnt sich die günstigere Alternative Schnorcheln dort auch für ansonsten überzeugte Taucher, wie ich es einer bin: Das hat mich dort echt umgehauen. Empfehlen würde ich dir ansonsten noch die Gegend um Xai Xai, südlich von Tofu. Die riesigen Dünen sind nochmal anders als die Strände im Norden und Buckelwale, die man vom Strand aus sehen kann, gibt es dort auch. Das kann man insgesamt alles in der Zeit schaffen, die ihr einplant.

Streetfood habe ich nirgends gesehen. Es gibt natürlich Restaurants mit gesalzenen Touri-Preisen und etwas günstigere, aber 8-9€ wie du schreibst, musst du schon einplanen wenn ein Bier dabei sein soll. Wir haben manchmal auch deutlich mehr ausgegeben...

Wollt ihr nur mit dem Bus durch Mozambique fahren? Die Straße entlang der Küste ist jedenfalls ganz ordentlich und Bus ist wahrscheinlich eine gute Alternative. Wir wurden mit unserem privaten Minibus mit ZA-Kennzeichen und Fahrer aus ZA unzählige Male von Polizisten angehalten, die behauptet haben wir wären zu schnell gefahren, und unsere Papiere in einigen Fällen erst gegen eine "Strafzahlung" wieder herausgegeben haben. Da kann man schnell um viel Geld erleichtert werden.

Im Krügerpark kann man meines Wissens nicht in den Camps im Auto schlafen, in einigen Camps kann man Zelten. Wenn ihr auf der Suche nach günstigeren Alternativen seid, ist es besser in Camps außerhalb von Krüger zu schlafen und am nächsten Tag wieder in den Park zu fahren. Das machen viele Touristen.

Auf einem der Wege Joburg-Krüger-Joburg würde ich einen Schlenker über die Panorama-Route machen um den Blyde River Canyon und die Potholes anzuschauen. Das ist sehr lohnenswert und dauert nur ein paar Stunden länger, kostet aber keinen Eintritt.

Viel Spaß, eucaloa
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Moehli

« Antwort #3 am: 13. Januar 2015, 17:27 »
Hi dirtsA,

da ich noch nicht in Mosambik war, kann ich dir nur etwas zu Südafrika sagen.
Mir erscheint es etwas viel zu sein in 2-3 Wochen von Johannesburg über den Krüger bis nach Durban und dann noch nach Mosambik.
Wir waren mit Mietwagen 16 Tage auf folgender Route unterwegs: Johannesburg, Blyde River Canyon, Panorama Route (sehr sehr schöne Gegend), Kruger, Swaziland, St. Lucia, Hluhluwe-Nationalpark, Drakensberge (Grenze zu Lesotho) und zurück nach Johannesburg. Es war der anstrengendste Urlaub, den ich bislang auf eigene Faust gemacht habe, da die Strecken extrem lang sind, auf der Karte aber irgendwie kürzer aussehen…
Schöner als den Krüger NP fand ich übrigens den Hluhluwe-Imfolozi-NP. Er ist deutlich kleiner, weniger überlaufen (und damit deutlich weniger Autos), die Landschaft ist beeindruckender und er ist bekannt für seine zahlreichen Nashörner. Allerdings konnte man dort glaub ich nicht campen, soweit ich mich erinnern kann. Ansonsten kann man in Afrika sein Budget durch Campen ganz gut drücken (in Mosambik weiß ichs nicht). Im Krüger NP im Auto zu schlafen ist vermutlich nicht erlaubt, man muss schon auf die Zeltplätze gehen oder wie eucaloa schreibt eben außerhalb zelten und dann tagsüber in den Park fahren.
Südafrika kam mir preislich durchschnittlich vor, leckeres Essen gibt’s in ordentlichen Restaurants ab 5 Euro. Supermärkte sind aber nicht ganz billig (europäisches Niveau), Doppelzimmer in Hostels kosten (Stand September 2014 entlang der Garden Route) ca. 20-30 Euro. Campingplätze in den Nebensaison in den Nationalparks ca. 15 Euro (für 2 Personen im Zelt).
Jens‘ Tipp mit der Coasttocoast-Website kann ich nur bestätigen, da sind viele gute Hostels drin (aber nicht alle).
Reisende, die in Nordmosambik unterwegs waren, fanden es traumhaft schön, recht günstig, aber nicht ganz einfach zum Reisen, da kaum jemand Englisch spricht. Wie das im südlichen Landesteil ist, kann ich leider nicht sagen.

Viel Spaß auf jeden Fall beim Planen!  :)

Grüße
Moehli

dirtsA

« Antwort #4 am: 13. Januar 2015, 22:05 »
Danke euch für die ganzen Antworten!! :)

@ Jens - danke für den Tipp zur Coast to Coast Website! Sieht sehr hilfreich aus und muss ich mir auf jeden Fall genauer anschauen! Allerdings denke ich schon, dass sich in 5-6 Jahren sehr viel ändern kann... oder!? ;) Grad was Preise angeht hab ich da in SOA schon die Erfahrung gemacht teilweise, dass die sich manchmal gar verdoppelt haben.
Aber vielleicht ist das ja in SA/Mosambik weniger extrem mit den Preissteigerungen..
Vilanculos klingt auf jeden Fall toll, aber hier habe ich sehr große Budget-Bedenken! Und wenn man schon mal dort ist, kann man sich das Bazaruto Archipel ja nicht entgehen lassen. Die Preise, die ich allerdings dafür bisher gefunden habe, sind, hmmmm...  ;D ::)
Mietwagen in SA steht für uns auch fest, nur über die Grenze nach mosambik scheint uns zu kompliziert, einen Anbieter zu finden, der das zulässt. Außerdem reise ich eigentlich sehr gerne öffentlich in fremden Ländern! :)
Werde deinen Blog auf jeden Fall gespannt verfolgen wenn du in Ostafrika bist! Bin schon gespannt!!

@eucaloa - kannst du dich vielleicht noch an die Preise in Vilanculos/Bazaruto erinnern? Oder war das alles schon inklusive in der Tour? Ich weiß, dass es wunderschön sein soll, aber befürchte, dass es für uns preislich nicht machbar sein wird... :(
Xai Xai sieht auf jeden Fall auch schön aus - ist notiert! :) Hast du denn beim Tauchen Mantas gesehen bzw. was gab es sonst unter Wasser noch?
Ja, wollten mit dem Bus durch Mosambik und dann entweder alles wieder retour oder wenn wir einen günstigen Flug von Vilanculos oder so zurück nach Johannesburg finden, eben so... 

Zitat
Streetfood habe ich nirgends gesehen. Es gibt natürlich Restaurants mit gesalzenen Touri-Preisen und etwas günstigere, aber 8-9€ wie du schreibst, musst du schon einplanen wenn ein Bier dabei sein soll. Wir haben manchmal auch deutlich mehr ausgegeben...
Ok, dann habe ich da wohl leider den richtigen Eindruck. Oder hat jemand noch Tipps? Haben die meisten Hostels vielleicht eine Küche, die man nützen kann? Wobei die Frage ist, was man im lokalen Supermarkt zu welchem Preis bekommt...?

Zitat
Im Krügerpark kann man meines Wissens nicht in den Camps im Auto schlafen, in einigen Camps kann man Zelten. Wenn ihr auf der Suche nach günstigeren Alternativen seid, ist es besser in Camps außerhalb von Krüger zu schlafen und am nächsten Tag wieder in den Park zu fahren. Das machen viele Touristen.
Danke für den Tipp mit den Camps außerhalb des Parks! Das war mir so noch nicht bekannt, dass das geht bzw. dass es so nahe am Park dann auch günstigere Alternativen gibt. Wir möchten natürlich auch nicht zu viel an toller Park-Erfahrung einbüßen, nur weil wir sparen müssen...

Zitat
Auf einem der Wege Joburg-Krüger-Joburg würde ich einen Schlenker über die Panorama-Route machen um den Blyde River Canyon und die Potholes anzuschauen. Das ist sehr lohnenswert und dauert nur ein paar Stunden länger, kostet aber keinen Eintritt.
Haben wir auch auf jeden Fall so eingeplant! :)

@Moehli - danke für deine Tipps zu SA! Ich hätte vielleicht dazu sagen sollen, dass SA nicht unbedingt unser Schwerpunkt werden soll. Ich möchte da sowieso nochmals hin und dann eher von Kapstadt und einfach nur quer durch SA. Diesmal allerdings würde ich unbedingt auch nach Mosambik wollen, v.a. auch wegen dem Tauchen! :) Daher ist es uns egal, wenn wir in SA erst mal nicht so viel sehen können. Der Krüger NP liegt halt irgendwie schön auf dem Weg und die von mir beschriebene Variante mit dem Mietauto von Johannesburg über Krüger (und Panorama Route, Canyon etc.) nach Nelspruit (und dort Mietwagen abgeben) erscheint mir irgendwie die logischste und am einfachsten machbare, wenn wir dann weiter nach Mosambik wollen. Uuuuups... mir fällt gerade auf, dass ich vorhin Durban anstatt Nelspruit geschrieben hatte!!  ::) Sorrry für die Verwirrung. Ich glaube, das wäre wirklich zu weit für unseren Zeitrahmen! Nein..... wir wollten wirklich nur den östlichen Rand von SA mitnehmen - auch weil man ja nach Joburg günstige Flüge bekommt, was man von Maputo nicht behaupten kann ;) Und wenn schon das erste Mal in Afrika, dann will ich auch über Wasser ein paar Tiere sehen!  ;D ;D

Also nochmals sorry und hiermit Korrektur: Mietwagen in SA nur von Johannesburg nach Nelspruit! :)

Zitat
Schöner als den Krüger NP fand ich übrigens den Hluhluwe-Imfolozi-NP. Er ist deutlich kleiner, weniger überlaufen (und damit deutlich weniger Autos), die Landschaft ist beeindruckender und er ist bekannt für seine zahlreichen Nashörner.
Danke für den Tipp! Den Nationalpark werde ich mir auch nochmal genauer anschauen bzw dazu recherchieren ;) Bin mir nur nicht sicher, ob er nicht zu weit von unserer geplanten Route liegt...

Zitat
Südafrika kam mir preislich durchschnittlich vor, leckeres Essen gibt’s in ordentlichen Restaurants ab 5 Euro. Supermärkte sind aber nicht ganz billig (europäisches Niveau), Doppelzimmer in Hostels kosten (Stand September 2014 entlang der Garden Route) ca. 20-30 Euro. Campingplätze in den Nebensaison in den Nationalparks ca. 15 Euro (für 2 Personen im Zelt).
Hmmm, 20-30 Euro sind echt nicht wenig... Ist dann wenigstens ein Frühstück schon dabei oder eher nicht? Und wie sah es in SA mit Gemeinschaftsküche im Hostel aus? Die Campingplatz-Preise klingen ganz gut...

Nach Nordmosamik werden wir es zeitlich wohl leider wirklich nicht schaffen... Irgendwann später vielleicht ;)

Achja, wir hatten an September als Reisezeit gedacht. Meinungen dazu? :)
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MissMojo

« Antwort #5 am: 13. Januar 2015, 23:16 »
Wollt ihr nicht einfach noch nen bisschen sparen und es dann auch genießen? Um die halbe Welt zu fliegen um 2 Wochen auf Biegen und Brechen den Krüger NP zu sehen finde ich etwas extrem.

Süd Afrika ist kein Billigland, der WEchselkurs im Vergleich zu vor ein paar Jahren ist gerade recht attraktiv, aber man bekommt auch nichts hinterhergeschmissen. Und wenn Euch 30 € für eine Übernachtung für 2 Personen gerade nicht ins Budget passt dann solltet ihr vielleicht eher woanders hin? Was macht ihr denn wenn wieder erwarten alles teuer ist, umbuchen und nach 1 Woche nach Hause fliegen?

Ich hab mal 2 Leute in der Wüste getroffen die im Auto geschlafen und gegessen haben, also Urlaub stelle ich mir anders vor als matschige Tomaten auf matschigem Toast im heissen Auto zu knuspern - just saying, es gibt da so viel zu erleben, es lohnt sich ein paar Euro mehr in der Tasche zu haben und etwas entspannter (vor allen Dingen auch zeitlich) zu reisen.
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eucaloa

« Antwort #6 am: 13. Januar 2015, 23:41 »
Hallo dirtsA,

der Bazaruto-Trip war auch in der Tour inklusive (wir waren mit Gadventures unterwegs). Wenn ich mich richtig erinnere, sind wir mit sailaway dhow safaris gefahren. Das war nicht luxuriös und wir haben in Zelten übernachtet, laut deren Seite kostet der 2-Tages-Trip inkl Verpflegung und Schnorchelequipment aber 250USD...vielleicht gibt es noch alternative Anbieter...

Ich habe in Erinnerung, dass Supermärkte zwar nicht spottbillig waren, aber günstig. Selbst kochen spart auf jeden Fall Geld. Generell sind einige Artikel, die importiert werden müssen (Cola, Chips, etc.) sogar etwas teurer als in Südadfrika. Das ist wohl in einigen Grenzländern zu ZA so, z.B. ist mir das auch in Namibia aufgefallen.

Ich denke, dass man das in 3 Wochen auf jeden Fall hinbekommt. September ist ideal, da ware wir auch dort. Im Sommer ist Mosambik zu heiß. Wir hatten so schon bis zu 30 Grad und das Meer war auch sehr warm. Im Krügerpark sind die Bäume relativ kahl und man kann die Tiere besser sehen. Wenn ihr in angrenzenden Camps seid, verpasst ihr nicht viel vom Park, da kann man schnell wieder reinfahren. Wenn man ausserhalb übernachtet, kann man für das gesparte Geld z.B auch eine Safari in den an den Park angrenzenden private game reserves buchen (ca. 40USD). Falls man bei den Fahrten auf eigene Faust Pech mit den Tiersichtungen gehabt hat, ist das eine gute Option. Ich habe auf so einer Safari die besten sightings erlebt weil die Fahrer wissen wo die Big Cats abhängen und besser Spuren lesen können.

Wir haben beim Tauchen in Tofu viel gesehen, große Stechrochen z.B., aber leider keinen Manta. In Violanculos war fürs Tauchen leider keine Zeit.

eucaloa
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Jens

« Antwort #7 am: 14. Januar 2015, 06:43 »
Also die Preise müssen sich recht gehalten haben über die letzten Jahre. Mein bester Kumpel ist mit einer Südafrikanerin verheiratet und die sind öfters unten. Daher bekomme ich viel mit.

In ganzen Afrika, ich nehme jetzt extra mal ZA und Namibia raus, sind die Lebenshaltungs kosten sehr hoch. In Malawie und Sambia war ich schon damals sehr verwundert, dass ein No-Name-Deo-Stift schon U$3 gekostet hatte. Die normale Bevölkerung kann sich sowas nicht leisten..... Aber es ist klar, es wird halt rein garnichts hergestellt, sondern nur importiert. Das gilt auch für ZA, aber irgendwie kommt da wohl mehr an und ist daher billiger. Naja, ist ja auch mit das reichste Land in Afrika.

Ich denke, dass ihr schon mit dem Geld hinkommt, mehr Kohle zu haben ist immer besser aber das Problem kenne ich halt auch!!

Übrigens mit Nelsprit ist eine gute Entscheidung. Durban ist schon weit weg und hässlich!!
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dirtsA

« Antwort #8 am: 14. Januar 2015, 20:32 »
Zitat
Wollt ihr nicht einfach noch nen bisschen sparen und es dann auch genießen? Um die halbe Welt zu fliegen um 2 Wochen auf Biegen und Brechen den Krüger NP zu sehen finde ich etwas extrem.
Das Ganze ergibt sich aus einem gewissen Luxus-Problem das wir haben, und zwar, dass uns die Reiseziele ausgehen, die günstig sind! ;D ::) Die günstigen Länder haben wir zum Großteil zumindest einer von uns auf unserer Weltreise gesehen. Von den Billig-Ländern, die wir somit beide noch nicht gesehen haben und uns beide interessieren, bleibt nur noch Nicaragua, wo die Reisezeit nicht passt. Wir sind leider wahrscheinlich an September (evtl Anfang Okt) gebunden. Und SA/Mosambik in der beschriebenen Route steht bei uns beiden ganz oben auf der Wunschliste. Nicht so sehr wegen dem Krüger NP alleine, sondern wegen der Möglichkeit, Safari über und unter Wasser kombinieren zu können ;) Wir sind beides begeisterte Taucher und würden gerne in unserem Jahresurlaub tauchen gehen. Mosambik ist eine der Top Tauchdestinationen, die wir beide noch nicht kennen. Und ich war noch gar nie in Afrika/auf Safari, mein Freund zwar mal in Kenia, aber das war in seiner Kindheit.
In Stein gemeisselt ist SA/Mosambik noch auf keinen Fall - erst einmal muss uns (mit eurer Hilfe :) ) eben erst klar werden, ob wir uns das leisten können.

Zitat
Und wenn Euch 30 € für eine Übernachtung für 2 Personen gerade nicht ins Budget passt dann solltet ihr vielleicht eher woanders hin? Was macht ihr denn wenn wieder erwarten alles teuer ist, umbuchen und nach 1 Woche nach Hause fliegen?
Man muss dazu sagen, dass wir ziemliche Hardcore Budgetreisende sind. Wir stehen nicht auf schicke Hotelzimmer oder tolles Restaurant-Essen. Daher macht uns das nichts aus und daher sehen wir 30€ schon als recht hoch an, wenn das dann einzig die Übernachtung inkludiert. Irgendwie haben wir uns bisher immer durchgeschlagen und ich bin auch in Australien wenn ich mich recht erinnere nur auf durchschnittliche Tageskosten von unter 40€ gekommen, und das mit allen Touren die ich machen wollte und ohne arbeiten. Also irgendwie kommen wir immer durch glaub ich und ich glaube auch, dass man nicht unbedingt viel Geld braucht, um eine schöne Zeit zu haben ;)

Zitat
laut deren Seite kostet der 2-Tages-Trip inkl Verpflegung und Schnorchelequipment aber 250USD...vielleicht gibt es noch alternative Anbieter...
Hmmm, das deckt sich eigentlich mit meiner Recherche. Daher bezweifle ich langsam, dass es günstiger geht... Danke fürs Nachschauen!

Zitat
Ich habe in Erinnerung, dass Supermärkte zwar nicht spottbillig waren, aber günstig. Selbst kochen spart auf jeden Fall Geld. Generell sind einige Artikel, die importiert werden müssen (Cola, Chips, etc.) sogar etwas teurer als in Südadfrika. Das ist wohl in einigen Grenzländern zu ZA so, z.B. ist mir das auch in Namibia aufgefallen.
Ja, damit rechne ich auch (dass Mosambik teurer ist). Die Frage ist für mich konkret: Wie viel teurer?

Kann jemand etwas zu Tagesbudget in Mosambik sagen? Also einfach fürs Leben und Rumreisen, ohne Tauchen, Bazaruto und andere Touren? Das wäre echt super. Dazu findet man nämlich wie gesagt leider sehr wenig... Zu SA findet man ja schon einige Meinungen, trotzdem bin ich natürlich für aktuelle Updates zu Tageskosten auch hier dankbar :)

@ eucola - danke für deine weiteren Tipps! Das klingt gut, dass September wirklich so gut ist. Ist ja in den meisten anderen Ländern kein so guter Reisemonat ;) Das mit den Private Game Reserves werde ich mir auf jeden Fall merken.

Zitat
Ich denke, dass ihr schon mit dem Geld hinkommt, mehr Kohle zu haben ist immer besser aber das Problem kenne ich halt auch!!
Danke, das klingt zwar beruhigend, aber... zu unserem konkreten Budget hatte ich ja noch gar nichts gesagt, oder? ;) ;D Wie viel würdest du uns denn raten? Kommen wir mit 1.000€ für 3 Wochen exkl. Flug hin? Pro Person versteht sich. Allerdings schon inkl. allem, was wir vor Ort machen wollen...
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Jens

« Antwort #9 am: 14. Januar 2015, 21:18 »
Zitat
Ich denke, dass ihr schon mit dem Geld hinkommt, mehr Kohle zu haben ist immer besser aber das Problem kenne ich halt auch!!
Danke, das klingt zwar beruhigend, aber... zu unserem konkreten Budget hatte ich ja noch gar nichts gesagt, oder? ;) ;D Wie viel würdest du uns denn raten? Kommen wir mit 1.000€ für 3 Wochen exkl. Flug hin? Pro Person versteht sich. Allerdings schon inkl. allem, was wir vor Ort machen wollen...

Upps, irgendwie hatte ich 1000 im Kopf! Sorry, aber sind die 1000 pro Person oder für euch Zwei!! Bei 1000 uro für Zwei, denke ich, dass es nicht reicht!
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dirtsA

« Antwort #10 am: 14. Januar 2015, 22:07 »
Zitat
Kommen wir mit 1.000€ für 3 Wochen exkl. Flug hin? Pro Person versteht sich.
;) ;) ;)

Ok, dann bin ich erst mal beruhigt, Jens. Du meinst schon, dass wir darin schon Tauchen und Safari etc unterbringen, oder? Ist natürlich dann mit den Flugkosten on top immer noch kein Billigurlaub, aber gut. Mal schauen, was mein Freund dazu sagt ;D ::)
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Wandelstern

« Antwort #11 am: 14. Januar 2015, 23:06 »
Zitat

Kann jemand etwas zu Tagesbudget in Mosambik sagen? Also einfach fürs Leben und Rumreisen, ohne Tauchen, Bazaruto und andere Touren? Das wäre echt super. Dazu findet man nämlich wie gesagt leider sehr wenig... Zu SA findet man ja schon einige Meinungen, trotzdem bin ich natürlich für aktuelle Updates zu Tageskosten auch hier dankbar :)


Ich war im August 2013 dort, folgende Preise sind mir geblieben als Anhaltspunkt:

Bus Quelimane - Chimoio: 550 MZN
Bus Chimoio - Vilanculos: 1300 MZN
Bus Maputo - Johannesburg: 28 CHF
Unterkunft Chimoio (Dorm): 400 MZN
Unterkunft Tofo (Dorm): 400 MZN
Unterkunft Vilanculos (Dorm): 550 MZN
Tauchen in Tofo: 50 CHF
Tagestour Bootsfahrt (Dhow) Bazaruto Archipel: 2700 Mct

Gazelle (tot), zum Essen: 300 MZN

Hatte in Quelimane auch mal ein Doppelzimmer, kostete um die 30 Euro. Standard war tief, Kübeldusche kalt.
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Jens

« Antwort #12 am: 15. Januar 2015, 07:16 »
Zitat
Kommen wir mit 1.000€ für 3 Wochen exkl. Flug hin? Pro Person versteht sich.
;) ;) ;)

Ok, dann bin ich erst mal beruhigt, Jens. Du meinst schon, dass wir darin schon Tauchen und Safari etc unterbringen, oder? Ist natürlich dann mit den Flugkosten on top immer noch kein Billigurlaub, aber gut. Mal schauen, was mein Freund dazu sagt ;D ::)

Beim Tauchen bin ich mir nicht sicher was es kostet, da ich ja leider nicht tauchen darf!! Aber Schnorcheln und Safari kommt hin! Hier gibt es halt auch immer große preisliche Unterschiede. Ich bin immer selber durch den Kruger gefahren (3x) mit einem kleinen Auto. Einmal habe ich ein Nightdrive gemacht,der zwar etwas teuer war, aber bezahlbar!
Ich denke wenn ihr 1000 pro Nase plus Flug+Tauchen kommt ihr hin!! Wird halt dann kein Luxus-Urlaub, aber wer brauch Luxus  :o
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Radlerin

« Antwort #13 am: 15. Januar 2015, 08:26 »
Was mir noch zum sparen einfällt - in vielen Ländern kann man auch beim Hostel zelten.
Zumindest könnte ich mir vorstellen, wenn ihr ein paar Tage am Meer zum tauchen seid, dass es da Platz gibt. Wenn ihr schon wisst, wo ihr hin wollt, könntest du ja mal anfragen, ob man dort auch zelten kann.
Wir haben das schon ein paarmal gemacht, hauptsächlich in der Peakseason, wenn kein Zimmer mehr frei war. Z.B. in Madagaskar, Costa Rica, Kambodscha (auf ner Insel), Fiji.
Bei einfachen Hostels mit Gemeinschaftsduschen sollte es theoretisch möglich sein, sofern es einen geraden Platz mit Rasen oder Sand gibt.
Und wenn ihr nen Mietwagen nehmt, könnt ihr auch überlegen nen Kocher mitzunehmen, ihr müsst es ja nicht schleppen.
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Jens

« Antwort #14 am: 15. Januar 2015, 08:36 »
Was mir noch zum sparen einfällt - in vielen Ländern kann man auch beim Hostel zelten.

Stimmt, man das habe ich glatt vergessen zu schreiben! Habe mir nämlich extra ein Zelt gekauft für mein Afrika-Trip im Mai!!!
Ihr benutzt dann die die Toiletteneinrichtungen der Dorm mit und könnt in der Küche kochen! Kostenersparnis meistens 50% von dem Dorm/p.P.
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