Thema: krankgeschrieben ins Ausland?  (Gelesen 1924 mal)

Maniok

« am: 12. Juni 2008, 23:52 »
Hallo,

ich möchte ab Mitte September für 6 Monate nach Mexiko und Neuseeland. Da ich als Student aber nicht einfach mal so just for fun ein Urlaubssemester bekomme - das gibt es nur bei trifftigem Grund - müsste ich 750€ für ein Semester hinblättern in welchem ich garnicht da bin. Ausnahmen gibt es nur wenn man im Ausland studiert oder Praktikum macht - trifft beides nicht auf mich zu. Zudem müsste ich meinen monatlichen Krankenkassenbeitrag zahlen, 350 € in 6 Monaten. Im Klartext heißt dass, ich muss alleine 1100 € aufbringen, damit ich mich 6 Monate lang aus dem Staub machen kann. Wie absurd ist dass denn?! Ein Bürokratenstaat ist das hier.

Naja, die Krankenkassenbeiträge kann ich umgehen, in dem ich zurück in die Familienversicherung (bin unter 25) wechsel - hab in der Reisezeit ja kein Einkommen. Bleiben immer noch 750 € übrig, die quasi in den Wind geschossen sind.

Daher überleg ich echt ein bisschen ob ich nicht einfach so ne Art Stille Protestaktion durchziehe, in dem ich mir ne Krankschreibung für 6 Monate organisiere und dann in der Uni beurlaubt bin. Dann muss ich für Uni "nur" 140 € zahlen und würde weiterhin Anspruch auf Kindergeld haben.

Kriegen die Ämter, Behörden und Krankenkassen was von der Ausreise mit, bzw. von der Einreise per Visum im Ausland?
Gibt es Kooperationen zwischen Versicherungsunternehmen, so dass ein Austausch zwischen gesetzlicher K-Versicherung (Unternehmen A) und Reisekrankenversicherung (Unternehmen B) stattfinden kann?

Falls die Familienkasse merkt, dass ich in der krankgeschrieben Zeit im Ausland war, droht mir neben der Rückforderung der Zahlungen auch eine Klage wegen Betrugsversuch, richtig ? :-\

Das wäre es mir nicht so wirklich wert.

Gruß Maniok

no risk no fun ;D

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