Thema: Patagonien  (Gelesen 5716 mal)

Cori**

« Antwort #15 am: 30. Dezember 2010, 18:22 »
Hi Xenia,
das kommt ganz drauf an.. Bei mir war Patagonien eher die Ausnahme, normalerweise reise ich mehr in wärmere Gebiete. Dann habe ich immer diesen hier dabei:
http://www.globetrotter.de/partner/partner.php?ident=69e5893d127d2658&page=/de/shop/detail.php?mod_nr=101387&k_id=0502&hot=0&GTID=d64c6a966b51564da98b65dc7640b701a31
Für das nördliche Chile / Argentinien, Mexiko und Kolumbien war er perfekt. In den Hochebenen Perus und Boliviens war es zwar nicht ganz so kuschlig, wie ich es gerne gehabt hätte, aber gefroren habe ich auch nicht. Ich liebe diesen Schlafsack in erster Linie weil er so leicht und klein ist, man ihn zu einer Decke "auseinanderzippen" kann, was besonders in mittel- und südamerikanischen Bussen unschätzbaren Wert hatte. Im Zweifelsfall kombiniere ich ihn mit einer kleinen Fleecedecke und kann ihn somit problemlos bis ~5C° nutzen.
Dass er allerdings für Patagonien geeignet ist, bezweifle ich.. Ich hatte Glück und habe für diese Zeit mit einer Bekannten getauscht, die ins wärmere, nördliche Chile wollte. Sie hatte einen sehr warmen Schlafsack von North Face, leider auch entsprechend scher. Man kann sich aber auch in Puerto Natales einen guten Schlafsack leihen. Würde mir also für Rucksackreisen in Süd-/Mittelamerika keinen solchen kaufen, weil ein dünner, wie ich ihn habe, eigentlich in 99% der Fälle reicht.
Hoffe ich konnte dir helfen,
Grüße,
Cori
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santiago

« Antwort #16 am: 30. Dezember 2010, 18:44 »
@ Xenia: Ich bin nächsten Sommer + herbst in Mittel und Südamerika unterwegs, und hab mir (bzw. das Christkind hat mir :) ) einen Schlafsack gekauft.

Helium 400, geht von +20 bis -5 °C, Daunenschlafsack

Nur so als Tipp, soll keine werbung oder sonstwas sein.
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Xenia

« Antwort #17 am: 30. Dezember 2010, 19:40 »
@Cori: Danke dir! Ich denke aber, dass ich in einem solchen Schlafsack frieren würde. Ich habe einen Mammut Spring und mit dem frier ich teilweise sogar wenn ich an Festivals hier in Europa bin und es kalt wird. Daher tendiere ich eben eher zu einem Daunenschlafsack, mach mir aber etwas sorgen wegen der Feuchtigkeit in Zentralamerika. Das mögen Daunenfedern ja gar nicht so.

@Santiago: Danke für den Tip. Der Preis ist ja mal richtig gut von dem Schlafsack. Ich muss mal bei uns schauen, ob wir den in der Schweiz auch bekommen und wie teuer er wäre.
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cielo

« Antwort #18 am: 18. Januar 2011, 23:21 »
hallöchen, februar ist noch super, immer noch hochsaison. ich drück dir die daumen, dass sie bis dahin ihren streik (http://www.tagesschau.de/ausland/chile436.html) beendet haben. im moment sind die grenzen in südchile dicht. nach feuerland kommt man nur per flugzeug. in den torres del paine gar nicht. viel glück!
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Geli

« Antwort #19 am: 19. Januar 2011, 07:45 »
Hat einer von euch Erfahrung mit Patagonien im dortigen Winter? Unbereisbar oder nur etwas härter?

Ich war vor ein paar Tagen auf nem Vortrag über Chile  (von Heiko Beyer &
Markus Friedrich; www.vision21.de) und die waren auch im Winter in Patagonien und Feuerland unterwegs. Die meinten es ist zwar kälter als im Sommer, dafür fällt aber der starke Wind weg. Die gefühlte Kälte ist also fast gleich. Und die beiden meinten der Winter ist sogar besser, weil man so gut wie allein dort unterwegs ist.

Ich hatte mir über meine Route auch schon Gedanken gemacht, weil ich wahrscheinlich erst im Juni in Chile sein werde und Patagonien zu der Zeit gar nicht erst machen wollte. Aber jetzt probier ich es auf alle Fälle. Wenn es doch zu kalt ist dann dreh ich halt wieder ab  :)
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dirtsA

« Antwort #20 am: 19. Januar 2011, 09:13 »
Super, danke für die Info Geli! Ich werde auch so zwischen Mai-September dort sein... So lange es nicht kälter ist, als ein Winter hierzulande, mache ich mir eigentlich keine Gedanken. Und die Klimatabellen schrecken mich gar nicht sooo.
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cielo

« Antwort #21 am: 19. Januar 2011, 14:27 »
btw: bei dem vortrag war ich auch :D. immer wieder inspirierend :). die alte yamaha-frau lebt wohl immer noch in punta arenas.
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MC

« Antwort #22 am: 12. Februar 2011, 17:14 »
Wir hätten auch vor Suedamerika im Zeitraum Juli- September zu bereisen und möchten unbedingt auch Feuerland/Patagonien sehen. Wir wuerden auch gerne die Antarktis besuchen. Habt ihr Ahnung ob dies zu dieser Jahreszeit ueberhaupt möglich ist. Hat jemand von euch das schon gemacht? Ist das zu empfehlen? Wenn ja, habt ihr das vor Ort gebucht? Die Angebote von Deutschland aus sind ja wahnsinnig teuer (2000-4000 Euro!?)
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cielo

« Antwort #23 am: 27. Februar 2011, 20:53 »
ob es im juli möglich ist weiß ich nicht, aber als ich kürzlich unten war (also in ushuaia) waren die last minute angebote bei 3500 usd und das ist ein üblicher preis.

aber alle die ich getroffen habe, die das gemacht haben, fanden es toll. ich hatte das geld leider nicht ;).
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