Thema: Navigation mit Garmin GPS  (Gelesen 585 mal)

Der Suchende

« am: 19. März 2022, 20:09 »
Servus miteinand

Ich wundere mich dass hier so wenig navigiert wird. Auf all meinen Reisen habe ich stets ein oder 2 Garmin GPS  Geräte dabei.Die Geräte werden vor Reisebeginn mit Garmin OSM freie Karten bestückt wobei das Kunststück dabei besteht genau die richtige Karte aus dem Web runter zu laden.

Ist hier noch jemand gemeldet der das praktiziert?
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karoshi

« Antwort #1 am: 20. März 2022, 18:51 »
Ich (und wahrscheinlich ganz viele andere auch) navigiere unterwegs ganz einfach mit Google Maps, das Smartphone habe ich ja sowieso dabei. Funktioniert wunderbar, wenn man eine lokale SIM-Karte hat. Und für alle anderen Fälle kann man sich die Offline-Karten vorher runterladen, wenn man mal WLAN hat.
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Der Suchende

« Antwort #2 am: 20. März 2022, 21:54 »
Darf man darüber hier diskutieren?
Smartphones sind zu empfindlich und nicht für lange Betriebsdauer ausgelegt.Der Stromverbrauch ist immens und im Urwald nicht zu gebrauchen. Ich habe oft genug keinen Empfang,seis im Wald, auf offener See oder in Wüsten.

Aber jeden das Seine, ich hätte mich gerne über Outdoor Navis ausgetauscht.Hoffentlich sind einige hier.
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Surfy

« Antwort #3 am: 21. März 2022, 08:51 »
Darf man darüber hier diskutieren?
Smartphones sind zu empfindlich und nicht für lange Betriebsdauer ausgelegt.Der Stromverbrauch ist immens und im Urwald nicht zu gebrauchen. Ich habe oft genug keinen Empfang,seis im Wald, auf offener See oder in Wüsten.

Was für ein Smartphone nutzt Du denn? Das scheint mir nicht ganz unwichtig. Untenstehend findest Du meine Reisekarte, Reisen die ich exklusiv nur mit dem iPhone oder iPad navigiert habe. Da war Wüste als auch Urwald dabei, sowohl mit dem 4x4 offroad quer durch die Wüste als auch Hikingtouren im Urwald:



Ich hatte nie Probleme mit dem Empfang. Dass kann ich sogar recht gut belegen, da mein Track-Recording zumindest auf den grossen Touren mitgelaufen ist - dh ich kann da sehr nah reinzoomen und mit Sat/Wanderkarten Layer auch prüfen wie akkurat das aufgezeichnet wurde.

Die Touren machte ich seit 2011, dh es ist nicht so dass es erst jetzt mit den Smartphones so gut funktioniert....

Jetzt wo die meisten Smartphones auch ausreichend wasserdicht geworden sind, halte ich die Geräte auch für Oudoor tauglich, auch auf meinen Wanderungen hat sich noch keines verabschiedet. Der Stromhunger ist auch besser geworden, aber ja - eine Powerbank/Solar sind für mehrtägige Touren abseits der Zivilisation notwendig.

Gerade beim Wandern schaut man ja nicht die ganze Zeit aufs Display und navigiert aktiv, da hält ein aktuelles Modell auch locker 1.5 tage durch.

Bei solchen Touren würde ich heute aber sowieso zusätzlich zu einem Satelliten-Messenger (auch von Garmin) greifen, damit kann man auch ausserhalb des Mobilfunk Empfangsbereiches noch um Hilfe rufen (je nach Modell nebenbei  auch navigieren etc). Es wäre schon dämlich wegen eines kleinen Beinbruchs heutzutage in der Natur zu sterben, wo die Hilfsmittel verfügbar und nicht mehr so teuer sind. Diese sind allerdings noch etwas empfindlicher als aktuelle Smartphones, was beispielsweise Wasser angeht.

Die klassischen Outdoor-Navis - die sind mehr als nur angezählt. Aber ich bin gespannt auf die Diskussion dazu.

Zitat
Und für alle anderen Fälle kann man sich die Offline-Karten vorher runterladen, wenn man mal WLAN hat.

Ein separates Garmin oder "nur" Google Maps - da gibt es ja doch schon etwas geeignetere Hilfsmittel.

"Here" für die Strassennavigation, kostenlos, (offline DL download)
"Mapout für das orientieren im Gelände (offline DL verfügbar
"Maps Me" zum einfachen Pinnen von POI wie Wäscherei, Bäcker etc, kostenlos (offline DL verfügbar)

Hier pflege ich eine Liste von Apps, zusammen mit ihrem spezifisischen Usecase, wann und warum ich die Apps einsetze.

Surfy

karoshi

« Antwort #4 am: 21. März 2022, 11:37 »
Darf man darüber hier diskutieren?
Tun wir doch gerade.
Ich streite übrigens nicht ab, dass es gute Anwendungsfälle für den Einsatz eines spezialisierten GPS gibt. Ich hatte nur bis jetzt selbst nicht den Bedarf. Anders kann das natürlich für Selbstfahrer aussehen, egal ob per Boot oder Landfahrzeug. Da ist allerdings das Gewichts- bzw. Größenthema nicht so wichtig, andererseits der Stromverbrauch des Smartphone auch nicht. Das Argument "oft kein Empfang" ist aus meiner Sicht nicht wirklich entscheidend: Für die Navigation brauche ich ja kein Mobilfunknetz (Offline-Karten vorausgesetzt), und GPS-Empfang hat das Smartphone auch auf See/in der Wüste/im Urwald. Falls nicht, könnte evtl. auch ein Garmin-Gerät ein Problem haben, wobei ich nicht ausschließe bzw. sogar davon ausgehe, dass da leistungsfähigere Antennen verbaut sind.

Dass man mit den von Surfy angesprochenen spezialisierteren Apps noch mal mehr Möglichkeiten hat als mit dem "nackten" Google Maps, ist klar.

Aus reiner Neugier würde es mich tatsächlich auch interessieren, in welchen Situationen Ihr auf ein spezialisiertes GPS-Gerät zurückgreifen würdet, und was die konkreten Vorteile sind.
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