Thema: Ukrainekrieg: Reisen, ja oder nein?  (Gelesen 1377 mal)

martenot

« am: 28. Februar 2022, 14:30 »
Vor einigen Wochen hatte ich noch als größten Unsicherheitsfaktor für Reisen die wechselnden Coronaregeln im Auge gehabt. Doch seit einigen Tagen dominiert der Ukrainekrieg mit noch unvorhersehbarer Entwicklung.

Leider haben wir in neun Tagen eine Reise nach USA geplant und gebucht, und nun bin ich zunehmend unsicher, ob es noch sinnvoll und sicher sein könnte, die Reise anzutreten. Zwar fliegt man weder über Russland noch über die Ukraine, aber bei einem sich massiv zuspitzenden Kriegsgeschehen könnte es halt sein, dass womöglich der Flugverkehr beeinträchtigt wird.

Ich würde mich gern mal hier im Forum umhören, was Ihr zu der Thematik denkt, bzw. unter welchen Kriterien oder Entwicklungsstufen des Kriegsgeschehens Ihr die Reise absagen bzw. abblasen würdet?
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Sebi

« Antwort #1 am: 28. Februar 2022, 17:28 »
Hm, damit der Flugverkehr DE<>US beeinträchtigt wird, müssten wir ja schon in eine ganze andere Stufe der Eskalation eintreten, sprich direkte Kampfhandlungen zwischen Nato und Russland, oder?

Auch wenn das niemand ausschließen kann, scheint mir das doch eher unwahrscheinlich, und wenn dann passierts auch nicht von heute auf morgen (siehe wie lange Russland die Truppen rund um die Ukraine zusammengezogen hat).

Außer wir reden über die nukleare Extremvariante, aber dann ist vermutlich eh ziemlich egal wo du bist..
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Kama aina

« Antwort #2 am: 02. März 2022, 16:07 »
Sehe ich auch so!

Würde aktuell nur die Grenzgebiete zur Ukraine und Russland, sowie die Staaten selber meiden.
Mal abgesehen davon, dass die Lufträume ja eh gesperrt sind.

Ich hatte dieses Jahr vor noch nach Istanbul zu fliegen.
Da hab ich mir tatsächlich auch Gedanken drüber gemacht, da die Türken zur Zeit die Meerengen für Kriegsschiffe sperren.
Aber auch da bin ich der Meinung, dass eine Eskalation vor Ort erst Zeit braucht.
Von daher lasse ich mich nicht abhalten nach Istanbul zu fliegen.
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martenot

« Antwort #3 am: 04. März 2022, 13:06 »
Vielen Dank für Eure Antworten.
Derzeit tendieren wir auch dazu, die Reise anzutreten, zumal die Reiserücktrittsversicherung sowieso nichts erstatten würde. Hoffentlich beruhigt sich meine Mutter wieder, sie regt sich bei sowas immer ziemlich auf.
Meine Sorge wäre halt, dass sich während der Reise der Konflikt so stark zuspitzt, dass man nur noch unter Schwierigkeiten oder gar nicht zurück kommt.
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Kama aina

« Antwort #4 am: 07. März 2022, 21:53 »
Die Sorge musst du aber weitestgehend nicht haben. Die USA und Deutschland sind NATO Verbündete. Wenn da in irgendeiner Form Flüge nicht stattfinden dürfen, haben wir deutlich mehr Probleme. Und wenn eine solche Eskalation stattfinden sollte, dann biste in den USA wohl am besten geschützt. (Argument für deine Mutter)
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Der Suchende

« Antwort #5 am: 20. März 2022, 22:03 »
Nun,die Fluggesellschaften werden schon keine Risiken eingehen. Man kann davon ausgehen dass alles in Ordnung ist wenn man in den Flieger steigt.Ich selber fliege in 2 Wochen über Dubai nach Kuala Lumpur dann weiter nach Manila. Was nur den Unterschied macht sind die PCR Test vor Ort. Darüber sollte man sich Gedanken machen, alles andere liegt nicht in unserer Hand.

PS: Covid 19 in der Reiseversicherung muss enthalten sein. Das vorher klarstellen.
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karoshi

« Antwort #6 am: 21. März 2022, 12:54 »
Nun,die Fluggesellschaften werden schon keine Risiken eingehen.
Das hätten vor dem Abschuss von MH17 auch alle gesagt. Inzwischen sind die Fluggesellschaften zum Glück sehr viel vorsichtiger geworden, und die Abwägung zwischen Profit und Sicherheit fällt normalerweise zugunsten der Sicherheit aus. Sorgen um das eigene Leben würde ich mir deshalb auch nicht machen. Am ehesten noch wegen möglichen Flugausfällen, das ist dann aber häufiger Covid19- als kriegsbedingt, und die Airlines können/müssen für Ersatz sorgen. Ich persönlich glaube nicht, dass die Möglichkeit für Nordatlantikflüge noch mal komplett wegfällt, egal, wie es mit Covid weiter geht. Spannend wird es aber, wenn man Anschlüsse mit verschiedenen Airlines hat. Das war schon früher ein Abenteuer, im Moment würde ich es vermeiden.
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Der Suchende

« Antwort #7 am: 03. April 2022, 14:34 »
Aktuell bin ich in Panama. Der Flieger war voll. Von Angst keine Spur. Die Leute hier tragen Masken und verhalten sich so wie wir Deutsche es gewohnt sind -Bravo , und auch die Lebensfreude ist geblieben.
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Einmalrundum

« Antwort #8 am: 09. April 2022, 09:54 »
Wenn es hier Krieg gibt und du nicht mehr fliegen kannst (Unwahrscheinlich) bist du in den USA weiter weg von der Tragödie.
Für mich wäre das ein Vorteil
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