Thema: Mit dem Auto nach SOA  (Gelesen 1111 mal)

obelix

« am: 19. September 2021, 14:40 »
Moin,
nach einigen Jahren Abstinenz im Forum, melde ich mich wieder mit einer neuen Planung. Die letzten Jahre haben wir Flugreisen gemacht und sind in den Ländern mit Fahrer oder auch mit Kleinbussen umher gefahren worden. Nun wollen wir uns selber auf den Weg machen und planen vom Westen Österreichs bis nach (mindestens) Laos, oder aber weiter zu fahren. Inspiriert hat uns Margot Flügel-Anhalt, die wahrscheinlich vielen ein Begriff sein dürfte und u.a. mit einem Mercedes von D nach Luang Prabang fuhr.
Wir stehen mit den Planungen ganz am Anfang, sind beide nicht unerfahren was Reisen angeht, aber sind für jeden Tipp dankbar. Als Auto wird ziemlich sicher ein Land Rover Defender gekauft, Bj. etwa 1995-2010 (endlich die Gelegenheit, so ein Ding zu kaufen, ich liebe ihn ja vom ersten Moment an). Es sollte also bewußt ein altes Auto sein, damit wir Reparaturen vor Ort machen lassen können.
Welche Erfahrungen habt ihr selber mit Grenzübertritten mit eigenem Auto gemacht? Erstaunlicherweise durfte Margot mit ihrem eigenen Wagen nicht selber in Thailand fahren und musste den Huckepack nehmen lassen. Keine Ahnung, warum das nicht geht.

Liebe Grüße an alle,
Obelix und Gutemine
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Nocktem

« Antwort #1 am: 19. September 2021, 18:15 »
zu dem warum er nicht selber fahren durfte kann ich dir nen grund nennen, thailand hat die mitnahme von autos recht streng geregelt, man darf u.a. für den "ein" und "austritt" aus dem land nur über den gleichen grenzübergang machen. ich habe auserdem im hinterkopf (bitte um korrektur wenns nicht stimmt) das im kambodscha, solltet ihr auch da hin wollen, man auch nicht selber fahren darf... keine ahnung ob das geändert wurde oder nicht. thailand hat, um wieder darauf zu kommen, dachte ich noch irgendetwas geändert was das selber autofahren betrifft... kann mich nur nicht mehr genau erinnern was das war....
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Railjeter

« Antwort #2 am: 20. September 2021, 08:46 »
ich habe ausserdem im hinterkopf (bitte um korrektur wenns nicht stimmt) das im kambodscha, solltet ihr auch da hin wollen, man auch nicht selber fahren darf...
Ich glaube, dass trifft auch auf Myanmar zu. Zumindest kann man Mietautos nur mit Fahrer mieten.
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reisefieber2019

« Antwort #3 am: 21. September 2021, 22:28 »
@ Obelix
Ist das die Oma die mit dem alten Daimler gefahren ist ???
Ich finde den dritten und vierten Teil nicht !
Kann mir einer sagen warum ?
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Surfy

« Antwort #4 am: 05. Oktober 2021, 18:22 »
Das ist ein schöner Reiseplan, der des öfteren als Seidenstrasse bezeichnet wird. Dabei sind mehrere Routen möglich, meistens läuft es auf eine dieser Varianten hinaus:

Blau = Transsibiria
Rot = klassische Seidenstrasse(n) Routen



Artikel: https://www.4x4tripping.com/2020/12/transsibiria-und-oder-die-seidenstrasse.html

Je nach Route ergeben sich unterschiedliche Herausforderungen bezüglich der Visas, Guidepflicht etc.

Myanmar: Guide Pflicht
China: Guide Pflicht, Chinesischer Führerschein

Ansonsten gibt es in der Regel keine Reiserestriktionen.

Der Guide passt bei vielen von uns Reisenden nicht mehr ins Fahrzeug, so dass oft  auch Guide & Fahrzeug finanziert werden müssen. Oft bilden die Reisenden Konvoi`s um die Kosten zu teilen. Die Guide-Kosten sind angesichts der Kosten einer Weltreise überschaubar, schade ist hier mehr, dass die Routenwahl (Myanmar) und die Reisefreiheit (China, Myanmar) etwas beengt sind.

Es gab im 2014-2016 mal die Option China ohne Guide zu befahren, mit vorher definierten Wegrouten, aber zwei Reisende sind leider mutwillig von der Route abgewichen und seitdem gelten wieder die alten Restriktionen (siehe Kommentare).

Dh es gibt jede Menge Reisender die die Routen schon gefahren sind. Auch mit klassischen Wohnmobilen - dh ob nun ein hochgerüsteter 4x4 notwendig ist, liegt eher am Fahrer und dessen Gelüsten nach Offroad.



Welches Fahrzeug sich da eignet, ist eher ein Thema der Ersatzteil-Verfügbarkeit.  Ein älterer Defender ist da realistisch gesehen eher etwas Suboptimal, aber der Diskurs füllt schon so viele Reiseforen.. Man kann zwar viel "Reparieren" aber wenn den mal ein Ersatzteil her muss - könnte das vorhaben etwas Zeitintensiver werden. 

Eine neue Frontscheibe Beispielsweise - ist recht gängig, bei meinen 117`000 Overlanding Reisekilometern habe ich deren drei gebraucht. Es ist nicht sooo schwierig deren Verfügbarkeit jetzt mal in den Ländern der geplanten Reiseroute zu prüfen - um etwaige Issues vorgängig zu sehen.

Wer mit dem Material sorgsam umgeht, hat in der Regel aber auch keine grossen Werkstattaufenthalte - daher würde ich den Defender jetzt auch nicht ausschliessen.

Zwei Ausnahmen wären noch zu erwähnen: Bhutan, Nordkorea - wer etwas stöbert sieht dass fast alles möglich ist, wenn man die Vorbereitungen nicht scheut. Oftmals sind es hier die grossen Tourenanbieter die das realisieren - aber - wer sich die Zeit nimmt Kontakte zu knüpfen, die Botschaft zu besuchen, sich mit Inländern vernetzt.... Der fährt dann mit seinem Schweizer Kennzeichen auch da..

Surfy

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