Thema: Wissenschaft, Forschung , o.ä.  (Gelesen 1196 mal)

Reisender215

« am: 03. August 2020, 12:05 »
Moinsen,

gibt es eine Seite oder Gruppe oder hat jemand eine Idee?

Im etwa wie wooffen z.b. auf der man sich Forschungsprojekten oder sich der Wissenschaft weltweit in Form von Jobs anschließen kann ?

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Beate

« Antwort #1 am: 03. August 2020, 15:23 »
Hmh, mir ist jetzt nicht ganz klar, wie Du das meinst oder was Du meinst. Wem oder was willst Du Dich denn anschliessen?
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Reisender215

« Antwort #2 am: 03. August 2020, 17:53 »
Hoi,

es gibt doch immer wieder Expeditionen.  Auf Schiffen, an Land, Forscher brechen auf usw. Usf... natürlich habe ich nun kein Studium in Biologie o.ä. aber hier werden doch auch immer wieder Helfer gebraucht. Daher nun die Frage ob es auch hier Seiten oder Jobbörsen gibt ähnlich der Seite wooffen..
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echidna

« Antwort #3 am: 03. August 2020, 18:21 »
Diese Frage hatte ich mir auch schon gestellt. Eigentlich finde ich die Idee spannend, z.B. auf einem Forschungsschiff als Helfer etc. mitfahren zu können, oder in der Antarktis als nichtwissenschaftlicher Mitarbeiter zeitweise beteiligt sein zu können.
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Beate

« Antwort #4 am: 03. August 2020, 18:55 »
Hoi,

es gibt doch immer wieder Expeditionen. 

Ach sooooo!! Interessante Idee, darauf wäre ich nicht gekommen. Aber das wäre wirklich eine tolle Möglichkeit. Nur leider wüsste ich da auch keinen "Angriffspunkt". Vielleicht mal bei einem der Forschungsinstitute nachfragen?????

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Reisender215

« Antwort #5 am: 03. August 2020, 19:46 »
Genau darum geht's ;) .
Expeditionen ins Eis, Tierwelt, Abgelegene Länder (Papua usw.)
Reine Freiwilligen Arbeit muss teils selbst finanziert werden .

Ich will ja  nicht viel verdienen damit , aber ganz sicher kein Geld  rein für die Arbeit mitbringen.

Ich hätte nochmal Lust auf was tolles aber eben auch mit einer Aufgabe ( gut anderes Thema)...

Suche nun schon eine Weile, werde aber nicht fündig.
Über Institute direkt ist bzw. war trotz an fragen nicht zielführend .

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dirtsA

« Antwort #6 am: 04. August 2020, 09:31 »
Du tauchst doch auch, oder? Hast du schon mal probiert, dich bei Sea Shepherd für eine Mission zu bewerben?

Ich glaube, dass in dem Bereich die Nachfrage das Angebot halt übersteigt. Meistens werden doch Leute gesucht, die eine Qualifikation in einem bestimmten Bereich haben, der dem Projekt zuträglich ist. Ob das jetzt Biologe, Kapitän, Koch oder Mechaniker ist. Oder sonst was. Kommt aufs Projekt an.

Meine Erfahrung ist, wenn es unbezahlte Freiwilligenarbeit ist, gibt es meistens ein Bewerbungs- und Auswahlverfahren, weil es dann zu viele Leute gibt, die das machen wollen ;)
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Reisender215

« Antwort #7 am: 05. August 2020, 06:07 »
Moin DirtsA,

unbezahlt möchte ich nicht arbeiten ! Freiwilligen Arbeit gegen lau mache ich nicht mehr. Bzw möchte ich nicht wirklich daran verdienen , aber meine Unkosten sollten dann schon gedeckt sein. Denke das im leichten Alter dann normal ;) .

Werde dort bei Sea Shepherd mal anrufen und Fragen welche Möglichkeiten es gibt. Interessieren, würde mich deren Programm schon !

Da müsste ich dann jetzt Organisationen, je nach Themengebiet suchen und diese dann ebenfalls anschreiben/anrufen

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dirtsA

« Antwort #8 am: 05. August 2020, 07:40 »
Hmm. Ich glaube ich sehe da ein Problem ;) Du möchtest auf keinen Fall für die Freiwilligen-Arbeit bezahlen, sogar nichts unbezahltes machen sondern zumindest Kost und Logis im Gegenzug bekommen. Gleichzeitig willst du nicht nur in einer lokalen Obdachlosenstelle aushelfen, sondern eine spannende Forschungsreise unternehmen. Gleichzeitig hast du keinen der auf diesen Reisen gefragten Berufe (?) .... Hmmm, verstehst du worauf ich hinaus will!? ;D In der Kombination von den 3 Sachen finde ich das fast utopisch. Denn Freiwilligenarbeit ist "in", alle jungen Leute wollen das machen und wenn du dafür noch Kost und Logis bekommst, ist bestimmt grosse Konkurrenz.

Das einzige, was mir einfällt, ist echt Sea Shepherd. Da musst du dich aber wie gesagt bewerben, weil das eben auch sehr viele Leute möchten. Vorzugsweise werden dann auch erst mal Leute genommen, die die gefragten Skills haben. Du musst dich dann für ein paar Monate verpflichten, da die Missionen ja meist ein paar Monate auf See sind. Ich hatte mir das auch mal überlegt, mich dann aber nicht beworben, weils beziehungsuntauglich ist ;)

Also ich glaube mit einfach anrufen wird da nicht viel - wie gesagt, sehr viele Interessierte und Bewerber. Es gibt ja auf deren Website ein Bewerbungsformular, füll das doch einfach mal aus. Dort ist auch schon einiges beschrieben, sodass du dir ein Bild machen kannst, was dich erwarten würde.
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dirtsA

« Antwort #9 am: 05. August 2020, 07:46 »
https://sea-shepherd.de/index.php?option=com_content&view=article&id=21&Itemid=488

Wenn du allerdings auf "Apply to Crew" unten klickst, sagen sie gleich das: Due to the global pandemic, crewing plans have been slowed down and we are not operating fully as we did before March 2020.
Aber das wird wahrscheinlich bei den meisten solchen Projekten momentan der Fall sein.
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Jens01

« Antwort #10 am: 05. August 2020, 11:18 »
Ich sehe das genauso wie Astrid. Freiwilligen-Arbeit heißt man macht das in der Regel unentgeltlich. Eine Spende wird auch vorrausgesetzt. Zumal ich zwar auch auf der Suche bin, aber merke dass es momentan tatsächlich erst in 2021 oder 2022 die Möglichkeit geben wird, richtige Freiwillgenarbeit zu leisten.
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Reisender215

« Antwort #11 am: 05. August 2020, 12:04 »
Naja Freiwilligen Arbeit wird ja nicht gesucht . Also sowas wie volunteer o.ä. . Ich möchte schon an einem Projekt helfen. Mehrere Monate sind kein Problem.  Und da ist mit Kohle mitbringen nichts.  Essen und Übernachtung muss da einfach drin sein . Bezahlen werde ich dafür nicht.

Natürlich wird ein Anrufen nicht reichen , aber eine Kontaktaufnahme wird zur Informations Beschaffung ein erster Schritt sein.

Der Link ist gut, werde dort mal schreiben . Corona ist natürlich nun nicht hilfreich. Das Ganze eielt zum Glück nun erstmal nicht.  Da die Suche sicher etwas dauern wird .
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dirtsA

« Antwort #12 am: 05. August 2020, 12:31 »
Volunteer heißt ja Freiwilliger auf Englisch ;)

Wünsch dir viel Erfolg. Bin gespannt, ob du was findest. Wenn ja, gerne berichten :)
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Svenja

« Antwort #13 am: 06. August 2020, 07:34 »
Ein Freund von mir arbeitet an einem Institut für Planetologie. Da geht's einmal im Jahr für einige vom Institut nach Spitzbergen. Er selbst war auch schon in der Sahara für die Arbeit.
Bei solchen Forschungsreisen kommen nie Leute von außerhalb des Instituts mit. Wenn Plätze frei sind/jemand gebraucht wird gibt es genug Angestellte und Doktoranden die unbedingt mit möchten. Danach würde man wohl die Masterstudis fragen.
Die Reisen sind immer nur einige Wochen, aber ich kann mir vorstellen, dass es bei anderen Instituten und längeren Reisen ähnlich ist :-\
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gismarett

« Antwort #14 am: 06. August 2020, 14:45 »
Ich kann Svenja da zustimmen. Bei allen Forschungsreisen die ich von Kollegen mitbekommen habe, durfte immer nur ein kleiner Teil des Teams mit. Die mussten dann nahezu alle "Drecksarbeiten" selbst machen und selbst die Profs waren sich dafür nicht zu schade... Die Plätze waren deshalb selbst intern extrem umkämpft. Bei diesen Forschungsreisen handelte es sich aber zumeist um Forschungsaufenthalte an anderen Unis, Instituten oder speziellen Forschungseinrichtungen (also nicht das was du suchst).

Ca. 20% der Reisen die ich mitbekommen hatte gingen dann in die Pampa. Entweder sollten Daten vor Ort gesammelt werden oder es waren eben größer angelegte Forschungsreisen/Kooperationen mit anderen Unis. So wurden beispielsweise in Sibirien Wetterdaten gesammelt (Nur 2-3 Forscher und ein lokaler Guide - das war eine Ausnahmereise, da das Team die Daten normalerweise von einer Forschungsstation übermittelt bekommt) oder es wurden in Indien Studien zum Gesundheitsstatus durchgeführt (Auch hier nur Forscher aus DE und alles andere wurde von einer Partneruni in Indien organisiert).

Bei den mir aus der Literatur/Medien bekannten Großprojekten (z.B. Die Untersuchungen der letzten Jahrzente zur versunken Stadt Herakleion in Ägypten) wurde eher auf vielseitige Teams gesetzt. Davon haben aber auch die meisten einen einschlägigen Forschungsbackground oder einen sehr speziellen Technischen Hintergrund (z.B. Spezialequipment). Viele Positionen werden auch mit einheimischen besetzt - vermutlich gerade die Positionen die dich am meisten interessieren könnten.

Versteh mich bitte nicht falsch :) Ich finde die Idee klasse und hoffe das du einen Weg findest. Finde es super spannend, ob es sowas gibt und wenn ja wie man an sowas herankommt. Aber ich vermute, dass es extrem schwer sein dürfte eine solche Position ausfindig zu machen.

Ich persönlich würde mich freuen, wenn du oder auch andere hier im Forum auch weiterhin über ihre Erfahrungen/Erlebnisse berichten würden. Ich drück dir die Daumen  ;)
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