Thema: Tel Aviv - Hostel und Sehenswürdigkeiten  (Gelesen 2241 mal)

tinibini

« am: 07. Mai 2009, 12:57 »
Hi liebes Forum,

werde spontan nächste Woche nach Tel Aviv fliegen und mir ein bissel die Stadt angucken. Habe einen einheimischen "Stadtführer" und natürlich im Internet mal rumgeguckt. Was außer Weiße Stadt, Jaffa, Peterskirche, etc. ist noch sehenswert? Habe leider nur 5 Tage und werde mir deshalb im Umland nicht viel ansehen können; werde mich wohl auf Tel Aviv selbst beschränken.

Und da ich nachts ankomme suche ich ein Hostel in Flughafennähe. Mag nicht mutterseelenallein da noch lange durch die Stadt irren... Kennt zufällig jemand eins? Die die ich bei hostelworld gefunden habe hatten alle so schlechte Kritiken.  :o

Freue mich über jeden Tipp!  :D
LG
Tini
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Stecki

« Antwort #1 am: 07. Mai 2009, 13:03 »
Darf man fragen was Du für den Flug bezahlt hast, bzw. welche (Billig-)Airline da zu empfehlen ist? Habe nämlich auch vor da mal ein verlängertes Wochenende hinzufliegen.
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tinibini

« Antwort #2 am: 07. Mai 2009, 17:47 »
Klar darf man.  ;D
Fliege mit tuifly/ hapagfly, und der Spaß kostet hin und zurück 270,- was ich für ein Schnäppchen halte. Ich hätte das ganze für 250,- haben können, aber ich habe einen Tag zu lange überlegt...
Ob das jetzt empfehlenswert ist kann ich Dir übernächste Woche berichten.
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Julschen

« Antwort #3 am: 08. Mai 2009, 00:24 »
Hallo Tini,

erstmal muss ich loswerden: Neid, Neid, Neid!!! ich habe im letzten Winter drei Monate in Tel Aviv gelebt und würde lieber heute als morgen wieder dorthin zurück fliegen. Mhmmm, Sehenswürdigkeiten: Jaffa hast du schon genannt, das lohnt sich tatsächlich. Dorthin am besten den Strand entlang gehen, denn von dort kannst du immer wieder den Blick auf die tolle Skyline genießen.

Was mich außerdem begeistert hat, war das Tel Aviv Museum of Modern Art: Bei meinem Besuch dort gab es eine wahnsinnige Bandbreite nicht nur an modernster Kunst (von Fotografie bis hin zu Skulpturen), sondern auch interessante 'Klassiker' wie Picasso, Monet und Co., bis hin zu Gemälden in aus dem 16. Jahrhundert (bin in der Hinsicht leider auch keine Expertin). Eine Freundin, die mich besucht hat, war vom Diaspora Museum ziemlich angetan, dorthin habe ich es aber leider nicht mehr geschafft.

Empfehlenswert sind die kostenlosen Stadtführungen, die vom Tourismus-Office der Stadt angeboten werden. Samstags vormittags gibt es beispielsweise eine zweistündige Führung über die Bauhaus-Architektur in Tel Aviv, bei der man aber auch viel über die allgemeine Geschichte in der Stadt erfährt.

Ansonsten haben mich weniger Sehenswürdigkeiten an sich, sondern die Vielfalt der Stadt fasziniert: Ein Besuch am 'Shuk' (Gemüsemarkt) bzw. Carmel Markt (Kunsthandwerk, Freitags vormittags auf der Carmel Street)  lohnt sich immer, ebenso wie ein Bummel über die Sheinkin, King George und die Dizengoff Street. In diesen Straßen und auf der Allenby Street lässt sich das Nachtleben am besten genießen, ebenso wie im 'Florentine', einem verranzten, aber aufstrebenden Künstlerviertel (lt. Reiseführer und einigen Einheimischen). Das Yemenite Quarter ist das älteste Viertel der Stadt und hat, wenn man ein bisschen sucht, sehr schöne Ecken. Wenn du dort an einem Laternenpfahl vorbei gehst, an dem ganz viele überdimensionierte Tischtennisschläger befestigt sind, solltest du kurz dort stehen bleiben, denn dann wird sicherlich ein mindestens 70 Jahre alter, kleiner, sonnenverbrannter und kaum Englisch sprechender Mann auf dich aufmerksam, der dich, wenn du Glück hast, mit in sein teilweise in ein Museum umfunktioniertes Wohnhaus einladen wird. Der Mann war mal Welt- (oder zumindest Landes-  ;)) Meister im 'beach tennis', und hat seine Wohnung vollgestellt mit eben diesen Tennisschlägern, Pokalen, Zeitungsberichten und Fotos von ihm und seinen Erfolgen seit den 50er, 60er Jahren. Ein einmaliges Erlebnis!

In einem der drei Azrieli Towers gibt es im obersten Stock ein Restaurant, von dort soll man einen genialen Blick auf die Stadt haben.

Ich habe zwar selbst nicht in einem Hostel gewohnt, aber Besuch im 'Hayarkon 48" einquartiert, das liegt super zentral und sah ganz ok aus (http://www.hayarkon48.com/). War allerdings nicht günstig, doch daran musst du dich in Tel Aviv sowieso gewöhnen.

Ich hoffe, meine Antwort kommt nicht zu spät! Ich wünsche dir tolle fünf Tage und grüß mir die Stadt!!!
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Julschen

« Antwort #4 am: 08. Mai 2009, 00:29 »
Das kommt davon, wenn man die Fragen nicht richtig liest  :-\:

Das Hostel ist natürlich nicht in Flughafennähe, da kenne ich nämlich keins. Ein Richtwert: Ich habe für ein Taxi in die Stadt 130 Shekel bezahlt.

Und noch was: Immer schön dran denken bzw. in deinen Plänen einkalkulieren, dass von Freitag Nachmittag bis Samstag Nachmittag (ca. 16 Uhr) keine Busse und Bahnen fahren. Das ist in Israel anders als der Sonntag in hiesigen Gefilden und kann einem manchmal einen gehörigen Strich durch die Rechnung machen...
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tinibini

« Antwort #5 am: 09. Mai 2009, 00:49 »
Hi Julschen,
danke für die Antwort!! Hat meine Vorfreude auf jeden Fall noch mal verstärkt!  :D
Ich will versuchen, möglichst viel in diese kurze Zeit reinzupacken. Deine Tipps klingen alle super!! Genau sowas hatte ich gesucht.
Danke, danke, danke!
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Tags: israel 
 

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