Thema: Meer in Europa  (Gelesen 1111 mal)

flyingstep

« am: 21. April 2020, 09:56 »
Aloha  ;)

Bin ja normalerweise eher der Backpacker, da ich aber in einer neuen Beziehung stecke und die Dame sehr auf Yoga und Meer und Ausgleich abfährt, möchte ich auch mal meinen Horizont etwas erweitern und gerne nächstes Jahr (wenn das hoffentlich alles vorbei ist), gerne mit ihr ans Meer fahren. Ich weiß aber nicht genau was für eine Art Urlaub. Sie mag aktiven Urlaub aber auch ein bisschen Entspannung. Habe jetzt überlegt, ob wir nicht einmal gemeinsam das surfen ausprobieren, gerne auch in Europa.

Hat einer von euch Erfahrungen damit gemacht und kann vielleicht auch einen schönen Strand in einer tollen Ecke empfehlen? Grobe Planung ist 1 Woche
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Biene

« Antwort #1 am: 21. April 2020, 11:01 »
Uh Surfen! Das ist mal was anderes... Würde da Surfcamps in Portugal empfehlen, besonders die Algarve ist super schön. Guck mal rein, weil es gibt auch Surfkurse mit Yogakursen zusammen. Das würde dann ja passen. Allerdings würde ich, wenn ihr Anfänger seid, 2 Wochen machen. Wir haben das eine Woche gemacht und eigentlich hast du erst nach einer Woche so langsam den Dreh mit dem Surfen raus, wo es dann auch wirklich anfängt Spaß zu machen. Aber dann musst du schon gehen! Deshalb empfehle ich wirklich 2 Wochen.

Außerdem gibt es dort auch trotzdem viel zu schauen. Wir hatten damals eine Bootstour bei den Ponta da Piedade gemacht und das Wetter dort war ein Traum. Definitiv im Sommer also, anders geht es nicht! Alternativ könntet ihr aber natürlich auch indoor Surfkurse besuchen, bevor ihr nächstes Jahr hinfliegt/fährt. Dann währt ihr schon für fortgeschrittenere Kurse gewappnet. Tauch-Safaris wären natürlich auch nicht schlecht.

Empfehlen kann ich es aber auf jeden Fall und ich bete, dass wir in einem Jahr auch über dem Berg sind und es einen Impfstoff gibt.
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flyingstep

« Antwort #2 am: 21. April 2020, 11:21 »
Das ging ja fix. Danke für den Tipp! Algarve waren wir beide noch nicht, das wäre echt eine Überlegung wert... Darf ich fragen als wie schwer du den Kurs empfunden hast oder auch generell das lernen beim Surfen?
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dirtsA

« Antwort #3 am: 21. April 2020, 11:28 »
Ich war auch in Portugal in einem Surfcamp, und zwar in Peniche in der Nähe von Lissabon. Dort gibt's auch einige Surfcamps und kann die Gegend auch empfehlen. Auch, weil sich dann eine Kombi mit ein paar Tagen Lissabon anbieten würde. Und Lissabon ist für mich eine der schönsten Städte Europas! :)

Algarve kenne ich selbst nicht, ist aber bestimmt auch schön!

Zu deiner Frage (auch wenn sie an Biene gestellt war, aber dann hast du zumindest 2 Meinungen):
Wie anstrengend der Kurs für dich wird, hängt davon ab, wie sportlich du sonst so bist. Ich habe 2 Monate vorher intensiv mit Muskelaufbau angefangen und das war auch wirklich notwendig. Trotzdem hatte ich die schlimmsten Muskelkater meines Lebens. V.a. Arme, Bauch- und Rückenmuskulatur kann ich nur empfehlen vorher rechtzeitig zu trainieren! Ich glaube wir haben erst am 3. Tag so richtig damit angefangen, zu versuchen auf eine Welle (im Seichten) zu kommen. So richtig geklappt hat das für uns Mädels erst ab Tag 4. Ich bin glaub ich in der Woche (5 Tage Unterricht) insgesamt 5-6 Mal auf dem Brett auf einer Welle gestanden. Den anderen Mädels gings ähnlich, also ich war nicht die Schlechteste ;) Es geht also v.a. am Anfang recht langsam. Bei unserer Surfschule wurde halt auch wert darauf gelegt, dass wir die richtigen Techniken zum Paddeln, Wellen durchtauchen etc. lernen, als dass wir einfach auf gut Glück gleich mit den Wellen anfangen ;) Denke, das war auch gut so, damit man sich langfristig eine bessere Technik aufbaut.
Aber es stimmt... in einer Woche kommt man nicht so weit, v.a. da diese "Woche" auch oft de facto 5 Tage sind. Ich hätte mir dann wohl eine Pause von ein paar Tagen gewünscht und dann Board ausleihen und selbst nochmal üben. Denke, so insgesamt wären dann für mich 2 Wochen auch ideal gewesen.
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Biene

« Antwort #4 am: 21. April 2020, 11:47 »
Wie dirtsA sagt, es ist echt anstrengend... Also man muss schon eine gewisse Kondition und Muskelstärke haben. Deshalb meinte ich auch, dass es sich vielleicht lohnt vorher einen Indoor Kurs zu machen. Ich kam eigentlich sehr gut zurecht, weil die Kurse schließlich auch gut aufgebaut sind, mein Freund hatte aber immer Probleme mit dem Gleichgewicht.

Ansonsten lernst du halt auch die Anfängerfehler zu vermeiden, wie zb. direkt rauszupaddeln wenn eine Welle kommt, das machst du nämlich in den Ruhephasen zwischen den Wellen. Dann sowas wie immer auf den Rücken fallen, um verletzungsrisiko zu vermeiden... oder auch das Brett nie loszulassen. Mir ist das einmal passiert, weil ich mich so erschrocken habe und im Wasser ist mir das Brett dann an den Kopf gedonnert. Da musste ich dann für den Rest des Tages aussetzen. Aber die Lehrer sind wirklich super und helfen dir in der Regel immer. Sie bringen dir alle Techniken bei, du wirst also nie dastehen und dich überfordert fühlen...
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flyingstep

« Antwort #5 am: 21. April 2020, 13:41 »
Uff, da geh ich wohl doch noch vorher ins Fitnessstudio... ach nee, die sind ja zu  ;D Aber danke schon mal für die Tipps und dann sind wohl 2 Wochen wirklich besser....
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dirtsA

« Antwort #6 am: 21. April 2020, 13:43 »
Ich hab nur zuhause trainiert ;) mit den richtigen Übungen braucht man kein Fitness-Studio/Equipment!
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flyingstep

« Antwort #7 am: 21. April 2020, 14:42 »
oho, welche Übungen? bisher hab ich immer nur nach Youtube Videos 'trainiert' :)
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dirtsA

« Antwort #8 am: 21. April 2020, 15:50 »
Eh auch vor allem Youtube Videos! ;D Aber da gibts ja quasi unendlich Auswahl. Welche Videos genau, weiss ich nicht mehr, dazu ist es schon zu lange her. Aber ich habe halt einfach recherchiert, welche Muskelbereiche fürs Surfen besonders wichtig sind. Und dann dementsprechend dafür Übungen auf Youtube rausgesucht. Da gibt's auch ausreichend ohne Equipment, selbst eine Matte kann ja durch eine Decke ersetzt werden im Fall. Viel Spass ;)
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Radlerin

« Antwort #9 am: 21. April 2020, 15:51 »
Für den Anfang kannst du mit Liegestützen anfangen. Auf YouTube gibt es auch einige Videos, um den Pop-Up zu üben, also das Aufstehen. Es gibt sicherlich auch Videos speziell für Fitnessaufbau für Surfer. Wichtig finde ich auch ein bisschen Gelenkigkeit beim Pop-up. OK ich habe es erst mit Ü40 gelernt... Auch schön zum Lernen ist Famara auf Lanzarote. Und ich würde schauen, daß ihr die Unterrichtstage flexibel nehmen könnt, wegen dem Muskelkater am dritten Tag  ;).
Andalusien soll auch gut sein für Surf&Yoga Camps.
Es gibt eine ganz gute Webseite, heißt Surfnomade, da kann man sich für seinen Reisemonat Tipps schicken lassen zu Destinationen. Ich meine er hat auch Trainingstipps drin.
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Bobsch

« Antwort #10 am: 21. April 2020, 21:36 »
Schau dir mal "Kitesurfen" an. Macht mir deutlich mehr Spaß als Wellenreiten und gibt genug Möglichkeiten das auch in Deutschland auszuüben wenn ihr wiederkommt.
In Europa würden sich für die Kombination aus Kitesurfen, Yoga etc. folgende Destinationen  anbieten:

- Sizilien
- Sardinien
- Tarifa
- Rhodos
- Südfrankreich
- Golf de Roses
- Kos


Wenn du mehr Infos haben möchtest gib einfach Bescheid!

Beste Grüße
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annaaufumwegen

« Antwort #11 am: 04. Juni 2020, 16:54 »
Bei Strand/Meer in Europa fallen mir sofort die Calanques in Frankreich ein - unglaublich schöne, kleine romantische Buchten, zu denen man meist auch ein Stück wandern muss, um sie zu erreichen (das wäre dann der "aktive" Teil ;))! Das Wasser und die Natur dort sind einfach traumhaft. Surfen kann man dort zwar leider nicht, aber ganz in der Nähe liegt Marseille, und dort gibt es auch Strände, wo man das surfen lernen kann!
Ich habe meine Reise dort auch mitgefilmt, falls ihr mehr Eindrücke sehen wollt: EDIT: Du musst nicht in jedem Beitrag einen Link auf Deinen Youtube-Channel unterbringen. LG Karoshi
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Knud65

« Antwort #12 am: 05. Juni 2020, 05:10 »
Um mit surfen zu beginnen, kann ich auch Santander, Spanien sehr empfehlen. Würde allerdings den August dort meiden, da die Spanier da unterwegs sind. Mein zeitlicher Favorit ist der July bzw. September. Drumherum kann man auch noch einiges machen und man ist mit nur wenigen Touristen dort unterwegs.
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