Thema: Von Myanmar nach Vietnam  (Gelesen 1214 mal)

Radlerin

« am: 17. November 2019, 13:19 »
Hallo ihr Lieben,

die nächste Radreise steht bevor und ich bin mir noch etwas unsicher mit der Planung. Vor zwei Jahren hatten wir schon mal Myanmar angedacht und hier auch gute Tipps bekommen; da die Route jetzt aber anders ist, mache ich einen neuen Thread auf.

Mitte bis Ende Januar soll es losgehen und Ende April wollen wir wieder zurück (das ist noch flexibel)

Erste Frage: Flug nach Rangun oder Mandalay?

Ich tendiere zu Rangun und etwa dieser Route:
Rangun - (über die Westküste?) nach Bagan - Mandalay - Pyin U Lwin - Inle See bzw. Bergwelt um Kalaw oder Loikaw? - Bago - Hpa-An
Ab Mandalay müsste man Zickzack fahren und das Meer würde wohl ausfallen. Hier bin ich fürs Tipps dankbar:
Mandalay - Abstecher nach Pyin U Lwin - Bagan - Gegend um Inle See - Bago - Rangun - Hpa-An
Den Süden werden wir wohl auslassen, dafür reicht die Zeit nicht und auch wenn wir nochmal gern die Andamanenküste in Thailand bereisen würden, wären wir im März dort, was auch suboptimal ist (oder?).

Weiterreise:
- Ausreise nach Thailand über Mae Sot nach Sukhotai
- Variante 1: - über Nordthailand oder Vientiane nach Phonsavan; dann über die trockene Halong-Bay und Halong Bay nach Hanoi
- Variante 2: - durch Laos nach Nordvietnam; dann Halong Bay, Rückflug von Hanoi

Von den Reisezeiten wollte ich am Anfang nach Myanmar, weil es dort ab März sehr heiss werden soll, und im April in die Berge Nordvietnams. Passt das?

Habt ihr Ideen und Tipps zur Route?
Wo könnten wir ein paar Strandtage einbauen?
Ich fürchte, wenn wir in Myanmar an den Stand fahren, fehlt uns die Zeit nachher im Land ???
Was könnt ihr im Norden Vietnams empfehlen?

Wir lieben schöne Natur, Karstberge, Wasserfälle, tolle Strände, gutes Essen und die Mischung aus touristischer Infrastruktur mit Sehenswürdigkeiten und dem selbst Entdecken untouristischer Ziele.
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gismarett

« Antwort #1 am: 17. November 2019, 14:06 »
Aus meiner Sicht ist der Ankunftsort erstmal egal, da man die Route in beide Richtungen machen kann. Abhängig machen würde ich dies vom passenden Grenzübergang und den Flugpreisen.

Zum Grenübergang habe ich mehrfach gehört, dass es im Süden richtung Thailand einfacher sein soll. Allerdings habe ich hier keine Erfahrungen.
Ich bin damals von Hanoi nach Rangun geflogen für ca. 80 Euro und am Ende von Mandaly nach Luang Prabang, da es mir mit einem Grenzübergang auf dem Landweg zu weit war. Deshalb würde ich euch wegen der großen Distanzen einen Flug empfehlen und dafür dann mehr Zeit in den jeweiligen Destinationen verbringen. Es gab auch Flüge nach Ventianne.

Wenn ich meine Route noch richtig im Kopf habe, dann war die Abfolge so:
Rangun (Landung & direkte Weiterfahrt am nächsten Morgen) - Ngwe Saung (Strandurlaub 4 Tage inkl. Ausflug nach Pathein) - Rangun (2 Tage Stadt und umgebung) - Bago (1 Tag) - Hpa-an (2 Tage) - Rangun (direkte Weiterfahrt) - Bagan (4 Tage), Inle Lake (4 Tage), Mandalay (3 Tage)

Wie man sieht ist Rangun im Süden der zentrale Verbidnungspunkt. Der Strandurlaub in Ngwe Saung war sehr schön. Ich habe diesen bewusst sehr lange gehalten, da ich mich etwas entspannen wollte.
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beretravels

« Antwort #2 am: 05. Januar 2020, 14:44 »
Pyin Oo Lwin fand ich jetzt nicht so berauschend und die Straße dorthin war 2018 (Frühjahr) in einem sehr schlechten Zustand und mit LKW vollgestopft. Wäre für mich als Hobbyradfahrer keine Strecke, die ich bergauf fahren wollen würde. Aber vielleicht haben die Chinesen inzwischen die Straße erneuert. Wer weiß. Der Grenzübergang nach Mae Sot ist unproblematisch und zügig. Von da an geht's über gute Straßen weiter bis Sukhothai, allerdings auch mit ein paar schönen Steigungen. Hatten damals ein französisches Pärchen (ü50) mit dem Rad im Minivan sitzen, weil sie die Strecke schon einmal gefahren seien und diesmal sich bei den Temperaturen das einfach nicht geben wollten. Abgesehen von den großen Fernstraßen gibt's in Myanmar noch sehr viele Pisten... so info am Rande. Wir waren viel mit geliehenen Scootern unterwegs und hatten eine unglaublich Schöne Zeit!
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weltweitnah

« Antwort #3 am: 06. Januar 2020, 08:06 »
Mit Fahrrad & Co. kenne ich mich nicht so aus, aber kann noch die eine oder andere Anmerkung machen. :)

Wir waren im Oktober in Myanmar. Pyin Oo Lwin fanden wir gar nicht sehenswert, waren 2 Nächte dort. Haben uns noch einen Wasserfall Richtung Mandalay angesehen, soll laut Bildern wunderschön türkis sein. Leider aufgrund der Regenzeit braun - da könntet ihr mehr Glück haben. :)

 Die Zugfahrt von Pyin Oo Lwin über das Gokteik-Viadukt nach Hsipaw (bzw. in unserem Fall zum unbekannteren Kyaukme) natürlich außen vor gelassen, die war schön.

Die Straße von Mandalay nach Pyin Oo Lwin (bzw. der letzte Teil den Berg hoch) ist komplett neu, sie ist sogar dreispurig - je Richtung! Viele LKW sind es trotzdem nach wie vor.  ;)

Auch haben wir die Grenze im Süden, also von Höhe Hpa-an rüber nach Sukothai überquert. War super easy, ging flott.
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Radlerin

« Antwort #4 am: 08. Januar 2020, 14:13 »
Danke für die Infos  :)
Wahrscheinlich wird dieses Jahr nichts draus, aus diversen Gründen. Aber man weiss ja nie. Ich komme bestimmt nochmal drauf zurück  ;)
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