Thema: Tipps für den Roadtrip in Namibia  (Gelesen 1958 mal)

Wishbone

« am: 25. Oktober 2018, 22:06 »
Liebe Foristen,

nachdem ich lange faul war, habe ich mal wieder etwas geschrieben und meine 2. Namibia-Reise im Frühjahr und das, was ich für die Planung alles so recherchiert und vor Ort umgesetzt bzw. gelernt habe, in einen Blog-Artikel gepackt.

https://www.aconcagua.de/tipps-namibia-roadtrip/

Falls jemand meint, es fehlt noch etwas oder ich habe etwas falsch dargestellt, immer her mit Anregungen und konstruktiver Kritik.

Die Reise dauerte 15 Tage, alles selbst organisiert, 4x4 Pickup mit Dachzelt. Stationen Windhoek, Naukluft, Sossusvlei, Swakopmund, Spitzkoppe, Mt. Etjo, Ugab, Etosha.

Grüße
Christian

Beate

« Antwort #1 am: 26. Oktober 2018, 20:20 »
Hallo Christian,

ich habe mir soeben Deinen Blog angeschaut. Nachdem wir selbst schon ein paar mal mit Dachzelt in Namibia unterwegs waren, war ich neugierig, wie Andere das sehen.
Und ich muss sagen: alles was Du schreibst hat Hand und Fuss und stimmt. ;D

Bis auf eine kleine Ausnahme: Namibia ist nicht mehr das sicherste Reiseland in Südafrika. Ja, das war mal und damit wird immer noch Werbung gemacht. Als wir das erste mal in Namibia waren hat noch niemand sein Haus oder Auto abgesperrt. Unterdessen sind überall die Häuser vergittert und verrammelt. Die Überfälle auf Touristen sind unterdessen in Namibia mehr als in Südafrika. Und die Täter werden immer brutaler.

Wir haben auf unseren ersten Reisen z.B. immer in völlig abgeschiedenen Gegenden gecampt. Das würde ich jetzt nicht mehr machen sondern nur noch auf einen Campingplatz gehen.
Auch wird gewarnt, nicht anzuhalten wenn irgendwo ein "Unfall" ist. Meistens ist das eine Falle.

Trotzdem ist Namibia immer noch ein wunderschönes Reiseland, nur halt nicht mehr so naiv und easy zu befahren.


Zur Autoversicherung: wir haben eine Kreditkarte, bei der sowohl die Haftpflicht- als auch die Kasko-Versicherung, Reiserücktritt, Reisekrankenversicherung etc. abgedeckt sind. Das ist natürlich die ideale Lösung.

Beate

Wishbone

« Antwort #2 am: 28. Oktober 2018, 16:45 »
Hallo Beate,

danke für das Feedback.

Von den gefaketen Unfällen und den beiden heftigen Überfällen in den Erongobergen kürzlich habe ich gelesen, aber dennoch dürfte Namibia bei der Sicherheit im oberen Bereich in Afrika liegen, ich schrieb ja nicht "das sicherste". Ich habe mich in Südafrika an ein paar Ecken unwohl gefühlt, in Namibia nirgendwo.

Welche KK benutzt Ihr? Die meisten derartigen Karten haben im Kleingedruckten einen Haken: Sie decken keine "Camper" ab und viele Versicherungen sehen "Auto mit Zelt auf dem Dach montiert" als Camper an, da muss man genau hinschauen. Ich habe eine Barclay VISA und habe mir vorher eine schriftliche Bestätigung  schicken lassen.

Grüße
Christian

Beate

« Antwort #3 am: 28. Oktober 2018, 19:06 »
Hallo Christian,

ja, unsere KK deckt für die Kasko auch keine Camper ab (für die Haftpflicht allerdings schon). Aber ein Pick-up mit Dachzelt gilt nach Rücksprache als Auto, nicht als Camper, ist also gedeckt.

Wir haben die Platinum-Card (Mastercard) der Sparda-Bank, allerdings schon seit vielen Jahren mit anscheinend damals noch besseren Konditionen als sie derzeit gewährt werden. Da müsste man sich mal schlauer machen.

Beate



Wishbone

« Antwort #4 am: 01. November 2018, 19:23 »
Hallo Beate!

Das kann sein, daß das an den alten Konditionen liegt. Denn mittlerweile gibt es eigentlich nur noch KK, die bei der Mietwagenversicherung quasi nur noch den Selbstbehalt absichern (was ja an sich auch reicht), aber soviele Ausschlüsse im Kleingedruckten haben, daß man sehr genau hinschauen muss. Das Thema "Rundum-Sorglos"-Versicherung ist im Namibia-Forum vieldiskutiert. Wir mussten zum Glück gar nichts in Anspruch nehmen, da kein Kratzer am Auto war.

Grüße
Christian

Beate

« Antwort #5 am: 01. November 2018, 20:56 »
Hallo Christian,
kann schon sein, dass sich die Bedingungen verschlechtert haben. Aber das könntest Du ja nachlesen. Die Bedingungen stehen bei der Sparda-Bank.
Was sich verschlechtert hat, ist die Jahresgebühr. Bis vor kurzem wurde der Umsatz auf die Jahresgebühr angerechnet und damit haben wir überhaupt keine Gebühr bezahlt. Aber inzwischen hat sich das geändert. Wobei ich die neuen Regelungen nicht so genau kenne, denn wegen ein paar Euro mache ich mir keinen Kopf.

Beate

PS: mein Mann erzählt mir gerade, dass wir inzwischen die volle Jahresgebühr zahlen müssen, unabhängig vom Umsatz.



Wishbone

« Antwort #6 am: 02. November 2018, 17:56 »
Hallo Beate,

für die nächste Gelegenheit schaue ich mir mal die Sparda-Karte an, die Barclay´s läuft noch ein halbes Jahr und kostet im ersten Jahr gar nichts. Danach allerdings happige 99EUR.

Ich hab meinen Artikel übrigens noch um ein kurzweiliges Video ergänzt

Schönes Wochenende!
Christian

Beate

« Antwort #7 am: 02. November 2018, 18:18 »
Wow, tolles Video. Da kommt Sehnsucht auf.

Sind den Drohnen in Namibia erlaubt?


Wishbone

« Antwort #8 am: 19. Februar 2019, 14:20 »
Wow, tolles Video. Da kommt Sehnsucht auf.
Sind den Drohnen in Namibia erlaubt?

Hallo Beate,

entschuldige die späte Antwort, ich hatte den Thread aus den Augen verloren.
Ja, Drohnen sind in Namibia erlaubt, aber erlaubnispflichtig. Das ganze ist relativ aufwendig und kostet ca. 70 EUR Gebühren für das Permit, das man bei der nationalen Luftsicherheitsbehörde einholen muss.

Grüße
C.

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