Thema: Wetter und Machbarkeit: Südamerika 4 Monate Süd -> Nord  (Gelesen 1214 mal)

Derevaja

Hallo,

1. Darf ich um euren Rat und Erfahrungsaustausch bzgl. Machbarkeit und Wetter bei meiner Routenplanung bitten?
2. Habt ihr (Geheim-)Tipps und Must-Sees auf der Strecke?

Folgender Plan:

- Zeitraum März bis Juni 2019

Argentinien: 20 Tage
Flug nach Buenos Aires, evtl Iguazu-Fälle
Flug/Bus (?!) nach El Calafate
Torres del Paine NP (Zelt benötigt? Zeltplatz vorher buchen?)
Los Glacieres NP (Zelt benötigt? Zeltplatz vorher buchen?)
über Land nach Chile

Chile: 20 Tage
Carreterra Austral (kann man Autos im Süden mieten, bzw. trifft man zu dieser Zeit Mitfahrer, Gefahr dort zu stranden?)
Vulkane etc
Uyuni
über Land nach Bolivien

Bolivien 20 Tage
Bergsteigen
Abenteuer-Spass
über Land/See nach Peru

Peru 20 Tage
Trekking
Machu Pichu
Regenwald
über Land nach Ecuador

Ecuador 15 Tage
Küste/Strand
Galapagos
evtl. Regenwald
über Land nach Kolumbien

Kolumbien 10 Tage
"nur" 10-14 Tage da Wetter eher suboptimal
Flug nach Miami

USA 15 Tage
Miami nach New York (lohnt es sich über Land oder besser fliegen?)

Ende

Ich weiss, dass der Start in Zentralamerika Sinn machen würde aber ich würde in diesem Trip wirklich gerne Patagonien sehen und deshalb von Süden nach Norden reisen.

Vielen Dank!
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Derevaja

« Antwort #1 am: 15. Oktober 2018, 10:14 »
Update:

Zeitraum immer noch März bis Juni 2019

Brasilien: 10 Tage
Flug von EU nach Rio
Rio Karneval
Igauazu-Fälle
Flug nach Buenos Aires

Argentinien: 20 Tage
Buenos Aires
Flug/Bus (?!) nach El Calafate
Torres del Paine NP (Zelt benötigt? Zeltplatz vorher buchen?)
Los Glacieres NP (Zelt benötigt? Zeltplatz vorher buchen?)
über Land nach Chile

Chile: 25 Tage
Carreterra Austral (kann man Autos im Süden mieten, bzw. trifft man zu dieser Zeit Mitfahrer, Gefahr dort zu stranden?)
Vulkane etc
Uyuni
über Land nach Bolivien

Bolivien 20 Tage
Bergsteigen
Abenteuer-Spass
über Land/See nach Peru

Peru 20 Tage
Trekking
Machu Pichu
Regenwald
über Land nach Ecuador

Ecuador 25 Tage
Küste/Strand
Galapagos (incl. ein paar Tauchgängen)
evtl. Regenwald
Flug nach Europa

Bzgl. Zeitplanung:
Ist die Aufteilung der Zeit so realistisch und empfehlenswert?

Bzgl. Budget:
In Brasilien und Argentinien wären wir zu zweit als Paar unterwegs (als Urlaub), danach alleine im Backpacking Lifestyle (Hostels). Was würdet ihr als (totales) Budget für die 4 Monate ansetzen?
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reisefieber2019

« Antwort #2 am: 15. Oktober 2018, 11:16 »
Dein zweiter Plan klingt besser. Geh mal von 25 Euro die Nacht aus.
Was heißt ein paar Tauchgänge?? Wieviel Tage?Die Tauchgänge sind nicht billig. Deshalb würde ich mir überlegen ob ich noch  was drauf packe und die tauchkrwuzfahrt mache statt mehrere Tagestouren.
Dann hast keine Verpflegungskosten und ubernachtungskosten. Ein Erlebnis von dem du noch in 50‘jajren sprechen wirst. Mir Stehen heute noch Die Tränen in den Augen. Pokern und fragen  kostet nichts.

25 Tage für Chile sind nicht viel. Ich würde von Santiago in den Norden Fliegen. Teilweise günstiger als ein bus Ticket.
Von da dann die uyuni atacama Tour starten.

Den Flug ignazu nach BA rechtzeitig buchen. Ich hab drei Tage vorher gebucht. War deutlich teuer.
Die Busfahrt Rio nach ignazu war ewig lang und es gab trotz portugiesischer sprach Hilfe keinen komfortablen Bus. Auch da würde ich nach einem günstigen Flug schauen. 

Dein Budget steht und fällt mit Galapagos. Da kannst du viel oder auch wenig ausgeben. Ich pers. War drei Wochen auf Galapagos. Habe dort  eine Kreuzfahrt eine tauch Kreuzfahrt eigene Touren und kleine Touren vor Ort gebucht.
Aus meiner Sicht bekommst du bei tagestouren nicht annähernd das zu sehen wie auf Kreuzfahrten.
Auch wenn du die Tages Touren zusammen rechnest ist die eventuelle Preis Ersparniss nicht relevant.

Ach ja sie uyuni Tour gibt es mit 2 oder drei Übernachtungen. Unbedingt sie mit drei nehmen. Ich habe selten so einer Tolle Landschaft gesehen. Beeindruckend.

Zum Wetter kann ich dir nichts sagen.

Und zur Regenwald Tour in Ecuador. Hat Spaß gemacht. Nur aufpassen viele abzocker betrüger.
Auch bei den Touren genau vergleichen.
Gute Reise
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GschamsterDiener

« Antwort #3 am: 15. Oktober 2018, 11:20 »
Abgesehen davon, dass Torres del Paine in Chile (und nicht in Argentinien) und Uyuni in Bolivien (und nicht in Chile) sind: Du bist in der komplett falschen Zeit unterwegs. Patagonien wird sehr harsch werden. Und weiter im Norden (Bolivien, Peru) wird es stark regnen. Die Chancen sind realistisch, dass der Großteil deines Trips dem Wetter zum Opfer fällt, und das wäre halt schade.
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monarina

« Antwort #4 am: 15. Oktober 2018, 13:05 »
Im Mai starker Regen in Bolivien und Peru?! Da habe ich anderes gelesen. Bitte um Aufklärung, da wir für unsere Weltreise Peru im April/Mai und Bolivien im Mai/Juni geplant haben. 🙈
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Derevaja

« Antwort #5 am: 15. Oktober 2018, 13:13 »
Danke für eure Antworten :)

Dein Budget steht und fällt mit Galapagos. Da kannst du viel oder auch wenig ausgeben. Ich pers. War drei Wochen auf Galapagos. Habe dort  eine Kreuzfahrt eine tauch Kreuzfahrt eigene Touren und kleine Touren vor Ort gebucht.
Aus meiner Sicht bekommst du bei tagestouren nicht annähernd das zu sehen wie auf Kreuzfahrten.
Auch wenn du die Tages Touren zusammen rechnest ist die eventuelle Preis Ersparniss nicht relevant.

Drei Wochen auf den Inseln klingt fantastisch! Hast du dann auf den Inseln übernachtet und von dort Ausflüge und die Tauchkreuzfahrt gebucht? Bzgl. den Tauchkreuzfahrten habe ich im Internet Preise zwischen ca. 3000€ und 6000€ für 7N8D gefunden. Gibt es die Möglichkeit vor Ort günstigere Angebote zu finden (abgesehen von last minute Buchungen)? Oder sind die Boote, die man im Internet findet auch die einzigen Boote die dann tatsächlich die Fahrten anbieten? Evtl. kassieren ja die Webseiten noch eine Kommission, die man sich sparen könnte.
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Derevaja

« Antwort #6 am: 15. Oktober 2018, 13:22 »
Abgesehen davon, dass Torres del Paine in Chile (und nicht in Argentinien) und Uyuni in Bolivien (und nicht in Chile) sind: Du bist in der komplett falschen Zeit unterwegs. Patagonien wird sehr harsch werden. Und weiter im Norden (Bolivien, Peru) wird es stark regnen. Die Chancen sind realistisch, dass der Großteil deines Trips dem Wetter zum Opfer fällt, und das wäre halt schade.

Ooops, da habe ich mich kartografisch wohl ein bisschen vertan! Ich muss mich letztenendes wohl entscheiden ob ich die Grenze nach Chile in der Nähe von El Chalten oder El Calafate überqueren möchte.

Bzgl. Wetter dachte ich eigentlich, dass es so in Ordnung gehen sollte: Herbst in Patagonien soll landschaftlich sehr schön sein und ab dann perfekte Reisezeiten (laut Reisezeiten-Tool)! Oder gibt es da etwas was ich übersehe?
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karoshi

« Antwort #7 am: 15. Oktober 2018, 13:36 »
Im Mai starker Regen in Bolivien und Peru?! Da habe ich anderes gelesen. Bitte um Aufklärung, da wor für unsere Weltreise Peru im April/Mai und Bolivien im Mai/Juni geplant haben.
Das wird Dir keiner sagen können. Experten rechnen für den kommenden Winter mit einem El Nino, und dadurch würden alle Wettermuster im und um den Südpazifik (und da liegt Südamerika nun mal) durcheinander gewirbelt. Abgesehen davon hat Peru mindestens drei komplett unterschiedliche Wetterzonen (Küste/Gebirge/Amazonasbecken) mit komplett unterschiedlichen Jahreszeiten. Bolivien hätte die auch, wenn sie nicht den Salpeterkrieg verloren hätten; so sind es nur die Berge und das Amazonasbecken.

Bzgl. den Tauchkreuzfahrten habe ich im Internet Preise zwischen ca. 3000€ und 6000€ für 7N8D gefunden. Gibt es die Möglichkeit vor Ort günstigere Angebote zu finden (abgesehen von last minute Buchungen)? Oder sind die Boote, die man im Internet findet auch die einzigen Boote die dann tatsächlich die Fahrten anbieten? Evtl. kassieren ja die Webseiten noch eine Kommission, die man sich sparen könnte.
Die Vorausbuchung im Internet (zumal auf englisch/deutschsprachigen Websites) ist nach der Vorausbuchung in einem europäischen oder nordamerikanischen Reisebüro die bei weitem teuerste Variante. Deutlich billiger ist es bei Reisebüros in Quito (auch ohne Last Minute) oder noch billiger direkt in Santa Cruz (Last Minute). Eine eventuelle Kommission ist hier gar nicht mal das Problem, sondern ganz einfach Angebot und Nachfrage. Viele europäische und amerikanische Kurzreisende scheuen die Mühe und das Risiko einer Vor-Ort-Buchung (was, wenn es nicht oder nicht zum Wunschtermin klappt?), haben aber Geld. Und das wird knallhart ausgenutzt.

Es kann gut sein, dass Du eine Tour für 1500 US$ buchst, und zusammen mit Dir sind Leute auf dem Schiff, die für das Gleiche 3000€ gezahlt haben. Es kann aber eben auch sein, dass Du Last Minute gar nichts findest, weil es genug Leute gab, die 3000€ übrig hatten.
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Derevaja

« Antwort #8 am: 15. Oktober 2018, 13:47 »
Die Vorausbuchung im Internet (zumal auf englisch/deutschsprachigen Websites) ist nach der Vorausbuchung in einem europäischen oder nordamerikanischen Reisebüro die bei weitem teuerste Variante. Deutlich billiger ist es bei Reisebüros in Quito (auch ohne Last Minute) oder noch billiger direkt in Santa Cruz (Last Minute). Eine eventuelle Kommission ist hier gar nicht mal das Problem, sondern ganz einfach Angebot und Nachfrage. Viele europäische und amerikanische Kurzreisende scheuen die Mühe und das Risiko einer Vor-Ort-Buchung (was, wenn es nicht oder nicht zum Wunschtermin klappt?), haben aber Geld. Und das wird knallhart ausgenutzt.

Es kann gut sein, dass Du eine Tour für 1500 US$ buchst, und zusammen mit Dir sind Leute auf dem Schiff, die für das Gleiche 3000€ gezahlt haben.

Super, danke! Das sind wortwörtlich sehr wertvolle Infos ;)

Das El Nino Phänomen ist dann wohl der Teil, den ich bei der Planung übersehen habe. Falls 2019 ein El Nino Jahr wird, dann muss ich wohl spontener planen. Danke für den Hinweis :)
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reisefieber2019

« Antwort #9 am: 15. Oktober 2018, 14:02 »
Flug , Kreuzfahrt und tauchkrwuzfahrt in Quito gebucht.
Tagestouren vor Ort oder selber geplant.

Wer wie was warum ganz ehrlich da steigt keiner durch.
Was ich fest gestellt habe das in Quito eine große abzocke wegen der Reisen herrscht.
Jeder probiert das zu verkaufen wo er die meiste Provision kriegt.
Es war mühsam.
Aber gut ist meinem
Job auch so.
Das nervigste war das du oft nicht direkt die Angebote bekommst.
Die sagen dir komm in drei Stunden noch mal
Vorbei dann ist das Angebot fertig. Und so vergeht die Zeit. .....du rennst von einem Reisebüro zum andern , es ist heiss und du bist genervt.

Das übernachten auf Galapagos ist jetzt nur geringfügig teurer als auf dem Festland. Hat mir aber Nicht viel gegeben.
Essen geht auch.


Bei den Tauchtouren musst du mit mindestens 2500 Dollar rechnen. 8 Tage.
Ich glaube ein day trip hat über 200 Euro gekostet.

Wichtig wenn du eine kreuszfahrt buchst!!! Reise mindestens 1 Tag vorher an. Die Windverhältnisse verbieten teilweise das landen und es ist im Ermessen des Kapitäns.
Ein Flugzeug mit einem Tauchgast ist gelandet und das Flugzeug direkt danach ( in Sichtweite )durchgestartet und zurück nach Quito.
Die drei Japaner die mit zum tauchen wollten ärgern sich glaube ich noch heute das sie dem Boot aus der Luft hinterher schauen dürften. 😬

Das buchen vor Ort habe ich auf Galapagos auch probiert für jemanden den ich kennen gelernt habe. Der hat sich das handeln nicht so zugetraut. Fazit keine Chance auf dem Festland deutlich günstiger.
Ist ja auch eigentlich logisch.
Es war nee Menge Geld und grade bei einer langzeitreise schaut man mehr  auf die Kohle.
Aber es war einfach welltklasse.


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Derevaja

« Antwort #10 am: 16. Oktober 2018, 17:01 »
Super, danke reisefieber2019!!!

Falls El Nino nicht zu stark zuschlägt und die Fische, Pinguine, Iguanas usw. verhungern lässt, dann werde ich sicher eine solche Tauchsafari unternehmen :)

Hat jemand Erfahrung mit dem El Nino Phänomen? War jemand in 2015/2016 im europäischen Frühling an der Westküste Südamerikas unterwegs? Meine Überlegung ist nun, ob ich nicht andere Reiseziele für den Zeitraum wählen sollte um das Risiko eingeregnet, enttäuscht (oder Schlimmeres) zu werden zu vermeiden...was denkt ihr?

Bisher habe ich gelesen, dass sich das Meer erhitzt und Algen sich nicht ausbilden und es entsprechend eine Kettenreaktion in der Nahrungskette gibt, die zum Fisch- und Reptilien-/Pinguinsterben führt. Das ist für die Galapagosinseln wohl relativ katastrophal.

In den Anden soll es dann zu vermehrten Regenfällen kommen, die Schlammlawinen auslösen können und teilweise ganze Dörfer begraben. Zur Zeit liegt die Wahrscheinlichkeit für einen El Nino Winter/Jahr 2019 anscheinend bei 70%. Die Stärke macht dann wohl noch den Unterschied aus, und entscheidet darüber ob es zu katastrophalen Zuständen kommt oder nur Wetteranomalien.

Ein paar Infos die ich zum El Nino 2015/16 gefunden habe:

El-Niño-Ereignisse (und auch La-Niña-Ereignisse) entwickeln sich meist im Zeitraum von April bis Juni, erreichen ihre maximale Stärke meist während der Monate Dezember bis Februar und dauern gewöhnlich 9 bis 12 Monate, in Ausnahmefällen auch bis zu 2 Jahre, an. In der Regel tritt ein El Niño alle 2 bis 7 Jahre auf.

Im Herbst und Winter sorgt El Niño typischerweise im Süden Nordamerikas, im Süden Südamerikas, an der peruanischen Pazifikküste und den Galapagosinseln, im Osten Afrikas und in Südostchina für ergiebigere Niederschläge. Gleichzeitig regnet es im Süden Afrikas, im Nordosten Südamerikas bis zur Karibik, in Australien, Hinterindien, Indonesien und auf den Philippinen weniger als üblich.
 
Besonders gravierend sind die Dürren in Zentralamerika, im Nordosten und Süden Afrikas, in Südostasien und den südwestpazifischen Inseln, wobei die Lage bei schon bestehender Trockenheit durch den El Niño noch verschärft wurde. Viele Staaten riefen den Notstand aus. Im Bereich Indonesiens gab es eine hohe Luftverschmutzung durch Feuer (bei Trockenheit!), welche meist auf Brandrodung zurückzuführen waren. Deutlich zu nass war es erwartungsgemäß im Süden der USA und im südlichen Südamerika, was teils schwere Überschwemmung zu Folge hatte.
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dirtsA

« Antwort #11 am: 17. Oktober 2018, 02:25 »
Ich sitze gerade in La Paz und leider hat die Regenzeit dieses Jahr zu früh angefangen. Jeder ist davon überrascht. Und für uns ist das gerade ziemlich besch... Wer weiß, was nächstes Frühjahr wird, vielleicht hört es ja nun früher auf zu regnen, nachdem es früher anfing?

Sind halt alles nur Mutmaßungen und v.a. in Zeiten des Klimawandels kann man sich sowieso nicht mehr wirklich auf die Jahreszeiten verlassen. Mehr als zu planen, dass du während der statistisch besten Reisezeit dort bist, kannst du nicht. Alles andere ist Zufall und nicht vorhersehbar... Am besten insoweit flexibel bleiben, dass du halt ausweichen kannst wenn nötig. Aber würde jetzt nicht gleich vom Worst Case ausgehen, sondern eher Best Case bzw Normal Case annehmen ;)
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monarina

« Antwort #12 am: 17. Oktober 2018, 09:01 »
Gut, El Nino würde uns eh nicht sooo betreffen. Vermute ich mal... wir sind ja erst im Frühjahr/Sommer 2020 in Südamerika. Aber interessant, wusste ich gar nicht, dass schon wieder (mit größerer Wahrscheinlichkeit) einer ansteht.

Und was Astrid sagt, macht auch Sinn. Die Übergangszeiten (und das ist eben für Peru und Bolivien z.B. April/Mai und September/Oktober) sind wohl nicht mehr so vorhersehbar und klar abgegrenzt. Merkt man ja auch bei uns hier in DE/AT  :-X Man kann also Glück oder auch Pech haben, wobei wohl das Wichtigste ist, sich einfach darauf einzustellen. Ansonsten bringt nur, mitten in der bisher allgemein gültigen "Besten Reisezeit" zu reisen. Geht sich auf längeren Reisen halt leider nicht immer so schön aus.
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Wolfskin

« Antwort #13 am: 17. Oktober 2018, 11:50 »
Update:
Zeitraum immer noch März bis Juni 2019

Brasilien: 10 Tage
Flug von EU nach Rio
Rio Karneval
Igauazu-Fälle
Flug nach Buenos Aires

Argentinien: 20 Tage
Buenos Aires
Flug/Bus (?!) nach El Calafate
Torres del Paine NP (Zelt benötigt? Zeltplatz vorher buchen?)
Los Glacieres NP (Zelt benötigt? Zeltplatz vorher buchen?)
über Land nach Chile

Chile: 25 Tage
Carreterra Austral (kann man Autos im Süden mieten, bzw. trifft man zu dieser Zeit Mitfahrer, Gefahr dort zu stranden?)
Vulkane etc
Uyuni
über Land nach Bolivien

Bolivien 20 Tage
Bergsteigen
Abenteuer-Spass
über Land/See nach Peru

Peru 20 Tage
Trekking
Machu Pichu
Regenwald
über Land nach Ecuador

Ecuador 25 Tage
Küste/Strand
Galapagos (incl. ein paar Tauchgängen)
evtl. Regenwald
Flug nach Europa

Bzgl. Zeitplanung:
Ist die Aufteilung der Zeit so realistisch und empfehlenswert?

Bzgl. Budget:
In Brasilien und Argentinien wären wir zu zweit als Paar unterwegs (als Urlaub), danach alleine im Backpacking Lifestyle (Hostels). Was würdet ihr als (totales) Budget für die 4 Monate ansetzen?

Der Karneval in Rio passt zeitlich, aber in Patagonien kann es wettermäßig etwas ungemütlich sein. ;)


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Derevaja

« Antwort #14 am: 17. Oktober 2018, 13:48 »
Ich sitze gerade in La Paz und leider hat die Regenzeit dieses Jahr zu früh angefangen. Jeder ist davon überrascht. Und für uns ist das gerade ziemlich besch... Wer weiß, was nächstes Frühjahr wird, vielleicht hört es ja nun früher auf zu regnen, nachdem es früher anfing?

Sind halt alles nur Mutmaßungen und v.a. in Zeiten des Klimawandels kann man sich sowieso nicht mehr wirklich auf die Jahreszeiten verlassen. Mehr als zu planen, dass du während der statistisch besten Reisezeit dort bist, kannst du nicht. Alles andere ist Zufall und nicht vorhersehbar... Am besten insoweit flexibel bleiben, dass du halt ausweichen kannst wenn nötig. Aber würde jetzt nicht gleich vom Worst Case ausgehen, sondern eher Best Case bzw Normal Case annehmen ;)

Nachdem ich ein wenig in deinem Blog gelesen habe, fahre ich glaube ich lieber gleich in die Südsee ;) Aber im Ernst, ich werde die Situation beobachten und evtl. in Kauf nehmen müssen, dass ich spontan umplanen muss. Ich hoffe, dass ihr bald besseres Wetter bekommt! Viel Spass und tolle Erfahrungen noch auf der Reise!
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