Thema: Chile: Reiseplanung  (Gelesen 2257 mal)

Wishbone

« Antwort #15 am: 03. Oktober 2018, 21:27 »
Wie gesagt, den Norden der Atacama kenne ich nicht, aber "unseren" Teil fand ich genial.

Hier mal mein etwas knapper Bericht im Blog, Fotos leider noch mit der einfachen Digitalknipse, bevor ich auf DSLR umgestiegen bin:
http://www.aconcagua.de/chile-ojos-del-salado/

Grüße Christian
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Wolfskin

« Antwort #16 am: 05. Oktober 2018, 16:46 »
Wir hatten 4 Wochen zur Verfügung und viele interessante Erlebnisse.
Ausgelassen haben wir die Osterinseln, denn für einen kurzen Abstecher zu viel Zeit und Kosten.
Dafür haben wir einen Abstecher nach Feuerland / Ushuaia unternommen.
Auch die Insel Chiloe war einen Abstecher wert.
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goneforgood

« Antwort #17 am: 24. Oktober 2018, 11:25 »
Hey,

also vielen Dank für die zahlreichen neuen Beiträge. Wir haben unsere Route nun etwas konkretisiert:

  • Nordchile / Atacama: 10.12-21.12
  • Patagonien: 21.12 - 04.01

Wir haben in San Pedro de Atacama einen Camper gemietet und werden eine Woche die Gegend erkunden, danach noch für 3 Tage Richtung Uyuni. Habt ihr konkrete Tipps für die "Atacamaregion" ab von den klassischen Empfehlungen von Loose & Co? Evtl. schöne Übernachtungsplätze? Routenideen?

Danke schonmal :)
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Wolfskin

« Antwort #18 am: 24. Oktober 2018, 12:02 »
Wir haben in San Pedro de Atacama einen Camper gemietet und werden eine Woche die Gegend erkunden
Wenn es ein 4x4 Pickup ist würde ich zu den El Tatio Geysiren fahren.
Ob man dort übernachten darf, weiß ich nicht, aber -10 Grad muss man da schon erwarten.
Jedenfalls ein tolles Schauspiel und es gibt zwei Pisten nach El Tatio. Die Zeitangabe in Google ist mit einem Pickup eher knapp bemessen.

Hier noch ein Auszug dieser Tour von einem Veranstalter ... (so waren wir unterwegs, wir waren nicht mit einem 4x4 Mietauto unterwegs)
"Anreise vor der Dämmerung - ja, das ist früh! - Fahrt nördlich von San Pedro De Atacama nach El Tatio, eine etwa 1,5- bis 2-stündige Fahrt. Auf diese Weise fällt Ihre Ankunft im Geysirfeld mit der aufgehenden Sonne zusammen, die den Geysiren den spektakulärsten Auftritt geben. Am kalten frühen Morgen bei Sonnenaufgang ist jeder Geysir garniert mit einer weißen Dampfsäule, die verschwindet, wenn die Temperatur steigt. Spaziergang durch das Feld und die geothermischen Wunder zu bewundern. Anschließend tauchen Sie ein in eine der natürlichen heißen Quellen! Während die Außentemperaturen recht kühl sind - ca. 40°F (5°C) auf dieser großen Höhe von 4.200 Meter - das Wasser des geothermischen Pool ist 35°C.
Sie können Ihre Badesachen in den Umkleidekabinen anziehen und sich dann im Pool etwa 40 bis 50 Minuten entspannen.
Zurück geht es in Richtung San Pedro De Atacama, wo Sie im Dorf Machuca Halt machenm ein winzige Dorf (ca. 10 Bewohner) mit hölzerner Kirche, Strohdächer Häuser und das Kunsthandwerk-Geschäft. "

Vielleicht ein brauchbarer Tipp?
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goneforgood

« Antwort #19 am: 24. Oktober 2018, 13:19 »
Hey,

also es ist ein 4x4 Pickup mit Zeltaufbau, von daher sollten wir da recht mobil sein :)

Wir haben den Pickup für 7 Tage, dabei haben wir folg. bisher auf dem Schirm:
* El Tatio, Machuca & heisse Quellen
* Umgebung San Pedro (Valle de la Luna, Valle de Marte, etc..)
* Laguna Chaxa
* Salar de Atacama
* Laguna Miscanti

Quasi alles Spots in Schlagweite nördlich und südlich von San Pedro de Atacama. Die Frage ist was wir sonst noch so treiben? Wo ist es besonders schön? Welche Strecke bsnd. interessant zu fahren.. bin da total flexibel! :)

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echidna

« Antwort #20 am: 24. Oktober 2018, 13:32 »
Wir fanden z.B. noch die Weiterfahrt auf der Ruta 23 in Richtung argentinische Grenze / Paso Sico wunderschön. Sie führte an einigen in unseren Augen magisch schönen Stellen vorbei, mit unwirklich erscheinenden graublauen Bergkuppen und tiefblauen Seen mit Flamingos, die mit eigentümlich glucksenden Geräuschen in ansonsten absoluter Stille das Wasser nach Fressbarem abgesucht haben....

Bis zum Grenzpass sind wir allerdings wegen einer umfangreichen Baustelle nicht gefahren und sind dann wieder umgekehrt.
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goneforgood

« Antwort #21 am: 24. Oktober 2018, 13:47 »
Wir fanden z.B. noch die Weiterfahrt auf der Ruta 23 in Richtung argentinische Grenze / Paso Sico wunderschön.

Sehr cool; genau sowas meinte ich.. wir überlegen auch noch die Rute 27 / Pacana Caldera hochzufahren; einfach bisschen rumfahren und die Landschaft auf sich wirken lassen. :) Die Vorfreude wird langsam übergroß. :D
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echidna

« Antwort #22 am: 24. Oktober 2018, 14:17 »
Interessiert Ihr Euch eventuell für Industriegeschichte / Industriekultur? In der Nähe von Calama gibt es die Kupfermine Chuquicamata (soweit ich weiß, eine der größten Kupferminen der Welt mit einem bereits beeindruckend tief gegrabenen Riesenloch). Diese Mine kann man meines Wissens auf geführten Touren besichtigen. Wir haben es allerdings aufgrund mangelnder Zeit nicht gemacht, und ich kann nichts dazu sagen, ob es sich lohnt.
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goneforgood

« Antwort #23 am: 24. Oktober 2018, 14:27 »
Interessiert Ihr Euch eventuell für Industriegeschichte / Industriekultur? In der Nähe von Calama gibt es die Kupfermine Chuquicamata (soweit ich weiß, eine der größten Kupferminen der Welt mit einem bereits beeindruckend tief gegrabenen Riesenloch). Diese Mine kann man meines Wissens auf geführten Touren besichtigen. Wir haben es allerdings aufgrund mangelnder Zeit nicht gemacht, und ich kann nichts dazu sagen, ob es sich lohnt.

Ein Arbeitskollege von mir war dort und sehr beeindruckt. Das wollen wir evtl. ganz am Ende nach Abgabe des Pickups machen, ist auch auf unserer Liste potentieller Ziele :-) Danke dennoch für den sicherlich interessanten Tipp, ich werde danach berichten!
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echidna

« Antwort #24 am: 24. Oktober 2018, 14:40 »
Ach ja, wir sind von San Pedro nach El Tatio auf der üblichen Route gefahren. Von dort sind wir allerdings nicht denselben Weg zurückgefahren, sondern sind den Wegweisern Richtung Calama gefolgt.

Der Wegverlauf war recht merkwürdig, denn nach der Abzweigung ähnelte die Straße ein paar Kilometer lang zunächst nur noch einer kaum erkennbaren Sandpiste, die man vielleicht eher in Algerien vermuten würde. Nach dem Erreichen einer Hügelkuppe mündete diese Piste dann unversehens in eine super ausgebaute Teerstraße, auf der aber so gut wie kein Autoverkehr stattfand. Diese Straße hatte eigentlich einen recht interessanten Streckenverlauf, weil sie einen ziemlich starken Höhensprung in eine tiefer gelegene Ebene entlang einer Steilflanke gemacht hat. Das hat stellenweise recht spektakulär ausgesehen (ich glaube, es war die B-159, bin mir aber nicht mehr sicher).
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reisefieber2019

« Antwort #25 am: 24. Oktober 2018, 14:46 »
Zu den Touren in der Miene musst du dich anmelden im Internet.
Hatte bei mir nicht geklappt weil es ausgebucht war glaube ich.
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Wolfskin

« Antwort #26 am: 24. Oktober 2018, 15:01 »
Einfach mal die 23, 27 und B-357 entlang fahren und die Dörfer Toconao, Socaire und Talabre besuchen.
Oder einen Abstecher zum Reservat Los Flamencos
Und Pukará de Quitor ist auch interessant, zur Festung hoch und dann weiter den Berg hochwandern mit einem tollen Ausblick.
Ein Highlight für uns wäre das folgende gewesen, aber leider schon ausgebucht
https://www.almaobservatory.org/en/outreach/alma-observatory-public-visits/

Der Kupfertagebau in Calama ist auch sehenswert, aber da muss man unbedingt vorbuchen.
Also wir waren weder mit Internet noch Telefon erfolgreich und haben dann bei der Hinfahrt nach San Pedro beim Haupteingang gestoppt und konnten so persönlich eine Reservierung machen. Bei der Rückfahrt haben wir dann die Tour gemacht. Staubig, aber sehenswert.
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echidna

« Antwort #27 am: 24. Oktober 2018, 15:05 »
https://www.almaobservatory.org/en/outreach/alma-observatory-public-visits/

Die Observatorien sind auch eine sehr interessante Sache. Wir haben allerdings das Paranal-Observatorium der ESO besichtigt, welches in der Nähe von Antofagasta ist.
https://www.eso.org/public/germany/teles-instr/paranal-observatory/
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