Thema: Mt. Kinabalu vs. Mt. Rinjani  (Gelesen 1092 mal)

monarina

« am: 30. Juli 2018, 14:01 »
Oje, leider ist mir kein besserer Titel auf die Schnelle eingefallen  ;D

Hat jemand den Vergleich dieser zwei Vulkanen/Bergen? Wir haben letzten Monat den Mt. Rinjani bestiegen, wobei wir uns das Stück vom Kraterrand zur Spitze gespart haben, nachdem wir darüber viel Schlechtes gelesen hatten. Das heißt: Dorf - hoch zum Kraterrand - runter zum Kratersee - hoch zum anderen Kraterrand - runter zum anderen Dorf. War für uns immer noch anstrengend genug, aber auf jeden Fall machbar (das Schlimmste daran waren die zwei Nächte im Zelt  ::)).

Wie sieht die Besteigung des Mt. Kinabalu im Vergleich aus, also aus sportlicher Sicht? Er ist ja doch um einiges höher als der Mt. Rinjani, vor allem, wenn man eben nur - wie wir - bis zum Kraterrand gewandert ist (2650m). Sehr viel anstrengender hätte der Trek nämlich nicht sein dürfen... Trotzdem machbar oder schon noch einmal eine andere Hausnummer?
Und reichen hierfür 2 Tage? Muss eine solche Tour tatsächlich Monate- oder zumindest Wochen im Voraus gebucht werden?
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dirtsA

« Antwort #1 am: 30. Juli 2018, 23:10 »
Also den Mt Kinabalu würde ich eher als Berg als als Vulkan betrachten ;)
Auf den Rinjani hab ich's nicht geschafft, auf den Kinabalu schon. Die Landschaft ist komplett anders. Ich fand den Kinabalu nicht so schwierig. Am ersten Tag geht man nur ins Base Camp, da waren wir schon mittags, man kann sich also Zeit lassen. Dann steht man ähnlich dem Rinjani mitten in der Nacht auf, und es geht auf den Gipfel. Glaub so 3-4h nochmal. Das war am Ende wegen der Höhe (schwierigeres Atmen) schon etwas anstrengender, aber auf jeden Fall zu schaffen. Der Untergrund ist fest und nicht so nerviger Lava-Schutt wie am Rinjani wo man mehr zurück rutscht als vorwärts kommt.
Dann runter, Frühstück im Base Camp, dann ganz runter. Waren dann obwohl wir uns beim Frühstück viel Zeit gelassen haben, so am frühen Nachmittag unten, dort nochmal Mittag gegessen und dann Bus zurück nach KK.

Ich fand den Kinabalu toll und einen der fotogensten Berge, die ich bisher bestiegen habe!! Damals musste man schon ein paar Wochen vorbuchen, das ging über eine Agentur - Sutera Harbour oder so?? - Google mal... die Plätze im Base Camp sind beschränkt und die Firma hat ein Monopol. Jede andere Agentur schlägt Kosten drauf, ist aber dasselbe. Jedenfalls damals.
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monarina

« Antwort #2 am: 31. Juli 2018, 07:24 »
Super, vielen Dank für deine Rückmeldung! Hatte schon die Befürchtung, dass bei solch spezifischen Fragen länger mit keiner Antwort zu rechnen ist 🙈

Das hört sich auf jeden Fall machbar an und die Fotos sprechen für sich!

Unter Sutera Harbour habe ich jetzt auf die Schnelle nur Hotelanlagen gefunden, aber ansonsten komme ich auch mit Kinabalu booking zurecht. Ist ja jetzt eh noch länger nicht so weit. Nächstes Jahr dann.
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dirtsA

« Antwort #3 am: 31. Juli 2018, 09:50 »
Kann auch sein, dass die inzwischen einen eigenen Namen haben für diese Buchungen. Hotels hatten die schon immer, und da hing das halt mit dran. Wie auch immer, bcht dann einfach das günstigste was ihr online findet mit dem Wissen, dass eh alles das Gleiche ist  ;)
Die Via Ferrata wäre bestimmt auch cool gewesen, wenn ihr euch das leisten wollt. War bei mir leider ausgebucht.
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monarina

« Antwort #4 am: 31. Juli 2018, 11:07 »
Via Ferrata ist Klettersteig, oder?
Wir haben hier in Österreich erst zweimal einen leichten gemacht, immer mit einem guten Freund, der Alpinführer ist.

Bekommt man denn da vor Ort die ganze Ausrüstung und sind da Guides mit dabei?

Und zu den Preisen: Kostet die 2d/1n-Tour tatsächlich so viel, um die 400€ pro Person umgerechnet?!
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monarina

« Antwort #5 am: 06. August 2018, 17:11 »
Ich habe jetzt noch einmal ganz genau geschaut und finde auf der offiziellen Homepage tatsächlich nur Preise um die 400-450€ pro Person für 2d/1n  :-X
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White Fox

« Antwort #6 am: 08. August 2018, 21:07 »
Ich hab letztes Jahr beide Berge gemacht, den Rinjani genau wie du ohne Gipfel. Auf dem Kinabalu ist man nur 2 Tage, die sind dafür aber auch etwas länger, besonders der zweite Tag- Aufstieg von der Hütte zum Gipfel und dann 2200m bergab. Kommt natürlich auch drauf an wie man die Höhe verträgt. Technisch nicht viel schwieriger als Rinjani, man "klettert" ein bisschen an Seilen, aber das sieht auf Fotos viel übler aus als es ist. Ich bin echt nicht sportlich und hab es trotzdem geschaft. Die Hütte auf dem Kinabalu ist übrigens sehr komfortabel im Vergleich zu dem was ich z.b. in Nepal und Kenia gesehen habe.

Kinabalu hab ich auch über die Webseite gebucht. Vor Ort hab ich dann aber mehrere Leute getroffen die ein paar Tage vorher in KK gebucht haben und es war VIEL billiger. Ein Platz auf dem Trek ist so kurzfristig zwar wohl nicht immer zu haben aber für die hat es geklappt.
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