Thema: Belarus ab jetzt 30 Tage visumfrei  (Gelesen 1365 mal)

GschamsterDiener

« am: 29. Juli 2018, 10:29 »
Es gab schon seit Monaten Gerüchte, dass Belarus die bisherige visumfreie Aufenthaltsdauer von 5 Tagen verlängert. Aufgrund dieser sehr knappen Zeitbemessung habe ich auf den Besuch in Belarus im Mai dieses Jahres verzichtet und auf eine Verlängerung spekuliert.

Nun ist es offiziell geschehen:
http://mfa.gov.by/en/visa/visafreetravel/e0ced19bb1f9bf2c.html

Wir können nun also bis zu 30 Tage visumfrei in Belarus verbringen - solange wir über den internationalen Minsker Flughafen ein- und ausreisen.
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Kama aina

« Antwort #1 am: 02. August 2018, 22:16 »
Top-Info! Damit könnte Weißrussland nächstes Jahr aufs Programm kommen! :)
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beretravels

« Antwort #2 am: 15. August 2018, 12:35 »
Top-Info! Damit könnte Weißrussland nächstes Jahr aufs Programm kommen! :)

Plan nicht zu viel Zeit ein. Die kannst du sicher besser in Kiew verbringen. Ich fand Belarus sehr deprimierend und nicht spannend. Brest war sehr schön, ist aber auch fast Polen. Der Flughafen in Minsk ist ein interessanter Sowjetbau.

Trotzdem schön, dass man jetzt 30 Tage hat. Das Visum war schon ziemlich teuer...
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Kama aina

« Antwort #3 am: 15. August 2018, 19:36 »
Ja Kiew ist eine wunderbare Stadt, dass stimmt! :)

Weißrussland "müssen" wir halt noch machen ;) und wir stehen gerade auch auf diese Exoten in Europa!
Erwarten tuen wir nicht viel, aber dennoch werden wir sicherlich dem ein oder anderen etwas abgewinnen.
Minsk wird ja sicherlich auch noch recht sowjetisch sein, oder?
Aber alles weitere würde ich dann im richtigen Thread fragen. :)
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beretravels

« Antwort #4 am: 17. August 2018, 08:46 »
Minsk ist total sowjetisch. Alles post-WW2. Totaler brutalistischer Baustil. Sehr erdrückend und interessant. Du kannst auch mal schauen, es gibt viele lost places in Richtung Südgrenze (Tschernobyl). Ganze Dörfer verlassen und überwuchert von der Vegetation.
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GschamsterDiener

« Antwort #5 am: 17. August 2018, 09:17 »
Minsk ist total sowjetisch. Alles post-WW2. Totaler brutalistischer Baustil. Sehr erdrückend und interessant. Du kannst auch mal schauen, es gibt viele lost places in Richtung Südgrenze (Tschernobyl). Ganze Dörfer verlassen und überwuchert von der Vegetation.

Für mich klingt es nach einer Menge Spaß. ;)
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Kama aina

« Antwort #6 am: 17. August 2018, 22:56 »
Für mich nämlich auch! ;) Genau das was ich an solchen Orten/Ländern mag! :)
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Kama aina

« Antwort #7 am: 27. Februar 2019, 23:09 »
Anreise über den Internationalen Flughafen Minsk:
Frisch zurück von der Reise ist echt alles noch einfacher gelaufen als gedacht!

Im Grunde war es wie jede andere Einreise mit Visa-on-Arrival!

Im Flugzeug haben wir Einreisekarten bekommen, die wir als Ausländer ausfüllen sollten.
Bei der Immigration angekommen wurden die Karten direkt zurück gegeben. Brauchte man anscheinend nicht!
Auch wurde kein Nachweis über das (ich nenne es mal) "Tagesvermögen", was sich laut Auswärtigem Amt, derzeit auf 21 Euro pro Tag beläuft, verlangt.

Lediglich der Reisepass würde sehr akribisch mit UV-Lampe und Mirkolupe auf Fälschungsmerkmale untersucht.
Nachdem der Pass die Prüfung überstanden hatte wurde die Bescheinigung über die in Weißrussland gültige Auslandskrankenversicherung ebenfalls genauestens studiert.
Nachdem die die beiden Dokumente der strengen Prüfung Stand gehalten haben, wurde mit einem letztmaligen Gesichtsvergleich und einem freundlichen Willkommen die Einreise gestattet.
Die Stempel sind denen aus der Ukraine übrigens sehr sehr ähnlich.

Falls die Auslandskrankenversicherung nicht anerkannt werden sollte, ist das auch kein Problem! Direkt vor den Immigration-Schaltern befindet sich auf der linken Seite ein Schalter wo man die Krankenversicherungen kaufen kann!

Die Ausreise verlief ähnlich. Der Reisepass wurde wieder genau geprüft!
Die Bescheinigung vom Hotel wurde aufgrund der kurzen Verweildauer im Land auch nicht mehr benötigt.

Also alles extrem entspannt!
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