Thema: Langzeitreise ab 2020  (Gelesen 866 mal)

IrishSpaghetti

« am: 21. Juli 2018, 01:09 »
Hallo Leute,

ich (26J.) plane ab 2020 eine Langzeitreise zu starten und bin gerade am Feilen an der Route. Job wird gekündigt, von daher bin ich flexibel. :)
Ich stelle mal meinen aktuellen Entwurf online für Menschen dies interessiert und selber in der Planung stecken - und für Vorschläge eurerseits.

Russland/Zentralasien (6 Wochen, 34€/Tag)
Indonesien (1 Monat, 32€/Tag)
Malaysia (2 Wochen, 32€/Tag)
Japan (1 Monat, 70€/Tag)
Südkorea (1 Monat, 50€/Tag)
Philippinen (1 Monat, 32€/Tag)
Thailand/Kambodscha/Vietnam/Laos (2 1/2 Monate, 32€/Tag)
Neuseeland (2 Monate, 95€/Tag)
Australien (Sydney-Cairns 4 Wochen + Melbourne und Umgebung 2 Wochen, 95€/Tag)
Irgendeine Südseeinsel (2 Wochen, 70€/Tag)

jeweils 1 Monat:
Chile (Atacama, Skifahren, 55€/Tag)
Bolivien (Uyuni, 40€/Tag)
Perú (40€/Tag)
Ecuador (40€/Tag)

Zentralamerika (Panamá/Costa Rica/Nicaragua, gesamt 6 Wochen, 40€/Tag)
Mexiko (1 Monat, 40€/Tag)

falls ich dann noch Lust und Kohle hab, wird der Rest in den USA verprasst.

Zur besseren Übersicht (hier mit Juni als Startmonat): https://weltreise-info.de/route/reisezeiten.html?route=ru/96,id/128,my-o/256,jp-s/768,kr/1536,ph/3072,th-n/2048,cb/1,vn-s/1,vn-n/2,la/2,th-sw/6,nz-n/12,nz-s/24,au-s/16,au-n/32,ws/64,cl-c/64,cl-n/192,bo-w/384,bo-e/384,pe-c/768,pe-e/768,ec-c/1536,ec-g/1536,cr-pa/3072,sv-ni/2048,bz-mx-y/1,mx-s/1,us-gulf/3,us-ne/2

Südkorea war ich schon mal 2 Monate und hab dort Bekannte die ich auf jeden Fall noch mal treffen möchte. Werde sonst allein unterwegs sein. Lateinamerika war ich überhaupt noch nie, da bin ich mir der Planung auch am unsichersten.

Passt das so eurer Meinung nach? Irgendwo was zu kurz oder zu lang?

Die Route ist für mich aber eher so als Art Ideallinie gedacht (vom Wetter her). Kann gut sein dass es mir wo sehr gefällt und dann länger bleibe - oder wo früher abreise weil es mir nicht so gefällt. Aus dem folgt auf jeden Fall dass ich bei der Gestaltung der Route auch unterwegs maximal flexibel bleiben möchte und mir One Way Tickets so spät als möglich besorgen möchte. Ich weiß dass NZ und Australien Weiterflugtickets verlangen. Gibts noch Länder wo die Fluglinien da meckern?

Budget: Könnte in den nächsten 2 Jahren die Reisekasse noch bis zu 45000 Euro anwachsen lassen, hoffe aber mit weniger auszukommen. Was haltet ihr da für realistisch? Wenn das Tagesbudget einigermaßen richtig geschätzt ist werde ich kostentechnisch irgendwo zwischen 30k und 35k landen. Zusätzlich plane ich max. 6-7000 Euro auszugeben insgesamt für Unternehmungen wie Tauchgänge/Touren/etc., was im Tagesbudget nicht enthalten ist. Der Rest ist für Visumgebühren/Notfälle/Versicherung gedacht.

Reisestil: Wahrscheinlich zu 90% in Mehrbettzimmern, sonst auch Couchsurfing zum Kennenlernen von Locals und billigen AirBnBs/Hotelzimmern um etwas Privatsphäre zu genießen. Transport mit öffentlichen Verkehrsmitteln und Overland sofern möglich, in Australien/Neuseeland Automiete.

Interessen: Bin da offen für Vieles (Natur/Tauchen/Sightseeing etc.) - werde versuchen, Attraktionen/Aktivitäten auf eigene Faust zu unternehmen, wo auch immer das safe ist, so zu machen.

Danke fürs Lesen! Ich freue mich auf euer Feedback. ^_^
LG Michael
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reisefieber2019

« Antwort #1 am: 21. Juli 2018, 08:15 »
Ok mein Input. 
Die meisten Länder kenne ich.
Deine Kosten hast viel zu hoch angesetzt. Vor allem Australien und Neuseeland viel zu hoch außer du buchst jeden Tag ein Hotelzimmer.  Solltest du campen wofür man aus meiner Sicht dort hin fährt wirst du viel
billiger hin kommen.
Kohle hast du genug. Wenn du Lust hast gehe nach Galapagos tauchen.
Die Länder zb in Süd und Mittel Amerika würde ich anders wählen. Aber da hat halt jeder seinen Geschmack.
Flugtickets von Süd nach Mittelamerika werden in der Regel immer kontrolliert.
Auch über den Landweg wirst du gefragt und solltest die richtige Antwort geben.

Außerdem und vor allem bei deinem Budget würde ich nicht auf das Outback verzichten. Bei 3-4 Wochen mehr könntest du die große Runde fahren.Sydney-Cairns-Outback-Melbourne-Sydney. Das wäre auch vom Mietwagen günstiger als die One Way mieten. In der Endsumme kommst günstiger weg.

Vor Lateinamerika brauchst keine Angst haben. Easy zu bereisen auch ohne spanisch. Es sind halt nur die ewigen langen Verbindungen die nerven.
Viel Spaß
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Eka

« Antwort #2 am: 21. Juli 2018, 12:32 »
Weiterreisetickets benötigst du auch für Südkorea und Japan, ansonsten verweigern dir Fluggesellschaft die Beförderung und diese möchten Sie auch vor Ort als Beweis vorgelegt bekommen, falls du deine Tickets separat als one-way buchst.
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IrishSpaghetti

« Antwort #3 am: 02. August 2018, 20:38 »
OK, ich entnehme der geringeren Antwortmenge (so im Vergleich mit anderen Threads), dass das ganze Vorhaben so ca. passt.  :D

Ich hab im Übrigen meine Route weiters etwas angepasst und den Südpazifik rausgeschmissen und die freigewordene Zeit Südamerika zugeteilt. Ist dann doch ein etwas teurerer Abstecher, der so rausfällt und ich befürchte, für SA brauch ich die Zeit. Tut mir etwas weh, ich war schon mal auf den Yasawas in Fidschi und das war mit großer Wahrscheinlichkeit der geilste Ort wo ich jemals war.


Deine Kosten hast viel zu hoch angesetzt. Vor allem Australien und Neuseeland viel zu hoch außer du buchst jeden Tag ein Hotelzimmer.  Solltest du campen wofür man aus meiner Sicht dort hin fährt wirst du viel
billiger hin kommen.

Außerdem und vor allem bei deinem Budget würde ich nicht auf das Outback verzichten. Bei 3-4 Wochen mehr könntest du die große Runde fahren.Sydney-Cairns-Outback-Melbourne-Sydney. Das wäre auch vom Mietwagen günstiger als die One Way mieten. In der Endsumme kommst günstiger weg.

Vor Lateinamerika brauchst keine Angst haben. Easy zu bereisen auch ohne spanisch. Es sind halt nur die ewigen langen Verbindungen die nerven.
Viel Spaß

Die 95€/Tag sind inkusive Mietwagen, immer noch machbar? Schätze so 25€ Mietwagen+Versicherung, 15-20€ Benzin, 20€ Hostels (wobei ich aber auch manchmal Couchsurfen werde), 10-30€ Essen (je nach dem ob ich selber koche oder faul bin und mir irgendwas bei nem Asiaten mitnimm), restliches Kleingeld für Eintritte/sonstiges (größere Aktivitäten/Touren sind in einem Extrabudget)

Danke für den Tipp mit dem Outback, das hab ich komplett verschwitzt. Die Jetstar Flüge von BNE nach AYQ und von dort nach MEL/SYD sind gar nicht so teuer. Ich habs in meiner Route aufgenommen.

Ja, etwas Respekt hab ich schon von Lateinamerika. Aber ich werd mich hoffentlich nicht verrückt machen lassen. Spanisch hatte ich drei Jahre in der Schule und in meinem aktuellen Beruf ist es manchmal ganz hilfreich - ich frisch es auch sonst etwas auf.  :)
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reisefieber2019

« Antwort #4 am: 02. August 2018, 21:35 »
Ich bin mir nicht sicher ob du mit 20 Euro hin kommst für die Hostels.
Ich habe nur einmal in einem geschlafen das hat mit gereicht.

Der Mietwagen wird bei 600-750 Euro liegen.
Wir sind im Schnitt 160 Kilometer  am Tag gefahren. Also kosten von ca. 6 Euro am Tag. Im Outback mehr.
Das mit dem Essen passt.
Das gute ist du kannst viel Touren alleine machen. Es gibt zwar einige Must See Touren aus meiner Sicht aber es hält sich im Rahmen.

Respekt brauchst du keinen zu haben. Nur dran denken das reisen dauert sehr lange in SA.

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IrishSpaghetti

« Antwort #5 am: 02. August 2018, 23:01 »
Ich bin mir nicht sicher ob du mit 20 Euro hin kommst für die Hostels.
Ich habe nur einmal in einem geschlafen das hat mit gereicht.

Mag sein. Aber was sind dann für dich Alternativen als Soloreisenden?

Couchsurfing jeden Tag stell ich mir viel anstrengender vor. Genauso pennen im Auto. Jemanden aufreißen und zu zweit die Hotelrechnung splitten wird mir auch nicht immer gelingen.  :D

Vllt. noch Airbnb?
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reisefieber2019

« Antwort #6 am: 03. August 2018, 00:03 »
Ich glaube ich habe ganz andere Vorstellungen vom Reisen als du. :)
Ich will dort in
Natur sein. Am
Strand pennen. Die Tierwelt sehen. Im Dschungel mit Papageien aufwachen, aus dem Zelt schauen und Wombats beobachten  usw usw.
da wo ich war hin möchte gibts in der Regel kein Hostel und auch kein Airbnb und wenn kann oder will ich es mir nicht leisten.
Du kannst Hostels und
Hotels nicht mit den Rest der Welt vergleichen. Aus meiner Sicht hat Australien
eines  der schlechtesten
Preis / Leistungs Verhältnisse die ich kenne.
Ich / wir sind immer schnell raus aus den Städten und dann auf in die Natur. Kleine Campingplätze gesucht , wild gecampt , am Strand gepennt usw.
Für uns war es perfekt.
Ist aber bestimmt nicht jedermanns Sache.
Es gab auch viele Leute die sich im Kreis der zig tausenden deutschen Work  and Traveller wohler gefühlt haben.

Ach ja du bist 26 und ich kann mir nicht vorstellen das du dort alleine bleibst. Da findest du einen Haufen Leute mit den du dich zusammen schließen kannst.



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