Thema: Routenplanung Weltreise MA, SA, Südafrika 18/19  (Gelesen 638 mal)

patrice

« am: 11. Juli 2018, 14:01 »
Hi Zusammen,

meine erste Reise nach Neuseeland, Australien, Fiji und SOA ist nun schon so lang her (2014/15) , dass selbst in Erinnerungen zu schwelgen schwer fällt :-[
Ich möchte daher gerne ab Anfang Dezember auf meine zweite längere Reise nach Mittelamerika, Südamerika und Afrika gehen und bin gerade etwas überfordert mit der Routenplanung.
Vielleicht kann hier jemand mal drübersehen und schauen ob das in etwa so passt, von der Verweildauer und auch von der Reisezeit :)

Route:

Mexico, Yucatan ~ 3 Wochen (Dez) Entspannung, Schnorcheln, dann auf dem Landweg nach
Guatemala, ~ 6 Wochen (Dez, Jan) - spanisch lernen
Panama ~ 2 Wochen (Feb), mit dem Schiff weiter nach Kolumbien
Kolumbien ~ 7 Wochen (März, April), viele Trails gehen, Nationalparks, Pazifik
Ecuador + Galapagos ~ 4 Wochen (Mai), Surfen, Natur
Brasilien ~ 4 Wochen (Juni), Rio und Umland
Südafrika ~ 6 Wochen (Juli)
Madagaskar ~ 4 Wochen (August)

Must-Sees sind für mich auf jeden Fall Kolumbien, Galapagos, Brasilien, Südafrika und Madagaskar.
Gerne würde ich auch Chile bereisen, aber ich weiß nicht in wie weit das Sinn macht.
Jemand eine Idee wie das eingebaut werden könnte?

Gut vorstellen kann ich mir auch in Südamerika und/oder Südafrika zu arbeiten bzw. volunteeren.
Hat jemand gute Erfahrungen damit? Dann würde ich allerdings auch die Zeit in dem jeweiligen Land etwas länger ansetzen.
Die Zeiten sind sowieso alle nur grob eingeteilt, um möglichst flexibel zu bleiben.

Andere Überlegung wäre von Brasilien aus im Sommer heimzufliegen (Heimaturlaub in Deutschland  ;D) und dann im Oktober von dort aus nach Südafrika zu fliegen.
Würde sich flugtechnisch vom Geld her wahrscheinlich gar nicht soo viel nehmen.

Budget: ca. 12000€
Reisestil: einfach, Hostels, Couchsurfing, ab und zu Apartements/Airbnb,

Budget für Flüge und Boot: ~ 3000€
Lebenshaltungskosten: ~ 9000€

Danke für euern Input 8)
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GschamsterDiener

« Antwort #1 am: 11. Juli 2018, 14:17 »
Erste Anmerkungen:
1. Budget ist sehr knapp bemessen. Ich glaube, du wirst mehr als 9k€ fürs Leben benötigen, allerdings etwas weniger als 3k€ für Transport. Galapagos als Kostenfaktor wiegt allerdings schwer und dürfte dein Budget sprengen. Zu Madagascar habe ich keine Infos, schätze es aber - ohne es überprüft zu haben - als relativ teuer ein, weil es kein klassisches Touristenland ist und die Infrastruktur eher nicht die beste ist. Ich würde das Budget eher bei 15k€ ansetzen.
2. Chile macht im Winter wenig Sinn, es sei denn du möchtest nur Atacama besuchen, was ich nicht empfehlen würde. Da würde ich lieber die Uyuni in Bolivien einschieben.
3. Flug Brasilien-Südafrika: Hier fliegst du am günstigsten über Europa, insofern kannst du gleich deinen Europaurlaub vom Urlaub einschieben.
4. 7 Wochen für Kolumbien finde ich persönlich zu lang angesichts deiner sonstigen Planung. Da würde ich die Zeit woanders nutzen, wenn ich schon mal in der Gegend bin. Auch 6 Wochen in Guatemala, vorwiegend um Spanisch zu lernen, finde ich überdimensioniert. Ich würde lieber 1-2 Wochen lernen und dann die Sprache "im Feld" üben, dann ggfalls woanders noch 1-2 Wochen drauflegen. Aber das ist jetzt tatsächlich nur meine Meinung.
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reisefieber2019

« Antwort #2 am: 11. Juli 2018, 19:16 »
Ja das mit dem Geld sehe ich genau so.

Was am meisten schmerzt 😂das du nicht nach Bolivien willst. War super.
Kolumbien finde ich nicht zu lang. Ich war dort 4 Wochen und es war einfach nur zu viel Stress.  Das Land hat einfach alles zu bieten. Strand , Städte , Berge , usw. Deshalb sind aus heutiger Sicht die 7 Wochen gut. Die Reisezeiten sind einfach ewig lang.
Punkt 2 und 3 von Vombats sehe ich zu 100% auch so.
In Panama gab es einen coolen Surfer Ort. Dort war es echt coooool. Der Rest war langweilig. Du scheinst ja ein Surfer zu sein.
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Vombatus

« Antwort #3 am: 11. Juli 2018, 21:32 »
Ich würde empfehlen, nicht länger als 2 Wochen am Stück, und maximal 2-3 Stunden am Tag Spanischunterricht zu nehmen. Hatte selber einen 3-wöchigen intensivkurs in Antigua und war total mit Grammatik überfordert und hatte viel zu wenig Sprachpraxis, trotz Gastfamilie. Mehr Erfolg hatte ich bei kurzem Privatunterricht, bei dem ich in 2 Stunden mehr lernte als in einer Woche in der Sprachschule. Darum meine Empfehlung, lieber öfters mal in einem Ort länger bleiben und einen Privatlehrer suchen um gezielt auf deine Wünsche einzugehen, als am Anfang in einem Ort zu hocken.
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patrice

« Antwort #4 am: 20. Juli 2018, 01:10 »
Hey Ihr Drei!

Erstmal lieben Dank für die Antworten.
Damit ist mir schon sehr geholfen.

Bezüglich Sprachkurs:
Ich hatte bereits einen zweiwöchigen Sprachkurs in Spanien mit 3 Stunden pro Tag (bei Lacunca Language School - sehr zu empfehlen ).
Ich fand das vom Tagesumfang auf jeden Fall auch ziemlich perfekt, allerdings hätte ich wenn ich länger Zeit gehabt schon gerne noch etwas verlängert, um einfach noch etwas mehr mitzunehmen aus dem Kurs.
Das ist mit Sicherheit auch sehr von Lehrer und Gruppe(ngröße) abhängig, in wie weit man da gefordert ist.
Ich plan jetzt mal mit 4 statt 6 Wochen.

@reisefieber2019:
Ich überleg mal, vielleicht bau ich Bolivien noch ein  :)
Und mit Surfer liegst du schon ganz richtig 8)

Budget versuch ich aufzustocken.

Hat jemand scho mal in Südamerika gevolunteert?

Falls noch wer andere Ideen, Anmerkungen hat, schreibt gerne rein!
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