Thema: AKV - Anschlussversicherung möglich/nötig?  (Gelesen 497 mal)

xiaolian

« am: 06. Mai 2018, 19:04 »
Hallo,
wir planen zwei Elternzeitreisen von je ca 3 Monaten.
Route 1: Kaukasus, Kasachstan, Usbekistan, Spanien
Route 2: Südostasien

Unsere derzeitige AKV (Allianz) deckt 72 Tage weltweit ab.
1. Ist es somit möglich, auf Route 1 die ersten 65 Tage außerhalb der EU damit abzudecken und in Spanien mit der normalen eGK zu arbeiten? Der Flug Tashkent-Spanien geht nicht über Deutschland. Wenn nicht, selbes Problem wie bei 2.
2. Ich habe sehr viele Optionen (Anschlussversicherung bzw. Versicherungsstart von unterwegs nach 72 Tagen oder Langzeit-AKV) für Route 2 durchgerechnet. Ich komme für 2 Erw.+1 Kind unter 2 J. nicht unter 700€ - ohne Rücktritt/Abbruch. Wegen 18 Tagen drüber die kompletten 3 Monate gesondert zu bezahlen, stößt mir etwas sauer auf. 700  bzw. gar 1400€ allein für die AKV sind ziemlich viel. Habe ich etwas übersehen?
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beretravels

« Antwort #1 am: 07. Mai 2018, 03:02 »
Hi,

das hängt am Ende von den AGBs eurer AKV ab. Soweit ich weiß, zählt Spanien nicht. Die meisten AKV gehen von Reisen aus, welche in D beginnen und Enden. Auch, wenn ihr in Spanien über die eGK versichert seid, seid ihr dort i.d.R. zusätzlich über die AKV versichert. Auch wenn euch die doppelte Versicherung in Spanien nicht viel bringt...
Manche AKV verlangen einen Mindestaufenthalt in D zwischen zwei Reisen oder begrenzen die maximale Anzahl der versicherten Tage im Ausland pro Jahr. Wie gesagt, das ganze ist leider stark Anbieter- und Tarifabhängig. Ich dachte auch mal, dass meine CC mir jeden Aufenthalt im Ausland abdeckt. Musste dann feststellen, dass ich falsch lag und habe eine extra AKV ohne zeitliche Beschränkung abgeschlossen, so lange ich unterwegs bin.

Hoffe, dass ich etwas helfen konnte.
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Vombatus

« Antwort #2 am: 07. Mai 2018, 06:43 »
Könntest du nicht auch eine Langzeit-AKV wählen (1 Jahr), bei der man nach frühzeitiger Rückkehr den zu viel bezahlten Betrag zurück bekommt? Die Hohen Anfangskosten würden natürlich bleiben.

Ansonsten musst du wie gesagt, die AGBs studieren, und dir überlegen wie viel dir was Wert ist.
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