Thema: Die Bewerbungsphase  (Gelesen 374 mal)

sebanessa

« am: 07. Februar 2018, 05:46 »
Hallo liebe Leute,

ich bin gerade in den letzten Zügen meiner 12-monatigen Weltreise.
Jetzt beginnt für mich die Bewerbungsphase. Bei mir geht es konkret um eine Promotionsstelle. Ich hab zwar Zuhause schon alle Unterlagen vorbereitet und mir eine Liste mit potentiellen Arbeitsgruppen, Stellenbörsen etc. angelegt. Doch ganz so sicher, fühle ich mich noch nicht. Ich habe echt Schwierigkeiten damit, mir eine vernünftige Strategie für die Bewerbungen zu überlegen. Zuhause dachte ich, "Augen zu und durch" und wenn ich einmal angefangen habe, dann läuft es schon. Doch jetzt stellt es sich ehrlich gesagt als schwieriger heraus als ich dachte.
Deshalb wollte ich mich hier mal nach ein paar Stories umhören. Wie habt ihr das mit den Bewerbung gehandhabt während eurer Weltreise? Vielleicht hat ja jemand eine gute Strategie, die er mit anderen teilen möchte. Ich denke, es würde vielen hier helfen. Ein paar Erfolgsstories sind natürlich auch gut zur Ermunterung :) Ich bin für jeden Input dankbar.

Viele Grüße aus Laos,
Sebanessa

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GschamsterDiener

« Antwort #1 am: 07. Februar 2018, 09:02 »
Bewerben mit Weltreise ist wie Bewerben ohne Weltreise:

1. CV muss gepflegt sein und Sinn machen.

2. Bewerbungsschreiben standardisiert, damit du nur 1-2 Sätze abändern musst. Liest normalerweise niemand.

3. Stumpf und massenweise aussenden und schauen, was geht.

Wie bei Tinder.
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Sulawesi

« Antwort #2 am: 07. Februar 2018, 10:41 »
Bewerben würde ich mich erst kurz vor Rückkehr, da manche einen gerne sofort einladen würden.

Massenweise raus schicken, die Anschreiben hab ich mir noch nie durch gelesen und auch die anderen Führungskräfte hier in der Firma interessieren sich einen Scheiß dafür.

Wir haben Vollbeschäftigung und im Süden bereits massiven Arbeitskräftemangel, was zu finden dürfte einfach werden.
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darkeka

« Antwort #3 am: 07. Februar 2018, 12:30 »
Die meisten Firmen wollen Skype-Telefoninterviews für die Erstgespräche um dadurch die Reisekosten zu sparen und von Fachkräftemangel im Süden würde ich auch nicht sprechen. Es werden Mitarbeiter gesucht, die am besten umsonst arbeiten und sich gerne befristet anstellen lassen. So sieht die leider die Realität aus.

Versuch alles und lass am besten keine oben erwähnte Möglichkeit aus. Bis die Firmen tätig werden vergehen schon mal ein paar Wochen, bis man dann eingeladen wird.

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Kabelgleichung

« Antwort #4 am: 07. Februar 2018, 13:22 »
Es geht hier nicht um einen Job bei Firmen, sondern um eine Promotionsstelle, wie im ersten Beitrag beschrieben (siehe "ich lese mir die Anschreiben eh nicht durch" ;) ). Da sieht die Realität etwas anders aus, hinterher geworfen bekommt man die eher nicht. Gerade da (so kenne ich es zumindest, bin in dem Bereich tätig) wird schon ein wenig auf das Anschreiben geachtet, ein wenig auf das entsprechende Institut/Abteilung ausgerichtet schadet da sicher nicht.
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GschamsterDiener

« Antwort #5 am: 07. Februar 2018, 13:57 »
Es geht hier nicht um einen Job bei Firmen, sondern um eine Promotionsstelle, wie im ersten Beitrag beschrieben (siehe "ich lese mir die Anschreiben eh nicht durch" ;) ).

touchè  ;D

Ich würde aber trotzdem an einem Standard festhalten und diesen mit 1-2 Sätzen individualisieren. Meiner Erfahrung nach werden eh immer die gleichen Grundkompetenzen abgefragt.
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dirtsA

« Antwort #6 am: 07. Februar 2018, 19:03 »
Wenn du während der Reise schon dazu kommst, erste Bewerbungen zu schicken - super. Dauert meistens eh 2-3 Wochen bis sich Firmen zurückmelden. Dann überbrückst du die Wartezeit schon mal während deiner Reise. Als Interview-Möglichkeit ist Skype ohnehin schon sehr weit verbreitet, also falls sich jemand eher meldet, müsstest du nur schauen, dass du gutes Wifi hast.
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